Deutsche Boule-Meisterschaften 2013

Die igs 2013 steht auch auf dem Zettel vieler regionaler und nationaler Sportakteure und Kulturveranstalter. Deren Manager und Funktionäre entdecken in dem floralen Großereignis mehr und mehr eine attraktive Plattform für ihre Events.

Jetzt steht der erste sportliche Hochkaräter fest – die Deutschen Boule-Meisterschaften für Dreierteams (Triplette) am 15. und 16. Juni 2013. Das Präsidium des Deutschen Pétanque-Verbandes (DPV) hat entschieden, die Meisterschaften in der Königsdisziplin dieser boomenden Sportart in die Freie und Hansestadt Hamburg zu vergeben und gemeinsam mit den Organisatoren der internationalen gartenschau hamburg 2013 auszutragen. Damit finden zum ersten Mal überhaupt nationale Boule-Titelkämpfe in der Elbmetropole statt. Weiterlesen →


Startschuss für ParkSport

20120420-121743.jpg Die Kampagne ParkSport der internationalen gartenschau hamburg (igs 2013) ist so simpel wie überzeugend: raus aus den stickigen Sporthallen und rein in die grünen Lungen der Stadt! Über 30 Hamburger Sportvereine haben sich mit der igs 2013 zusammengetan, um an dem zukunftsweisenden Konzept der Macher des Wilhelmsburger Inselparks mitzuwirken.

Das ParkSport-Konzept zeigt, wie Sport im Grünen heute „funktioniert“. Gemeinsam mit igs-Geschäftsführer Heiner Baumgarten stellte ich die Kampagne mit dem Slogan „ParkSport – besser draußen“ auf einer Grünfläche an der Alster vor. Mit von der Partie waren Thomas Fromm, Vizepräsident des Hamburger Sportbundes, der Bezirksamtsleiter Eimsbüttel, Dr. Torsten Sevecke, Frank Fechner, 1. Vorsitzender des Eimsbütteler Turnverbands, und Akteure des ETV, die zeigten, dass Bewegung im Grünen Spaß macht. Weiterlesen →


IGS Frühjahrsempfang

20120408-122453.jpg Die IGS Hamburg 2013 lud zum Frühjahrsempfang und mehr als 400 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Wilhelmsburg und Showbiz kamen. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der IGS, Reinhold Beckmann und Boxerweltmeisterin Kentikian diskutierte ich unter fachkundigen Leistung von Christian Hinzpeter die Chancen Hamburg durch die IGS auf Wilhelmsburg.


Trau dich! Hochseilgarten für Wilhelmsburg

Die internationale gartenschau hamburg (igs 2013) hat einen starken Partner für den Bau eines Hochseilgartens auf dem Gartenschaugelände gefunden. Nicht weit vom S-Bahnhof Wilhelmsburg entfernt wird ein moderner Hochseilgarten mit erlebnispädagogischem Konzept entstehen. Gemeinsam mit igs 2013-Geschäftsführer Heiner Baumgarten und Dipl. Päd. Christoph Brand, Geschäftsführer der Schattenspringer GmbH aus Bielefeld habe ich heute das Vorhaben der Öffentlichkeit vorgestellt.

Investor und Betreiber ist die Schattenspringer GmbH, die rund 500.000 Euro in den Bau des Hochseilgartens auf einer Fläche von rund 7.000 Quadratmetern investieren wird. Geplant ist eine naturverträgliche Anlage. Die Seile und Kletterelemente werden an drei bis sechzehn Meter hohen Masten befestigt, die zwischen den Bäumen in der Welt der Bewegung auf dem Gartenschaugelände im Wilhelmsburger Inselpark aufgestellt werden.

Solche Partner braucht die Stadt! Die Schattenspringer GmbH investiert nicht nur in ein tolles Freizeit- und Bewegungsangebot für Klein und Groß, sie ist auch stark auf Erlebnispädagogik ausgerichtet und stärkt mit ihrem Programm die soziale Kompetenz. Solche Angebote sind Gold wert, besonders für Kinder und Jugendliche! Mit dem Hochseilgarten wird das Freizeitangebot in Wilhelmsburg auch über die Zeit der Gartenschau hinaus deutlich verbessert. Er ist ein weiterer Baustein eines vielfältigen Freizeit- und Sportangebotes für drinnen und draußen, das auf dem Gartenschaugelände umgesetzt wird.
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Senatsriege bestätigt

Die Landesparteitag der Hamburger SPD hat auf seiner heutigen Sitzung die Senatsriege, die Olaf Scholz vorgeschlagen hat bei nur einer Gegenstimme und einer Enthaltung bestätigt.

Vielen Dank für dieses Vertrauen.

Zuvor hatte Bürgermeister (!) Scholz in einer halbstündigen rede eindrücklich versichert, dass die im Wahlkampf gemachten Zusagen auch nach der Wahl gelten. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber offensichtlich in unseren Zeiten notwendig. Viele Wilhelmsburgerinnen und Wilhelmsburger warben vor dem Bürgerhaus für Ihre Interessen in der Frage der Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstrasse. Im Gespräch mit ihnen versicherte ich, dass sich weder die Position der Hamburger SPD noch meine persönliche in dieser Frage verändert habe. Das Wort von Scholz gilt auch hier!


Teure Reichsstrasse

Der Senat will eine Entscheidung über die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße noch unbedingt vor der Wahl zu treffen.

Ich bin misstrauisch, wenn der Senat sagt, man müsse das schnell entscheiden, andernfalls drohten schwere Konsequenzen. Ich denke, das Wort von Herrn Ahlhaus sollte Bestand haben: dass in den verbleibenden Wochen nichts übers Knie gebrochen wird. Einem neuen Senat sollte die Möglichkeit gegeben werden, sich eine eigene Meinung zu bilden. Man muss ja auch überlegen, ob man das Geld für eine Verlegung ausgeben will.

Das Ganze soll dann auch noch innerhalb von zwei Jahren umgesetzt werden. Ich bin skeptisch, wie man die Straße in nur zwei Jahren verlegen möchte – auch wenn wir jetzt sofort die Entscheidung treffen würden. Grundsätzlich spricht für die Verlegung, dass der heutige Verlauf den Stadtteil zerschneidet. Die Menschen können die Wilhelmsburger Reichstraße kaum überwinden. Eine Verlegung muss aber eine Verbesserung bringen – insbesondere beim Lärmschutz. Das sehe ich jetzt noch nicht. Auf jeden Fall darf die Stadt sich nicht erneut blind in ein Großprojekt stürzen.


Kein Rezept gegen die soziale Spaltung

Die CDU zeigt in unserer Stadt ein unerträgliches Maß an unberechtigter Selbstzufriedenheit und fehlenden Realitätssinn in der Sozialpolitik. Wer trotz sozialer Spaltung und trotz massiver Probleme in Stadtteilen und Bevölkerungsgruppen von einem großen Erfolg der Armutsbekämpfung spricht, nimmt die Realität in dieser Stadt offen nicht mehr wahr. Der Senat droht mit dieser Haltung die Ziele des europäischen Jahres 2010 zur Bekämpfung von Armut und soziales Ausgrenzung zu verfehlen. Diese Ziele – etwa ein stärkeres Bewusstsein für Armut und soziale Ausgrenzung oder den stärkeren Zusammenhalt in der Gesellschaft – kann der Senat nur erreichen, wenn er sich der Realität ehrlich und ohne Scheuklappen” stellt. Die Zeit der selektiven Wahrnehmung muss auch in der Sozialbehörde endlich vorbei sein.

Aus meiner Sicht sind viele Menschen in dieser Stadt zu einem Engagement gegen die soziale Spaltung bereit. Das zeigen Netzwerke und Initiativen sowie etwa die “Konferenz zur sozialen Spaltung” im vergangenen Februar. Sozialsenator Dietrich Wersich (CDU) hat jedoch die Angebote zur Diskussion ausgeschlagen. Ich werfe Herrn Wersich vor, die Öffentlichkeit über die soziale Lage in Hamburg zu täuschen. So hat er wiederholt versucht, den Eindruck zu erwecken, Armut und soziale Spaltung seien in Hamburg – im Vergleich zu anderen Städten – ein vergleichsweise kleines Problem. Dabei führt er die Armutsgefährdungsquote in Bezug auf das durchschnittliche Einkommen in Deutschland insgesamt an. Aussagekräftiger wäre aber die Armutsgefährdungsquote in Bezug auf die Landesebene. Hier würde der Senator mit realistischeren und unangenehmeren Fakten konfrontiert. Stattdessen beruft sich Wersich auf Statistiken, die über die Situation der sozialen Spaltung, der Ausgrenzung und Armut innerhalb Hamburgs nicht viel aussagen. Weiterlesen →


Gegen Atomenergie!

Heute fand die Menschenkette gegen Atomenergie zwischen den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel statt.
120 Kilometer. Und mehr als 120.000 Menschen haben sich an dieser Aktion beteiligt. Ein riesiger Erfolg im Kampf gegen die Bemühungen von CDU und FDP, aus dem Atomausstieg von Gerd Schröder und Joschka Fischer auszusteigen.
Jung und Alt haben sich an diesem friedlichen Protest gegen die Pläne von Schwarz/Gelb zusammengefunden. Haben ihren Willen zum Ausstieg aus der Atomenergie deutlich gemacht.

Wir hatten uns vor meinem Horner Abgeordentenbüro im Horner Weg getroffen und sind dann gemeinsam zur Horner Landstrasse/Ecke Horner Brückenweg gegangen, um uns in die Menschenkette einzureihen. Neben mehreren Dutzend Genossinnen und Genossen aus Horn, unterstützen auch viele Wilhelmsburgerinnen und Wilhelmsburger den Kampf gegen den Ausstieg vom Ausstieg. Allen einen ganz herzlichen Dank!!! Weiterlesen →


Verantwortung?!

Der Fall Lara macht einen Skandal deutlich: Nach wie vor gibt es in Hamburg keine verbindlichen Vorsorgeuntersuchungen. Hierfür trägt Senator Wersich die volle politische Verantwortung.

Medienberichten zufolge hat das verstorbene Baby Lara an den Vorsorgeuntersuchungen U4 und U5 nicht teilgenommen. Das Vorsorgeheft befindet sich derzeit in den Händen der Ermittlungsbehörden.

Die CDU und ihre Senatoren hätten nach der entsprechenden Empfehlung des „Sonderausschusses Jessica“ drei Jahre Zeit gehabt, die U-Untersuchungen verbindlich zu machen. Ein Gesetzentwurf meiner Fraktion für verbindliche Vorsorgeuntersuchungen wurde zweimal von der CDU abgelehnt.

Egal, ob ein Kind bei den Eltern lebt, in einem Heim, in einer Pflegefamilie oder die Mutter eine Familienhilfe bekommt – hätte Hamburg verbindliche Vorsorgeuntersuchungen, wäre sichergestellt, dass ein Arzt das Kind wiederholt auch auf mangelhafte Versorgung, Krankheit oder Misshandlung untersucht.