125 Jahre SV Wilhelmsburg
Heute feierte der SV Wilhelmsburg seinen 125. Geburtstag!! Gemeinsam mit dem Präsidenten des Hamburger Sportbundes (HSB) Günter Ploos, dem Präsidenten des Hamburger Leichtathletikverbandes (LVH) Wolfgang Müller-Kallweit, dem Bürgerschaftswahlkreisabgeordneten Metin Hakverdi und der FDP-Vorsitzenden der Bezirksversammlungsfraktionsvorsitzenden Hamburg-Mitte Angela Westfehling gratulierte ich heute im Vereinsheim.
Noch sieben Tage
Wer weiss eigentlich, dass 42 von 57 Endspielen in der UEFA Champions League (früher: Europapokal der Landesmeister) die “Heimmannschaft” gewonnen hat? Das sind nach Adam Riese 73,68 Prozent. Oder (jedenfalls knapp) drei Viertel. Heißt im Klartext: In drei von vier Fällen hat die “Heimmannschaft” das Finale für sich entschieden.
Und, wer ist am 25. Mai in Wembley “heim”? Richtig, nur der BVB!
Das hat “Glücksfee” Ruud van Nistelrooy bereits bei der Auslosung der Halbfinalpaarungen in Nyon so ausgelost.
Die Borussia hatte übrigens auch am 28. Mai 1997 “Heimrecht”. Man erinnere sich: Riedle, Riedle, Ricken. 3:1 gegen Juventus Turin. Champions-League-Sieger. In MÜNCHEN! Bis heute unvergessen.
Die Bayern wiederum hätten mit einem “Heimvorteil” ohnehin nicht viel anfangen können. In den vergangenen fünf Jahren gab es nur zwei “Heimmannschaften”, die den Henkelpott nach dem Finale nicht in den Nachthimmel stemmen konnten: Bayern München und – Bayern München. 2010 unterlagen die Roten in Madrid Inter Mailand 0:2. Und 2012 gewann der FC Chelsea im Elfmeterschießen 5:4, und dass obwohl Chelsea nachweislich in England liegt und Engländer doch eigentlich gar keine Elfmeter schießen können. Und dass vor allem in: MÜNCHEN.
Übrigens: Vor ziemlich genau einem Jahr, im direkten Duell zwischen Borussia und den Bayern im DFB-Pokalfinale in Berlin, hatte der BVB auch “Heimrecht”. Das Ende ist bekannt: 5:2, dreimal Lewandowski, unter anderem. Vor allem aber: Ganz Berlin war Schwarzgelb. Eine Farbkombination, die London sicherlich auch gut stehen wird.
Irgendwie spricht einiges dafür, dass der BVB und seine Fans auch dieses Finale gegen die Bayern zu einem echten “Heimspiel” machen.
“Hamburger bei Olympia-Bewerbung einbinden”
Das Hamburger Abendblatt, besser Rainer Grünberg hat mit mir ein Interview über meine Aufgaben als Sportsenator geführt, hier das heute vom Abendblatt veröffentlichte Ergebnis:
“Hamburgs Sportsenator Michael Neumann spricht im Gespräch mit dem Abendblatt über eine mögliche Olympia-Bewerbung Hamburgs, die sportliche Situation in der Hansestadt und seine Ziele.
Michael Neumann, 43, ist ein sportlicher Sportsenator. Vor dem Marathon im April lief er das Zehntel, im August wird er sich wieder bei den Cyclassics über 55 Kilometer in den Sattel seines Rennrades setzen und beim Triathlon ist er in der Staffel dabei. Auch beim Thema Olympia setzt der SPD-Politiker bei der Halbzeitbilanz seiner Amtszeit auf einen langen Atem. Vor einer Entscheidung über eine erneute Bewerbung Hamburgs will er aber die Bevölkerung abstimmen lassen: “Solch ein Großprojekt hat ohne die breite Unterstützung der Menschen in dieser Stadt keine Chance.”
Hamburger Abendblatt: Herr Neumann, eine erneute Hamburger Olympiabewerbung ist seit Ihrem Amtsantritt vor zwei Jahren ein sportpolitisches Dauerthema in der Stadt. Klären Sie uns bitte auf, wann erhält Hamburg endlich den Olympiazuschlag?
Michael Neumann: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Stadt München stehen jetzt vor der Frage, ob sie sich erneut für die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2022 bewerben. Von dieser Entscheidung und dem späteren Ergebnis der Bewerbung hängt eine erfolgreiche deutsche Kandidatur für Sommerspiele ab. Richtet München 2022 Winterspiele aus, wären Sommerspiele in Deutschland wohl frühestens im Jahr 2032 möglich.
Hamburg muss sich offenbar gedulden und kann sich also auf das Lob, das es zuletzt für seine Sportpolitik und den Olympiaempfang im vergangenen August vom DOSB erhielt, nichts kaufen. Fühlen Sie sich vom Sportbund und seinen Repräsentanten benutzt, um Städte wie München oder Berlin auf Trab zu bringen? Weiterlesen →
Abendblatt-Interview zum Derby
Der auch für den Sport zuständige Innensenator Michael Neumann (SPD) informierte sich in Klein Flottbek zwei Stunden über Springreiten, Dressur und die Perspektive des Deutschen Derbys.
Hamburger Abendblatt: Herr Senator, saßen Sie schon mal im Sattel?
Michael Neumann: Ich noch nicht, meine neunjährige Tochter regelmäßig. Sie reitet jede Woche und verbringt ihre Ferien gern auf dem Reiterhof. Auch meine Frau ist früher leidenschaftlich geritten – übrigens auf dem Hof der Familie des heutigen Oppositionschefs Dietrich Wersich. Ihr Geld dafür verdiente sie als Aushilfe in Hagenbecks Tierpark. Dort ritt sie sogar ein Zebra zu; das hat auch nicht jeder gemacht. Beziehung zu Vierbeinern ist also vorhanden.
HA: Ihr Eindruck von der Atmosphäre im Derbypark?
MN: Besonders beeindruckt mich der bodenständige Charakter der Veranstaltung und der Besucher. Das Publikum ist hier sehr nah dran an Pferden und Reitern, die Stimmung klasse.
HA: Umso bedauerlicher, dass die Tribünen marode sind. Bruch und Schimmel allerorten…
Endspiel um die Floorball-WM
Im Endspiel um die U-19-Herren-Floorball-Weltmeisterschaft in der Alsterdorfer Sporthalle trafen die Teams aus Schweden und der Schweiz aufeinander. In einem mehr als spannenden, rasanten 60minütigen Spiel, schlugen die Schweden die Schweizer mit 6:2 Toren deutlich. Damit setzte sich der WM-Favorit Schweden durch und gewann den U-19-Weltmeistertitel 2013.
Herzlichen Glückwunsch!!!
100 Jahre Deutsches Sportabzeichen – Hamburg feiert
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) feierte heute mit seinem Präsidium den 100. Geburtstag des Deutschen Sportabzeichen (DSA) auf der Internationalen Gartenbau Ausstellung (IGA) in Hamburg-Wilhelmsburg. Gleichzeitig gab der der DOSB-Präsident Thomas Bach den Startschuss für die Jubiläumstour des Deutschen Sportabzeichens quer durch die Bundesrepublik. Der Abschluss der DSA-Tour wird im Garten des Schlosses Bellevue, bei unserem Bundespräsidenten in Berlin stattfinden.
Blindenfussball auf dem Rathausmarkt
Schliesst man für einen Moment die Augen und versucht ein paar Schritte zu gehen, merkt man, wie schwer die Orientierung ohne Sehfähigkeit fällt. Umso mehr Respekt muss man vor den Menschen haben, die blind Fußball spielen!
Tatsächlich tun dies blinde und sehbehinderte Menschen in mehr als 20 Ländern bereits seit Jahren sehr erfolgreich. Wir in Deutschland stehen noch am Anfang. Immerhin spielen aber seit dem Jahr 2008 Mannschaften aus ganz Deutschland in der BLINDENFUSSBALL-Bundesliga.
Nach dem Motto “Mit Fußball in die Mitte der Gesellschaft” geht die Spielrunde seit 2011 für den Behindertensport einen beispielhaften Weg: Ein Teil der Spieltage wird auf zentralen öffentlichen Plätzen mitten in der Stadt ausgetragen werden.
Blindenfußball ist rasant und spannend. Ich bin fasziniert von dieser Art des Fußballspiels. Mich beeindrucken besonders das Ballgefühl und die Orientierungsfähigkeit der Spieler. Die sportlichen Leistungen der Blindenfußballer verdienen das höchste Maß an Respekt und Anerkennung.
Für viele blinde und sehbehinderte Menschen ist Fußball die größte Leidenschaft. Fußball verbindet Menschen und kann die gesellschaftliche Integration erleichtern. Und die Anerkennung durch andere hebt das Selbstwertgefühl. Deshalb freue ich mich sehr darüber, dass die Sepp-Herberger-Stiftung, der Deutsche Behindertensportverband und der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband mit der Blindenfussball-Bundesliga eine bundesweite Spielserie für blinde und sehbehinderte Menschen eingeführt haben.
Derby in Klein-Flottbek
Gemeinsam mit unserem Ersten Bürgermeister Olaf Scholz besuchte ich heute am Vormittag das Deutsche Spring- und Dressur-Derby in Klein-Flottbek.








