Hamburger Schützenverband besucht

20120415-133408.jpg Der Hamburger Schützenverband hat mich am heutigen Sonntag Vormittag zum Besuch der Wandsbeker Schützengilde eingeladen. Neben dem sportpolitischen Gespräch stand vor allem der praktische Anteil im Vordergrund: Luftgewehr-, Bogen- und Luftpistoleschießen.
Insbesondere die hoch disziplinierten und konzentrierten Jugendlichen haben mich sehr beeindruckt. Nicht selten löst der Schießsport und unsere Schützenvereine ablehnende Reaktionen aus. Deshalb kann ich nur empfehlen, sich einfach einmal selbst ein Bild vom Hamburger Schießsport zu machen. Ich kann nach diesem Sonntagsbesuch nur sagen, dass auch hier der Grundsatz gilt: Verständnis wächst aus Kenntnis.

Auf mich machten die Sportskameradinnen und -kameraden einen tiefen Eindruck ob ihrer Professionalität, ihres Engagements und ihrer guten Jugendarbeit.


Kooperation unterzeichnet

20120414-103508.jpg Im Hamburger Rathaus unterzeichneten Vertreterinnen des Allrussischen Jugendfeuerwehrverbandes St. Petersburg und Vertreter der Jugendfeuerwehr Hamburg im Beisein des Hamburger Landesbereichsführers André Wronski und mir eine Kooperationsvereinbarung für den Jugendaustausch zwischen den beiden Partnerstädten St. Petersburg und Hamburg.


Sportabzeichen verliehen

20111027-012516.jpg Der Hamburger Sportbund (HSB) hatte mich eingeladen, jungen Sportlerinnen und Sportlern mit Beeinträchtigungen das Deutsche Sportabzeichen im Hamburger Haus Sportes am Schlump zu verleihen. Mehr als 50 Aktive hatten in der Hamburger Leichtathletikhalle die entsprechenden Disziplinen erfolgreich absolviert. Im nächsten Jahr findet dieser Sportabzeichentag am 24. April wiederum in der Leichtathletikhalle Hamburg statt.


Erntedank in Moorburg

Vor einigen Jahren besuchte ich als Fraktionsvorsitzender und Oppositionsführer Moorburg. Als mir die Kirche gezeigt wurde, erzählte man mir auch die Geschichte vom Widerstand Moorburgs gegen die Franzosen zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Aus Dank stiftete der Hamburger Senat den Moorburger nach den Befreiungskriegen eine Senatsbank für St. Magdalenen. Doch hatte seit dieser Stiftung noch nie ein Hamburger Senator Platz auf der Bank genommen. Damals versprach ich, dass wenn wir Sozialdemokraten einmal erfolgreich aus den Bürgerschaftswahlen gingen, ich gern als Senator am Gottesdienst teilnehmen würde.

Nun war es soweit: Zum Ernstdankfest nahm ich am Gottesdienst in Moorburg teil. Infolge des “Bühnenbildes” – die Jugendgruppe hatte die Gestaltung des Gottesdienstes übernommen – konnte ich zwar nicht während des Gottesdienstes auf der Senatsbank sitzen, aber mein Wort trotzdem halten. Die Jugendlichen machten ihre Sache im übrigen sehr gut. Gerade im Gegensatz zu dem doch mich eher “abstoßenden” Gottesdienst meiner Kirche im Olympiastadion vor einigen Tagen…

Zum Abschluss fand sich die Gemeinde noch zum gemeinsamen Suppeessen im Gemeindehaus ein. Ein wirklich schönes Ernstdank in Moorburg. Ich sage ganz ganz herzlichen Dank!!


Pferdeleistungsschau in Bergstedt

Im Rahmen der Bergstedter Pferdeleistungsschau vom 1. bis zum 4. September 2011 fand heute der Hamburg Cup 2011 statt. Das Dressur- und Springturnier stand unter der Schirmherrschaft des Ersten Bürgermeisters Olaf Scholz. Der Staatsrat für Sport und Bezirke, Karl Schwinke, und Wandsbeks Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff führten heute am Reitstall Bohnhoff, Furtredder 12, 22395 Hamburg, die Siegerehrung durch. Ich selbst konnte mich am Vormittag von dem tollen Engagement und der Begeisterung der Reiterinnen und Reiter, aber auch der Organisatoren überzeugen. Eine tolle Veranstaltung, mich unglaublicher Energie und Begeisterung ehrenamtlich aus dem Boden gestampft – Ein Vorbild für viele andere Sportveranstaltungen!!!


100 Jahre S.C. Hansa

Im Namen des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg gratuliere ich dem S.C. Hansa zum 100. Jubiläum sehr herzlich. Seit der Gründung im Jahr 1911 bildet die Fußballabteilung das Herzstück des S.C. Hansa und macht den Verein damit zu einem der ältesten und traditionsreichsten Ballsportvereine in Hamburg.

Viele Erfolge wurden im Laufe der Jahre gefeiert, viele Höhen durchschritten und Schwierigkeiten gemeistert. Die Geschichte des Vereins ist auch untrennbar mit der Geschichte Hamburgs verbunden:
Der Erste Weltkrieg, die Wirtschaftskrise, die Herrschaft der Nationalsozialisten und der anschließende Wiederaufbau – während viele Vereine an diesen Herausforderungen zerbrachen, gelang es den Mitgliedern des S.C. Hansa mit ihrem Engagement, ihrem Ideenreichtum und ihrem Zusammenhalt auch die schwersten Krisen zu bewältigen. Dabei zeichnete die Vereinsmitglieder stets aus, worauf es beim Sport so sehr ankommt: Ausdauer und Durchhaltevermögen gepaart mit Disziplin, Ehrgeiz, Kreativität und Gemeinschaftssinn.
Aus Krisenzeiten ging der Verein oftmals sogar gestärkt hervor. So kam der durch die Wirren des zweiten Weltkriegs schwer gezeichnete Sportclub dank des unglaublichen Engagements seiner Mitglieder schnell wieder auf die Beine und konnte – nachdem anfangs noch mit behelfsweise aus altem Fahnenstoff gefertigten Trikots angetreten werden musste – bereits wenige Jahre später mit dem dreimaligen Gewinn des Sternschanzenpokals einen beachtenswerten sportlichen Erfolg feiern. Spätestens seit dieser Zeit ist der S.C. Hansa aus dem Stadtteil St. Pauli und dem Karolinenviertel nicht mehr wegzudenken. Unter schwierigen Bedingungen leisten die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Vereins einen wertvollen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt innerhalb des Viertels und nehmen damit eine wichtige gesellschaftliche Funktion wahr. Weiterlesen →


Aktion Verkehrsfuchs geht weiter

Seit über 40 Jahren veranstaltet die Polizei Hamburg Präventionsunterrichte für Kindergartenkinder. Die Symbolfigur dieser Aktionen für Kinder ist seit 2006 der Verkehrsfuchs. Seit 2009 ist der Verkehrsfuchs auch als Anschnallmaskottchen erhältlich.

Kinder sollen mit diesem Anschnallmaskottchen zum eigenständigen Anschnallen motiviert werden.

Das „Forum Verkehrssicherheit Hamburg“ hat nun die finanziellen Mittel zur Beschaffung von 10.000 weiteren Verkehrsfüchsen ermöglicht. Die Polizeiverkehrslehrer können diese Maskottchen damit auch weiterhin für ihre Arbeit nutzen.

Die Handpuppenspieler der Verkehrsdirektion haben den Verkehrsfuchs in ein neues Stück zur Verkehrserziehung eingebaut und führen es heute um 11.00 h öffentlich vor. Dazu werden zwei Kindergartengruppen eingeladen, die sich die Uraufführung des Stücks auf der Bühne der „Kasperstadt“ anschauen dürfen. Im Anschluss erhält jedes Kind einen Verkehrsfuchs und die Erziehungsberechtigten die Broschüre „Geschnallt“.


Hamburger Sportjugend

„Früh übt sich!“ Jeder kennt diesen Ausspruch und – so abgedroschen er auch klingen mag – er bringt auf den Punkt, worauf es bei der Nachwuchsförderung im Sport ankommt. Nie wieder ist der Mensch so aufnahme- und lernfähig wie in jungen Jahren. Junge Menschen entwickeln sich rasend schnell und stecken voller Energie und Tatendrang. Sie frühzeitig an den Sport heranzuführen, ihre Talente zu entdecken und zu fördern ist daher Grundvoraussetzung für die sportliche Weiterentwicklung der Gesellschaft, sowohl im Hinblick auf den Breiten- als auch den Leistungssport.

Die Hamburger Sportjugend und die ihr angeschlossenen Verbände und Vereine leisten hierzu einen ganz entscheidenden Beitrag. Mit ihrem herausragenden Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit vermitteln sie den jungen Sportlerinnen und Sportlern Freude an Bewegung, Spiel und Wettkampf und legen hiermit den Grundstein für eine lebenslange Sportbegeisterung.
Sie nehmen außerdem eine wichtige soziale Funktion wahr, indem sie die jungen Menschen an sportliche Werte wie Fairplay und Teamwork heranführen, ihnen diese vorleben und deren Entwicklung fördern. Damit stellen sie eine wichtige Instanz bei der Sozialisation der Kinder und Jugendlichen dar und begleiten sie auf ihrem Weg hin zu verantwortungsvollen Mitgliedern unserer Gesellschaft.
Ich möchte Ihnen für diese Arbeit im Namen aller Bürgerinnen und Bürger meinen Dank und meine Anerkennung aussprechen und Ihnen versichern, dass die Stadt Hamburg weiterhin unterstützend an Ihrer Seite stehen wird. Weiterlesen →


“Jede Mehrausgabe wird an anderer Stelle eingespart”

Ein Beitrag von Olaf Scholz im Hamburger Abendblatt:

Hamburg hat eine lange Tradition als liberale und weltoffene Stadt, in der wirtschaftliche Stärke und ein solidarisches Miteinander eine Bürgerkultur geprägt haben, die bis heute ihren Einfluss behalten hat. Voraussetzung für eine gute Entwicklung in Hamburg ist, dass unsere Stadt wieder ordentlich regiert wird. Pragmatismus und Seriosität müssen wieder das Handeln des Senates bestimmen.

Nur durch eine realistische und verlässliche Politik gewinnen die Bürgerinnen und Bürger wieder Vertrauen in die politischen Institutionen. Realismus bedeutet nicht, auf Visionen für Hamburg zu verzichten. Ich will unsere Stadt nicht verwalten, sondern gestalten und voranbringen.

Hamburg soll zum Vorbild für finanzpolitische Solidität werden. Wichtiger als Sparpakete ist Ausgabendisziplin. Deshalb müssen für jedes Gesetz, das zu Mehrausgaben führt, Einsparungen an anderer Stelle vorgenommen werden. Gerechtigkeit kann so auch unter engen finanziellen Rahmenbedingungen Maßstab politischen Handelns sein. In Hamburg muss zielgerichtet investiert werden – in Hafeninfrastruktur, in Straßen und Grünanlagen, in Schulen und Hochschulen.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit den Steuergeldern der Hamburgerinnen und Hamburger ist dabei für mich selbstverständlich. Bis zum Jahr 2019 werden wir einen strukturell ausgeglichenen Haushalt vorlegen und dann keine neuen Schulden mehr machen. Weiterlesen →


Kritik geht ins Leere

CDU und GAL haben zu verantworten, dass erste Horte ihre Schließung angekündigt haben und dass auch bei den Eltern Verunsicherung herrscht. So lange wir keine vernünftige, erprobte und funktionierende andere Lösung haben, gibt es keinen Grund, bestehende Einrichtungen und ihren Betrieb aufs Spiel zu setzen. Das schlecht geplante Reformprojekt läuft nicht an. Der Sozialsenator sollte die Schuld dafür nicht bei anderen suchen.

Die Kritik Wersichs läßt nur den Schluss zu, dass er die Kritik insbesondere von Eltern, aber auch von Trägern nicht verstanden hat. Es geht nicht darum, den Ausbau der Nachmittagsbetreuung noch länger zu verschieben. Es geht wieder einmal darum, eine von CDU und GAL mit heißer Nadel gestrickte Reform auf eine belastbare Basis zu stellen. Es geht darum, mit allen Beteiligten – mit Eltern, Schulen, Kita-Trägern und Jugendhilfe – vernünftige, verlässliche Lösungen zu entwickeln, und zwar besonders für die Kinder. Dabei muss es gerade darum gehen, bestehende, gute Strukturen weiterzuentwickeln. Ich erinnere daran, dass es die CDU gewesen ist, die seit 2005 gezielt Kinder von nicht berufstätigen Eltern aus den Kitas herausgehalten hat. Die CDU-Kita-Politik der letzten Jahre hat sich gerade nicht am Kindeswohl orientiert. Sie hat einseitig auf die möglichst günstige Versorgung von Berufstätigen gesetzt. Weiterlesen →