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	<title>Michael Neumann &#187; Moorburg</title>
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		<title>Grillen in Neuenfelde</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 18:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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Gemeinsam mit meinem Harburger Fraktionskollegen S&#246;ren Schumacher &#8220;betrieb&#8221; ich auf dem Sommerfest Neuenfelde den Grill. Ein Sommerfest, dass sich schon zu einem traditionellen Ereignis in S&#252;derelbe entwickelt hat. Mit von der Party waren auch die B&#252;rgermeister aus Stade und Neu Wulmsdorf sowie mein Fraktionskollege Mathias Petersen. Ehrengast war in diesem Jahr Knut Fleckenstein, unser Hamburger [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.neumann-hamburg.de/wp-content/uploads/2010/08/p_2048_1536_9E0CD68A-CBF2-4795-8F00-450B85DBC4C4.jpeg"><img src="http://www.neumann-hamburg.de/wp-content/uploads/2010/08/p_2048_1536_9E0CD68A-CBF2-4795-8F00-450B85DBC4C4.jpeg" alt="" class="alignnone size-full" /></a></p>
<p>Gemeinsam mit meinem Harburger Fraktionskollegen S&#246;ren Schumacher &#8220;betrieb&#8221; ich auf dem Sommerfest Neuenfelde den Grill. Ein Sommerfest, dass sich schon zu einem traditionellen Ereignis in S&#252;derelbe entwickelt hat. Mit von der Party waren auch die B&#252;rgermeister aus Stade und Neu Wulmsdorf sowie mein Fraktionskollege Mathias Petersen. Ehrengast war in diesem Jahr Knut Fleckenstein, unser Hamburger Europaabgeordneter.</p>
<p>Ein sch&#246;ner Abend, hatte doch mit der Er&#246;ffnung des Festes der Regen aufgeh&#246;rt. Vielen Dank f&#252;r die Einladung. S&#246;ren und ich sind uns einige, dass wir auch im n&#228;chsten Jahr wieder den Grill betreiben wollen!</p>
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		<title>HamburgEnergie: Auch f&#252;r die Stadt</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 22:01:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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Ich habe Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Senats, was den Aufbau eigener Hamburger Stadtwerke betrifft. Dieser Aufbau ist mit dem Ausstieg aus der Atomenergie zwingend verbunden. Und da wird es schwierig: In Berlin will die CDU mit der FDP jetzt die Renaissance der Atomkraft durchboxen. In Hamburg will die CDU mit der GAL die Energiewende [...]]]></description>
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<p>Ich habe Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Senats, was den Aufbau eigener Hamburger Stadtwerke betrifft. Dieser Aufbau ist mit dem Ausstieg aus der Atomenergie zwingend verbunden. Und da wird es schwierig: In Berlin will die CDU mit der FDP jetzt die Renaissance der Atomkraft durchboxen. In Hamburg will die CDU mit der GAL die Energiewende zelebrieren. Das passt nicht zusammen, das ist nicht glaubw&#252;rdig. </p>
<p>Mit Blick auf die Gr&#252;ndung von HamburgEnergie muss man feststellen, dass das bislang nicht mehr als ein weiterer Energieanbieter auf dem Markt ist. &#214;kostromh&#228;ndler gibt es viele. Ein stadteigener Energieversorger w&#228;re in Hamburg einmalig. Und da m&#252;ssen wir hin.<span id="more-4364"></span></p>
<p>Viele St&#228;dte und Gemeinden wollen ihre Energieversorgung wieder in eigene H&#228;nde nehmen und kaufen die Energienetze zur&#252;ck. In Hamburg laufen die Konzessionen f&#252;r Strom, Gas und Fernw&#228;rme 2014 aus. Entscheidungen sind 2012 zu treffen, aber sie m&#252;ssen jetzt endlich vorbereitet werden. Der Senat muss sich zur Rekommunalisierung der Netze bekennen. Das w&#252;rde auch dem neuen Unternehmen HamburgEnergie Schwung geben. Denn die Ertr&#228;ge aus Strom- und Netzgesch&#228;ft w&#252;rden in Hamburg bleiben und nicht &#8211; wie bisher &#8211; &#252;ber den Konzern Vattenfall nach Schweden flie&#223;en.</p>
<p>Wenn Hamburg bei der Rekommunalisierung Vorbild sein will, muss der Senat sich zum Strom-Wechsel bekennen und darf sich nicht hinter einer k&#252;nftigen europaweiten Ausschreibung verstecken. Der Europ&#228;ische Gerichtshof l&#228;&#223;t solche Gesch&#228;fte zu. So bezieht die Stadt ab Januar Gas bei HamburgEnergie, ohne dass es eine vorherige Ausschreibung gegeben hat. Warum soll das mit Strom nicht gehen? Hier droht der Senat in eine Glaubw&#252;rdigkeitskrise zu kommen. Private Kunden werden nicht zu einem Wechsel motiviert, wenn die Stadt selbst den Wechsel zwar fordern, aber nicht vollzieht.</p>
<p>Ich fordere in diesem Zusammenhang eine offensive Auseinandersetzung von HamburgEnergie mit dem Hamburger Energie-Monopolisten Vattenfall. Das betrifft auch ein offensiveres Werben von HamburgEnergie um Kunden. </p>
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		<title>Weiterer &#214;kostromh&#228;ndler</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 22:08:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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Ich begr&#252;sse die in der Presseberichterstattung zitierte Ank&#252;ndigung der Umweltsenatorin, den &#214;kostromh&#228;ndler HamburgEnergie bereits in dieser Woche vorzustellen, als ersten Schritt in die richtige Richtung. Wichtig ist aber, die geplante Stromhandelsgesellschaft m&#246;glichst schnell zu richtigen Stadtwerken auszubauen.
Auch wenn es ein Schritt in die richtige Richtung ist, ist ein st&#228;dtischer &#214;kostromh&#228;ndler noch lange kein richtiges Stadtwerk. [...]]]></description>
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<p>Ich begr&#252;sse die in der Presseberichterstattung zitierte Ank&#252;ndigung der Umweltsenatorin, den &#214;kostromh&#228;ndler HamburgEnergie bereits in dieser Woche vorzustellen, als ersten Schritt in die richtige Richtung. Wichtig ist aber, die geplante Stromhandelsgesellschaft m&#246;glichst schnell zu richtigen Stadtwerken auszubauen.</p>
<p>Auch wenn es ein Schritt in die richtige Richtung ist, ist ein st&#228;dtischer &#214;kostromh&#228;ndler noch lange kein richtiges Stadtwerk. Damit Kunden, Klima und die Stadtfinanzen wirklich auf ihre Kosten kommen, muss die Stadt langfristig eigene Produktionskapazit&#228;ten f&#252;r umweltfreundliche Energie (Strom, Gas, W&#228;rme, K&#228;lte) aufbauen und &#252;ber eine stadteigene Tochtergesellschaft die Netze erwerben.</p>
<p>Wenn die Umweltsenatorin ihre Ank&#252;ndigungen ernst meint, muss jetzt Tempo gemacht werden. Bis 2012 m&#252;ssen die Weichen gestellt werden. Dann k&#246;nnen die Konzessionsvertr&#228;ge mit Vattenfall und E.ON gek&#252;ndigt werden. Zahlreiche St&#228;dte und Gemeinden haben diesen Weg mit gro&#223;em Erfolg beschritten. Entscheidend ist ein solides Gesch&#228;ftsmodell, das Ertr&#228;ge und Aufwendungen absichert. Darauf warten wir noch.</p>
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		<title>&#8220;Hamburg Energie&#8221; ohne politische Power</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 23:02:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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Ich werfe dem Senat vor, seine Pl&#228;ne zur Gr&#252;ndung von Stadtwerken nicht ernst zu nehmen. Umweltsenatorin Hajduk hat mit ihren Pl&#228;nen zur Gr&#252;ndung von Stadtwerken offenbar in erster Linie von ihrer Entscheidung pro Kraftwerk Moorburg ablenken wollen. Man schaue sich nur die Antwort des Senats auf eine Gro&#223;e Anfrage an. 
So verschlossen sich der Senat [...]]]></description>
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<p>Ich werfe dem Senat vor, seine Pl&#228;ne zur Gr&#252;ndung von Stadtwerken nicht ernst zu nehmen. Umweltsenatorin Hajduk hat mit ihren Pl&#228;nen zur Gr&#252;ndung von Stadtwerken offenbar in erster Linie von ihrer Entscheidung pro Kraftwerk Moorburg ablenken wollen. Man schaue sich nur die Antwort des Senats auf eine Gro&#223;e Anfrage an. </p>
<p>So verschlossen sich der Senat bei der Beantwortung dieser Anfrage zur geplanten Gr&#252;ndung von Stadtwerken gibt, so aufschlussreich ist das, was er zumindest ansatzweise herausl&#228;sst. So hat der Senat sich nicht damit befasst, wie Hamburg Wasser den f&#252;r Jahresanfang angek&#252;ndigten atom- und kohlefreien Strom auf den Markt bringen kann. Auch macht der Senat keine Angaben dazu, warum das Unternehmen besonders geeignet erscheint, unter seinem Dach m&#246;glicherweise auch Strom und W&#228;rme zu produzieren. Auff&#228;llig ist, dass die Beantwortung der Gro&#223;en Anfrage in vielen Teilen nicht mit dem &#252;bereinstimmen, was die Umweltsenatorin im Umweltausschuss oder in ihren Pressemitteilungen erkl&#228;rt.<span id="more-2933"></span></p>
<p>Durch die bisherige unprofessionelle Behandlung der Thematik durch den Senat verst&#228;rkt sich der Eindruck, dass er entweder noch keine klaren Vorstellungen davon hat, was ein Stadtwerk soll und wie es zu organisieren ist, oder dass es sich beim Vorpreschen der Umweltsenatorin um eine unabgestimmte Ank&#252;ndigung zur Beruhigung ihrer gr&#252;nen Basis angesichts des Moorburg-Desasters handelt. Die Idee einer Energieversorgung aus &#246;ffentlicher Hand ist von der Umweltsenatorin zum gleichen Zeitpunkt verk&#252;ndet worden, wie die Genehmigung des heftig umk&#228;mpften Kohlekraftwerks Moorburg. Ich erwarte, dass der Erste B&#252;rgermeister der Umweltsenatorin jetzt den R&#252;cken f&#252;r dieses Projekt st&#228;rkt. Es ist zu wichtig f&#252;r die Zukunft des Klimas und der Stadt, als dass es unter ‚ferner liefen’ rangierte. Schlie&#223;lich soll Hamburg ‚Modellstadt f&#252;r die Bek&#228;mpfung des Klimawandels’ werden. Das war laut Klimaschutzprogramm zu einer zentralen Aufgabe der Senatspolitik erkl&#228;rt worden. </p>
<p>Besonders entt&#228;uscht bin ich dar&#252;ber, dass der Senat offenbar noch keine Anstalten gemacht hat, die Chancen und Risiken einer Stadtwerksgr&#252;ndung von Sachverst&#228;ndigen pr&#252;fen zu lassen. Gleiches gilt auch f&#252;r die Bestellung des Gutachters zur Wertermittlung bei &#220;bernahme aller f&#252;r den Betrieb des Gas- Netzes notwendigen Anlagen durch die Stadt. Laut Endschaftsregelung des Konzessionsvertrages mit E.ON soll das bis zum 30. Juni dieses Jahres geschehen. Bis zu diesem Zeitpunkt hat der Senat noch M&#246;glichkeiten zu zeigen, wie wichtig ihm das Projekt ist. </p>
<p>Alle bisherigen Erfahrungen von St&#228;dten und Kommunen bei Gr&#252;ndung von Stadtwerken bzw. &#220;bernahmen von Strom- und W&#228;rmeverteilnetzen haben gezeigt, dass ein solches Vorhaben rechtzeitig geplant werden muss. Es ist von langwierigen Rechtsstreitigkeiten mit den Konzessionsinhabern auszugehen. </p>
<p>Wichtig ist dabei, dass alle politischen Parteien an einem Strang ziehen und sich nicht von den etablierten Stromversorgern gegeneinander ausspielen lassen. Jetzt muss Tempo gemacht werden, wenn es die Umweltsenatorin wirklich ernst meint. Sie wird die Oppositionsparteien an ihrer Seite finden. Nicht nur GAL, sondern auch LINKE und SPD bef&#252;rworten die Gr&#252;ndung eines Stadtwerks, um den Preiswettbewerb zugunsten der Verbraucher und den Umstieg auf eine klimafreundliche Strom- und W&#228;rmeproduktion voranzutreiben. Zur Finanzierung des Projektes kommt es darauf an, dass der Senat ein funktionierendes Gesch&#228;ftsmodell pr&#228;sentiert. </p>
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		<title>Moorburg-Trostpflaster?</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 22:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Mit einer Gro&#223;en Anfrage an den Senat will meine Fraktion Klarheit &#252;ber das Projekt Hamburger Stadtwerke und den aktuellen Planungsstand erhalten. Es ist gut, dass Senatorin Hajduk die Gr&#252;ndung eines Energieversorger mit Namen „Hamburg Energie“ angek&#252;ndigt hat. Wir wollen aber auch, dass das Projekt ernsthaft bewegt wird. 
Es gilt jetzt den Verdacht auszur&#228;umen, Senatorin Hajduk [...]]]></description>
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<p>Mit einer Gro&#223;en Anfrage an den Senat will meine Fraktion Klarheit &#252;ber das Projekt Hamburger Stadtwerke und den aktuellen Planungsstand erhalten. Es ist gut, dass Senatorin Hajduk die Gr&#252;ndung eines Energieversorger mit Namen „Hamburg Energie“ angek&#252;ndigt hat. Wir wollen aber auch, dass das Projekt ernsthaft bewegt wird. </p>
<p>Es gilt jetzt den Verdacht auszur&#228;umen, Senatorin Hajduk habe mit ihrer Ank&#252;ndigung am 30. September lediglich von der schlechten Nachricht ablenken wollen, dass der CDU-GAL-Senat das Kohlekraftwerk Moorburg genehmigen werde.<span id="more-2555"></span> </p>
<p>Meine Fraktion hat in ihrer Gro&#223;en Anfrage 55 Fragen an den Senat formuliert, um zu erfahren, was sich in Sachen Stadtwerke im Senat tut und wie der Stand der Dinge ist. So fragen wir nach der derzeitigen Konzeption f&#252;r die Stadtwerke, deren Erarbeitung der Senat auf Hamburg Wasser &#252;bertragen hatte und nach der m&#246;glichen Rekommunalisierung des Gas- und des Fernw&#228;rmenetzes. </p>
<p>Wir wollen nicht, dass dieses wichtige Projekt so endet wie andere, die der Senat mit gro&#223;en Worten angek&#252;ndigt hat. Ich verweise auf die Idee, in Hamburg die Olympischen Spiele oder zumindest die Universiade auszurichten oder den jetzt offenbar vor dem Ende stehenden Plan, die Universit&#228;t zu verlegen. Nach &#246;ffentlicher Ank&#252;ndigung verschwinden die Pl&#228;ne still und leise in Beh&#246;rdenschubladen. Mit der Finanzmarktkrise h&#228;tte der Senat ein entsprechendes Argument&#8230; </p>
<p>Wir Sozialdemokraten stehen hinter dem Gedanken eigener Stadtwerke f&#252;r Hamburg und haben im Regierungsprogramm zur B&#252;rgerschaftswahl unmissverst&#228;ndlich erkl&#228;rt, dass wir „unter Einbeziehung der Konzessionsvertr&#228;ge f&#252;r das Hamburger Gas-, Fernw&#228;rme- und Stromleitungsnetz die Gr&#252;ndung eines kommunalen Stadtwerkes betreiben“.</p>
<p>2014 l&#228;uft der Konzessionsvertrag f&#252;r Strom und Fernw&#228;rme aus, 2014 kann ebenfalls der vor der Wahl von der CDU eilig abgeschlossene Konzessionsvertrag f&#252;r Gas erstmalig aufgek&#252;ndigt werden. Zwei Jahre davor m&#252;sste die Stadt anzeigen, ob sie die Vertr&#228;ge aufl&#246;sen oder verl&#228;ngern will. Dazu reicht die Willensbekundung einer Senatorin und das Abladen der Idee bei Hamburg Wasser nicht aus. Hinter einem solchen Vorhaben muss der gesamte Senat stehen. Das ist bisher nicht deutlich geworden. </p>
<p>Der Herr B&#252;rgermeister hat seine Umweltsenatorin machen lassen, nach dem Motto, soll die sich doch ruhig abstrampeln, das geht mich nichts an. Die CDU hat sich bisher in Energiefragen eher konzern- als kundenorientiert gezeigt. Hamburg braucht einen Energieversorger, der die Interessen seiner Kunden st&#228;rker in den Mittelpunkt r&#252;ckt. </p>
<p>Ich verweise in diesem Zusammenhang auf eine infratest-dimap-Umfrage des Deutschen St&#228;dtetages, nach der 60 Prozent der Deutschen ihre Versorgung mit Energie und Wasser sowie die Abfallentsorgung und den &#246;ffentlichen Nahverkehr durch &#246;ffentliche Unternehmen w&#252;nschen. Besonders junge Menschen votierten mit 77 Prozent besonders h&#228;ufig f&#252;r die kommunale Daseinsvorsorge. </p>
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		<title>Moorburg: GAL will Kohle</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 12:17:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Die CDU hat die Gr&#252;nen in den Koalitionsverhandlungen &#252;ber den Tisch gezogen. Die Gr&#252;nen sehen das jetzt ein. CDU-Landeschef Freytag lobt dieses Einsehen als Beweis &#8220;politischer Reife&#8221;. 
Der B&#252;rgermeister genie&#223;t das Schauspiel schweigend und die Spitzengr&#252;nen loben das gute Verh&#228;ltnis zur CDU-F&#252;hrung. &#8211; Normalerweise trinkt man den Kakao nicht, durch den man vorher gezogen wurde.
Wir [...]]]></description>
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<p>Die CDU hat die Gr&#252;nen in den Koalitionsverhandlungen &#252;ber den Tisch gezogen. Die Gr&#252;nen sehen das jetzt ein. CDU-Landeschef Freytag lobt dieses Einsehen als Beweis &#8220;politischer Reife&#8221;. </p>
<p>Der B&#252;rgermeister genie&#223;t das Schauspiel schweigend und die Spitzengr&#252;nen loben das gute Verh&#228;ltnis zur CDU-F&#252;hrung. &#8211; Normalerweise trinkt man den Kakao nicht, durch den man vorher gezogen wurde.</p>
<p>Wir n&#228;hern uns der Bundestagswahl. Ich rechne damit, dass die CDU die Gr&#252;nen nach der Moorburg-Entscheidung und nach dem Festhalten an Studiengeb&#252;hren schon bald in anderen Bereichen der Hamburger Politik zur&#252;ckstutzen wird: etwa bei den Themen Umweltzone, Stadtbahn, Sozialticket, Stadtwerke oder in der Bildungspolitik. Die CDU wird sich weiter auf Kosten ihres Koalitionspartners profilieren und sein Einknicken dann erneut als &#8220;Beweis politischer Reife&#8221; w&#252;rdigen.</p>
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