HSH-Krise erreicht die Stadt

Für ihre bisherigen Anteile an der HSH Nordbank muss die Stadt jetzt Abschreibungen von 1,6 Milliarden Euro hinnehmen. Das hat der Senat jetzt eingeräumt. Die Zahl belegt erneut, dass der Senat die finanziellen Folgen der HSH Nordbank-Krise verharmlost hat. Die Verluste betreffen nach Darstellung des Senats sowohl das städtische Unternehmen HGV als auch den Hamburgischen Versorgungsfonds (HVF).

Der Finanzsenator hat immer wieder behauptet, die Bank belaste nicht die Hamburger Steuerzahler. Die Abschreibungen von 1,6 Milliarden Euro werden sich auch in der Hamburger Konzernbilanz wiederfinden. Damit werden die bereits eingetretenen Belastungen für das städtische Vermögen deutlich. Zum Vergleich: Das Eigenkapital in der Konzernbilanz, in der das Vermögen und die Belastungen Hamburgs und seiner Beteiligungen dargestellt werden, betrug zum 31.12.2007 noch 3,7 Milliarden Euro. Weiterlesen →