Ein dickes Dankeschön an unsere Polizei

Am Donnerstagabend wurde der Wasserschutzpolizei gemeldet, dass sich auf der HADAG-Fähre „Elbmeile“ mehrere Personen unberechtigt im Führerhaus eingeschlossen und die Fähre unter ihre Kontrolle gebracht hätten. Die „Elbmeile“ solle manövrierunfähig auf der Elbe in Höhe des Anlegers Finkenwerders treiben.

Die Wasserschutzpolizei entsandte die Funkstreifenboote WS 2 Bürgermeister Weichmann, die WS 37, die WS 22 und WS 23 zur angegebenen Position. Landseitig wurden 23 Funkstreifenwagen eingesetzt. Zudem kam der Polizeihubschrauber Libelle 2 zum Einsatz.

Unterdessen teilten Fahrgäste auf der „Elbmeile“ der Wasserschutzpolizei per Handy mit, dass die Aktivisten den Schiffsführer nötigten, vom normalen Kurs abzuweichen. Es solle sich vermutlich um eine kurdische Protestaktion handeln, da auch über Lautsprecher Propagandaparolen für die Freilassung Öcalans sowie weiterer in türkischen Gefängnissen inhaftierter Kurden verbreitet wurden. An der Brücke der „Elbmeile“ war ein Bild von Abdullah Öcalan angebracht und ein Transparent mit dem Schriftzug „Der Hungerstreik in Straßb[o]urg ist an der Grenze des Todes“ ausgerollt. Weiterlesen →


110 Jahre Club Woterkant

110 Jahre Klub Woterkant – ein stolzes Jubiläum und ein Grund zu danken und zu feiern!

Ich will dieses Jubiläum aber auch zum Anlass nehmen, um noch einmal auf die bewegte Vergangenheit des Klubs Woterkant zurückzublicken. Seit seiner Gründung hat dieser Verein auf der Grundlage des großen Engagements und starken Zusammenhalts seiner Mitglieder manchen Sturm der Zeit überdauert.
Er wurde am 15. Juli 1901 als „Verein der Hafenpolizeibeamten zu Hamburg“ aus der Taufe gehoben. Damals waren die Aufgaben und Ziele andere als heute:

So herrschten Arbeitsbedingungen, welche mit den heutigen nicht vergleichbar waren. Die damaligen Hafenpolizeibeamten erhielten weder Sonntags-, Feiertags- oder Nachtdienstzuschläge noch Urlaub. Die sogenannten „Wasserstreifen“ wurden mit Ruderjollen durchgeführt, unabhängig von Witterung oder Gezeiten.
Ruderschutzhäuser für die Dienstfahrzeuge oder später die Anschaffung einer Dienstschreibmaschine waren keine Selbstverständlichkeiten – es wurde heftig darum gerungen. Erst der Zusammenschluss vieler Hafenpolizeibeamter zu dem Verein verschaffte den berechtigten Forderungen größere Akzeptanz – nach und nach stellten sich Erfolge ein, die Arbeitsbedingungen wurden spürbar verbessert. Weiterlesen →