HSV: Geht doch!

20120414-175539.jpg Der Hamburger Sportverein (HSV) hat einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Die Rothosen gewannen heute das Nordderby gegen Hannover 96 mit 1:0. Das Tor des Tages erzielte Heung Min Son in der 12. Minute.
Endlich zeigte der HSV über die gesamten 90 Minuten eine sehr engagierte Leistung und konnte auch spielerisch überzeugen. Die Hannoveraner hatten nur wenigen Tormöglichkeiten, sodass der Sieg hochverdient war.

Die Mannschaft des HSV wurde beim Einlaufen von einer riesengroßen, die gesamte Volkspark-Arena einnehmenden Choreographie begrüßt. “Wir für euch! Ihr für uns! Nur der HSV!” prangte auf über 50.000 Plakaten, die die Fans dem Team entgegenstreckten.

Gänsehautstimmung schon vor dem Anpfiff! Freude nach dem Abpfiff!


Nordstaat?!

Ich mahne eine nüchterne und ernsthafte politische Diskussion über Chancen und Risiken eines Nordstaats an. Die Frage ,Nordstaat oder nicht?´ bleibt auf der Tagesordnung. Deshalb ist es gut, wenn sich Politik und Gesellschaft länderübergreifend dieses Themas annehmen.

Für ein neues Buch habe ich 27 Vertreterinnen und Vertreter aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Verbänden und Kirchen für Beiträge gewinnen können. Unter ihnen sind der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister (CDU), Bremens Bürgermeister Jens Börnsen und der schleswig-holsteinische Innenminister Klaus Schlie. Der Direktor des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Instituts, Prof. Thomas Straubhaar und der Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg, Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, zählen ebenso zu den Autoren wie die Direktorin des NDR-Landesfunkhauses, Maria von Welser oder Elisabeth Chowaniec, Beauftragte der Nordelbischen Evangelischen-Lutherischen Kirche bei Senat und Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg.

Die Diskussion über das Für und Wider einer Fusion der norddeutschen Bundesländer kann zu einer Leitplanke für eine Entwicklung werden, an deren Ende die norddeutschen Länder Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Niedersachsen und Bremen zu einem Nordstaat werden können. Sowohl der Diskussion als auch der möglichen Entwicklung hin zu Länderfusionen muss Zeit und Raum gegeben werden. Wenn – wie in der Vergangenheit – zu Beginn solcher Überlegungen die Frage nach der Hauptstadt eines solchen Nordstaates in den Mittelpunkt gerückt wird, würgt das jede vernünftige Diskussion ab. Sinnvoller ist es, der Entwicklung Raum zu geben – insbesondere durch eine intensivere länderübergreifende Kooperation zwischen Politik und Verwaltung. Hier gibt es zum Beispiel zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein schon erfolgversprechende Ansätze, etwa in der Medienpolitik. Gleichzeitig gibt es aber auch Probleme, die man eigentlich im vergangenen Jahrhundert hätte lösen können und müssen, mit Blick auf den Streit zwischen Hamburg und Kiel, was das Gastschulabkommen betrifft.

Bei der ganzen sicherlich notwenigen Diskussion, die vor Allem ökonomisch und unter Effizienz-Gesichtspunkten geführt werden muss, darf aber auch nicht vergessen werden, dass die emotionale Bindung an Hamburg für viele Menschen unserer Stadt eine große Bedeutung hat. Manche mögen über den Begriff Heimat lächeln, aber ich bin fest davon überzeugt, dass der Nordstaat nur gelingen kann, wenn die Menschen ihn nicht nur technokratisch, sondernd vor allem auch emotional, d.h. mit dem Herzen wollen.

Gemeinsam mit der Helmut-Schmidt-Universität und dem Hamburger Welt-WirtschaftsInstitut werde ich zu diesem Thema im Herbst ein wissenschaftliches Colloquium durchführen.


Unterwegs in der Metropolregion

Heute bin ich in Sachen Metropolregion im Landkreis Cuxhaven unterwegs. Im schönen Bad Bederkesa treffen sich heute die niedersäsischen Landräte. Niedersachsen ist mit Bremen/Oldenburg, Hamburg und Hannover – Göttingen – Braunschweig – Wolfburg an drei Metropolregionen beteiligt.


TUI Sanierung?

In der Diskussion um den Kauf der Reederei Hapag-Lloyd durch das Hamburger Konsortium ist die Blockade-Haltung von CDU und GAL unglaublich. Uns allen liegen das Wohl der Reederei und der Erhalt der Arbeitsplätze am Herzen. Ein Bericht des Senats über ein Geschäft dieser Dimension gehört aber parlamentarisch beraten.

Das blinde Vertrauen der CDU in die unternehmerische Kompetenz des Senats ist angesichts des HSH-Nordbank-Desasters mehr als erstaunlich. Wir haben dieses Vertrauen nicht. Wir wollen einen angemessenen Kaufpreis für Hapag-Lloyd und den Erhalt der Reederei am Standort Hamburg – und nicht eine Sanierung des TUI-Konzerns in Hannover mit Steuergeldern aus Hamburg. Weiterlesen →