Frohe Pfingsten!!!

Ich wünsche allen Menschen ein frohes, ein gesegnetes Pfingstfest!!

Doch was ist Pfingsten eigentlich?

Das Wort “Pfingsten” kommt aus dem Griechischen – “Fünfzig” (Pentacoste). Der Pfingsttag liegt 7 Wochen nach Ostern, zählt man den ersten und letzten Tag mit, kommt man auf 50 Tage. Pfingsten ist in unseren Breiten auch ein Sommerfest und hat daher ein ähnliches Brauchtum wie der 1. Mai.

Wie Ostern geht Pfingsten auf ein jüdisches Fest, das Siebenwochenfest, zurück. An dem Tag trafen sich die Jünger Jesu in Jerusalem und erlebten etwas, das sie von verängstigten Anhängern eines gescheiterten Propheten zu mutigen Predigern des Evangeliums machte.

Die Apostelgeschichte (2. Kapitel) berichtet, daß ein Brausen das Haus erfüllte, in dem sich die Jünger versammelt hatten. Zungen wie von Feuer ließen sich auf die einzelnen nieder. Die Bevölkerung von Jerusalem eilt zusammen und hört die Jünger in verschiedenen Sprachen reden. Petrus hält seine erste öffentliche Predigt, 3000 Menschen sollen sich überzeugen lassen haben.

Die Christen verstehen sich weiterhin als Teil des Judentums, sie nennen Ihre Bewegung den “Neuen Weg”. Weiterlesen →


Trauer über Peter Schulz Tod

Im Alter von 83 Jahren ist heute der ehemalige Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft und Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Peter Schulz, verstorben.

Als einziger Politiker hatte Schulz die beiden höchsten Staatsämter Hamburgs inne. Von 1971 bis 1974 war Schulz der bis dahin jüngste Erste Bürgermeister Hamburgs seit 1678. Zuvor war er bereits als Präses der Justizbehörde und später der Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung tätig gewesen.
Von 1978 bis 1986 hat Peter Schulz als Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft die Geschicke der Stadt geprägt. Im Jahr 1990 wurde Herr Schulz für seine bleibenden Verdienste um die Freie und Hansestadt Hamburg mit der Bürgermeister-Stolten-Medaille geehrt.

Über viele Jahrzehnte hat sich Peter Schulz in den Dienst Hamburgs gestellt. Als Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft erwarb er sich über alle Parteigrenzen hinweg Respekt und Anerkennung. Als Mensch und Politiker war er mir immer ein geschätzter Ratgeber.

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz erklärte zum Tod des ehemaligen Ersten Bürgermeisters:

„Peter Schulz war ein Anwalt Hamburgs und ein nüchtern-hanseatischer Politiker. Hamburg verliert mit ihm einen Ersten Bürgermeister und Präsidenten der Hamburgischen Bürgerschaft, der sich zeitlebens dem Prinzip der sozialen Demokratie verpflichtet gefühlt hat.

Peter Schulz hat sich um Hamburg verdient gemacht. Er war Präses der neu geschaffenen Justizbehörde, Senator für Schule, Jugend und Berufsbildung und Zweiter Bürgermeister, Erster Bürgermeister und Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft. In all diesen Funktionen und Ämtern hat Peter Schulz die Politik und die Entwicklung der Stadt Hamburg mitbestimmt und gestaltet.

Als Präsident des Senats hat er unter Beweis gestellt, dass nüchterner Pragmatismus und anspruchsvoller Gestaltungswille keine Gegensätze sind, sondern Triebfedern für politisches Handeln im Sinne der Bürgerinnen und Bürger sein können. Peter Schulz trat im Jahr 1971 im Alter von nur 41 Jahren die Nachfolge Herbert Weichmanns als Erster Bürgermeister – als jüngster Amtsinhaber seit 1678 – an.

Peter Schulz war stets ein freundlicher und zugewandter Mann, ein Menschenfreund, den Mitstreiter wie Kontrahenten immer als Persönlichkeit mit hoher moralischer Integrität geschätzt haben und der zuhören konnte.

Peter Schulz wird uns fehlen. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.“

Zum Gedenken an den Verstobenen wurden die Flaggen am Hamburger Rathaus heute mit einem Trauerflor versehen. Ab 17.30 Uhr liegt in der Diele des Hamburger Rathauses ein Kondolenzbuch aus.


Kontroverse über die parlamentarische Aufhebung der Verurteilungen von Homosexuellen

Kann der Bundestag Verurteilungen von Homosexuellen aus den fünfziger und sechziger Jahren aufheben, die 1957 vom Bundesverfassungsgericht gebilligt wurden, nach heutigen politischen und juristischen Maßstäben aber als menschenrechtswidrig gelten? Oder steht einem solchen Schritt das Prinzip der Gewaltenteilung gegenüber, wonach die Legislative nicht in die Gerichtsbarkeit hineinregieren und so die Unabhängigkeit der Justiz in Frage stellen darf? Die kontroverse Debatte dieser Problematik prägte am Dienstagnachmittag eine Anhörung des Rechtsausschusses über Möglichkeiten zur Rehabilitierung jener Personen, die einst in der Bundesrepublik oder der DDR strafrechtlich verfolgt wurden. Dem Hearing mit sieben Sachverständigen lagen Gesetzentwürfe der Linksfraktion (17/10841) und der Grünen (17/4042) zugrunde, die eine Annullierung der Urteile aus jener Zeit durch das Parlament verlangen.

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Verbrechen an Opfern der Sekte “Colonia Dignidad” werden aufgearbeitet

Die Bundesregierung ist sich des Leids der Opfer der Sekte „Colonia Dignidad“ sehr bewusst. Das geht aus ihrer Antwort (17/12980) auf die Kleine Anfrage (17/12776) hervor.

Mittlerweile habe der Oberste Gerichtshof im Chile Anfang Januar des Jahres sechs führende Personen der Sekte verurteilt. Unter ihnen sei der Arzt der „Colonia Dignidad“, Hartmut Hopp. Er hatte sich durch Flucht im Mai 2011 nach Deutschland der Haft entzogen. Mittlerweile habe es gegen ihn ein Fahndungs- und ein Auslieferungsersuchen durch Chile gegeben.

Die deutsche Botschaft in Santiago de Chile habe auch zu dem Ermittlungsrichter Kontakt, der die Verfahren wegen der Verbrechen der Militärdiktatur führe, die auf dem Gelände und unter Beteiligung von Führungsmitgliedern der „Colonia Dignidad“ begangen wurden. Im Hinblick auf die Aufarbeitung der Vergangenheit sowie eine „angemessene Erinnerungskultur“ ist die Bundesregierung im Gespräch mit den zuständigen chilenischen Stellen. Die Sektenkolonie wurde im Jahr 1961 von dem deutschen Laienprediger Paul Schäfer und einer Gruppe deutscher Familien gegründet.


Hafengeburtstag vorbei

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Mehr als 1,5 Millionen Besucherinnen und Besucher feierten vier Tage lang den 824. Geburtstag unseres Hamburger Hafen. Die Einlaufparade mit mehr als 300 Schiffen, das Schlepperballett, die Taufe des Kreuzfahrtschiffes „Europa 2“ und das spektakuläre Feuerwerk im Hafen waren herausragende Highlights der diesjährigen Hafengeburtstages.

Das Segelschulschiff unserer Deutschen Marine „Gorch Fock“ war mit mehr als 12.000 Besucherinnen und Besucher ein wahrer Publikumsmagnet – ein schönes Zeichen für unser Patenschiff und ihre Mannschaft!


Zwei Pfaue in der großen Welt

Zwei Pfauendamen verließen gestern den Tierpark und wurden nach ihrem Ausflug von Polizeibeamten nach Hause gebracht.

Inge und Ursula hatten wohl den Alltag satt. Sie wollten endlich die große Welt entdecken und Abstand nehmen von den alltäglichen Blicken der vielen Besucher des Tierparks. Und vielleicht findet man ja auch noch zwei attraktive männliche Artgenossen, dachten sich die beiden Pfauendamen bestimmt.

So verließen sie gegen 15.00 Uhr ihr Gehege, ohne sich ordnungsgemäß bei ihren Pflegern abzumelden. Die Suche nach den beiden Ausreißerinnen gestaltet sich zunächst schwierig, denn die beiden genossen ausgiebig ihre Freiheit außerhalb des üblichen Trubels im Tierpark. Erst in den Abendstunden entdeckte die Besatzung des Peter 27/2 Inge und Ursula an der Ecke Kieler Straße / Stellinger Steindamm, immer noch ohne männliche Begleitung. Behutsam nahmen die Polizisten die beiden auf und überbrachten sie wohlbehalten ihren Tierpflegern. So waren am Ende alle froh, die beiden Ausreißerinnen unversehrt wieder im Gehege zu haben. Und Inge und Ursula hatten ihren Artgenossen eine Menge zu erzählen, von der Welt da draußen.


Regierung: Hauptamtliche oder nachrichtendienstliche Tätigkeit Harsters für BND oder Organisation Gehlen nicht bestätigt

Im Rahmen einer Aktenrecherche haben nach Angaben der Bundesregierung keine Unterlagen ermittelt werden können, die eine hauptamtliche oder nachrichtendienstliche Tätigkeit des „NS-Belasteten Wilhelm Harster“ für den Bundesnachrichtendienst (BND) oder seine Vorläuferorganisation, die „Organisation Gehlen“, bestätigen.

Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (17/13160) auf eine Kleine Anfrage (17/12928) hervor.
Wie die Fraktion darin schreibt, haben nach „Spiegel“-Informationen vom 10. März 2013 „frühere Angehörige des Sicherheitsdienstes SD – des Geheimdienstes der SS – noch in den sechziger Jahren ein enges Netzwerk gebildet, das Verbindungen zu den Geheimdiensten der Bundesrepublik Deutschland unterhielt und an Sprengstoffanschlägen in Südtirol beteiligt gewesen sein soll“. Dies „gehe aus einem ,streng geheimen‘ Vermerk hervor, den die Bundesregierung jetzt freigab“, heißt es in der Vorlage weiter. Dem Vermerk zufolge habe die BND-Spitze 1963 Beamte des Kanzleramts über die „regelmäßigen Zusammenkünfte ehemaliger SD-Leute“ informiert, „an denen Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes mit SS- Vergangenheit teilnähmen, und die einen ,internen Nachrichtendienst‘ gebildet hätten“. Nach Angaben des BND „hätten die Treffen regelmäßig beim ehemaligen SS-Gruppenführer Wilhelm Harster stattgefunden“. Weiterlesen →


PKK-Mitglieder/Anhänger in Deutschland

Die Zahl der Anhänger der 1993 vom Bundesinnenministerium verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) in Deutschland hat sich in den vergangenen 20 Jahren fast verdoppelt.

Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (17/13072) auf eine Kleine Anfrage (17/12775) hervor. Danach stieg die „Anzahl der PKK-Mitglieder/Anhänger in Deutschland“ von 6.900 im Jahr 1993 auf 13.000 in den Jahren 2011 und 2012.