HSV hat’s geschafft

20120428-172800.jpg Der Hamburger Sport-Verein (HSV) wird auch in der 50. Bundesligasaison 2012/13 in der höchsten deutschen Fussballliga bleiben. Die Mannschaft des HSV sicherte sich mit einem schwachen torlosen Unentschieden gegen Mainz 05 heute den Klassenerhalt.

Vor 56.537 Zuschauer im ausverkauftem Hamburger Volksparkstadion, zur Zeit Imtech-Arena genannt, zeigte die Mannschaft von Thorsten Fink immerhin eine kämpferische Leistung und hätte mit Glück durch einige Möglichkeit den Sieg erringen können.

Am Ende reichte der Punktgewinn, weil der 1. FC Köln gegen den SC Freiburg mit 1:4 verlor und nun selbst theoretisch keine Möglichkeit mehr hat, am HSV vorbeizuziehen.

Der Deutsche Meister gewann sein Spiel auswärts gegen Kaiserslautern 5:2. Bayern gewann gegen Stuttgart 2:0.


Gut so!

Trotz des 2:1 Erfolges des FC Bayern München beim Auswärtsspiel gegen SV Werder Bremen hat BvB Borussia Dortmund mit seinem 2:0 Sieg gegen Borussia Mönchen Gladbach zum achtenmal die Deutsche Fussballmeisterschaft errungen.

Herzlichen Glückwunsch!!

Vor 80.720 Zuschauern im seit Wochen ausverkauften Westfalenstadion war Borussia Dortmund von der ersten Minute an das deutlich bessere Team und ging durch ein Kopfballtor von Perisic in der 23. Minute in Führung. In der zweiten Halbzeit vollendete Kagawa einen klasse Angriff zum 2:0 in der 59. Minute. Damit war klar: Borussia Dortmund ist drei Spieltage vor Saisonende Deutscher Meister!

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BvB: 99mal spitze!

Zum 99. Mal in der Geschichte der Fußball-Bundesliga ist Borussia Dortmund Spitzenreiter! Und auch die Tabellenführungen Nummer 100 und 101 sind bereits definitiv, denn frühestens am 15. Spieltag könnte Borussia Dortmund Platz eins wieder abgeben müssen: sieben Punkte beträgt der Vorsprung auf den nächsten Verfolger Bayer Leverkusen. Doch Platz eins wird sowieso nur als “Momentaufnahme” registriert.

Tabellensituation:
Leverkusen ist der hartnäckigste Verfolger des BVB. Bayer 04 holte 19 Punkte aus den letzten acht Spielen, gewann die letzten drei in Folge und belegt mit 24 Punkten Rang zwei hinter Borussia Dortmund (31). Elf Zähler beträgt der Vorsprung auf Platz fünf, der zur Teilnahme an der UEFA Europa League berechtigt.


Danke Deutsche Bahn

Dank der Deutschen Bahn habe ich heute das unverhoffte Glück eine Stunde in meiner Heimatstadt verbringen zu dürfen. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hatte mich auf den Petersberg bei Bonn zu einer Diskussion über den deutschen Föderalismus eingeladen. Natürlich mit Erster-Klasse-Fahrkarte. Tja, nicht nur dass das angebliche Erste-Klasse-Abteil eher an verblichene DDR-Reichsbahnen erinnerte und Züge in Deutschland ohnehin nicht pünktlich fahren, kam heute noch der Streik der Bahnbeschäftigten hinzu. Ergebnis: Den Anschlusszug nach Bonn in Dortmund verpasst, der nächste Zug wäre 15 Min. nach Veranstaltungsbeginn in Bonn. Dafür stehe ich jetzt in einer DB-Grossbaustelle und bin ganz doll solidarisch mit den Bahnbeschäftigten. Im übrigen muss ich sagen, dass ich auch keinerlei Verständnis dafür habe, dass es im Erste-Klasse-Abteil keine funktionierenden Steckdosen hat, der Minitisch wackelig aus der Verankerung baumelt, bei Toiletten im Waggon gesperrt sind und “natürlich” das Telefonieren immer wieder unterbrochen wird geschweige denn eine Internetverbindung aufgebaut werden kann. Wohl bemerkt: Auf der Strecke von Hamburg über Bremen, Münster nach Dortmund. Das fällt mir nur der Titel eines Buches ein: Deutschland schafft sich ab! Aber bestimmt nicht wegen Zuwanderung oder geringe Geburtenrate…

Danke Deutsche Bahn. Wann immer es geht, werde ich dieses Unternehmen meiden. Und Herr Grube, bevor Sie mit dem Zug nach London fahren oder Stuttgart zur U-Bahnstation umbauen, schaffen sie es doch erst einmal, die Züge halbwegs pünktlich und in einem mitteleuropäischen Standard fahren zu lassen. Erst die Pflicht, dann die Kür!


Volkslauf fällt ins Wasser

Dieses Wochenende ist kein gutes für den Sport in Hamburg: Erst unterliegt Pauli dem BvB mit 1:3, dann verliert der HSV auch noch 2:3 gegen Werder und nun fällt der Volkslauf der SPD Lurup wegen Dauerregen und “Überschwemmung” der Laufstrecke im Volkspark aus. So kann das mit der Sportstadt Hamburg ja auch nichts werden…


Dortmund wie Schalke dort, wo sie hingehören

Nach gut einem Sechstel der Bundesliga-Saison hat Borussia Dortmund bereits ein Viertel der notwendigen Punkte für den abermaligen Einzug ins internationale Geschäft beisammen. Das 3:1 (1:1) beim FC St. Pauli – Sieg Nummer fünf im sechsten Liga-Vergleich – ließ die Fans am Samstag sogar von der Meisterschaft träumen. Wenige Minuten nach dem Schlusspfiff sprach Sascha Fligge mit BVB-Trainer Jürgen Klopp.

Herr Klopp, wie viele Tore muss man als Stürmer schießen, um sich eine glatte Eins zu verdienen?

Jürgen Klopp: Die Art und Weise wie Lucas inzwischen Fußball spielt, ist richtig, richtig gut. Da ist ein riesiger Entwicklungssprung zu sehen. Wie er für uns die Bälle behauptet, wie er seinen Körper reinstellt, das ist schon unglaublich. So muss Stürmerspiel aussehen. Und er hat wieder drei Tore vorbereitet.

Trotzdem stand das Spiel nach dem ersten Treffer auf der Kippe. Warum?

Klopp: Bis kurz vor dem 1:1 war es ein traumhaftes Auswärtsspiel. Aber wenn du deine Chancen nicht nutzt, und wir haben einige hochkarätige vergeben, dann ist so ein 1:0 eben ein zartes Pflänzchen. Pauli ist mal eben mit der Walze drüber gefahren. Nach dem 1:1 war alles komplett offen.

War die Parade von Roman Weidenfeller gegen Marius Ebbers 100 Sekunden vor dem BVB-Tor zum 2:1 die Schlüsselszene der Partie?

Klopp: Roman war – glaube ich – ganz glücklich, dass er wieder so einen halten und sich beweisen durfte. Er strahlt zurzeit eine unglaubliche Sicherheit aus, hält den Luftraum sauber, faustet viel weg. Das 2:1 war für mich eher die Schlüsselszene. Ich fand die Kritik von Holger Stanislawski an der Defensivarbeit seiner Akteure auch insofern ungerecht, als meine Jungs Chancen und Tore sensationell herausgespielt haben. Wenn Mario Götze und Shinji Kagawa mit Ball am Fuß unterwegs sind, ist das eben nicht angenehm zu verteidigen. Weiterlesen →


Bessere Studienplatzvergabe?

Ich befürchte, dass das in der Uni Hamburg eingesetzte Programm STiNE ein besseres neues Modell der Studienplatzvergabe in Deutschland unterläuft.

Dieses neue bundesweite Modell ist erforderlich, nachdem sich die Länder im Juni 2008 verpflichtet haben, eine gemeinsame Einrichtung der Hochschulzulassung anstelle der „Vergabestelle für Studienplätze“ aufzubauen. Hamburg macht sich mit STiNE aber offensichtlich zum Vorreiter, um die gemeinsame Linie zu unterlaufen. Weiterlesen →