Rudern: Hamburg vs. Bremen

20120505-210131.jpg Heute fand auf der Außenalster das traditionelle Achter-Rennen zwischen unserer HSBA und der Bremer Jacobs University statt. Nachdem die Bremer die letzten drei Rennen für sich entscheiden konnten, hatte die HSBA mit neuem Boot und neuen Trainern einiges getan, um diesmal zu obsiegen.
Was gelang. Mit deutlichem Vorsprung brachte der HSBA-Achter die 2.200 m Strecke hinter sich und holte den Pokal wieder nach Hamburg!

Herzlichen Glückwunsch!!!

Eine rundum gelungene Veranstaltung bei bestem Wetter, toller Stimmung und einem grandiosen Sieg des HSBA-Achters!

Die HSBA Hamburg School of Business Administration und die Jacobs University Bremen haben im Jahr 2008 das Hanse Boat Race (vormals Hanse Rowing Cup) auf der Außenalster ins Leben gerufen.
Mit dem Hanse Boat Race wollen die beiden privaten Hochschulen der Hansestädte ihre besondere Verbundenheit, aber auch ihren Wettbewerb dokumentieren. Bislang liegt Bremen vorne: Es steht 3:2 für die Ruderer von der Weser. Hauptsponsor der Veranstaltung ist die Buss Group, weitere Unterstützer sind die Eckelmann Gruppe, die COLUMBIA Shipmanagement (Deutschland) GmbH, der Ruderclub Allemannia von 1866 und alsterradio 106!8 als Medienpartner.


Entschlossen gegen Piraterie

Am Donnerstag habe ich mich in Hannover mit meinen Kollegen aus den norddeutschen Küstenländern zur Nord-IMK (Nord-Innen-Minister-Konferenz) getroffen. Auf vielen Politikfeldern ist es wichtig und richtig, dass es einen intensiven Informationsaustausch gibt und gemeinsame Interessen zum Beispiel bei der Bekämpfung der Seepiraterie vorangebracht werden.

Die Innenminister und Innensenatoren der norddeutschen Küstenländer sehen die hohe Gefährdung der Seeschifffahrt durch Piraterie, insbesondere am Horn von Afrika und vor der ostafrikanischen Küste, im Seegebiet vor Nigeria an der westafrikanischen Küste sowie im Seegebiet vor Malaysia und Indonesien mit großer Sorge, da von Piratenangriffen insbesondere deutsche Schiffe betroffen sind.

Gemeinsam mit meinen Länderkollegen stelle ich fest, dass die Bekämpfung der Seepiraterie und der Schutz deutscher Schiffe in staatlicher Verantwortung liegen. Neben umfassenden Eigensicherungsmaßnahmen seitens der Reedereien macht die Abwehr von Piratenangriffen deshalb den Einsatz der Deutschen Marine und bundespolizeiliches Handeln insbesondere zum Schutz der deutschen Handelsflotte erforderlich.

Die Innenminister und Innensenatoren der norddeutschen Küstenländer begrüßen das Engagement der Deutschen Marine im Rahmen der EU-Operation ATALANTA und die Arbeit des Pirateriepräventionszentrums der Bundespolizei See. Eine Beteiligung von durch die Bundespolizei zertifizierten privaten Sicherheitskräften kann nur unter Beachtung des staatlichen Gewaltmonopols eine mögliche Ergänzung zur Stärkung des erforderlichen ganzheitlichen Bekämpfungsansatzes darstellen.


Volkslauf fällt ins Wasser

Dieses Wochenende ist kein gutes für den Sport in Hamburg: Erst unterliegt Pauli dem BvB mit 1:3, dann verliert der HSV auch noch 2:3 gegen Werder und nun fällt der Volkslauf der SPD Lurup wegen Dauerregen und “Überschwemmung” der Laufstrecke im Volkspark aus. So kann das mit der Sportstadt Hamburg ja auch nichts werden…


Kiel ist auch schön!

Die SPD-Fraktion im Landtag von Schleswig-Holstein hat mich heute eingeladen, mit ihnen das Thema “Nordstaat” zu diskutieren. Anlass hierfür ist zum einen die Aufsatzsammlung “Wer braucht den Nordstaat?”, den ich Ende Juli herausgegeben habe, zum anderen die Arbeit der Enquetekommission des Landtages in Kiel zum Thema “Nordstaat’.
Die Autobahn war frei, ich hatte noch eine Stunde Zeit und schlenderte die Promenade an der Kieler Förde bei strahlendem Sonnenschein entlang. Kiel ist auch sehr schön!


Nordstaat?!

Ich mahne eine nüchterne und ernsthafte politische Diskussion über Chancen und Risiken eines Nordstaats an. Die Frage ,Nordstaat oder nicht?´ bleibt auf der Tagesordnung. Deshalb ist es gut, wenn sich Politik und Gesellschaft länderübergreifend dieses Themas annehmen.

Für ein neues Buch habe ich 27 Vertreterinnen und Vertreter aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Verbänden und Kirchen für Beiträge gewinnen können. Unter ihnen sind der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister (CDU), Bremens Bürgermeister Jens Börnsen und der schleswig-holsteinische Innenminister Klaus Schlie. Der Direktor des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Instituts, Prof. Thomas Straubhaar und der Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg, Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, zählen ebenso zu den Autoren wie die Direktorin des NDR-Landesfunkhauses, Maria von Welser oder Elisabeth Chowaniec, Beauftragte der Nordelbischen Evangelischen-Lutherischen Kirche bei Senat und Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg.

Die Diskussion über das Für und Wider einer Fusion der norddeutschen Bundesländer kann zu einer Leitplanke für eine Entwicklung werden, an deren Ende die norddeutschen Länder Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Niedersachsen und Bremen zu einem Nordstaat werden können. Sowohl der Diskussion als auch der möglichen Entwicklung hin zu Länderfusionen muss Zeit und Raum gegeben werden. Wenn – wie in der Vergangenheit – zu Beginn solcher Überlegungen die Frage nach der Hauptstadt eines solchen Nordstaates in den Mittelpunkt gerückt wird, würgt das jede vernünftige Diskussion ab. Sinnvoller ist es, der Entwicklung Raum zu geben – insbesondere durch eine intensivere länderübergreifende Kooperation zwischen Politik und Verwaltung. Hier gibt es zum Beispiel zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein schon erfolgversprechende Ansätze, etwa in der Medienpolitik. Gleichzeitig gibt es aber auch Probleme, die man eigentlich im vergangenen Jahrhundert hätte lösen können und müssen, mit Blick auf den Streit zwischen Hamburg und Kiel, was das Gastschulabkommen betrifft.

Bei der ganzen sicherlich notwenigen Diskussion, die vor Allem ökonomisch und unter Effizienz-Gesichtspunkten geführt werden muss, darf aber auch nicht vergessen werden, dass die emotionale Bindung an Hamburg für viele Menschen unserer Stadt eine große Bedeutung hat. Manche mögen über den Begriff Heimat lächeln, aber ich bin fest davon überzeugt, dass der Nordstaat nur gelingen kann, wenn die Menschen ihn nicht nur technokratisch, sondernd vor allem auch emotional, d.h. mit dem Herzen wollen.

Gemeinsam mit der Helmut-Schmidt-Universität und dem Hamburger Welt-WirtschaftsInstitut werde ich zu diesem Thema im Herbst ein wissenschaftliches Colloquium durchführen.


“Wer braucht den Nordstaat?”

Loch Ness gleich taucht die Frage nach dem Nordstaat immer wieder aus den Untiefen der politischen Diskussion auf. Verschiedenste Autorinnen und Autoren aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft geben in dieser Aufsatzsammlung Antwort auf die Frage “Wer braucht den Nordstaat?”.
So ist ein Lesebuch entstanden, das die Facetten der Länderneugliederung im Norden unserer Republik beleuchtet und dabei dem Leser die Möglichkeit gibt, sich ein eigenes Bild zu machen. U.a. mit Beiträgen von Maria von Welser, Anke Spoorendonk, Uwe Bahnsen, Jens Böhrnsen, David McAllister, Wolfgang Rose, Andreas Schlie, Thomas Straubhaar und Hans-Jörg Schmidt-Trenz. ISBN 978 3839 181 102, Paperback, 260 Seiten, 16,90 €.


Unterwegs in der Metropolregion

Heute bin ich in Sachen Metropolregion im Landkreis Cuxhaven unterwegs. Im schönen Bad Bederkesa treffen sich heute die niedersäsischen Landräte. Niedersachsen ist mit Bremen/Oldenburg, Hamburg und Hannover – Göttingen – Braunschweig – Wolfburg an drei Metropolregionen beteiligt.


Schnee-Ball-Schlacht

Michael Neumann - HSV vs Bremen 2009 Heute war ich Fußball-Novize nach langer Zeit mal wieder im Volksparkstadion. Ich weiß, das Volksparkstadion ist im Moment nach der HSH-Desaster-Nordbank benannt, für mich ist und bleibt es aber das Volksparkstadion. Egal. Also heute HSV gegen Werder Bremen. Ein Unentschieden hätte dem BVB genutzt. Der HSV gewann 2:1. Und ich finde verdient. Im übrigen das beste Spiel, dass ich bisher je live vom HSV gesehen habe.


CSU weiter, als Schwarz-Grün

Mit Hinweis auf die Forderung des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann (CSU) nach einem neuen NPD-Verbotsverfahren fordere ich den CDU-GAL-Senat auf, seine ablehnende Haltung bei diesem Thema aufzugeben.

Es muss jetzt darum gehen, alles zu tun, um ein neues Verfahren vorzubereiten und zum Erfolg zu führen Es ist bemerkenswert, dass die CSU beim Thema NPD-Verbot fortschrittlicher ist als Schwarz-Grün in Hamburg.

Die heutige Nord-Innenministerkonferenz in Hamburg ist ein guter Anlass für einen Kurswechsel. Bremen und Mecklenburg-Vorpommern sind offen für ein NPD-Verbotsverfahren. Hamburg kann sich anschließen. Heute könnte aus dem Hamburger Rathaus ein klares Signal gegen die NPD ausgehen, dass man diesen Verfassungsfeinden den Kampf ansagt. In der kommenden Bürgerschaftssitzung steht ein Antrag meiner Fraktion für ein neues NPD-Verbotsverfahren auf der Tagesordnung. Weiterlesen →