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	<title>SPD-Fraktionsvorsitzender Michael Neumann (SPD Hamburg) &#187; Umwelt</title>
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	<description>Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft für die SPD Hamburg</description>
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		<title>Neues Wassergesetz notwendig</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 22:05:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Das Problem: Zum 1. M&#228;rz 2010 ist ein neues Wasserhaushaltsgesetz des Bundes (WHG) in Kraft getreten, seitdem sind rund ein Drittel der Paragraphen des HWaG ganz oder teilweise obsolet, es gilt als grundlegend &#252;berarbeitungsbed&#252;rftig. Au&#223;erdem bedarf das neue WHG f&#252;r seinen Vollzug erg&#228;nzender Regelungen auf Landesebene. 
Der Senat ist in der Pflicht, hier endlich f&#252;r [...]]]></description>
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<p>Das Problem: Zum 1. M&#228;rz 2010 ist ein neues Wasserhaushaltsgesetz des Bundes (WHG) in Kraft getreten, seitdem sind rund ein Drittel der Paragraphen des HWaG ganz oder teilweise obsolet, es gilt als grundlegend &#252;berarbeitungsbed&#252;rftig. Au&#223;erdem bedarf das neue WHG f&#252;r seinen Vollzug erg&#228;nzender Regelungen auf Landesebene. </p>
<p>Der Senat ist in der Pflicht, hier endlich f&#252;r Abhilfe zu sorgen, um beim Schutzgut Wasser Vollzugsprobleme zu vermeiden und Rechtsklarheit herzustellen. Meine Fraktion hat den Senat in einem Antrag (Drucksache 19/6492) aufgefordert, schnellstm&#246;glich Gesetzentw&#252;rfe zum Neuerlass des HWaG und des ebenso betroffenen Hamburgischen Abwassergesetzes vorzulegen.</p>
<p>Ausdruck &#8216;guter Gesetzgebung&#8217; ist es, dass Gesetze sowohl f&#252;r den professionellen Rechtsanwender als auch f&#252;r den juristischen Laien verst&#228;ndlich sind. Davon kann beim HWaG angesichts der Vielzahl von Normen, die vollst&#228;ndig oder teilweise keine Anwendung mehr finden, keine Rede mehr sein. Selbst der Senat kann gar nicht mit Gewissheit sagen, welche Normen noch gelten und welche nicht. In seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage meiner Fraktion (Drucksache 19/5790) nennt er zwar 45 Normen des HWaG, schr&#228;nkt aber sogleich ein, dass sie &#8220;nach derzeitigem Erkenntnisstand&#8221; und &#8220;im Wesentlichen&#8221; keine Anwendung mehr finden.</p>
<p>Nach Auffassung meiner Fraktion hatte der Senat gen&#252;gend Zeit, t&#228;tig zu werden. Denn das WHG wurde bereits am 6. August 2009 verk&#252;ndet und trat mit Blick auf den Anpassungsbedarf in den L&#228;ndern erst zum 1. M&#228;rz 2010 vollst&#228;ndig in Kraft. Urspr&#252;nglich hatte auch der Senat das Ziel, rechtzeitig zum 1. M&#228;rz einen Gesetzentwurf f&#252;r eine Novellierung des HWaG vorzulegen (Drucksache 19/3853). Nachdem diese Frist jedoch verstrichen war, hie&#223; es, dass eine gesetzliche Neuregelung zum 1. M&#228;rz 2010 (doch) nicht erforderlich gewesen sei. Im Hinblick auf eine gesetzliche Neuregelung seien die Planungen noch nicht abgeschlossen, so der Senat.</p>
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		<title>Verl&#228;&#223;lichkeit</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 09:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Koalition]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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Nach einem Bericht von spiegel online soll die Bundeskanzlerin einem der gr&#246;&#223;ten Kunden des Hamburger Hafens unter Hinweis auf die gemeinsame Regierung mit den Gr&#252;nen in Hamburg wenig Hoffnung auf eine Elbvertiefung gemacht haben. Sie soll dem Kunden geraten haben, den Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven als Alternative zu pr&#252;fen.
Ich verlange vom Senat Auskunft, ob es im [...]]]></description>
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<p>Nach einem Bericht von spiegel online soll die Bundeskanzlerin einem der gr&#246;&#223;ten Kunden des Hamburger Hafens unter Hinweis auf die gemeinsame Regierung mit den Gr&#252;nen in Hamburg wenig Hoffnung auf eine Elbvertiefung gemacht haben. Sie soll dem Kunden geraten haben, den Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven als Alternative zu pr&#252;fen.</p>
<p>Ich verlange vom Senat Auskunft, ob es im Senat oder zwischen Senatsmitgliedern (auch) zur Elbvertiefung eine Nebenabsprache gibt.</p>
<p>Im &#220;brigen ist die &#196;u&#223;erung der Bundeskanzlerin aufs Sch&#228;rfste zur&#252;ckzuweisen &#8211; oder ist dies die Erkl&#228;rung daf&#252;r, dass das Bundesverkehrsministerium/Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord und Senator Gedaschko sowie der 1. B&#252;rgermeister in der Vergangenheit unterschiedlich Aussagen zum Zeitplan get&#228;tigt haben? Die Hamburger B&#252;rgerinnen und B&#252;rger, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Hafens und nicht zuletzt die Wirtschaft ben&#246;tigen Klarheit und das Projekt der Elbvertiefung Verl&#228;sslichkeit. Dieser Senat ist nicht verl&#228;sslich.</p>
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		<title>HamburgEnergie stottert</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 22:05:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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Mit Blick auf die inoffizielle neun-Monats-Bilanz von &#8220;Hamburg Energie&#8221; kann ich leider nur von einem kaum zufriedenstellenden Ergebnis sprechen. Nach Medienberichten hat das Unternehmen in den ersten neun Monaten seines Bestehens einen Verlust von 1,73 Millionen Euro gemacht. Rund 10.000 Kunden haben sich bei &#8220;Hamburg Energie&#8221; angeschlossen. 
Aus meiner Sicht gibt es trotz der aktuellen [...]]]></description>
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<p>Mit Blick auf die inoffizielle neun-Monats-Bilanz von &#8220;Hamburg Energie&#8221; kann ich leider nur von einem kaum zufriedenstellenden Ergebnis sprechen. Nach Medienberichten hat das Unternehmen in den ersten neun Monaten seines Bestehens einen Verlust von 1,73 Millionen Euro gemacht. Rund 10.000 Kunden haben sich bei &#8220;Hamburg Energie&#8221; angeschlossen. </p>
<p>Aus meiner Sicht gibt es trotz der aktuellen Zahlen keinen Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. Das Projekt Stadtwerke ist gut. Auf dem umk&#228;mpften Energiemarkt ist es f&#252;r neue Unternehmen aber schwer, sich zu behaupten. Es ist wichtig, dass das Unternehmen jetzt auf Kurs bleibt. M&#246;glicherweise muss es die Eigenwerbung auch verbessern. Bisher ist die Selbstdarstellung von Hamburg Energie zu zur&#252;ckhaltend. H&#246;flich formuliert.</p>
<p>Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung im letzten Jahr l&#228;dt die SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion zur zweiten Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema Stadtwerke ein. Sie findet am Donnerstag, 24. Juni 2010, um 18.00 Uhr statt.</p>
<p>Die Referenten und ihre Themen:</p>
<p>Detlef Palm, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Verband kommunaler Unternehmen, Landesgruppe Nord:<br />
&#8220;Stadtwerke wieder in Mode. Ein Trend &#8211; nicht nur &#8211; in Norddeutschland.&#8221;</p>
<p>Dr. Klaus Pawlak, Rechtsanwalt und Fachanwalt f&#252;r Arbeitsrecht, Kanzlei Ruge.Kr&#246;mer:<br />
&#8220;Netzkauf: Die Zukunft der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.&#8221;</p>
<p>Rainer Stock, Bereichsleiter Netzwirtschaft, Verband kommunaler Unternehmen:<br />
&#8220;Wirtschaftliche Rahmenbedingungen f&#252;r den Netzkauf.&#8221;</p>
<p>Begr&#252;&#223;ung:<br />
Michael Neumann, Vorsitzender der SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion</p>
<p>Einf&#252;hrung:<br />
Dr. Monika Schaal, Fachsprecherin Umwelt der SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion</p>
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		<title>Talfahrt statt Wende</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 22:05:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[

Der Senat bleibt beim Wohnungsbau weiterhin hinter seinen Zielen zur&#252;ck. Die Zahl der im vergangenen Jahr fertig gestellten Wohnungen sackte nach aktuellen Zahlen des Statistikamts Nord auf 3.269 ab. Das entspricht einen R&#252;ckgang um 9,6 Prozent. Damit ist fast das Niveau des Negativrekords aus dem Jahr 2007 erreicht. Damals waren nur 3173 Wohneinheiten fertig gestellt [...]]]></description>
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<p>Der Senat bleibt beim Wohnungsbau weiterhin hinter seinen Zielen zur&#252;ck. Die Zahl der im vergangenen Jahr fertig gestellten Wohnungen sackte nach aktuellen Zahlen des Statistikamts Nord auf 3.269 ab. Das entspricht einen R&#252;ckgang um 9,6 Prozent. Damit ist fast das Niveau des Negativrekords aus dem Jahr 2007 erreicht. Damals waren nur 3173 Wohneinheiten fertig gestellt worden. </p>
<p>Die Zahlen zeigen, dass der Senat in der Wohnungsbaupolitik erfolglos bleibt. Die bisherigen Aktionen des Senats &#8211; Wohnungsbauoffensiven, Zielvereinbarungen oder Wohnungsbauentwicklungsplan &#8211; haben nicht den geringsten Erfolg gebracht.</p>
<p>Der Senat steht vor dem Scherbenhaufen der schwarz-gr&#252;nen Wohnungsbaupolitik. Das ehrgeizige Ziel, j&#228;hrlich 5000 bis 6000 neue Wohnungen zu bauen, hat der Senat tats&#228;chlich l&#228;ngst aufgegeben.</p>
<p>Der Koalition fehlt es an der notwendigen Schwerpunktsetzung und Entschlossenheit bei der Wohnungsbauf&#246;rderung. Der Senat muss alle laufenden und anstehenden Planungsverfahren &#252;berpr&#252;fen &#8211; mit dem Ziel, den Wohnungsanteil zu erh&#246;hen. Das gilt insbesondere f&#252;r die HafenCity. Alle Projekte m&#252;ssen auf den Pr&#252;fstand, bevor weiter B&#252;ros gebaut werden, die anschlie&#223;end leer stehen. Ich fordere den Senat gleichzeitig auf, rein ideologisch begr&#252;ndete &#220;berregulierungen zu korrigieren. Das betrifft unter anderem die h&#228;ufig gemachte Vorgabe, in Passivhausbauweise zu bauen. Diese Anforderung treibt etwa in der &#246;stlichen HafenCity, im gef&#246;rderten Wohnungsbau oder bei der SAGA die Baukosten hoch und schreckt Bauwillige ab. </p>
<p>Au&#223;erdem muss die Zahl der gef&#246;rderten Wohnungen auf 2000 verdoppelt werden. Auch bei der angek&#252;ndigten verg&#252;nstigten Grundst&#252;cksvergabe gibt es derzeit keine Bewegung.</p>
<p>Hamburg bekommt zunehmen den Eindruck, Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk (GAL) versteht sich allein als Umwelt- und Klimasenatorin, nicht aber als politisch Verantwortliche f&#252;r den Wohnungsbau in Hamburg. Ausbaden m&#252;ssen das die Hamburgerinnen und Hamburger: Mangelnder Wohnungsbau f&#252;hrt zu Wohnungsknappheit und steigenden Mieten. Menschen mit geringem Einkommen m&#252;ssen verst&#228;rkt in Stadtteile ausweichen, in denen die Mieten noch niedrig sind &#8211; wo sich aber auch h&#228;ufig soziale Probleme ballen.</p>
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		<title>Atom-Murks</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 22:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Ich fordere den Senat zum Widerstand gegen die Pl&#228;ne der Bundesregierung auf, am Bundesrat vorbei eine Regelung zur Laufzeitverl&#228;ngerung von Atomkraftwerken zu beschlie&#223;en. Nach dem Verlust der Mehrheit im Bundesrat wollen CDU und FDP die L&#228;nderkammer umgehen.
Ich fordere insbesondere die GAL auf, hier eine klare Position zu beziehen. Wieder einmal sind die Hamburger Koalition&#228;re gezwungen, [...]]]></description>
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<p>Ich fordere den Senat zum Widerstand gegen die Pl&#228;ne der Bundesregierung auf, am Bundesrat vorbei eine Regelung zur Laufzeitverl&#228;ngerung von Atomkraftwerken zu beschlie&#223;en. Nach dem Verlust der Mehrheit im Bundesrat wollen CDU und FDP die L&#228;nderkammer umgehen.</p>
<p>Ich fordere insbesondere die GAL auf, hier eine klare Position zu beziehen. Wieder einmal sind die Hamburger Koalition&#228;re gezwungen, eigentlich unvereinbare Positionen auf Krampf unter einen Deckel zu bekommen. Und wieder einmal ist das Ergebnis Murks.</p>
<p>Ich erinnere an die Stellungnahme des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, der im April festgestellt hatte, dass der Bundesrat in der Frage der Laufzeitverl&#228;ngerung beteiligt werden m&#252;sse. Der Verdacht liegt nahe, dass die CDU-FDP-Bundesregierung mit einer windigen Rechtskonstruktion der Atomindustrie noch schnell zu einem Erfolg verhelfen will. Das darf Hamburg nicht dulden. Wer die Zustimmungspflicht der L&#228;nder in dieser Frage aushebelt, will den Energiekonzernen in Wahrheit teure Nachr&#252;stungen in die Sicherheit ersparen. Hamburg darf nicht zulassen, dass der Hamburger Senat &#8211; noch dazu unter gr&#252;ner Beteiligung &#8211; sich auf die Zuschauerpl&#228;tze zur&#252;ckzieht, wenn CDU und FDP in Berlin versuchen, mit allen Tricks den Atomausstieg zu kippen. </p>
<p>Die Position von Schwarz-Gr&#252;n, wonach unklar sei, ob und wann die Bundesregierung einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen wolle, ist eine &#8220;Lachnummer&#8221;. CDU und GAL verstecken sich hinter einem Pr&#252;fvorbehalt, statt klar Position zu beziehen. Vielleicht sollten CDU und GAL besser mal ihre Koalition unter einen Pr&#252;fvorbehalt stellen.</p>
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		<title>Umwelthauptstadt Hamburg &#8211; au&#223;er Spesen nichts gewollt?</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 06:53:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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Das Projekt &#8220;Umwelthauptstadt 2011&#8243; scheint mir eine fragw&#252;rdige Schwerpunktsetzung in der Umweltpolitik zu sein. Hintergrund sind aktuelle Planungen des Senats f&#252;r das Projekt &#8220;Umwelthauptstadt 2011&#8243;. Daf&#252;r will Umweltsenatorin Anja Hajduk (GAL) aktuell von der B&#252;rgerschaft 8,65 Millionen Euro bewilligt bekommen. Die Mittel werden aus dem Topf f&#252;r Zinsausgleichzahlungen an die Wohnungsbaukreditanstalt (Titel 61000.661.50) abgezwackt. Insgesamt [...]]]></description>
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<p>Das Projekt &#8220;Umwelthauptstadt 2011&#8243; scheint mir eine fragw&#252;rdige Schwerpunktsetzung in der Umweltpolitik zu sein. Hintergrund sind aktuelle Planungen des Senats f&#252;r das Projekt &#8220;Umwelthauptstadt 2011&#8243;. Daf&#252;r will Umweltsenatorin Anja Hajduk (GAL) aktuell von der B&#252;rgerschaft 8,65 Millionen Euro bewilligt bekommen. Die Mittel werden aus dem Topf f&#252;r Zinsausgleichzahlungen an die Wohnungsbaukreditanstalt (Titel 61000.661.50) abgezwackt. Insgesamt l&#228;sst sich der Senat das Projekt &#8220;Umwelthauptstadt 2011&#8243; nach eigener Darstellung &#252;ber 10 Millionen Euro kosten. Aus dem Klimaschutzprogramm wurden bereits &#252;ber 1,4 Millionen bereitgestellt. Tats&#228;chlich geht es aber nicht um zus&#228;tzliche Umweltprojekte, sondern allein um Stadtmarketing und Werbung.</p>
<p>So will sich Hamburg unter anderem mit einem Infopavillon und gef&#252;hrten Touren durch st&#228;dtische Umwelt pr&#228;sentieren. Kosten: 1,4 Millionen Euro. Ferner sollen ein Europ&#228;ischer St&#228;dte-Workshop, ein Umweltrechtskongress und weiteren Messen und Konferenzen f&#252;r rund 1,75 Millionen Euro stattfinden. Der &#8220;Zug der Ideen&#8221;, der von Hamburg durch europ&#228;ische St&#228;dte rollen soll, wird mit vier Millionen Euro unterst&#252;tzt. In die &#214;ffentlichkeitsarbeit steckt der Senat 1,5 Millionen Euro. Allein f&#252;r zus&#228;tzliches Personal werden &#252;ber 1,7 Millionen ausgegeben.<span id="more-4963"></span></p>
<p>Kein einziger Euro davon kommt dem Umweltschutz oder dem Natur- und Landschaftsschutz zugute. Dabei haben es Natur- und Gr&#252;ngebiete sowie Parks und Spielpl&#228;tze n&#246;tig, mehr und besser gepflegt zu werden. Ich erinnere nur daran, dass der Rechnungshof im vergangenen Jahr beklagt hatte, dass nur noch 45 Prozent des Bedarfs bei der Gr&#252;nunterhaltung aus dem Hamburger Haushalt abgedeckt werden. Der Senat erhofft sich von dem Jahr als Umwelthauptstadt eine Meinungsf&#252;hrerschaft „auf vielen Gebieten urbaner Entwicklung sowie positive Auswirkungen f&#252;r das Gast- und Hotelgewerbe, den Einzelhandel und die Wirtschaft. Die Umwelt spielt da nur eine Nebenrolle. Offenbar ist au&#223;er Spesen nichts gewollt.</p>
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