Defizit und Neuverschuldung geringer als geplant
Eine konsequente Begrenzung des Ausgabenanstiegs und höhere Einnahmen führten 2012 erneut zu einem geringeren Defizit (592 Mio. € statt 1.040 Mio. €) und einer niedrigeren Neuverschuldung (259 Mio. € statt 600 Mio. €) als im Haushaltsplan vorgesehen.
Die Gesamteinnahmen überstiegen den im Haushaltsplan veranschlagten Wert um 464 Mio. €. Die Gesamtausgaben liegen nach dem vorläufigen Haushaltsabschluss mit 11.694 Mio. € nur geringfügig über dem Planwert von 11.678 Mio. €.
„Die Ausgabenlinie mit einer Steigerung von 1 Prozent pro Jahr wurde in den Haushaltsplänen der Jahre 2011 bis 2014 und in der weiteren Finanzplanung konsequent eingehalten“, betonte Finanzsenator Peter Tschentscher heute. Der Haushaltsverlauf einzelner Jahre werde aber von dem zeitlichen Ablauf von Ein- und Auszahlungen sowie von zahlreichen Einzeleffekten geprägt. 2012 habe unter anderem die Flächenaktivierung für den Wohnungsbau zu höheren Ausgaben des Immobilienmanagements geführt, die jedoch durch höhere Einnahmen aus Grundstückgeschäften mehr als ausgeglichen werden. Weiterlesen →
