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	<title>Michael Neumann &#187; Pressemitteilungen</title>
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	<description>Senator für Inneres und Sport der Stadt Hamburg</description>
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		<title>Mehr Einb&#252;rgerungen in Hamburg</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 22:45:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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Das Interesse am Erwerb der deutschen Staatsangeh&#246;rigkeit hat im Jahr 2011 nochmals deutlich zugenommen. Das beweisen sowohl steigende Einb&#252;rgerungszahlen (+6,5 %), steigende Antragszahlen (+3,3 %) und eine steigende Zahl von Beratungsgespr&#228;chen (+13,4 %), in denen sich Einb&#252;rgerungswillige nach den Voraussetzungen erkundigen. Hamburgs Innensenator Michael Neumann: „Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung. Von der im Dezember [...]]]></description>
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<p>Das Interesse am Erwerb der deutschen Staatsangeh&#246;rigkeit hat im Jahr 2011 nochmals deutlich zugenommen. Das beweisen sowohl steigende Einb&#252;rgerungszahlen (+6,5 %), steigende Antragszahlen (+3,3 %) und eine steigende Zahl von Beratungsgespr&#228;chen (+13,4 %), in denen sich Einb&#252;rgerungswillige nach den Voraussetzungen erkundigen. Hamburgs Innensenator Michael Neumann: „Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung. Von der im Dezember vom Senat gestarteten Initiative erwarte ich einen zus&#228;tzlichen Schub bei den Einb&#252;rgerungen.“</p>
<p>Die Entwicklung der letzten Jahre sieht in absoluten Zahlen wie folgt aus:<span id="more-7447"></span></p>
<p>Jahr	Einb&#252;rgerung	Beratungsgespr&#228;che</p>
<p>2007	4.033	4.168	7.129<br />
2008	2.800	4.391	7.609<br />
2009	3.706	4.474	7.799<br />
2010	5.295	5.082	8.307<br />
2011	5.639	5.249	9.420</p>
<p>Dass die Zahl der Einb&#252;rgerungen in 2008 und 2009 vergleichsweise niedrig war, hing urs&#228;chlich mit den in 2007 erfolgten bundeseinheitlichen Rechts&#228;nderungen zusammen, mit denen h&#246;here Einb&#252;rgerungsstandards &#8211; teilweise auch r&#252;ckwirkend &#8211; eingef&#252;hrt wurden, wie z.B. der Einb&#252;rgerungs- und Sprachtest. Die Einb&#252;rgerungsverfahren dauerten damit l&#228;nger und wirkten sich in den Folgejahren auf die Einb&#252;rgerungszahlen aus.</p>
<p>Die Zahl der Einb&#252;rgerungen nach Hauptherkunftsl&#228;ndern der letzten Jahre ergibt sich aus der folgenden &#220;bersicht:</p>
<p>Gro&#223;er Beliebtheit erfreuten sich in 2011 erneut die Einb&#252;rgerungsfeiern, die seit Ende 2006 regelm&#228;&#223;ig im Gro&#223;en Festsaal des Rathauses abgehalten werden. Im vergangenen Jahr haben im April, August und Oktober insgesamt 1.800 G&#228;ste an den drei Veranstaltungen teilgenommen.<br />
Seit Dezember 2011 wirbt der Senat durch ein pers&#246;nliches Anschreiben des Ersten B&#252;rgermeisters f&#252;r die deutsche Staatsb&#252;rgerschaft. Von den rund 137.000 Hamburgerinnen und Hamburgern ohne deutschen Pass, die die zeitlichen Mindestvoraussetzungen erf&#252;llen, werden monatlich bis zu 4.000 B&#252;rgerinnen und B&#252;rgerinnen angeschrieben und zu einem Beratungsgespr&#228;ch ermutigt. </p>
<p>Bis Anfang 2012 haben sich aufgrund des Anschreibens 379 Personen telefonisch gemeldet, davon haben 356 Personen bereits ein Beratungsgespr&#228;ch gef&#252;hrt und 23 Personen wegen bereits vollst&#228;ndiger Unterlagen einen Einb&#252;rgerungsantrag gestellt.<br />
Unter <a href="http://www.einbuergerung.hamburg.de">www.einbuergerung.hamburg.de</a> finden Sie weitere Informationen.</p>
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		<title>Staatstheater: Tariferh&#246;hungen ausgleichen</title>
		<link>http://www.neumann-hamburg.de/2008/10/13/staatstheater-tariferhoehungen-ausgleichen/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 12:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Lohn]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Oper]]></category>
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		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Staatstheater]]></category>
		<category><![CDATA[Tarifsteigerungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Zuschuss]]></category>
		<category><![CDATA[Zuwendung]]></category>

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		<description><![CDATA[

Ich bef&#252;rchte weitere K&#252;rzungen im k&#252;nstlerischen Etat von Schauspielhaus, Thalia-Theater und Staatsoper. Grund sind die Tariferh&#246;hungen, die zum 1. Januar 2008 5,1 Prozent betragen und zum 1. Januar 2009 nochmals 2,9 Prozent betragen werden. Zwar hat die Kulturbeh&#246;rde zugesagt, 75 Prozent der Tariferh&#246;hungen auszugleichen, aber den 25-prozentigen Rest m&#252;ssen die Theater aus ihrem eigenen Etat [...]]]></description>
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<p>Ich bef&#252;rchte weitere K&#252;rzungen im k&#252;nstlerischen Etat von Schauspielhaus, Thalia-Theater und Staatsoper. Grund sind die Tariferh&#246;hungen, die zum 1. Januar 2008 5,1 Prozent betragen und zum 1. Januar 2009 nochmals 2,9 Prozent betragen werden. Zwar hat die Kulturbeh&#246;rde zugesagt, 75 Prozent der Tariferh&#246;hungen auszugleichen, aber den 25-prozentigen Rest m&#252;ssen die Theater aus ihrem eigenen Etat bestreiten.</p>
<p>Faktisch bedeutet das eine K&#252;rzung des Etats. Die Tariferh&#246;hungen m&#252;ssen zu 100 Prozent ausgeglichen werden, wenn das k&#252;nstlerische Niveau gehalten werden soll. </p>
<p>F&#252;r die Spielzeit 2008/2009 muss das Schauspielhaus rund 245.000 Euro einsparen. Die Staatsoper muss sogar den Betrag von rund 700.000 Euro aus ihrem Haushalt ausgleichen. Wie hoch der Betrag ist, den das Thalia-Theater als Ausgleich f&#252;r die Tariferh&#246;hungen bekommen wird, verschweigt die Kulturbeh&#246;rde. Fest steht nur, dass es auch h&#246;chstens 75% der Tarifausgaben sein werden. </p>
<p>Die Theater hoffen jedoch, dass die Kulturbeh&#246;rde die fehlenden Gelder noch ausgleicht. Schon in den letzten Jahren mussten die Spielst&#228;tten, Lohnerh&#246;hungen f&#252;r das Personal aus dem vorhandenen Budget bestreiten. Jetzt ist die Kulturbeh&#246;rde gefordert. Die Theater brauchen schnell Klarheit, sonst leiden die Planungen f&#252;r die n&#228;chste Spielzeit unter diesem Finanzloch. Beim Thalia-Theater wurde schon jetzt aufgrund der unklaren Situation ein Einstellungsstopp verh&#228;ngt.</p>
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		<title>GdP: Gewaltbereitschaft wird zur Plage</title>
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		<pubDate>Mon, 26 May 2008 13:14:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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Mehr Schutz der B&#252;rger vor t&#228;tlichen Angriffen auf Stra&#223;en und Pl&#228;tzen und im &#246;ffentlichen Nahverkehr fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) angesichts der zunehmenden Gewaltbereitschaft &#252;berwiegend jugendlicher T&#228;ter. 
GdP-Bundesvorsitzender Konrad Freiberg: „Die neueste Kriminalit&#228;tsstatistik schreibt die besorgniserregende Entwicklung im Bereich gef&#228;hrlicher und schwerer K&#246;rperverletzung mit einer Steigerung um 4.000 auf 155.000 F&#228;lle fort. Und das [...]]]></description>
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<p>Mehr Schutz der B&#252;rger vor t&#228;tlichen Angriffen auf Stra&#223;en und Pl&#228;tzen und im &#246;ffentlichen Nahverkehr fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) angesichts der zunehmenden Gewaltbereitschaft &#252;berwiegend jugendlicher T&#228;ter. </p>
<p>GdP-Bundesvorsitzender Konrad Freiberg: „Die neueste Kriminalit&#228;tsstatistik schreibt die besorgniserregende Entwicklung im Bereich gef&#228;hrlicher und schwerer K&#246;rperverletzung mit einer Steigerung um 4.000 auf 155.000 F&#228;lle fort. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Insgesamt registrieren wir &#252;ber eine halbe Million K&#246;rperverletzungen pro Jahr, eine Steigerung von &#252;ber 50 v.H. in den letzten zehn Jahren. Und das sind nur die F&#228;lle, die der Polizei bekannt werden.“<br />
Beleidigungen, Bedrohungen, N&#246;tigungen, Bel&#228;stigungen und Vandalismus, meist in Verbindung mit ausuferndem &#246;ffentlichen Alkoholkonsum, zeichneten ein Bild unertr&#228;glichen Sozialverhaltens, das, so Freiberg „..zu einer Plage f&#252;r die Gesellschaft geworden ist.“ </p>
<p>Durch mangelnde Pr&#228;senz von Polizei und Ordnungskr&#228;ften f&#252;hlten sich, so Freiberg, Jugendliche in der &#214;ffentlichkeit nahezu unbeaufsichtigt und unbehelligt. Freiberg: „Die Polizei stellt fest, dass die Gewaltbereitschaft steigt, die Hemmschwelle sinkt und das Vorgehen immer brutaler wird.“<br />
Besonders im &#246;ffentlichen Nahverkehr, so Freiberg, werden Fahrten au&#223;erhalb der Hauptverkehrszeiten f&#252;r den B&#252;rger immer mehr zum Spie&#223;rutenlaufen. Freiberg: „Der Personalabbau bei der Polizei und den Sicherheits- und Ordnungskr&#228;ften dieser Einrichtungen hat zu einer erh&#246;hten Gef&#228;hrdung der B&#252;rger gef&#252;hrt. Die Video-&#220;berwachung als Ersatz ist reine Rosst&#228;uscherei. Das Opfer hat wenig davon, gefilmt zu werden, w&#228;hrend es verpr&#252;gelt wird.“</p>
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		<title>Ufallrisiko f&#252;r Kinder</title>
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		<pubDate>Tue, 20 May 2008 11:28:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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F&#252;r Kinder in den n&#246;rdlichen und &#246;stlichen Bundesl&#228;ndern ist das Unfallrisiko im Stra&#223;enverkehr erheblich gr&#246;&#223;er als f&#252;r Jungen und M&#228;dchen im S&#252;den Deutschlands. In den Stadtstaaten Bremen und Hamburg verungl&#252;ckten nach j&#252;ngsten Daten (2005) mit etwa 400 Kindern pro 100 000 Einwohnern unter 15 Jahren die meisten Jungen und M&#228;dchen. Es folgen Brandenburg, Schleswig- Holstein [...]]]></description>
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<p>F&#252;r Kinder in den n&#246;rdlichen und &#246;stlichen Bundesl&#228;ndern ist das Unfallrisiko im Stra&#223;enverkehr erheblich gr&#246;&#223;er als f&#252;r Jungen und M&#228;dchen im S&#252;den Deutschlands. In den Stadtstaaten Bremen und Hamburg verungl&#252;ckten nach j&#252;ngsten Daten (2005) mit etwa 400 Kindern pro 100 000 Einwohnern unter 15 Jahren die meisten Jungen und M&#228;dchen. Es folgen Brandenburg, Schleswig- Holstein und Sachsen-Anhalt mit mehr als 350 Kindern, wie aus dem erstmals erstellten «Kinderunfallatlas» der Bundesanstalt f&#252;r Stra&#223;enwesen in Bergisch Gladbach bei K&#246;ln hervorgeht.</p>
<p>In Berlin, im Saarland, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen wurden mehr als 300 verungl&#252;ckte Kinder gez&#228;hlt. Baden-W&#252;rttemberg und Bayern sind in der Statistik mit rund 280 Unf&#228;llen registriert und rangieren damit vor Th&#252;ringen und Hessen. In der Studie werden erstmals Unfall-Zahlen von Kindern genau nach Unfallart und Unfallort aufgeschl&#252;sselt.<span id="more-1447"></span></p>
<p>Es zeige sich deutlich, dass sich Unf&#228;lle mit Kindern bis 14 Jahren nicht bundesweit gleichm&#228;&#223;ig verteilen, sondern regionale Unterschiede typisch seien. Jungen sieht die Untersuchung als Fu&#223;g&#228;nger oder Radfahrer st&#228;rker gef&#228;hrdet als M&#228;dchen, wie es am Montag hie&#223;. Insgesamt sinken die Unfallzahlen von Kindern seit Jahren kontinuierlich. 2005 verungl&#252;ckten im Stra&#223;enverkehr 438 804 Menschen, davon 36 954 Kinder.</p>
<p>Der «Kinderunfallatlas» schl&#252;sselt die Unfallzahlen genau nach Regionen bis hin zu einzelnen Landekreisen und Gemeinden auf und unterteilt dabei in Kinder als Radfahrer, Fu&#223;g&#228;nger und Mitfahrende in Autos. Bei Radfahrern stellen die Autoren der im M&#228;rz 2008 verfassten Studie ebenfalls ein Nord-S&#252;d-Gef&#228;lle fest. In Bremen, Schleswig-Holstein, Brandenburg und Hamburg verungl&#252;cken die meisten jungen Radfahrer, in Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen die wenigsten.</p>
<p>Bei den Fu&#223;g&#228;ngern verungl&#252;cken die meisten Kinder (120) in Berlin, dicht gefolgt von Hamburg und Bremen. Mit etwas Abstand folgt Nordrhein-Westfalen mit etwa 100 in Unf&#228;lle verwickelte Fu&#223;g&#228;nger unter 15 Jahren. Am besten ist die Situation in Bayern mit knapp 60 Unf&#228;llen. In Autos mitfahrende Kinder in Berlin, Bremen und NRW sind relativ selten von Unf&#228;llen betroffen. Bayern schneidet hier mit mehr als 100 verungl&#252;ckten Kindern eher schlecht ab.</p>
<p>Nach St&#228;dten sei das Risiko f&#252;r Kinder in Hannover, Bremen, D&#252;sseldorf und Hamburg am gr&#246;&#223;ten, in Leipzig, M&#252;nchen und N&#252;rnberg hingegen am geringsten, berichtete das Nachrichtenmagazin «Focus».<br />
Der «Atlas» solle den Druck auf die Verantwortlichen in den Kommunen erh&#246;hen, die Verkehrssicherheit zu verbessern, sagte Studienleiterin Nicola Neumann-Opitz dem Magazin.<br />
dpa wa yynwk z2 be</p>
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		<title>GdP zu Hamburger Mai-Krawallen</title>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2008 09:02:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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Mehr Realit&#228;tsverst&#228;ndnis und mehr Vertrauen in die Lagebeurteilungen der Polizei forderten der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg und der Hamburger GdP-Vorsitzende, André Bunkowsky, von den Verwaltungsgerichten nach den schweren Ausschreitungen in Hamburg. Brennende Blockaden und Fahrzeuge, verw&#252;stete Stra&#223;en und skrupellose Attacken auf Einsatzkr&#228;fte wie Unbeteiligte h&#228;tten verdeutlicht, dass den Richtern des Hamburger [...]]]></description>
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<p>Mehr Realit&#228;tsverst&#228;ndnis und mehr Vertrauen in die Lagebeurteilungen der Polizei forderten der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg und der Hamburger GdP-Vorsitzende, André Bunkowsky, von den Verwaltungsgerichten nach den schweren Ausschreitungen in Hamburg. Brennende Blockaden und Fahrzeuge, verw&#252;stete Stra&#223;en und skrupellose Attacken auf Einsatzkr&#228;fte wie Unbeteiligte h&#228;tten verdeutlicht, dass den Richtern des Hamburger Oberverwaltungsgerichts das n&#246;tige Fingerspitzengef&#252;hl gefehlt habe, um schon im Vorhinein zu erkennen, welch gro&#223;es Gewaltpotential sich durch die direkte N&#228;he von rechtsextremistischen Aufm&#228;rschen und linksextremen Gegendemonstrationen zusammenbrauen w&#252;rde. </p>
<p>Freiberg: „Es ist unverantwortlich, wenn die Justiz die wohl &#252;berlegten und aus der Erfahrung heraus gebildeten polizeilichen Ma&#223;nahmen torpediert und so die Einsatzkr&#228;fte in ein Kreuzfeuer linker und rechter Gewalt schickt.“<br />
<span id="more-1422"></span></p>
<p>Der Hamburger GdP-Vorsitzende André Bunkowsky erg&#228;nzte: „Die schon vor diesem Einsatz angespannte Personalsituation der Hamburger Polizei wurde durch diese nicht nachvollziehbare Entscheidung unn&#246;tig weiter versch&#228;rft. Auch Richter m&#252;ssen wissen, dass es bei der Polizei seit Jahren einen rigiden Stellenabbau gegeben hat. Wir k&#246;nnen die Einsatzkr&#228;fte nicht herbeizaubern.“ Freiberg und Bunkowsky dankten den eingesetzten Kr&#228;ften, die alles gegeben h&#228;tten, um noch Schlimmeres zu verhindern. Den verletzten Beamtinnen und Beamten w&#252;nschten sie eine schnelle Genesung.</p>
<p>Der GdP-Bundesvorsitzende Freiberg sprach sich daf&#252;r aus, Aufm&#228;rsche rechtsextremer Gruppen r&#228;umlich zu isolieren: „Den Rechten darf f&#252;r ihre menschenverachtenden Parolen keine B&#252;hne geboten werden.“ &#214;ffentlich aufgef&#252;hrte linksextreme Gegengewalt, so bef&#252;rchtet Freiberg, k&#246;nne den Rechtsextremen sogar Sympathiepunkte einbringen. Freiberg: „Linken Gewaltt&#228;tern muss klar sein, dass sie mit jeglicher Gewaltanwendung den Rechtsextremisten in die H&#228;nde spielen.“</p>
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		<title>Chance zum sozialen Aufbruch vertan</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 08:38:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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In einer ersten Bewertung des Koalitionsvertrages von CDU und GAL stellt ver.di-Landeschef Wolfgang Rose fest:
„F&#252;r Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Erwerbslose, Auszubildende, Studierende, Seniorinnen und Senioren finden sich wenig gute Nachrichten im Koalitionstext. Keine Abkehr von 1-Euro-Jobs und Leiharbeit, kein Ausbau der Mitbestimmung, keine Ausbildungsumlage, daf&#252;r Bildungsgeb&#252;hren, keine neuen Betriebspr&#252;fer gegen Steuerhinterzieher, kein Mindestlohn, keine Verm&#246;genssteuerinitiative – [...]]]></description>
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<p>In einer ersten Bewertung des Koalitionsvertrages von CDU und GAL stellt ver.di-Landeschef Wolfgang Rose fest:</p>
<p>„F&#252;r Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Erwerbslose, Auszubildende, Studierende, Seniorinnen und Senioren finden sich wenig gute Nachrichten im Koalitionstext. Keine Abkehr von 1-Euro-Jobs und Leiharbeit, kein Ausbau der Mitbestimmung, keine Ausbildungsumlage, daf&#252;r Bildungsgeb&#252;hren, keine neuen Betriebspr&#252;fer gegen Steuerhinterzieher, kein Mindestlohn, keine Verm&#246;genssteuerinitiative – auf vielen Feldern pr&#228;sentiert sich Schwarz-Gr&#252;n als Koalition der Besserverdiener. Wirtschaft, Arbeit und Armutsbek&#228;mpfung stehen nicht im Zentrum der Politik von CDU und GAL. In Hamburg soll offenbar auch der Machterhalt von Frau Merkel vorbereitet werden. Das Wahlergebnis aber war Auftrag zu einem echten sozialen Aufbruch mit mehr Solidarit&#228;t. Diese Chance wurde auf vielen Feldern vertan. <span id="more-1393"></span></p>
<p>Ich vermisse Antworten, die der Dimension der sozialen Spaltung und der Abstiegsangst vieler Menschen gerecht werden. Die jahrelangen Sozialk&#252;rzungen des CDU-Senats werden kaum korrigiert. Den w&#246;rtlichen Hinweis im Koalitionsvertrag, dass in Hamburg &#8211; wie in jeder Stadt &#8211; reiche und arme Menschen zusammen leben, dass viele dieser Unterschiede nicht nur Hamburger Ursachen haben und die Hamburger Finanzmittel zu ihrer Begrenzung eingeschr&#228;nkt sind, empfinde ich als Bankrotterkl&#228;rung vor Amtsantritt. </p>
<p>Die Gewerkschaften erwarten in Hamburg die konsequente Bek&#228;mpfung von Langzeitarbeitslosigkeit und Armut sowie eine Politik f&#252;r gute Arbeit und mehr Gerechtigkeit. Dazu geh&#246;rt auch das Eintreten des Senats auf Bundesebene f&#252;r einen gesetzlichen Mindestlohn und eine Steuerpolitik, die die Verm&#246;genden nicht l&#228;nger schont. Davon aber ist in der schwarz-gr&#252;nen Verabredung nicht die Rede. Wer den Vertrag durchliest, sollte auch darauf achten, was sich nicht darin befindet.</p>
<p>Kritisch sehe ich weiter vor allem folgende Punkte:</p>
<p>Die Arbeitsmarktpolitik stellt keine echte Abkehr von der 1- Euro-Linie des CDU-Senats dar. Ihr Umfang wird nur geringf&#252;gig verringert. Es entstehen zu wenige sozialversicherungspflichtige Jobs. Generell erfolgt die Arbeitsmarktpolitik nicht aus der Sicht der betroffenen Arbeitslosen, sondern mit dem Kalk&#252;l, fehlende Mittel in der Stadtteilpolitik durch 1-Euro-Jobber und andere Ma&#223;nahmen zu ersetzen. </p>
<p>Dumpingl&#246;hne sind in der Hochburg der Lohndr&#252;cker kein Thema f&#252;r den neuen Senat. Initiativen f&#252;r gesetzliche Mindestl&#246;hne und tariftreue Auftragsvergabe fehlen, ebenso die Tarifbindung f&#252;r st&#228;dtische Unternehmen und Einrichtungen. Initiativen des Senats gegen das Wuchern des Niedriglohnsektors und den Missbrauch von Leiharbeit, f&#252;r Humanisierung der Arbeitswelt und gute Arbeit sucht man vergeblich. </p>
<p>Die Gewerkschaften werden in dem Koalitionsvertrag ignoriert. Auch unsere Forderung, die Tarifpartner in eine neue „Initiative f&#252;r Arbeit und Ausbildung“ einzubinden, findet sich nicht im Vertrag wieder. Von einem Senat, dessen 2. B&#252;rgermeisterin den Gewerkschaften nahe steht, habe ich mehr erwartet.</p>
<p>So begr&#252;&#223;enswert ein Sonderprogramm f&#252;r 500 bis 600 Ausbildungspl&#228;tze ist: Aber eine wirksame Kammerumlage auf Landesebene zur Schaffung ausreichender qualifizierte Ausbildungspl&#228;tze kann es nicht ersetzen. Dass die Gewerkschaften vom CDU-Senat aus den Aufsichtsgremien der beruflichen Bildung verdr&#228;ngt wurden, wird auch von Schwarz-Gr&#252;n nicht korrigiert. </p>
<p>Ma&#223;nahmen der Pflege, besonders im ambulanten Bereich, erfolgen nahezu ausschlie&#223;lich aus der Sicht der Patienten und Nutzer. Dass da aber Besch&#228;ftigte sind, die schlecht entlohnt und h&#228;ufig ohne Qualifizierung ihren Job machen m&#252;ssen, ist kein Thema f&#252;r die Senatsparteien.</p>
<p>Der Irrsinn der Bildungsgeb&#252;hren bleibt: Weder Schulunterricht noch Studium werden geb&#252;hrenfrei &#8211; das B&#252;chergeld bleibt, die Studiengeb&#252;hren werden nur geringf&#252;gig korrigiert. In der Schulpolitik muss verhindert werden, dass nun eine Auslese bereits mit Klasse 1 durch die Wahl der Primarschule erfolgt. Gut, dass Hamburg weitere Ganztagsschulen erh&#228;lt.</p>
<p>Das Klima im &#246;ffentlichen Dienst wird weiterhin durch die Verschlechterung der Mitbestimmung der Arbeitnehmer belastet: Die K&#252;ndigung des „Hamburger Modells“ und der Mitbestimmungstarifvertr&#228;ge sowie die Novellierung des Hamburgischen Personalvertretungsgesetzes durch die CDU hatten obrigkeitsstaatliche Verh&#228;ltnisse hergestellt – schwarz-gr&#252;n will daran offenbar nichts &#228;ndern. Der Staat und die &#246;ffentlichen Unternehmen m&#252;ssen aber vorbildlich sein in der Gew&#228;hrung von Mitbestimmungsm&#246;glichkeiten.</p>
<p>Ich vermisse Aussagen dar&#252;ber, wie das Steuermonopol des Staates in Hamburg nachhaltig gesichert und gest&#228;rkt werden soll. W&#228;hrend die schwarz-gr&#252;nen Politiker vollmundige Erkl&#228;rungen gegen die Neuverschuldung und f&#252;r neue Stiftungen abgeben, ist ihnen Steuergerechtigkeit kein Wort wert: Weder wird es Hamburger Bem&#252;hungen f&#252;r eine gerechte Erbschafts- und Verm&#246;gensteuer geben, noch ist die Einstellung zus&#228;tzlicher Betriebs- und Steuerpr&#252;fer angek&#252;ndigt, die dem Staat die n&#246;tigen neuen Einnahmen verschaffen w&#252;rden. So bleibt Hamburg die Hauptstadt der Steuerhinterziehung.</p>
<p>Begr&#252;&#223;enswert sind u.a. dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gef&#246;rdert werden soll, der Rechtsanspruch auf Kindertagesbetreuung f&#252;r Kinder ab zwei Jahren eingef&#252;hrt und auch die Basisversorgung im letzten Kita-Jahr von den Geb&#252;hren befreit wird. Warum das Mittagessen weiterhin kostenpflichtig ist, bleibt ein R&#228;tsel. Dass der Lebenslagenbericht nun Armut und Reichtum in Hamburg beleuchten und auch zu einem handlungsorientierten Instrument weiterentwickelt werden soll, erscheint mir sinnvoll und &#252;berf&#228;llig. Ma&#223;nahmen der Integration wird ver.di unterst&#252;tzen. Der Ausbau der Quartiersarbeit ist sinnvoll. </p>
<p>Die im Hafen t&#228;tigen Arbeitnehmer k&#246;nnen es nur begr&#252;&#223;en, dass die Elbvertiefung nicht auf dem Koalitionsaltar geopfert wurde. Jetzt muss endlich Druck gemacht werden, damit der Hafen nicht international ins Hintertreffen ger&#228;t.“ </p>
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