Das hat nichts mit Sport zu tun!

Nachdem die Hamburger Polizei wegen zu erwartender Störungen dem FC St. Pauli den Kartenverkauf an Fans des FC Hansa Rostock durch eine Verfügung untersagt hatte, legte der Rostocker Club beim VG Hamburg Beschwerde dagegen ein. Die Beschwerde wurde auch vom OVG zurück gewiesen. Darauf hin meldete der FC Hansa Rostock für den 22.04.2012 von 11.00 Uhr bis 13.30 Uhr einen Aufzug an, der am 21.04.2012 vom OVG Hamburg bestätigt wurde.

Die Marschroute der etwa 1.700 Fans des FC. Hansa Rostock führte vom Bahnhof Hmb.-Altona etwa vier Kilometer durch Altona zurück zum Bahnhof und wurde vom Versammlungsleiter gegen 14.00 Uhr für beendet erklärt. Der Aufzug verlief ohne Störungen und die Rostocker Fans verließen Hamburg planmäßig mit dem Zug vom Hamburger Hauptbahnhof.

Während des Fußballspiels hielten sich bis zu 800 Anhänger des FC St. Pauli auf dem Vorplatz des Millerntorstadions auf. Gegen 14.40 Uhr wurden Polizeikräfte von Anhängern des FC St. Pauli, die in einem Veranstaltungszentrum in der Marktstraße das Spiel im Fernsehen verfolgt hatten, massiv mit Gegenständen beworfen. Die Täter flüchteten. Kurz vorher war einem Besucher des Fußballspieles durch eine kleinere Gruppe von Anhängern des FC St. Pauli eine Jacke geraubt und verbrannt worden. Weiterlesen →


Startschuss für ParkSport

20120420-121743.jpg Die Kampagne ParkSport der internationalen gartenschau hamburg (igs 2013) ist so simpel wie überzeugend: raus aus den stickigen Sporthallen und rein in die grünen Lungen der Stadt! Über 30 Hamburger Sportvereine haben sich mit der igs 2013 zusammengetan, um an dem zukunftsweisenden Konzept der Macher des Wilhelmsburger Inselparks mitzuwirken.

Das ParkSport-Konzept zeigt, wie Sport im Grünen heute „funktioniert“. Gemeinsam mit igs-Geschäftsführer Heiner Baumgarten stellte ich die Kampagne mit dem Slogan „ParkSport – besser draußen“ auf einer Grünfläche an der Alster vor. Mit von der Partie waren Thomas Fromm, Vizepräsident des Hamburger Sportbundes, der Bezirksamtsleiter Eimsbüttel, Dr. Torsten Sevecke, Frank Fechner, 1. Vorsitzender des Eimsbütteler Turnverbands, und Akteure des ETV, die zeigten, dass Bewegung im Grünen Spaß macht. Weiterlesen →


Hamburger Schützenverband besucht

20120415-133408.jpg Der Hamburger Schützenverband hat mich am heutigen Sonntag Vormittag zum Besuch der Wandsbeker Schützengilde eingeladen. Neben dem sportpolitischen Gespräch stand vor allem der praktische Anteil im Vordergrund: Luftgewehr-, Bogen- und Luftpistoleschießen.
Insbesondere die hoch disziplinierten und konzentrierten Jugendlichen haben mich sehr beeindruckt. Nicht selten löst der Schießsport und unsere Schützenvereine ablehnende Reaktionen aus. Deshalb kann ich nur empfehlen, sich einfach einmal selbst ein Bild vom Hamburger Schießsport zu machen. Ich kann nach diesem Sonntagsbesuch nur sagen, dass auch hier der Grundsatz gilt: Verständnis wächst aus Kenntnis.

Auf mich machten die Sportskameradinnen und -kameraden einen tiefen Eindruck ob ihrer Professionalität, ihres Engagements und ihrer guten Jugendarbeit.


Gelöbnis der Freiwilligen Feuer

20120413-212548.jpg Heute Abend legten 25 Feuerfrauen und 148 Feuermänner unserer Freiwilligen Feuerwehren Hamburg ihr Feierliches Gelöbnis im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses ab. Gemeinsam mit Oberbrandirektor Mauer und Landesbereichsführer André Wronski nahm ich den jungen Kameradinnen und Kameraden ihr Gelöbnis ab.

Weiterlesen →


Sportstammtisch in Wandsbek

20120411-215842.jpg Heute hat die SPD Bürgerschaftsfraktion zum sportpolitischen Stammtisch in die Räume des Walddörfer SV eingeladen. Gemeinsam mit vielen Sportlerinnen und Sportlern diskutierten die sportpolitische Sprecherin Juliane Timmer und ich die verschiedenen Facetten der Hamburger Dekadenstrategie.
Natürlich schielten wir mit einem Auge auf das Auswärtsspiel des HSV in Hoffenheim und das Spitzenspiel in Dortmund.


Vorsicht vor kostenlosen Online-Kursen der Scientology-Organisation

Das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) warnt vor kostenlosen Online-Kursen, die auf deutschsprachigen Internet-Seiten der Scientology-Organisation (SO) angeboten werden. Die SO wirbt für diese Kurse unter dem Motto „Effektive Scientology-Lebenshilfen in Form von kostenlosen Online-Kursen“.

Bereits seit Jahren baut die SO ihre Internetpräsenz aus, um Interessierte mit populären Themen wie einer Anti-Drogen-Kampagne („Sag Nein zu Drogen – Sag Ja zum Leben“) oder dem Einsatz für Menschenrechte („Jugend für Menschenrechte“) anzulocken. Den Stellenwert des Internets für ihre Mitgliederwerbung untermauerte die SO mit dem im Mai 2008 propagierten „Vorstoß in den Cyberspace“. Und über soziale Netzwerke sucht die Organisation insbesondere den Kontakt zu Kindern und Jugendlichen.

Wurde der Scientology-Hintergrund wegen des schlechten Images der SO häufig auch verschleiert, tritt die Organisation in den neuen Online-Kursen offensiver auf und bietet ein breites Spektrum von Lebenshilfe ganz offen unter dem Titel „Scientology“ an. Dabei werden angebliche Lösungen zu den verschiedensten Problemen des menschlichen Lebens angepriesen – mit wenigen Klicks ist für jede Altersgruppe etwas dabei: Arbeit, Geld, Ehe, Stress, Kommunikation, Drogen und mehr. Die SO nennt das „Lebensverbesserungskurse“, und der Scientology-Pressedienst verspricht durch die scheinbar „vermittelten Lösungen (…) ein erfülltes und glückliches Leben.“ Weiterlesen →


Partizipation von Migranten

Hamburger Migrantinnen und Migranten engagieren sich aktiv in Migrantenorganisationen für Integration und in ihren Quartieren bei Stadtteilfesten und kulturellen Aktivitäten. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Stadtforschung und Strukturpolitik Berlin, die im Auftrag des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge mit der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) und der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) durchgeführt wurde. Ziel der Studie war es, Formen und Möglichkeiten der Beteiligung von Migrantinnen und Migranten zu untersuchen sowie fördernde und hemmende Faktoren für ihr Engagement herauszuarbeiten.

Ein beachtlicher Anteil von Migranten engagiert sich dabei als ehrenamtliche Schöffen. Sechs Prozent der Hamburger Schöffen haben der Studie zufolge einen Migrationshintergrund. Positiv bewertet wird von den Migranten der „Hamburger Integrationsbeirat“. Das interkulturelle Gremium berät den Hamburger Senat bei integrationspolitischen Entscheidungen. Auch die Arbeit der Referenten für Integration im Sozialraummanagement wird in der Studie lobend hervorgehoben.

Weiterlesen →


Bürgermeisterbrief: Erste Einbürgerung

In den Räumen der Einbürgerungsabteilung des Einwohner-Zentralamtes wurde jetzt die erste Einbürgerungsurkunde als Ergebnis der vor drei Monaten gestarteten Einbürgerungsinitiative des Senats überreicht. Es handelt sich um einen Hamburger mit schwedischen Wurzeln, der seit fast 30 Jahren in Deutschland lebt. Wie fast alle EU-Bürger darf er seine ursprüngliche Staatsangehörigkeit behalten.

Ich beglückwünsche zu dieser richtigen Entscheidung, sich zusätzlich zu seiner schwedischen Staatsangehörigkeit nunmehr auch für den deutschen Pass entschieden zu haben. Ermutigen will ich auch andere EU-Bürger, ihre Zurückhaltung gegenüber einer Einbürgerung aufzugeben und sich für die deutsche Staatsangehörigkeit zu entscheiden.

Das Konzept des Senats zeigt erste Erfolge. Ich freue mich, dass bislang so viele Menschen positiv auf das Werben für den deutschen Pass reagiert haben.

Kernstück der Einbürgerungsinitiative ist ein persönliches Schreiben des Ersten Bürgermeisters, mit dem Olaf Scholz seit Dezember 2011 Monat für Monat bei möglichen Einbürgerungsinteressierten für die deutsche Staatsbürgerschaft wirbt. In den ersten drei Monaten wurden fast 12.000 Hamburgerinnen und Hamburger ohne deutschen Pass angeschrieben, die zumindest die zeitlichen und aufenthaltsrechtlichen Rahmenbedingungen für eine Einbürgerung erfüllen. Ob die übrigen Voraussetzungen erfüllt sind, wie z.B. die wirtschaftliche Eigenständigkeit oder deutsche Sprachkenntnisse, wird im Zuge eines Beratungsgesprächs geklärt.

Weiterlesen →


Besuch bei Airbus

Auf Einladung von Airbus Deutschland besuchte ich heute die Airbus-Werke auf Finkenwerder. Nach ausführlichen Gesprächen mit der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat konnte ich noch die Produktionshallen des A 380 besichtigen. Und ich war schwer beeindruckt! Denn die schiere Grösse dieses Flugzeuges macht sprachlos. Auch und gerade im Vergleich mit den üblichen Ferienfliegern, die man zur Urlaubszeit nutzt.


Sportabzeichen verliehen

20111027-012516.jpg Der Hamburger Sportbund (HSB) hatte mich eingeladen, jungen Sportlerinnen und Sportlern mit Beeinträchtigungen das Deutsche Sportabzeichen im Hamburger Haus Sportes am Schlump zu verleihen. Mehr als 50 Aktive hatten in der Hamburger Leichtathletikhalle die entsprechenden Disziplinen erfolgreich absolviert. Im nächsten Jahr findet dieser Sportabzeichentag am 24. April wiederum in der Leichtathletikhalle Hamburg statt.