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	<title>Michael Neumann &#187; Meinung</title>
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	<description>Senator für Inneres und Sport der Stadt Hamburg</description>
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		<title>Zeitenwende im Norden</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 22:52:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Nordstaat]]></category>
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Selbstbewusstsein pur bei der Nord-SPD: „Sieg liegt in der Luft“ verk&#252;ndet Spitzenkandidat Torsten Albig f&#252;r die Landtagswahl am 6. Mai. Albig k&#252;ndigte einen neuen Politikstil f&#252;r den Norden an. Programmatisch setzen die Sozialdemokraten auf die Themen Bildung und Familie.
Die schleswig-holsteinische SPD will die Landtagswahl im Mai mit dem Thema Bildung als absolutem Schwerpunkt gewinnen. Drei [...]]]></description>
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<p>Selbstbewusstsein pur bei der Nord-SPD: „Sieg liegt in der Luft“ verk&#252;ndet Spitzenkandidat Torsten Albig f&#252;r die Landtagswahl am 6. Mai. Albig k&#252;ndigte einen neuen Politikstil f&#252;r den Norden an. Programmatisch setzen die Sozialdemokraten auf die Themen Bildung und Familie.</p>
<p>Die schleswig-holsteinische SPD will die Landtagswahl im Mai mit dem Thema Bildung als absolutem Schwerpunkt gewinnen. Drei Monate vor der Wahl beschloss ein Landesparteitag am Samstag fast einstimmig ein Wahlprogramm mit dem Thema als Schwerpunkt. In ihrem Programm r&#228;umt die Nord-SPD auch dem Ausbau der Betreuung f&#252;r Kinder unter drei Jahren Vorrang ein. Mindestens ein Kita-Jahr soll in der n&#228;chsten Wahlperiode beitragsfrei werden.<br />
„Nicht die Schwachen in Geiselhaft nehmen“</p>
<p>In seiner Rede versprach Albig versprach einen neuen Politikstil f&#252;r den Norden. Anstatt wie CDU und FDP als Konkursverwalter zu agieren, die „besinnunbgslos kaputt k&#252;rzen“, wolle er den Weg aus der Schuldenfalle mit den B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern besprechen und „nicht die Schwachen in Geiselhaft nehmen“.<span id="more-7537"></span></p>
<p><strong>Hohe Ziele gesetzt</strong><br />
Zugleich setzte der bereits am Freitagabend gew&#228;hlte Spitzenkandidat Torsten Albig den Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten hohe Ziele. „Es liegt was in der Luft. Sieg liegt in der Luft“, sagte Albig. Die SPD wolle mindestens 26 Abgeordnetensitze erringen, k&#252;ndigte er in L&#252;beck an. Das w&#228;re zwar nur einer mehr als derzeit, aber der n&#228;chste Landtag wird aufgrund des neuen Wahlrechts wahrscheinlich deutlich weniger als die jetzt 95 Mitglieder haben.</p>
<p>Zudem will die SPD wenigstens 9 der 35 Wahlkreise gewinnen. 2009 hatte sie nur 6 von damals 40 erobert. Die Regierung stellen seitdem CDU und FDP. Albig bekr&#228;ftigte den Wunsch nach einer Koalition mit den Gr&#252;nen.</p>
<p>Der 48-j&#228;hrige Kieler Oberb&#252;rgermeister Albig war am Freitag mit 96,9 Prozent zum Spitzenkandidaten gek&#252;rt worden. Auf die folgenden Listenpl&#228;tze wurden am Samstag die aus einer t&#252;rkischen Familie stammende Serpil Midyatli gew&#228;hlt sowie Landes- und Fraktionschef Ralf Stegner. </p>
<p><strong>Schwesig unterst&#252;tzt Nord-SPD</strong><br />
Als Gastrednerin rief die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig am Samstag den Delegierten zu: „Es geht am 6. Mai darum, dass die unzuverl&#228;ssige schwarz-gelbe Landesregierung in Kiel abgel&#246;st wird.“</p>
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		<title>Trauer</title>
		<link>http://www.neumann-hamburg.de/2011/07/23/6689/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 16:06:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog-Info]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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Ich bin geschockt, entsetzt aber auch w&#252;tend &#252;ber die Morde in Norwegen. Meine Gedanken sind bei den Opfern und Angeh&#246;rigen des Jugendcamps und des Bombenanschlages in Oslo. Die Brutalit&#228;t und der Hass, mit der der M&#246;rder vorging, sprengt jedwede Vorstellungskraft.
Wir Demokraten m&#252;ssen unsere Solidarit&#228;t mit all denjenigen, die sich f&#252;r Toleranz und Demokratie und gegen [...]]]></description>
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<p>Ich bin geschockt, entsetzt aber auch w&#252;tend &#252;ber die Morde in Norwegen. Meine Gedanken sind bei den Opfern und Angeh&#246;rigen des Jugendcamps und des Bombenanschlages in Oslo. Die Brutalit&#228;t und der Hass, mit der der M&#246;rder vorging, sprengt jedwede Vorstellungskraft.</p>
<p>Wir Demokraten m&#252;ssen unsere Solidarit&#228;t mit all denjenigen, die sich f&#252;r Toleranz und Demokratie und gegen Terrorismus, Hass und Gewalt engagieren bekennen. Gerade als Sozialdemokrat wei&#223; ich, welche stolze Tradition der Freiheit und der Demokratie Norwegen hat. Willy Brandt fand w&#228;hrend der Nazidiktatur Exil in Norwegen.</p>
<p>Wir Demokraten k&#228;mpfen gemeinsam f&#252;r internationale Verst&#228;ndigung und gegen Gewalt. Niemand, auch nicht Terroristen, werden uns einsch&#252;chtern k&#246;nnen und von diesem Ziel abbringen. Unsere Ideen von Demokratie und Freiheit sind st&#228;rker als jedwede Gewalt!</p>
<p>Wir Demokraten stehen gegen Extremismus gemeinsam ein. Die Morde von Norwegen zeigen uns, dass Extremismus niemals zu Gutem f&#252;hrt. Im Gegenteil, Extremismus f&#252;hrt immer ins Verderben, f&#252;hrt zu Gewalt und Tod.</p>
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		<title>So nicht!</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 23:05:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[

Die Zwischenbilanz der &#8220;Arbeitsstelle Vielfalt&#8221; ist kaum als &#8220;mager&#8221; zu bezeichnen. Greifbare Ergebnisse sind bisher lediglich eine Plakataktion gegen Diskriminierung an Clubt&#252;ren und die 20. Auflage einer Brosch&#252;re mit Beratungsstellen f&#252;r Frauen. Der Senat l&#228;sst den gr&#252;nen Justizsenator Fensterreden halten. Aber in der Praxis folgt der er weiterhin den konservativen Leitlinien der CDU. 
Seit Beginn [...]]]></description>
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<p>Die Zwischenbilanz der &#8220;Arbeitsstelle Vielfalt&#8221; ist kaum als &#8220;mager&#8221; zu bezeichnen. Greifbare Ergebnisse sind bisher lediglich eine Plakataktion gegen Diskriminierung an Clubt&#252;ren und die 20. Auflage einer Brosch&#252;re mit Beratungsstellen f&#252;r Frauen. Der Senat l&#228;sst den gr&#252;nen Justizsenator Fensterreden halten. Aber in der Praxis folgt der er weiterhin den konservativen Leitlinien der CDU. </p>
<p>Seit Beginn ihrer Arbeit am 1. August 2009 hat die Arbeitsstelle 86 Beratungen zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz durchgef&#252;hrt. Das macht eine Handvoll Beratungen pro Monat. Ich beziehe meine Kritik ausdr&#252;cklich nicht auf die Besch&#228;ftigten der Arbeitsstelle: Diese Menschen haben eine wichtige Aufgabe, und sie nehmen diese Aufgabe auch ernst. Aber die Arbeitsstelle Vielfalt erzielt nicht die Wirkung, die sie haben m&#252;sste. Dennoch hat der Senat nun beschlossen, die Dienststelle &#8220;zu verstetigen&#8221;, ohne deren Arbeitsergebnisse ernsthaft bewertet zu haben. Zur Begr&#252;ndung hatte Justizsenator Till Steffen (GAL) auf arbeitsrechtliche Gr&#252;nde verwiesen. Entscheidend d&#252;rfe jedoch nicht sein, ob in der Einheit Arbeitspl&#228;tze f&#252;r Besch&#228;ftigte erhalten bleiben, sondern ob deren Arbeit bei der Bev&#246;lkerung ankommt. Diese Frage wird der schwarz-gr&#252;ne Senat sich in den Haushaltsberatungen gefallen lassen m&#252;ssen.</p>
<p>Kritik &#252;be ich am Engagement des Senats f&#252;r die Gleichstellung im Wirtschaftsleben. Erst im Sommer haben CDU und GAL Antr&#228;ge der Oppositionsfraktionen in der B&#252;rgerschaft abgelehnt, die unter anderem eine Quotenregelung f&#252;r Frauen in F&#252;hrungspositionen zum Ziel hatten. Jetzt erkl&#228;rt der Justizsenator, bei diesem Thema stecke man derzeit in nichtabgeschlossenen Vor&#252;berlegungen. Das ist ein Armutszeugnis.</p>
<p>Bei der Bek&#228;mpfung des Rechtsextremismus l&#228;uft der Hamburger Senat anderen Bundesl&#228;ndern immer noch hinterher. W&#228;hrend die SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion seit Jahren ein Landesprogramm gegen Rechtsextremismus fordert, beschr&#228;nkt sich der Justizsenator darauf, ein Landesprogramm zum Jahreswechsel anzuk&#252;ndigen. Bisher beteiligt sich Hamburg nur mit einem Betrag von j&#228;hrlich 40.000 Euro an dem Bundesprogramm &#8220;kompetent. f&#252;r Demokratie &#8211; Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus&#8221;. Wenn Justizsenator Steffen jetzt schildert, man sei dabei, Handlungsschwerpunkte f&#252;r ein Landesprogramm zu erarbeiten, ist das ein d&#252;rftiges Ergebnis von 15 Monaten Arbeit. </p>
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		<title>Zum Thema Volks- und B&#252;rgerbegehren</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 13:23:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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Die vielen Volksbegehren und Volksentscheide in Hamburg sind ein Zeichen f&#252;r eine wachsende Unzufriedenheit mit der Politik des Senats und mit den beiden Regierungsparteien CDU und GAL. Dem Senat fehlt Bodenhaftung und ein Gef&#252;hl f&#252;r die Vorstellungen der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger unserer Stadt. Hamburg braucht einen neuen Senat, der sich am Menschenverstand orientiert. Klar ist [...]]]></description>
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<p>Die vielen Volksbegehren und Volksentscheide in Hamburg sind ein Zeichen f&#252;r eine wachsende Unzufriedenheit mit der Politik des Senats und mit den beiden Regierungsparteien CDU und GAL. Dem Senat fehlt Bodenhaftung und ein Gef&#252;hl f&#252;r die Vorstellungen der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger unserer Stadt. Hamburg braucht einen neuen Senat, der sich am Menschenverstand orientiert. Klar ist aber auch: Volksentscheide sind eine gute Erg&#228;nzung der parlamentarischen Demokratie. Das Wahlrecht und der Volksentscheid in Hamburg wurden mit dem Willen der B&#252;rger so offen wie nirgendwo in Deutschland gestaltet.</p>
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		<title>Einigkeit und Recht und Freiheit</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 05:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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Im Interview mit dem Deutschlandfunk sagte Lothar Bisky auf die Frage:
&#8220;Als Bilanz jetzt unseres Gespr&#228;chs und als Bilanz dieser 20 Jahre, auf die wir zur&#252;ckblicken wollten: Deutschland hat eine gute Entwicklung genommen insgesamt?
Bisky: Ja, das sehe ich so, das sehe ich so &#8211; nat&#252;rlich ist man nie zufrieden, wer k&#246;nnte das sein, aber dass es [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.neumann-hamburg.de/wp-content/uploads/2010/09/l_232_215_1A4CC884-4B1D-4EDF-B803-84ED5D4DD52B.jpeg"><img src="http://www.neumann-hamburg.de/wp-content/uploads/2010/09/l_232_215_1A4CC884-4B1D-4EDF-B803-84ED5D4DD52B.jpeg" alt="" class="alignleft size-full" /></a></p>
<p>Im Interview mit dem Deutschlandfunk sagte Lothar Bisky auf die Frage:<br />
&#8220;Als Bilanz jetzt unseres Gespr&#228;chs und als Bilanz dieser 20 Jahre, auf die wir zur&#252;ckblicken wollten: Deutschland hat eine gute Entwicklung genommen insgesamt?</p>
<p>Bisky: Ja, das sehe ich so, das sehe ich so &#8211; nat&#252;rlich ist man nie zufrieden, wer k&#246;nnte das sein, aber dass es die deutsche Einheit gibt, ist gut, und da lasse ich mich auch nicht davon abbringen. Dass man sich die Politik besser w&#252;nschen kann, anders vorstellen kann, ist auch in Ordnung. Und es gibt einen gro&#223;en Vorteil, den ich manchmal auch meinen Genossen sage: Man kann die Meinung sagen, man kann die Regierung kritisieren, und man wird daf&#252;r nicht verhaftet, das ist schon viel.&#8221;</p>
<p>Auch diese Antwort zeigt, welche Integrationskraft unsere Republik hat, wie richtig es war, die Einheit 1990 zu vollziehen und wie falsch die miese Hetze des Herrn Lafontaine damals war!</p>
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		<title>Ohne Angst. Ohne Tr&#228;umereien.</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 09:05:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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Wie kann Integration gelingen, welche Erfolge gibt es, wo sind immer wieder Probleme? Das diskutierten Experten unmittelbar vor Beginn des SPD-Parteitags. ? ? 
„Was wollt ihr?“, frage er die Jugendlichen immer, so Lothar Kannenberg. Und deren Antwort sei: „Wir wollen ’ne Heimat!“ Der Ex-Profi-Boxer ist Gr&#252;nder der Jugendhilfeeinrichtung „Durchboxen im Leben e.V“. Seine Arbeit unter [...]]]></description>
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<p>Wie kann Integration gelingen, welche Erfolge gibt es, wo sind immer wieder Probleme? Das diskutierten Experten unmittelbar vor Beginn des SPD-Parteitags. ? ? </p>
<p>„Was wollt ihr?“, frage er die Jugendlichen immer, so Lothar Kannenberg. Und deren Antwort sei: „Wir wollen ’ne Heimat!“ Der Ex-Profi-Boxer ist Gr&#252;nder der Jugendhilfeeinrichtung „Durchboxen im Leben e.V“. Seine Arbeit unter anderem mit jugendlichen Migranten ist so erfolgreich, das er daf&#252;r auch schon das Bundesverdienstkreuz bekam. </p>
<p>Schw&#228;che h&#228;ngt nicht von Herkunft ab?</p>
<p>Dr. Naika Foroutan wei&#223;, dass die Erfolge im Bereich Integration oft vom Engagement Einzelner abh&#228;ngig sind. Die Wissenschaftlerin leitet das Projekt Heimat an der Humboldt-Universit&#228;t. Es sei f&#252;r die Menschen mit Migrationshintergrund besonders schwierig, f&#252;r sich die Frage zu beantworten, ob und wie sie gleichzeitig zwei Referenzsysteme bedienen k&#246;nnen. Sie bedaure, so Foroutan, dass sich in der aktuellen Debatte um Integration besonders die „Antibotschaften“ festsetzten. Es m&#252;sse die St&#228;rke der SPD sein und bleiben, sich vor die Schwachen zu stellen und ihnen aufzuhelfen. Schwach zu sein, sei herkunfts&#252;bergreifend und nicht ausschlie&#223;lich ein Problem von Migrantinnen und Migranten, betonte sie. ? ?</p>
<p>Kitapflicht muss kommen?</p>
<p>„Wir m&#252;ssen unser Bildungssystem umkrempeln“, fordert der Bezirksb&#252;rgermeister von Neuk&#246;lln, Heinz Buschkowsky, denn es sei nicht daf&#252;r geschaffen, um die Probleme im Bereich der Integration zu l&#246;sen. In Berlin seien „die Dinge auf dem richtigen Weg“, so Buschkowsky. Mit der Geb&#252;hrenfreiheit in Kitas und der Schulreform seien die Weichen gut gestellt. Der Neuk&#246;llner zeigt sich jedoch &#252;berzeugt, dass die Kitapflicht ab dem 1. Lebensjahr kommen m&#252;sse. Die Wahrscheinlichkeit, das Abitur zu machen, steige um 80 Prozent, wenn Kinder aus „Elternh&#228;usern mit bildungsschwachem Hintergrund“, bereits mit einem Jahr eine Kindertagesst&#228;tte besuchten. Es sei Aufgabe der Sozialdemokratie, sich f&#252;r die schw&#228;chsten Glieder der Gesellschaft stark zu machen – und das seien nun mal die Kinder, so Buschkowsy. ? ?</p>
<p>Wir schaffen es nur gemeinsam?</p>
<p>Naika Foroutan sieht die Fehler im „System“. Das m&#252;sse auch die Botschaft bleiben. F&#252;r sie sind die Integrationsverweigerer auch unter den Deutschen, die ihre Kinder eben nicht mehr in Schulen mit hohem Ausl&#228;nderanteil schickten. So entst&#252;nden Segregationsstadtteile, die die Situation weiter verfestigten. Die Aussage m&#252;sse aber sein, „wir geh&#246;ren alle zusammen“. ? ?Davon ist auch Lothar Kannenberg &#252;berzeugt, dessen Erfahrungen ihm recht geben: „Wir schaffen es nur zusammen.“ </p>
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