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	<title>Michael Neumann &#187; SPD-Intern</title>
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	<description>Senator für Inneres und Sport der Stadt Hamburg</description>
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		<title>Zeitenwende im Norden</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 22:52:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Nordstaat]]></category>
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		<description><![CDATA[

Selbstbewusstsein pur bei der Nord-SPD: „Sieg liegt in der Luft“ verk&#252;ndet Spitzenkandidat Torsten Albig f&#252;r die Landtagswahl am 6. Mai. Albig k&#252;ndigte einen neuen Politikstil f&#252;r den Norden an. Programmatisch setzen die Sozialdemokraten auf die Themen Bildung und Familie.
Die schleswig-holsteinische SPD will die Landtagswahl im Mai mit dem Thema Bildung als absolutem Schwerpunkt gewinnen. Drei [...]]]></description>
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<p>Selbstbewusstsein pur bei der Nord-SPD: „Sieg liegt in der Luft“ verk&#252;ndet Spitzenkandidat Torsten Albig f&#252;r die Landtagswahl am 6. Mai. Albig k&#252;ndigte einen neuen Politikstil f&#252;r den Norden an. Programmatisch setzen die Sozialdemokraten auf die Themen Bildung und Familie.</p>
<p>Die schleswig-holsteinische SPD will die Landtagswahl im Mai mit dem Thema Bildung als absolutem Schwerpunkt gewinnen. Drei Monate vor der Wahl beschloss ein Landesparteitag am Samstag fast einstimmig ein Wahlprogramm mit dem Thema als Schwerpunkt. In ihrem Programm r&#228;umt die Nord-SPD auch dem Ausbau der Betreuung f&#252;r Kinder unter drei Jahren Vorrang ein. Mindestens ein Kita-Jahr soll in der n&#228;chsten Wahlperiode beitragsfrei werden.<br />
„Nicht die Schwachen in Geiselhaft nehmen“</p>
<p>In seiner Rede versprach Albig versprach einen neuen Politikstil f&#252;r den Norden. Anstatt wie CDU und FDP als Konkursverwalter zu agieren, die „besinnunbgslos kaputt k&#252;rzen“, wolle er den Weg aus der Schuldenfalle mit den B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern besprechen und „nicht die Schwachen in Geiselhaft nehmen“.<span id="more-7537"></span></p>
<p><strong>Hohe Ziele gesetzt</strong><br />
Zugleich setzte der bereits am Freitagabend gew&#228;hlte Spitzenkandidat Torsten Albig den Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten hohe Ziele. „Es liegt was in der Luft. Sieg liegt in der Luft“, sagte Albig. Die SPD wolle mindestens 26 Abgeordnetensitze erringen, k&#252;ndigte er in L&#252;beck an. Das w&#228;re zwar nur einer mehr als derzeit, aber der n&#228;chste Landtag wird aufgrund des neuen Wahlrechts wahrscheinlich deutlich weniger als die jetzt 95 Mitglieder haben.</p>
<p>Zudem will die SPD wenigstens 9 der 35 Wahlkreise gewinnen. 2009 hatte sie nur 6 von damals 40 erobert. Die Regierung stellen seitdem CDU und FDP. Albig bekr&#228;ftigte den Wunsch nach einer Koalition mit den Gr&#252;nen.</p>
<p>Der 48-j&#228;hrige Kieler Oberb&#252;rgermeister Albig war am Freitag mit 96,9 Prozent zum Spitzenkandidaten gek&#252;rt worden. Auf die folgenden Listenpl&#228;tze wurden am Samstag die aus einer t&#252;rkischen Familie stammende Serpil Midyatli gew&#228;hlt sowie Landes- und Fraktionschef Ralf Stegner. </p>
<p><strong>Schwesig unterst&#252;tzt Nord-SPD</strong><br />
Als Gastrednerin rief die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig am Samstag den Delegierten zu: „Es geht am 6. Mai darum, dass die unzuverl&#228;ssige schwarz-gelbe Landesregierung in Kiel abgel&#246;st wird.“</p>
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		<title>Jubilarehrung in Hausbruch</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 08:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SPD-Intern]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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 Die SPD Hausbruch hat ihre Jubilare geehrt. Zwei Genossen sind sogar schon seit mehr als 65 Jahren Mitglied der Sozialdemokratie in Hamburg. Es ist f&#252;r mich immer wieder beeindruckend, Genossinnen und Genossen mit einer so langen Parteimitgliedschaft Ehren zu d&#252;rfen. Im Herbst 1945 Mitglied der Sozialdemokratie zu werden, nach den langen Jahren der brutalen [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.neumann-hamburg.de/wp-content/uploads/2011/12/20111206-091836.jpg"><img src="http://www.neumann-hamburg.de/wp-content/uploads/2011/12/20111206-091836.jpg" alt="20111206-091836.jpg" class="alignleft size-full" /></a> Die SPD Hausbruch hat ihre Jubilare geehrt. Zwei Genossen sind sogar schon seit mehr als 65 Jahren Mitglied der Sozialdemokratie in Hamburg. Es ist f&#252;r mich immer wieder beeindruckend, Genossinnen und Genossen mit einer so langen Parteimitgliedschaft Ehren zu d&#252;rfen. Im Herbst 1945 Mitglied der Sozialdemokratie zu werden, nach den langen Jahren der brutalen Diktatur und den Zerst&#246;rungen des Krieges, n&#246;tigt mir immer wieder gro&#223;en Respekt ab. Die SPD kann stolz darauf sein, solche Mitglieder in ihren Reihen zu wissen.</p>
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		<title>Trauer um Erhard Pumm</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 06:58:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog-Info]]></category>
		<category><![CDATA[SPD-Intern]]></category>

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		<description><![CDATA[

Wir Hamburger Sozialdemokraten trauern um unseren ehemaligen B&#252;rgerschaftsabgeordneten und ehemaligen Hamburger DGB-Vorsitzenden Erhard Pumm, der am Donnerstag &#252;berraschend verstorben ist. 
Der Tod von Erhard Pumm ist ein gro&#223;er Verlust f&#252;r unsere Stadt, um deren Zukunft er so lange als demokratischer Politiker gerungen hat und ein Verlust f&#252;r die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die er engagiert vertreten [...]]]></description>
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<p>Wir Hamburger Sozialdemokraten trauern um unseren ehemaligen B&#252;rgerschaftsabgeordneten und ehemaligen Hamburger DGB-Vorsitzenden Erhard Pumm, der am Donnerstag &#252;berraschend verstorben ist. </p>
<p>Der Tod von Erhard Pumm ist ein gro&#223;er Verlust f&#252;r unsere Stadt, um deren Zukunft er so lange als demokratischer Politiker gerungen hat und ein Verlust f&#252;r die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die er engagiert vertreten hat. Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die SPD in Hamburg waren seine politische Heimat. Er wird dort unvergessen bleiben. Hamburg trauert mit seiner Familie.</p>
<p>Die Nachricht vom Tode Erhard Pumms hat uns sehr getroffen. Erhard war ein gro&#223;artiger Mensch und ein vorbildlicher Abgeordneter, der durch sein Streben nach Gerechtigkeit stets im Sinne der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger handelte. Die SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion h&#228;lt im Gedenken an Erhard Pumm inne. Unsere Gedanken und Gef&#252;hle sind bei seiner Familie und seinen Angeh&#246;rigen.</p>
<p>Erhard Pumm war f&#252;r die SPD-Fraktion von 1991 bis 2008 Abgeordneter in der Hamburgischen B&#252;rgerschaft.</p>
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		<title>Ahlhaus ist ma&#223;los</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 10:52:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[SPD-Intern]]></category>
		<category><![CDATA[20. Februar]]></category>
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		<description><![CDATA[

Auf der Landesvertreterversammlung der SPD Hamburg hatte ich die Aufgabe zur aktuellen Lage f&#252;r die B&#252;rgerschaftsfraktion zu sprechen. Hier mein Debattenbeitrag (Es gilt das gesprochene Wort):
&#8220;Liebe Genossinnen und Genossen,
Olaf Scholz hat uns ein Wahlprogramm vorgestellt, das den notwendigen Politikwechsel f&#252;r Hamburg formuliert. Er hat die begrenzten finanziellen M&#246;glichkeiten realistisch einsch&#228;tzt.
Und er hat dargestellt, dass der [...]]]></description>
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<p>Auf der Landesvertreterversammlung der SPD Hamburg hatte ich die Aufgabe zur aktuellen Lage f&#252;r die B&#252;rgerschaftsfraktion zu sprechen. Hier mein Debattenbeitrag (Es gilt das gesprochene Wort):</p>
<p>&#8220;Liebe Genossinnen und Genossen,</p>
<p>Olaf Scholz hat uns ein Wahlprogramm vorgestellt, das den notwendigen Politikwechsel f&#252;r Hamburg formuliert. Er hat die begrenzten finanziellen M&#246;glichkeiten realistisch einsch&#228;tzt.</p>
<p>Und er hat dargestellt, dass der Politikwechsel n&#246;tig ist und dass er auch finanzierbar ist.<br />
Das mag vielen zu sachlich sein. Zu pragmatisch. Zu seri&#246;s. Zu realistisch.</p>
<p>Ich sage:<br />
Genau das unterscheidet uns vom CDU-Senat &#8211; Wir sind pragmatisch, seri&#246;s und realistisch!<span id="more-6159"></span></p>
<p>Und auf die Frage ?Was w&#252;rde ein sozialdemokratisch gef&#252;hrter Senat denn anders machen?? antworte ich genauso ehrlich und seri&#246;s: Bei aller Kritik an der CDU und an Schwarz-Gr&#252;n, nicht alles, aber das Wichtige.<br />
Vieles vor allem in den Bereichen Haushalt, Inneres, Wohnungsbau, Schule, Wirtschaft, Kita und der entscheidenden Frage der sozialen Spaltung.<br />
Zugegeben: Das sind fast alles Themenfelder, auf denen auch die CDU etwas tun will, sogar Herr Ahlhaus. Aber das ist keine Entscheidung aus Einsicht:<br />
Nein, die Probleme sind so offensichtlich, dass selbst die bisher Regierenden sie nicht (l&#228;nger) leugnen k&#246;nnen. Die m&#252;ssen jetzt so tun, als wollten sie jetzt die &#196;rmel aufkrempeln. Die CDU hatte ihre Chancen. Zehn Jahre lang, in allen m&#246;glichen Koalitionen und allein. Die CDU hat diese Chancen nicht genutzt.</p>
<p>Nach zehn Jahren ach so konservativer Finanzpolitik ist der Haushalt tief in den Miesen.<br />
Deshalb ist die Frage der Finanzen Thema Nr. 1. Bei uns wie ? seit neuestem &#8211; bei der CDU. Bei DER CDU, die uns jahrelang das M&#228;rchen vom ?aus eigener Kraft ausgeglichenen Haushalt? erz&#228;hlt hat. Bei DER CDU, denen regelm&#228;&#223;ig aus unsch&#246;nen und f&#252;r Hamburg unw&#252;rdigen Anl&#228;ssen die Finanzsenatoren abhanden kommen.</p>
<p>Und trotzdem ist die Frage gestellt worden, wo denn ? in der Finanzpolitik &#8211; die Unterschiede zwischen SPD und CDU sind<br />
Ich sage: Wir werden eine seri&#246;se Finanzpolitik machen. Wir werden die Krise der Finanzen nach der Wahl und in der Regierungsbildung nicht immer wieder vertagen. Wir werden sie bereits zum Kern eines Koalitionsvertrags machen.<br />
Das ist der Unterschied zwischen der CDU und uns, und das ist der Unterschied zwischen Schwarz-Gr&#252;n und uns.</p>
<p>Auch wir sehen ? wie die CDU &#8211; einen Schl&#252;ssel zum Sparen in mehr Verwaltungseffizienz. Und unsere Bezirksamtsleiter m&#246;gen es mir nachsehen: Ich glaube nicht, das jeder Euro in der Hamburger Verwaltung mit der h&#246;chstm&#246;glichen Wirkung ausgegeben wird.<br />
Aber wir werden mit ordentlicher Haushaltsf&#252;hrung ? mit Sparsamkeit &#8211; nicht zuerst in den Bezirken und Kundenzentren anfangen, sondern in den immer weiter aufgebl&#228;hten Chefetagen der Beh&#246;rden. Bei den Referenten, pers&#246;nlichen Referenten, Terminreferenten, Pressesprechern, Assistenten der Pressesprecher und-so-weiter.<br />
Das ist der Unterschied ? zwischen denen und uns.</p>
<p>Wir werden ? das ist auch v&#246;llig in Ordnung! ? Wir werden gefragt: Wie w&#252;rden Sie denn sparen? Einfache Antwort: In dem wir viel Geld aus der Staatskasse nicht f&#252;r &#252;berfl&#252;ssigen Schnickschnack ausgeben. Und ich meine jetzt nicht nur die Elbphilharmonie, die U4 in die HafenCity, eine unterirdische Schie&#223;anlage f&#252;r die Polizei oder &#252;berfl&#252;ssig angemietete B&#252;rofl&#228;chen.<br />
Wir sparen durch Verwaltungseffizienz. Durch Seriosit&#228;t beim Investieren.</p>
<p>Sehen wir uns mal an einem Beispiel an, was die CDU unter moderner Verwaltung versteht. Da gabe es die Verlagerung des Sports in die Kulturbeh&#246;rde. Das war erstens falsch und zweitens teuer. Da wurden zum Beispiel neue zus&#228;tzliche B&#252;rofl&#228;chen angemietet.<br />
Jetzt ging das ganze wieder zur&#252;ck in die Innenbeh&#246;rde. Und da sitzt jetzt der Sportstaatsrat, von dem keiner wei&#223;, was er den ganzen Tag macht, und dieser Sportstaatsrat braucht zu allererst? &#8211; einen pers&#246;nlichen Referenten!<br />
Bei aller Bedeutung des Sports: Das ist nicht Verwaltungseffizienz. Das ist Verschwendung! Das alles zeigt wie ernst es die CDU und Herr Ahlhaus mit der Verwaltungseffizienz meinen.<br />
Wir meinen es ernst.<br />
Das ist der Unterschied.</p>
<p>Nach zehn Jahren ach so konservativer Innenpolitik, redet die Stadt &#252;ber Gewalt auf der Stra&#223;e, Gewalt in U- und S-Bahn, Gewalt an Schulen, Gewalt von Jugendlichen.<br />
Nach zehn Jahren ach so konservativer Innenpolitik versprechen die CDU und der ehemalige Innensenator Ahlhaus, es m&#252;sse 100 Polizisten mehr geben.<br />
Dabei war es der Innenstaatsrat Ahlhaus und der Innensenator Ahlhaus, der die Zahl der Polizisten zusammengestrichen hat.<br />
Der Mann war als Innensenator unglaubw&#252;rdig, und er ist auch als B&#252;rgermeister nicht glaubw&#252;rdig.</p>
<p>Wir wollen einen besseren Schutz der B&#252;rger und der Polizei vor &#220;bergriffen und Gewalt. Die CDU aber verk&#252;ndet H&#228;rte, die nicht umsetzbar ist, und sch&#228;rfere Gesetze, die nicht kommen. Das ist Maulheldentum!<br />
Es gibt f&#252;r Hamburg wichtige und umsetzbare Ma&#223;nahmen. Eine Entwaffnungsstrategie und eine Ausweitung von Waffenverbotszonen. CDU und GAL haben zwei Jahre lang gepr&#252;ft ? wir wollen das umsetzen. .<br />
Das ist der Unterschied zwischen denen und uns. Das ist der Unterschied zwischen Ank&#252;ndigen und Handeln. Das ist der Unterschied zwischen PR und Substanz.<br />
Das ist der Unterschied zwischen CDU und SPD.</p>
<p>Nach zehn Jahren konservativer Wirtschaftspolitik beklagt sich die Hafenwirtschaft, dass die Hafeninvestitionen nicht ausfinanziert sind, dass die HPA nicht ausfinanziert ist, dass dem Hafen vom Senat nicht der Stellenwert zugemessen wird, den er f&#252;r unsere Stadt und die Besch&#228;ftigung in unserer Stadt hat.<br />
Selbst hier hat die CDU in neun Jahren Kompetenz und jedes Vertrauen verspielt.</p>
<p>Nach neun Jahren konservativer Politik fehlt es an Wohnungen. Und deshalb steigen die Mieten. Die Zahl der Sozialwohnungen ist von knapp 160.000 im Jahr 2000 auf etwas mehr als 90.000 zur&#252;ckgegangen. Wachsende Stadt? Beim Wohnungsbau Fehlanzeige.<br />
Wir werden daf&#252;r sorgen, dass SAGA und GWG mit dem Geld ihrer Mieter nicht mehr die Leuchtturmprojekte finanzieren m&#252;ssen. Wir werden daf&#252;r sorgen, dass SAGA und GWG neue Wohnungen bauen.<br />
Das ist ein ganz wesentlicher Unterschied zwischen uns der CDU.</p>
<p>Oder nehmen wir die Schulpolitik.<br />
Erst erkl&#228;rte die CDU sich zur Schutzpatronin des Gymnasiums, dann versucht sie, eine Schulreform mit der Brechstange durchzusetzen.<br />
Alle Grunds&#228;tze gehen &#252;ber Bord. Macht und Koalition ging vor.<br />
Trotzdem: Es war eine Schulreform, die in ihrer Grundrichtung richtig war.<br />
Das fand die CDU erst nicht, dann doch, nun wieder nicht.<br />
Genossinnen, Genossen,<br />
ein Kurswechsel ist ja ok. Das kam bei uns auch schon vor. Wer aber wie die Hamburger CDU in diversen Bereichen st&#228;ndig den Kurs wechselt, f&#228;hrt zickzack und fr&#252;her oder sp&#228;ter gegen die Wand.<br />
Die haben jede Orientierung verloren.</p>
<p>Und dass Herr Scheuerl nun auf CDU-Ticket kandidiert, das unterstreicht die Beliebigkeit der Hamburger CDU ? nicht nur in Sachfragen, sondern auch in Personalfragen.<br />
Und auch hier sehen wir den Unterschied &#8211; den Unterschied zwischen uns Hamburger Sozialdemokraten und dieser CDU.</p>
<p>Liebe Genossinnen und Genossen,</p>
<p>trotz dieser Negativ-Bilanz nach 9 Jahren CDU-Senat sag ich ganz offen:<br />
Hamburg ist nicht weniger sch&#246;n als vor 9 Jahren.<br />
In der City ist mehr Leben. Es kommen mehr Touristen. Das ist gut. So soll es bleiben. Und es d&#252;rfen auch noch mehr werden.<br />
(bed&#228;chtig:)Au&#223;erhalb der City ergibt sich aber ein anderes Bild. Da zeigt sich an vielen Orten, wie tief die soziale Spaltung in unserer Stadt inzwischen geworden ist. Und hier liegt ? wahrscheinlich ? unsere gr&#246;&#223;te Aufgabe:</p>
<p>Daf&#252;r zu k&#228;mpfen: dass Hamburg nicht weiter auseinander driftet.<br />
Daf&#252;r zu k&#228;mpfen, dass Hamburg wieder zusammenw&#228;chst.<br />
F&#252;r bessere Bildungschancen, f&#252;r mehr Integration.<br />
F&#252;r eine solide Finanzpolitik. Und daf&#252;r, dass die Hamburgerinnen und Hamburger wieder Vertrauen in diejenigen gewinnen, die die Stadt regieren.</p>
<p>Allein daf&#252;r lohnt der Wechsel. Und allein daf&#252;r lohnt es sich, zu k&#228;mpfen.</p>
<p>Wir sind ehrlich. Und deshalb m&#246;chte ich noch etwas ansprechen, was gut ist &#8211; trotz aller Kritik und trotz 9 Jahren CDU: Ich meine die Kindertagesbetreuung.<br />
Hamburg hat seinen Spitzenplatz unter den westdeutschen L&#228;ndern behauptet und ausgebaut.<br />
Das liegt aber an nicht CDU-Mehrheiten. Das liegt an einem Volksbegehren, dass wir Sozialdemokraten ma&#223;geblich unterst&#252;tzt haben.<br />
Damit haben wir einen Rechtanspruch auf Kindertagesbetreuung durchgesetzt, der f&#252;r ganz Deutschland vorbildlich ist. Und auf diese Leistung aus der Oppositioin k&#246;nnen wir Hamburger Sozialdemokraten mit Recht stolz sein.</p>
<p>Diese entscheidende Verbesserung der hamburger Kinderbetreuung hat Geld gekostet. Es ist aber falsch, die Elternbeitr&#228;ge zu erh&#246;hen und die Eltern vor der Inanspruchnahme des Rechtsanspruchs abschrecken.<br />
Aber genauso das hat der schwarz-gr&#252;ne Senat getan. Und das wollen wir &#228;ndern.<br />
Auch das ist der Unterschied zwischen SPD und CDU.</p>
<p>Liebe Genossinnen und Genossen,</p>
<p>nat&#252;rlich ist eine B&#252;rgerschaftswahl besonders die Entscheidung &#252;ber die Frage, wer B&#252;rgermeister werden soll.<br />
Herr Ahlhaus macht daher dankenswerterweise immer wieder die Unterschiede zwischen ihm und Olaf Scholz deutlich:</p>
<p>Der eine wurde in Osnabr&#252;ck geboren, der andere kommt aus Heidelberg.<br />
Der eine ist &#228;lter, aber man merkt es nicht. Der andere ist j&#252;nger, muss es aber sagen. Weil man es nicht glaubt.</p>
<p>Aber eine Sache teilen die beiden: Beide waren Innensenatoren.<br />
Olaf, Du hast in Deinen vier Monaten als Innensenator viel bewegt. Du hast 2001 f&#252;r den notwendigen Kurswechsel bei der Inneren Sicherheit gesorgt. Bei dem wir auch jetzt bleiben.</p>
<p>Was hat denn der Innensenator Ahlhaus bewegt? Er hat eine Reiterstaffel eingef&#252;hrt.</p>
<p>Und w&#228;hrend der amtierende B&#252;rgermeister klagt, er habe in seiner kurzen Amtszeit gar nicht die Chance gehabt, etwas zu bewegen, hat Olaf Scholz gezeigt, was man in kurzer Zeit bewegen kann, wenn man sich anstrengt.</p>
<p>Das ist der Unterschied zwischen den Innensenatoren Scholz und Ahlhaus.<br />
Und das ist auch der Unterschied zwischen einem Ersten B&#252;rgermeister Olaf Scholz und einem B&#252;rgermeister Ahlhaus.</p>
<p>Und ich nenne noch mehr Unterschiede &#8211; damit sich die Hamburgerinnen und Hamburger besser entscheiden k&#246;nnen:<br />
Olaf Scholz macht keine Homestories f&#252;r Klatschmagazine.<br />
Er posiert nicht im Vier-Jahreszeiten.<br />
Er tut auch nicht so, als ob die Schanze sein Lieblingsort ist.<br />
Er macht nicht bei der GAL auf locker und liberal und dann f&#252;r die Bunte auf konservativ und F&#252;rst von Monaco.</p>
<p>Und Olaf ist nicht auf die Idee gekommen, das Vorzimmer seines B&#252;ros in der Innenbeh&#246;rde f&#252;r 600.000 Euro aufzuh&#252;bschen.<br />
Ehrlich gesagt: Ich empfinde das alles als ma&#223;los. Und jemand der ma&#223;los ist, der kann kein guter Hamburger B&#252;rgermeister sein.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel:<br />
Nat&#252;rlich muss f&#252;r die Sicherheit des Innensenators gesorgt werden. Und auch f&#252;r die Sicherheit des B&#252;rgermeisters.<br />
Herr Ahlhaus aber kauft ein renovierungsbed&#252;rftiges Chalet obwohl er wei&#223;, dass der Steuerzahler knapp eine Million Euro f&#252;r Sicherheitsma&#223;nahmen drauflegen muss.</p>
<p>Herr Ahlhaus braucht auch einen PR-Berater und stellt den ausrangierten von Helmut Kohl ein &#8211; f&#252;r ein h&#246;heres Monatsgehalt als der Polizeipr&#228;sident.<br />
Dieser B&#252;rgermeister glaubt, ihm stehe das alles zu.<br />
Das ist ma&#223;los. Und jemand der ma&#223;los ist, der kann kein guter Hamburger B&#252;rgermeister sein.</p>
<p>Dieses Amt erfordert mehr als Show, PR und Hochglanz:<br />
Es fordert Verl&#228;sslichkeit und Verantwortung.<br />
Daf&#252;r stehen wir Hamburger Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten.<br />
Daf&#252;r steht Olaf Scholz.<br />
Und f&#252;r diesen wesentlichen Unterschied lohnt der Wechsel f&#252;r Hamburg.</p>
<p>Also lasst uns weiter machen. Lasst uns so sein, wie die anderen nicht sind:<br />
Selbstbewusst und entschlossen.<br />
Sachlich und pragmatisch.<br />
Verl&#228;sslich und berechenbar.<br />
L&#228;ngsgestreift und nicht quergestreift.</p>
<p>Ihr habt sicherlich in den Hamburger Zeitungen gelesen, dass Herr Ahlhaus sich nach der B&#252;rgerschaftswahl mehr Zeit f&#252;r sein Privatleben w&#252;nscht.</p>
<p>Genossinnen, Genossen,</p>
<p>dem Mann kann geholfen werden: Am 20. Februar.&#8221;</p>
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		<title>Olaf Scholz stellt Regierungsprgramm vor</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 07:57:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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		<title>Fortschritt nur mit uns</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 22:04:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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Einen Perspektivenwechsel hat die SPD mit ihrer Jahresauftaktklausur eingeleitet. Nachdem sich die Partei im vergangenen Jahr vor allem mit der Aufarbeitung des Wahlergebnisses von 2009 befasst hatte, „geht es nun um die Gegenwart und Zukunft“, k&#252;ndigte der SPD-Vorsitzende an. Neue Perspektiven skizziert vor allem auch ein SPD-Fortschrittsprogramm.
Wissen und Rat auch von Au&#223;en f&#252;r die &#220;berpr&#252;fung [...]]]></description>
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<p>Einen Perspektivenwechsel hat die SPD mit ihrer Jahresauftaktklausur eingeleitet. Nachdem sich die Partei im vergangenen Jahr vor allem mit der Aufarbeitung des Wahlergebnisses von 2009 befasst hatte, „geht es nun um die Gegenwart und Zukunft“, k&#252;ndigte der SPD-Vorsitzende an. Neue Perspektiven skizziert vor allem auch ein SPD-Fortschrittsprogramm.</p>
<p>Wissen und Rat auch von Au&#223;en f&#252;r die &#220;berpr&#252;fung und Weiterentwicklung ihrer Politik holt sich die SPD schon seit geraumer Zeit. Vor allem in den Zukunftswerkst&#228;tten diskutiert sie seit rund einem Jahr mit Experten aus Wissenschaft und Gesellschaft &#252;ber die dringlichsten Aufgaben f&#252;r das Land – und &#252;ber L&#246;sungsans&#228;tze.</p>
<p>Wissen und Rat von Au&#223;en spielten auch auf der Jahresauftaktklausur des Parteivorstandes am Montag und Dienstag in Potsdam eine wichtige Rolle. Mit Fachleuten aus allen Bereichen der Gesellschaft diskutierte die SPD &#252;ber ein Papier, das Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier und Andrea Nahles vorgelegt hatten: „Neuer Fortschritt und mehr Demokratie“. Einstimmig beschloss am Ende der Parteivorstand das Papier als Grundlage f&#252;r die weitere Arbeit in den kommenden Monaten.<span id="more-6137"></span></p>
<p><strong>„Fortschritt muss wieder f&#252;r die Menschen erlebbar werden“</strong></p>
<p>Grund&#252;berlegung ist, dass das bisherige Verst&#228;ndnis von Fortschritt als wissenschaftlich-technologische und wirtschaftliche Entwicklung nicht mehr ausreicht. Denn zunehmend hat dies nichts mehr mit steigender Lebensqualit&#228;t zu tun: Eine Steigerung des Wirtschaftswachstums f&#252;hrt nicht mehr zwingend zu besserer Bezahlung der Besch&#228;ftigten, auch nicht zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf; Fortschritt in der Medizintechnik f&#252;hrt nicht automatisch zu besserer Versorgung. Oft wird auch &#246;konomischer Erfolg zulasten der Natur erzielt. „Der wirtschaftlich-wissenschaftliche Fortschritt hat sich entkoppelt von gesellschaftlichem Fortschritt“, formulierte es Gabriel im Anschluss an die Vorstandsklausur.</p>
<p>Dies will die SPD wieder zusammenbringen und hat erste Leitlinien in dem Fortschrittsprogramm formuliert, das in den kommenden Monaten – in der Arbeit der Zukunftswerkst&#228;tten, auf einem Zukunftskongress und auf allen Ebenen der Partei – weiterentwickelt und konkret auf die einzelnen Politikfelder heruntergebrochen wird. Ein umfassendes Gesamtkonzept soll auf dem Parteitag Ende des Jahres beschlossen werden, und im kommenden Jahr wird die europ&#228;ische und globale Fortschritts-Dimension hinzugef&#252;gt. „Fortschritt“, so der Parteivorsitzende, „muss wieder die Menschen im Alltag erlebbar werden“.</p>
<p>Konkrete Beschl&#252;sse fasste der Parteivorstand auch in den Bereichen Pflege und zur anstehenden Mandatsverl&#228;ngerung der Bundeswehr in Afghanistan.</p>
<p><strong>B&#252;rgerversicherung auch in der Pflege</strong></p>
<p>Wir schon im Gesundheitswesen will die SPD auch in der Pflege das Prinzip der B&#252;rgerversicherung einf&#252;hren. Die von Schwarz-Gelb geplante Kapitaldeckung – und damit eine st&#228;rkere Privatisierung – in der Pflege wird abgelehnt, weil sie auch in diesem Bereich eine Zwei-Klassen-Versorgung hervorbringe. Stattdessen m&#252;sse eine gute Pflege „von allen Teilen der Gesellschaft getragen werden“, betonte Gabriel. Au&#223;erdem geht es dem SPD-Konzept nach auch um bessere Arbeitsbedingungen der Besch&#228;ftigten in dem Sektor und um mehr Angebote f&#252;r die Familien, die Angeh&#246;rige selbst pflegen. Bei einer Finanzierung, die auf mehr Schultern liegt, k&#246;nne auch langfristig der jetzige Pflegeversicherungssatz von 0,975 Prozent gehalten werden, so Gabriel.</p>
<p>Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Elke Ferner, die das Konzept federf&#252;hrend erarbeitet hatte, unterstrich insbesondere die geplanten Verbesserungen in der h&#228;uslichen Pflege. &#196;hnlich wie beim Elterngeld m&#252;sse eine halbj&#228;hrige Lohnersatzleistung eingef&#252;hrt werden, um Besch&#228;ftigte bei der Pflege von Familienangeh&#246;rigen zu unterst&#252;tzen, so Ferner.</p>
<p><strong>Afghanistan: Klare Bedingungen f&#252;r Mandatsverl&#228;ngerung</strong></p>
<p>Im Vorfeld der Bundestagsberatungen um die Mandatsverl&#228;ngerung der Bundeswehr in Afghanistan bekr&#228;ftigte der Parteivorstand die bereits im vergangenen Jahr erarbeitete Grundlinie: Deutlich mehr Mittel f&#252;r den zivilen Wiederaufbau, der Abzug von Kampftruppen m&#252;sse im laufenden Jahr eingeleitet und bis sp&#228;testens 2014 mit der &#220;bergabe der vollen Verantwortung an die afghanischen Sicherheitskr&#228;fte abgeschlossen werden. Gabriel erinnerte daran, dass die SPD mit ihrer Positionierung ma&#223;geblich die sp&#228;tere Linie der Bundesregierung mitbestimmt hatte. Sollte die Regierung weiter dieser Strategie folgen, werde der Parteivorstand der SPD-Fraktion die Zustimmung zur Mandatsverl&#228;ngerung empfehlen, k&#252;ndigte der Vorsitzende an.</p>
<p><strong>„Kl&#228;rung und Profilierung“</strong></p>
<p>Mit der Jahresauftaktklausur hat die SPD die Grundlage gelegt f&#252;r die Arbeit in den kommenden Monaten. In vielen Bereichen wird es um Konkretisierung und Weiterentwicklung gehen. So soll etwa im April das endg&#252;ltige Konzept f&#252;r die B&#252;rgerversicherung im Gesundheitswesen stehen. Auch f&#252;r ein umfassendes Steuer- und Abgabenkonzept m&#252;ssen noch Details erarbeitet werden. Daneben stehen sieben Landtags- und zwei Kommunalwahlen an. „2011“, fasste Gabriel am Dienstag in Potsdam zusammen, „wird f&#252;r die SPD das Jahr der Kl&#228;rung und Profilierung“.</p>
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