Igs Wilhelmsburg: Sport trifft Stadt
In Hamburg bewegt sich was. Mit der igs 2013 wird die Stadt Akzente setzen für die Stadt- und Sportentwicklung. Einmal im Jahr lädt die igs 2013 nationale und internationale Experten ein, um aktuelle Trends und kreative Konzepte zu diskutieren. Fachleute treffen Menschen aus völlig anderen Disziplinen und im Austausch miteinander entstehen neue Ideen und Maßstäbe.
Anlass des diesjährigen Kongress ist das innovative „ParkSport“-Konzept, das die igs 2013 im nächsten Jahr präsentieren wird. Es erfindet die klassischen Nutzungsformen von Parks und Sportstätten völlig neu und setzt diese Ideen auf dem Gelände in Wilhelmsburg um. Bewegung in der Natur ist ein zunehmender Trend, der Räume braucht. Stadtplaner, Landschaftsplaner und Akteure des Sports müssen darauf reagieren. Grund genug, dieses Thema in einem eigenen Kongress zu diskutieren.
GRÜN?MACHT?GELD am 23. und 24. August 2012 ist eine Veranstaltung der igs 2013 und der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. Kooperationspartner sind der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA), GaLaBau und die Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL).
SPORT?MACHT?GRÜN am 24. und 25. August 2012 ist eine Veranstaltung der igs 2013. Kooperationspartner sind der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), die Alexander Otto Sportstiftung und das Sportamt Hamburg. Weiterlesen →
E-Mobilität für unsere Polizei
Nach Portugals Polizei stromern nun auch unsere Hamburger Ordnungshüter testweise mit einem Nissan Leaf durch die Stadt. Unser Polizeipräsident Wolfgang Kopitzsch präsentierte das Elektroauto, das in der Hansestadt als ziviler Funkstreifenwagen auf den Prüfstand gestellt wird. Es wird erprobt werden, ob der batteriegetriebene Leaf mit einer Reichweite von maximal 150 Kilometern und einer Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h im täglichen Streifendienst einzusetzen ist. Fuhrparkleiter Thorsten Krumm warnte. “Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn die Polizei ohne Strom liegenbleibt.” Seinen Angaben zufolge fahren Polizisten im Innenstadtbereich durchschnittlich rund 90 Kilometer täglich.
Bundesrat tagt
An der 898. Sitzung des Bundesrates am 29. Juni 2012 nehmen Erster Bürgermeister Olaf Scholz, Staatsrat Wolfgang Schmidt und ich teil
Die Tagesordnung umfasst 5 Punkte.
Der Bundesrat kommt am 29. Juni zu einer zweigeteilten Sitzung zusammen: um 11 und am Abend nochmals um 21 Uhr. Neben der Beschlussfassung über den Euro-Rettungsschirm (ESM) und den sog. Fiskalpakt sowie zur Besteuerung von Sportwetten werden die Gesetzesvorlagen behandelt, zu denen am Mittwoch eine Einigung im Vermittlungsausschuss erzielt wurde.
Abstimmung über Euro-Rettungsschirm und Fiskalpakt
In der Abendsitzung wird der Bundesrat über den Fiskalpakt (Europäische Schuldenbremse) und den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) als zwei zentrale Regelwerke zur Stabilisierung der Währungsunion abstimmen. Da zuvor eine Beschlussfassung im Bundestag erfolgen muss, kommt der Bundesrat zu diesem ungewöhnlichen Zeitpunkt zusammen. Für beide Gesetzgebungspakete – ESM und Fiskalpakt – ist eine Zweidrittelmehrheit sowohl im Bundestag als auch im Bundesrat erforderlich. Weiterlesen →
Ummelden per Maus
In Hamburg ist die Kfz-Ummeldung jetzt auch über das Internet möglich. Im Rahmen eines Mitte April gestarteten Pilotprojekts können Fahrzeughalter nach ihrer Online-Registrierung die Unterlagen und Kennzeichen in einer Partner-Filiale der Deutschen Post oder auch – wie bisher – an einem der Standorte des Landesbetriebs Verkehr (LBV) abholen.
Mit dem neuen Service kann die Ummeldung von Fahrzeugen nach dem Kauf oder bei einem Umzug einfach und schnell vorgenommen werden.
Und so funktioniert die Kfz-Ummeldung über das Internet in Hamburg:
Unter www.hamburg.de/lbv melden sich Fahrzeughalter an. Dort werden Daten zum Fahrzeug (u. a. Kennzeichen, Fahrgestell-Nummer), zur Kfz-Versicherung (elektronische Versicherungsbestätigung) sowie Angaben zum Halter eingetragen, außerdem Abholdatum und Ausgabestelle bestimmt.
Zusätzlich kann ein Wunschkennzeichen mit ausgewählt werden. Nach Prüfung aller erforderlichen Eingaben erfolgt die Bezahlung online. Der gesamte Service einschließlich der Kennzeichenschilder kostet 34,50 Euro extra zu den Zulassungsgebühren. Der LBV erstellt die neuen Fahrzeugpapiere und Kennzeichenschilder, sendet diese an die vom Kunden bestimmte Ausgabestelle. Dort erfolgt der Tausch alt gegen neu. Die neuen Fahrzeugpapiere und Kennzeichenschilder können fertig ausgestellt und gesiegelt auch bei einer von vier Partner-Filialen der Deutschen Post mit langen Öffnungszeiten in Empfang genommen werden. Bei der Abholung müssen dort die alten Fahrzeugdokumente und Ausweispapiere vorgelegt werden.
Geschulte Filialmitarbeiter überprüfen die Unterlagen, Plaketten und die Identität des Antragstellers und geben die beantragten Unterlagen direkt aus.
Ich freue mich, dass wir in Hamburg als erstes Bundesland einen so umfassenden Bürgerservice mit der Deutschen Post als Partner anbieten können. Der Weg zur Zulassungsstelle verkürzt sich auf ein paar Mausklicks. Und die neuen Fahrzeugpapiere und -kennzeichen bekommt man in Wohnortnähe – zu Öffnungszeiten, die auch für Berufstätige attraktiv sind.
Martin Linde, Mitglied des Bereichsvorstands BRIEF der Deutschen Post und zuständig für Privatkunden und Filialen: „Mit diesem gemeinsamen Projekt zeigen Hamburg und die Deutsche Post einmal mehr ihre Bürger- und Kundennähe. Internet- und Filial-Service zu kombinieren entspricht den aktuellen Kunden-Bedürfnissen, um Wege zu sparen und wertvolle Zeit optimal zu nutzen. Nach erfolgreichem Test könnte m. E. über weitere Ausgabe-Filialen in Hamburg gesprochen werden.“
Den Bürgerservice bieten folgende vier Partner-Filialen der Deutschen Post:
Kieler Shop Alphapoint Apotheke
Kieler Straße 383 Öjendorfer Damm 50
22525 Hamburg-Stellingen 22043 Hamburg-Jenfeld
(Mo – Fr 8 – 20 Uhr; Sa 8 – 16 Uhr) (Mo – Fr 8 – 19 Uhr; Sa 9 – 14 Uhr)
JOURNAL Schabani Tabak, Lotto, Presse famila-Handelmarkt GmbH & Co. KG
Meiendorfer Straße 94 Eichenlohweg 17
22145 Hamburg-Rahlstedt 22309 Hamburg-Ohlsdorf
(Mo – Fr 8 – 13 u. 14 – 18 Uhr; Sa 8 – 13 Uhr) (Mo – Sa 8 – 22 Uhr)
Hamburg schafft Energiewende
Die Bürgerschaft hat mit ihrem Beschluss für eine 25,1 %-Beteiligung an den Netzgesellschaften für Strom-, Gas- und Fernwärme die Hamburger Energiewende offiziell beschlossen. Nach der bereits erfolgten Information von Politik und Fachexperten geht der Senat jetzt mit einem neuen Informationsportal online.
Warum werden 25,1 % erworben? Was bringt die Energiewende in Sachen Standortsicherung? Wie wird mit der Moorburg-Trasse verfahren? Und inwieweit wird der Anteilserwerb den Haushalt belasten? Solche und ähnliche Fragen werden auf der seit heute geschalteten Internetseite
beantwortet. Hamburgerinnen und Hamburger bekommen hier Auskünfte rund um die Energiewende und können auch parlamentarische Dokumente nachlesen. Die Seite wird laufend aktualisiert.
Umwelthauptstadt. Auch ohne Grün.
Das Handelsblatt berichtet über Dienstwagen:
“Umweltschutz steht bei den meisten Politikern ganz oben auf der Agenda. Doch bei den Dienstwagen macht sich das nicht bemerkbar. Ganz im Gegenteil. (…)
Der Hamburger Innensenator und SPD-Politiker Michael Neumann fährt laut einer aktuellen Studie der Deutschen Umwelthilfe (DUH) sehr klimaschonend: Sein BMW 520d verbraucht mit 123 Gramm pro Kilometer am wenigsten CO2. Hinter ihm liegt Hamburgs Umweltsenatorin Jutta Blankau (SPD), ihr Mercedes Benz C220 braucht 125 Gramm CO2/km.”
Damit fahre ich den umweltverträglichsten Dienstwagen aller Bundes- und Landesminister sowie Ministerpräsidenten.
Hamburg ist auch ohne grüne Senatsbeteiligung Umwelthauptstadt. Geht doch!
Elektrisch mobil
In der letzten Woche hatte ich Gelegenheit, den neuen Opel Ampera zur Probe fahren. Im Ergebnis bin ich vom elektrischen Antrieb begeistert. Der Akku schafft eine realistische Reichweite von gut 60 km rein elektrischer Fahrt, das Automatikgetriebe ist sehr gut abgestimmt und die Beschleunigung ist beeindruckend. Zumindest zweimal konnte ich einen Porschefahrer an der Ampel stehen lassen, was ihm sicherlich den Tag verdorben hat…
Nicht wirklich gut ist das Navigationsgerät, die völlig verworrene und verwirrende Mittelkonsole ist eine Katastrophe und im Fonds können lediglich Menschen unter 1,40 m nach Fussamputationen sitzen.
Ansonsten hat mich das Fahrzeug vollends überzeugt. Bleibt nur der sehr hohe Preis von 42.000 € in der Basisversion.
Hamburg räumt auf – Polizei, Feuerwehr und DLRG helfen
15 Taucher von Polizei, Feuerwehr und DLRG haben am Montag im Rahmen der Müllsammelaktion “Hamburg räumt auf” Müll aus der Alster geborgen. Neben Reifen und Fahrrädern bargen die Taucher auch ganze Verkehrsschilder aus der 10° C kalten Alster. Innensenator Michael Neumann beobachtete die Aktion am Anleger Streekbrücke.
Vielleicht gut gemeint, aber sicher schlecht gemacht
Die Neuordnung bei Müllabfuhr und Müllabfuhrgebühren ist nicht gut gelaufen. Grundsätzlich ist es richtig, diejenigen zu belohnen, die Müll vermeiden und trennen. Aber die neue Regelung ist nicht konsequent durchdacht. Und sie schafft mehr Frust als Lust zum Mülltrennen. Rund die Hälfte aller Haushalte wird zunächst mehr zahlen müssen, statt zu sparen. Ich fürchte, dass die so genannte Recyclingoffensive lediglich eine Gebührenerhöhung kaschieren soll.
Es spart nur Geld, wer bereits eine grüne Tonne hat. Diese Haushalte brauchen aber keinen Anreiz, weil sie bereits ihren Müll trennen. Für sie ist die Gebührensenkung ein reiner Mitnahmeeffekt. Für alle anderen Haushalte wäre eine vorherige Informations- und Motivationsphase sicher überzeugender gewesen. Wer heute bereits Gartenabfall kompostiere, Altpapier und Altglas zum Container bringe und Recycling-Stoffe im gelben Sack entsorgt, muss dennoch mehr für seine Restmüll-Tonne zahlen. Das zeigt, dass das Konzept gut gemeint aber schlecht gemacht ist.
Dass jetzt die meisten Haushalte in Hamburg mehr für die graue Tonne zahlen müssen, schafft schlechte Stimmung. Darüber hinaus kommt das Bestellformular für gelbe, blaue und grüne Tonne erst mit der Rechnung für das kommende Jahr. Dann vergeht Zeit, bis die Tonnen ausgeliefert werden. Und dann muss mehr gezahlt werden, ehe die neue Regelung – wie etwa die 14-tägige Abholung – eine Ersparnis bringt. Gut gedacht – schlecht gemacht. So wird der Haushaltskunde unnötig verärgert. Es wäre fatal, wenn der Anreiz zum Mülltrennen lediglich eine Gebührenerhöhung kaschieren soll. Dann würde die Idee der Recyclingwirtschaft in Verruf geraten.

