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	<title>Michael Neumann &#187; Umwelt</title>
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	<description>Senator für Inneres und Sport der Stadt Hamburg</description>
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		<title>Vielleicht gut gemeint, aber sicher schlecht gemacht</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 10:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Die Neuordnung bei M&#252;llabfuhr und M&#252;llabfuhrgeb&#252;hren ist nicht gut gelaufen. Grunds&#228;tzlich ist es richtig, diejenigen zu belohnen, die M&#252;ll vermeiden und trennen. Aber die neue Regelung ist nicht konsequent durchdacht. Und sie schafft mehr Frust als Lust zum M&#252;lltrennen. Rund die H&#228;lfte aller Haushalte wird zun&#228;chst mehr zahlen m&#252;ssen, statt zu sparen. Ich f&#252;rchte, dass [...]]]></description>
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<p>Die Neuordnung bei M&#252;llabfuhr und M&#252;llabfuhrgeb&#252;hren ist nicht gut gelaufen. Grunds&#228;tzlich ist es richtig, diejenigen zu belohnen, die M&#252;ll vermeiden und trennen. Aber die neue Regelung ist nicht konsequent durchdacht. Und sie schafft mehr Frust als Lust zum M&#252;lltrennen. Rund die H&#228;lfte aller Haushalte wird zun&#228;chst mehr zahlen m&#252;ssen, statt zu sparen. Ich f&#252;rchte, dass die so genannte Recyclingoffensive lediglich eine Geb&#252;hrenerh&#246;hung kaschieren soll.</p>
<p>Es spart nur Geld, wer bereits eine gr&#252;ne Tonne hat. Diese Haushalte brauchen aber keinen Anreiz, weil sie bereits ihren M&#252;ll trennen. F&#252;r sie ist die Geb&#252;hrensenkung ein reiner Mitnahmeeffekt. F&#252;r alle anderen Haushalte w&#228;re eine vorherige Informations- und Motivationsphase sicher &#252;berzeugender gewesen. Wer heute bereits Gartenabfall kompostiere, Altpapier und Altglas zum Container bringe und Recycling-Stoffe im gelben Sack entsorgt, muss dennoch mehr f&#252;r seine Restm&#252;ll-Tonne zahlen. Das zeigt, dass das Konzept gut gemeint aber schlecht gemacht ist.</p>
<p>Dass jetzt die meisten Haushalte in Hamburg mehr f&#252;r die graue Tonne zahlen m&#252;ssen, schafft schlechte Stimmung. Dar&#252;ber hinaus kommt das Bestellformular f&#252;r gelbe, blaue und gr&#252;ne Tonne erst mit der Rechnung f&#252;r das kommende Jahr. Dann vergeht Zeit, bis die Tonnen ausgeliefert werden. Und dann muss mehr gezahlt werden, ehe die neue Regelung &#8211; wie etwa die 14-t&#228;gige Abholung &#8211; eine Ersparnis bringt. Gut gedacht &#8211; schlecht gemacht. So wird der Haushaltskunde unn&#246;tig ver&#228;rgert. Es w&#228;re fatal, wenn der Anreiz zum M&#252;lltrennen lediglich eine Geb&#252;hrenerh&#246;hung kaschieren soll. Dann w&#252;rde die Idee der Recyclingwirtschaft in Verruf geraten.</p>
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		<title>Umwelthauptstadt &#8211; was bleibt?</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 09:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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 Das sind die Reste der Er&#246;ffnungsfeier der &#8220;Umwelthauptstadt Hamburg 2011&#8243;. M&#252;ll liegt auf dem Rathausmarkt herum, die Berichterstattung in den Zeitungen ist verheerend, die Rede des B&#252;rgermeister musste abgebrochen werden, weil er sich von Demonstranten niederschreien lie&#223;.
Schade eigentlich, denn die Ziele der &#8220;Umwelthauptstadt Hamburg 2011&#8243; sind unstrittig richtig, aber die Konzepte der Vermittlung, der [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.neumann-hamburg.de/wp-content/uploads/2011/01/Michael-Neumann-Rest-der-Umweltstadt.jpg"><img src="http://www.neumann-hamburg.de/wp-content/uploads/2011/01/Michael-Neumann-Rest-der-Umweltstadt-300x225.jpg" alt="" title="Michael Neumann - Rest der Umweltstadt" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-6163" /></a> Das sind die Reste der Er&#246;ffnungsfeier der &#8220;Umwelthauptstadt Hamburg 2011&#8243;. M&#252;ll liegt auf dem Rathausmarkt herum, die Berichterstattung in den Zeitungen ist verheerend, die Rede des B&#252;rgermeister musste abgebrochen werden, weil er sich von Demonstranten niederschreien lie&#223;.<br />
Schade eigentlich, denn die Ziele der &#8220;Umwelthauptstadt Hamburg 2011&#8243; sind unstrittig richtig, aber die Konzepte der Vermittlung, der finanzielle Aufwand von Schwarz und Gr&#252;n f&#252;r Werbung und Reklame lassen das wesentliche in den Hintergrund treten &#8211; leider. </p>
<p><strong>Ein weiterer schwarz-gr&#252;ner Flop, der Hamburg teuer zu stehen kommt.</strong></p>
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		<title>Laufzeitverl&#228;ngerung: Bundesrat muss zustimmen</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 22:01:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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Schwarz-Gelb will die Laufzeitverl&#228;ngerung f&#252;r alte Atomkraftwerke in jedem Fall durchdr&#252;cken. Dabei w&#252;rde die Bundesregierung eine Instanz gerne umgehen: den Bundesrat. „Verfassungswidrig“, lautet dazu das Urteil in verschiedenen Gutachten, zuletzt etwa vom ehemaligen Verfassungsgerichtspr&#228;sidenten Hans-J&#252;rgen Papier.
Weil Union und FDP im Bundesrat keine Mehrheit mehr haben, wollen sie die geplante Laufzeitverl&#228;ngerung ohne die notwendige Zustimmung der [...]]]></description>
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<p>Schwarz-Gelb will die Laufzeitverl&#228;ngerung f&#252;r alte Atomkraftwerke in jedem Fall durchdr&#252;cken. Dabei w&#252;rde die Bundesregierung eine Instanz gerne umgehen: den Bundesrat. „Verfassungswidrig“, lautet dazu das Urteil in verschiedenen Gutachten, zuletzt etwa vom ehemaligen Verfassungsgerichtspr&#228;sidenten Hans-J&#252;rgen Papier.</p>
<p>Weil Union und FDP im Bundesrat keine Mehrheit mehr haben, wollen sie die geplante Laufzeitverl&#228;ngerung ohne die notwendige Zustimmung der L&#228;nderkammer durchsetzen.</p>
<p>Laut Hans-J&#252;rgen Papier, Ex-Pr&#228;sident des Bundesverfassungsgerichts, ist genau dies aber rechtlich nicht m&#246;glich. Wie die „taz“ schreibt, bekr&#228;ftigt Papier in einem Fach-Aufsatz, dass im Fall einer Laufzeitverl&#228;ngerung Bundesrat zustimmen muss.<br />
Die Frage ist nicht neu – und streng genommen schon (mehrfach) beantwortet. Erst im April diesen Jahres stellte der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages in einer Expertise klar: „F&#252;r Laufzeitverl&#228;ngerungen beziehungsweise die Wiederzulassung der dauerhaften Nutzung der Atomenergie ist eine Gesetzes&#228;nderung erforderlich, die der Zustimmung des Bundesrats bedarf.“</p>
<p><strong>Nicht das erste Mal</strong></p>
<p>Kurz darauf gab Umweltminister Norbert R&#246;ttgen (CDU) ein Gutachten zur entscheidenden Bundesratsfrage in Auftrag. Hans-J&#252;rgen Papier war federf&#252;hrend bei der Untersuchung und sein Fazit im Mai eindeutig: Laufzeitverl&#228;ngerung ben&#246;tigt eine Zustimmung des Bundesrats.<br />
Die Bundesregierung nahm ihr eigens in Auftrag gegebenes Gutachten nicht allzu ernst, trieb die Verhandlungen mit der Atom-Lobby voran, um am Ende einen Beschluss zur AKW-Laufzeitenverl&#228;ngerung aus dem Hut zu ziehen. Es ist ein Milliardengeschenk an die Energieriesen, zu dem der Bundesrat nicht Stellung beziehen soll.</p>
<p><strong>Viele Pflichten, aber keine Rechte f&#252;r die L&#228;nder?</strong></p>
<p>In einem Aufsatz f&#252;r die Neue Zeitschrift f&#252;r Verwaltungsrecht (NVwZ) bekr&#228;ftigt Papier nun seine Beurteilung von vor vier Monaten. Wesentlich bei seiner Argumentation ist dabei der Artikel 87 c im Grundgesetz: im Atomrecht bestehe grunds&#228;tzlich Landesverwaltung, die aber mit Zustimmung des Bundesrats in eine Bundes-Auftragsverwaltung ver&#228;ndert werden kann.<br />
Papier h&#228;lt daran fest, dass jede &#8220;nicht nur unwesentliche&#8221; Ver&#228;nderung der Auftragsverwaltung im Atomrecht der Zustimmung des Bundesrats bedarf. Denn in der Auftragsverwaltung setzten sich die L&#228;nder ganz dem sachlichen Weisungsrecht des Bundes aus, obwohl sie nach au&#223;en immer noch die rechtliche Verantwortung tragen.</p>
<p><strong>Fakt: die Verl&#228;ngerung der AKW-Laufzeiten sei eine &#8220;nicht nur marginale, sondern wesentliche &#196;nderung des bestehenden Atomrechts und damit zustimmungsbed&#252;rftig nach Art. 87c Grundgesetz&#8221;, so Papier in seinem Aufsatz.</strong></p>
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		<title>Atomputsch!</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 05:05:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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Der CDU-GAL Senat soll sich einem Beschluss der B&#252;rgerschaft entsprechend daf&#252;r einsetzen, dass die &#228;ltesten Siedewasserreaktoren der Baureihe 69 &#8211; zu denen auch die Atomkraftwerke in Brunsb&#252;ttel und Kr&#252;mmel geh&#246;ren &#8211; von einer Laufzeitverl&#228;ngerung ausgenommen werden. 
Zuvor war bekannt geworden, dass der Energiekonzern Vattenfall die beiden derzeit stillgelegten Reaktoren wieder anfahren will. Der versprochene Bericht [...]]]></description>
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<p>Der CDU-GAL Senat soll sich einem Beschluss der B&#252;rgerschaft entsprechend daf&#252;r einsetzen, dass die &#228;ltesten Siedewasserreaktoren der Baureihe 69 &#8211; zu denen auch die Atomkraftwerke in Brunsb&#252;ttel und Kr&#252;mmel geh&#246;ren &#8211; von einer Laufzeitverl&#228;ngerung ausgenommen werden. </p>
<p>Zuvor war bekannt geworden, dass der Energiekonzern Vattenfall die beiden derzeit stillgelegten Reaktoren wieder anfahren will. Der versprochene Bericht &#252;ber Ursachen und die Zuverl&#228;ssigkeitspr&#252;fung des Betreibers stehen noch aus.</p>
<p>Offensichtlich hat Vattenfall beim Atomdeal vom letzten Wochenende l&#228;ngst seine Sch&#228;fchen ins Trockene gebracht. Wenn der Senat sich noch ernst nimmt, muss er die Interessen der Stadt im Bundesrat durchsetzen und daf&#252;r sorgen, dass die Pannenreaktoren vom Netz bleiben. Es darf keinen Neustart f&#252;r den Atomschrott vor den Toren Hamburgs geben.</p>
<p>Sollte die schwarz-gelbe Bundesregierung die Laufzeitverl&#228;ngerungen f&#252;r Atomkraftwerke am Bundesrat vorbei umsetzen wollen, muss Hamburg sich der Klage der SPD-regierten Bundesl&#228;nder anschlie&#223;en.</p>
<p>Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk (GAL) hatte bereits Ende August zusammen mit acht ihrer Ressortkolleginnen und -kollegen eine Erkl&#228;rung abgegeben, wonach jede Laufzeitverl&#228;ngerung ohne vorherige Zustimmung der L&#228;nder die vom Grundgesetz gesch&#252;tzte Verwaltungs- und Organisationshoheit der L&#228;nder verletze und verfassungswidrig ist. Mit ihrer Unterschrift unter das Papier hat Senatorin Hajduk sich verpflichtet, das Bundesverfassungsgericht anzurufen. </p>
<p>Hamburg muss sich der Klage der Unterzeichnerl&#228;nder anschlie&#223;en. Alles andere ist eine Missachtung des B&#252;rgerschaftsbeschlusses. Hier geht es aber auch um die Glaubw&#252;rdigkeit des Anti-Atomkurses der Hamburger Gr&#252;nen.</p>
<p>In einer Anfrage hat meine Fraktion Auskunft dar&#252;ber verlangt, was der Senat getan hat, damit &#8211; dem Beschluss der B&#252;rgerschaft entsprechend &#8211; die Atomkraftwerke Kr&#252;mmel und Brunsb&#252;ttel nicht wieder angefahren werden.</p>
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		<title>Schluss mit lustig</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 05:05:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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Ich fordere die GAL auf, sich in der Frage der Laufzeitverl&#228;ngerung von Atomkraftwerken klar und deutlich zu &#228;u&#223;ern. Die GAL muss endlich entscheiden, was sie will: weiter gegen die Laufzeitverl&#228;ngerung von Atomkraftwerken k&#228;mpfen oder in Hamburg mit der CDU einer Politik Vorschub leisten, die Kernkraftwerke mehr als zehn Jahre am Netz lassen will. Die GAL [...]]]></description>
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<p>Ich fordere die GAL auf, sich in der Frage der Laufzeitverl&#228;ngerung von Atomkraftwerken klar und deutlich zu &#228;u&#223;ern. Die GAL muss endlich entscheiden, was sie will: weiter gegen die Laufzeitverl&#228;ngerung von Atomkraftwerken k&#228;mpfen oder in Hamburg mit der CDU einer Politik Vorschub leisten, die Kernkraftwerke mehr als zehn Jahre am Netz lassen will. Die GAL ist in der Gefahr, von der CDU in eine Politik eingewickelt zu werden, die den Atomkonzernen E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW Zusatzgewinne in Milliardenh&#246;he beschert &#8211; zu Lasten der Sicherheit und zum Nachteil von Kunden und Wettbewerb. </p>
<p>Die GAL &#252;bernimmt mit ihrer weiter unklaren Haltung Mitverantwortung f&#252;r die Atompolitik der Bundesregierung. Wenn die GAL das nicht will, muss sie ihren Koalitionspartner CDU veranlassen, sich in der Atompolitik eindeutig an die Seite der Gr&#252;nen zu stellen, wie das der saarl&#228;ndische CDU-Ministerpr&#228;sident Peter M&#252;ller getan hat. Oder die GAL muss sich &#252;berlegen, ob sie sich von ihrem Hamburger Koalitionspartner wirklich mit in die Tiefe ziehen lassen will. Lauthals gegen die Laufzeitverl&#228;ngerung mobilisieren und hinter dem R&#252;cken mit deren Bef&#252;rwortern H&#228;ndchen halten, geht nicht. Das ist in h&#246;chstem Ma&#223; unglaubw&#252;rdig.</p>
<p>Ich fordere die GAL gleichzeitig auf, sich &#246;ffentlich f&#252;r den Fall festzulegen, dass die Bundesregierung den Bundesrat bei der Frage der Laufzeitverl&#228;ngerung umgeht. Hamburg muss sich in diesem Fall der Klage anderer L&#228;nder vor dem Bundesverfassungsgericht anschlie&#223;en. Hier darf Schwarz-Gr&#252;n nicht herumwackeln. </p>
<p>Hintergrund: Die Gr&#252;nen in Norddeutschland &#8211; darunter auch die GAL Hamburg &#8211; machen mit einer gemeinsamen Resolution gegen die Laufzeitverl&#228;ngerung von Atomkraftwerken mobil. In der Resolution hei&#223;t es unter anderem: &#8220;Wir Gr&#252;ne in Norddeutschland wehren uns gegen jegliche Laufzeitverl&#228;ngerung f&#252;r Atomkraftwerke&#8221;. Weiter hie&#223;t es in der gemeinsamen Erkl&#228;rung der Gr&#252;nen Vorst&#228;nde aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Hamburg: &#8220;Wir Gr&#252;ne werden politisch und auf der Stra&#223;e nach Kr&#228;ften gegen die Laufzeitverl&#228;ngerung mobilisieren.&#8221; </p>
<p>14 Tage zuvor hat die GAL-B&#252;rgerschaftsfraktion zusammen mit der CDU &#8220;eine Neuausrichtung der bundesweiten Energiewirtschaft hin zu einer regenerativen Versorgung&#8221; (Drs. 19/7074) bef&#252;rwortet. Wer sich die Pr&#252;fszenarien der Bundesregierung angesehen hat wei&#223;, dass es bei dieser Neuausrichtung allein um eine Renaissance der Atomwirtschaft und die Verl&#228;ngerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke geht und nicht um den Aufbau einer regenerativen Versorgung.</p>
<p>Die Forderung an den Senat, die &#228;ltesten Siedewasserreaktor-Anlagen der so genannten Baureihe 69 &#8211; dazu geh&#246;ren Brunsb&#252;ttel und Kr&#252;mmel &#8211; von einer Laufzeitverl&#228;ngerung auszusparen, ist bei den Atomgespr&#228;chen der Bundesregierung abgeb&#252;gelt worden &#8211; die Bundesregierung habe sich ein strenges Sicherheitsregime abkaufen lassen. Ich erinnere an die zun&#228;chst geheim gehaltenen Nebenabsprachen, nach denen die Sicherheitsleistungen der AKW-Betreiber auf 500 Millionen Euro pro Anlage begrenzt werden.</p>
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		<title>Keine dritte Halbzeit f&#252;r Atomkraftwerke</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 22:01:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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Eine Laufzeitverl&#228;ngerung ist unn&#246;tig und sch&#228;dlich. Eine Laufzeitverl&#228;ngerung macht den Strom nicht billiger &#8211; sie behindert lediglich den dringend n&#246;tigen Ausbau der erneuerbaren Energien. Die von der CDU und Bundeskanzlerin Angela Merkel verfolgten Ziele lassen die Atomm&#252;llhalden weiter wachsen und gef&#228;hrdeten die Sicherheit der Menschen. Insbesondere die Pannenreaktoren Kr&#252;mel und Brunsb&#252;ttel vor den Toren Hamburgs [...]]]></description>
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<p>Eine Laufzeitverl&#228;ngerung ist unn&#246;tig und sch&#228;dlich. Eine Laufzeitverl&#228;ngerung macht den Strom nicht billiger &#8211; sie behindert lediglich den dringend n&#246;tigen Ausbau der erneuerbaren Energien. Die von der CDU und Bundeskanzlerin Angela Merkel verfolgten Ziele lassen die Atomm&#252;llhalden weiter wachsen und gef&#228;hrdeten die Sicherheit der Menschen. Insbesondere die Pannenreaktoren Kr&#252;mel und Brunsb&#252;ttel vor den Toren Hamburgs m&#252;ssen ausgeschaltet bleiben.</p>
<p>Bundeskanzlerin Merkel hatte mit Hinweis auf ein Expertengutachten am Sonntag erkl&#228;rt, sie halte eine Laufzeitverl&#228;ngerung f&#252;r deutsche Atomkraftwerke um zehn bis 15 Jahre f&#252;r &#8220;fachlich vern&#252;nftig&#8221;. Sie komme zu dem Schluss, dass &#8220;Kernenergie &#252;ber das Jahr 2010 hinaus w&#252;nschenswert&#8221; sei. Dies w&#252;rde eine Verz&#246;gerung des bisher beschlossenen Atomausstiegs bedeuten.</p>
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