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	<title>Michael Neumann &#187; Finanzen</title>
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	<description>Senator für Inneres und Sport der Stadt Hamburg</description>
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		<title>Knallharte Finanzbeh&#246;rde</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 19:38:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog-Info]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>

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 Heute besuchte ich zur Mittagszeit die Kantine der Hamburger Finanzbeh&#246;rde: Es gab Kartoffeleintopf. Da ich an der Kasse nicht mit einem Ausweis belegen konnte, dass ich Beh&#246;rdenangeh&#246;riger bin, kam ich nicht in den Essenzuschuss der Finanzbeh&#246;rde in H&#246;he von 0,36 €. Auch in diesen Fragen ist die Finanzbeh&#246;rde unerbittlich&#8230;aber geschmeckt hat es au&#223;erordentlich gut! [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.neumann-hamburg.de/wp-content/uploads/2011/12/20111221-083531.jpg"><img src="http://www.neumann-hamburg.de/wp-content/uploads/2011/12/20111221-083531.jpg" alt="" class="alignright size-full" /></a> Heute besuchte ich zur Mittagszeit die Kantine der Hamburger Finanzbeh&#246;rde: Es gab Kartoffeleintopf. Da ich an der Kasse nicht mit einem Ausweis belegen konnte, dass ich Beh&#246;rdenangeh&#246;riger bin, kam ich nicht in den Essenzuschuss der Finanzbeh&#246;rde in H&#246;he von 0,36 €. Auch in diesen Fragen ist die Finanzbeh&#246;rde unerbittlich&#8230;aber geschmeckt hat es au&#223;erordentlich gut! </p>
<p>Wenigstens etwas.</p>
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		<title>Klarer Kurs. Auch in der Innenpolitik.</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 18:05:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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Heute fand die Haushaltsdebatte zum Einzelplan 8.1 &#8211; Inneres in der Hamburgischen B&#252;rgerschaft statt. Hier mein Debattenbeitrag &#8211; es gilt das gesprochenen Wort -:
&#8220;Sehr geehrter Frau Pr&#228;sidentin,
meine sehr geehrten Damen, meine Herren,
seit nunmehr gut neun Monaten bin ich f&#252;r die Sicherheit in unserer Stadt verantwortlich. Und bei einem wichtigen Meilenstein, wie es der Beschluss des [...]]]></description>
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<p>Heute fand die Haushaltsdebatte zum Einzelplan 8.1 &#8211; Inneres in der Hamburgischen B&#252;rgerschaft statt. Hier mein Debattenbeitrag &#8211; es gilt das gesprochenen Wort -:</p>
<p>&#8220;Sehr geehrter Frau Pr&#228;sidentin,<br />
meine sehr geehrten Damen, meine Herren,</p>
<p>seit nunmehr gut neun Monaten bin ich f&#252;r die Sicherheit in unserer Stadt verantwortlich. Und bei einem wichtigen Meilenstein, wie es der Beschluss des Haushaltsplanes ist, liegt es deshalb nahe, eine erste Bilanz zu ziehen.<br />
Vorgefunden habe ich au&#223;erordentlich motivierte, kompetente und zuverl&#228;ssige Mitarbeiter, die auch unter schwierigsten Bedingungen und in den Vollzugsbereichen buchst&#228;blich rund um die Uhr ihre Arbeit professionell hoch erledigt. Dies n&#246;tigt mir immer wieder Hochachtung und Respekt ab.<br />
Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Beh&#246;rde f&#252;r Inneres und Sport und in ganz besonderem Ma&#223;e den Einsatzkr&#228;ften unserer Polizei und Feuerwehr danke ich deshalb an dieser Stelle ausdr&#252;cklich f&#252;r ihre Einsatzbereitschaft und Motivation.<br />
In diesen Dank einschlie&#223;en m&#246;chte ich dabei auch die vielen ehrenamtlichen Engagierten, die die Arbeit meiner Beh&#246;rde tatkr&#228;ftig und mit viel Herzblut unterst&#252;tzen.</p>
<p><span id="more-7212"></span></p>
<p>Nicht vorgefunden habe jedoch ich einen soliden Haushalt. Der Vorg&#228;ngersenat hat mit seinem Haushaltsplan 8.1 den Eindruck erwecken wollen, ein echtes Sparpaket aufgelegt zu haben. Genau das Gegenteil war aber der Fall.<br />
Je tiefer der Einblick in die vermeintliche Haushaltsplanung des Vorg&#228;ngersenats wurde, desto gr&#246;&#223;er und sichtbarer wurden die „Nebelkerzen“, die ungedeckten Schecks und die Luftbuchungen. Einige von vielen Beispielen hierzu: F&#252;r eine sogenannte „Blaulichtsteuer“ und f&#252;r eine Geb&#252;hrenpflicht f&#252;r Polizeieins&#228;tze bei Gro&#223;veranstaltungen waren bereits Mehrerl&#246;se eingeplant worden, obwohl Hamburg diese Ma&#223;nahmen gar nicht umsetzen konnte. Dies haben wir mit dem nun vorliegenden Haushalt korrigiert.</p>
<p>Vorgesehen war weiterhin die Einrichtung eines Lebensarbeitszeitkontos f&#252;r die Polizeibeamtinnen und -beamten.<br />
&#220;berstunden w&#228;ren dann nicht mehr ausbezahlt worden, sondern h&#228;tten dazu gef&#252;hrt, dass der Freizeitausgleich auf das Ende des Berufslebens verschoben worden w&#228;re. Das klingt auf den ersten Blick vielleicht durchdacht, auf den zweiten Blick aber stellte sich dies als komplette Mogelpackung dar. Denn f&#252;r die entstehenden Vakanzen hatte der Vorg&#228;ngersenat keine Mittel eingeplant. Die entsprechende Ma&#223;nahme haben wir also gestoppt.</p>
<p>Auch bei dem Verzicht auf die Diensthundeschule, der Absenkung von „Erfrischungsgeldern“ f&#252;r Wahlhelfer oder den v&#246;llig &#252;berzogenen Einnahmeerwartungen an das Polizeiorchester regierte im Haushaltsplan-Entwurf des schwarz-gr&#252;nen Senats das blo&#223;e Prinzip Hoffnung. Verantwortungsvolle Politik und solide Haushaltsf&#252;hrung sieht anders aus.</p>
<p>Daneben hatten mir meine Vorg&#228;nger auch noch erhebliche nicht erbrachte K&#252;rzungen aus den Vorjahren hinterlassen. U.a. sollten 70 Stellen bei unserer Polizei und 50 Stellen bei unserer Feuerwehr gestrichen werden. Dank der Solidarit&#228;t innerhalb des Senates ist es uns gelungen diese Stellenstreichungen zur&#252;ck zu nehmen. Damit haben wir nun nicht nur 120 Stellen bei unserer Feuerwehr und Polizei mehr als unter schwarz-gr&#252;n geplant, sondern durch das Sicherheitsb&#252;ndnis zwischen Senator Horch und mir weitere 110 Sicherheitskr&#228;fte im &#214;PNV mehr. Wir investieren jedes Jahr 4 Mio. € zus&#228;tzlich in die Sicherheit.<br />
Das bedeutet, dass dieser Senat – im Gegensatz zum Vorg&#228;nger &#8211; Sicherheit durch 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erheblich st&#228;rkt. Das verstehen wir unter gutem Regieren!</p>
<p>Meine sehr geehrten Damen, meine Herren,</p>
<p>der jetzt vorliegende Haushaltsplan f&#252;r den Bereich Inneres stellt eine verantwortungsvolle &#220;berarbeitung der bisherigen Fassung des Vorg&#228;ngersenats dar. </p>
<p>Oder anders ausgedr&#252;ckt: die Nebelkerzen sind aus dem Haushalt entfernt, der vom Vorg&#228;ngersenat eingeschlagene Schlingerkurs ist abgewendet, ab jetzt wird endlich wieder vorausschauend gesteuert.</p>
<p>Klarer Kurs. Auch in der Sicherheit!</p>
<p>Dabei tr&#228;gt dieser Haushaltsplan noch keine wirklich sozialdemokratische Handschrift.</p>
<p>Aber wesentliche Landmarken f&#252;r die Entwicklung des Haushalts der BIS sind schon jetzt gesetzt.</p>
<p>Im Gegensatz zu den schwarz-gr&#252;nen Vorstellungen wird es Personaleinsparungen, die den Vollzugs- und Einsatzdienst schw&#228;chen, mit mir als Innensenator nicht geben.</p>
<p>Im Gegenteil. </p>
<p>Wir werden durch die j&#228;hrliche Neueinstellung von 250 Nachwuchskr&#228;ften f&#252;r eine vern&#252;nftige Personal- und Nachwuchssituation bei unserer Polizei sorgen.</p>
<p>Und dabei wird es mit mir, trotz der schwierigen Bewerberlage, kein Aufweichen der Einstellungskriterien geben. </p>
<p>Im Gegenteil. </p>
<p>Ich werde lieber darauf verzichten, die Zielzahl 250 zu erreichen, als das ich das Einstellungsniveau senke.</p>
<p>Dazu geh&#246;rt allerdings, dass es f&#252;r junge Menschen weiterhin attraktiv bleibt, sich bei der besten Landespolizei Deutschlands zu bewerben.</p>
<p>Und es war ein schwerer Fehler, die Alimentierung der Kommissaranw&#228;rterinnen und -anw&#228;rter w&#228;hrend ihres achtmonatigen Grundstudiums zu streichen.</p>
<p>So wie es ein schwerer Fehler war, die Heilf&#252;rsorge f&#252;r Feuerwehr und Polizei zu streichen.</p>
<p>Deshalb bin ich wirklich froh, dass die B&#252;rgerschaft – so hoffe ich – zumindest die Alimentierung mit ihrem Beschluss endlich wieder einf&#252;hren wird.</p>
<p>Ein richtiger, ein wichtiger Schritt!</p>
<p>Meine sehr geehrten Damen, meine Herren,</p>
<p>auf der Personalversammlung unserer Polizei wurde ich mit dem Lied von Freddi Quinn „Hundert Mann und ein Befehl“ begr&#252;sst.</p>
<p>Ich stehe zu der Entscheidung, aus den St&#228;ben unserer Polizei 100 Polizeibeamtinnen und Beamte in die Polizeikommisariate versetzen zu lassen. </p>
<p>Bisher sind mit Zustimmung des Personalrates 80 Kolleginnen und Kollegen versetzt.<br />
Und ich bin zuversichtlich, dass wir auch f&#252;r die letzten 20 eine ordentliche L&#246;sung finden.</p>
<p>Mit diesen 100 Kolleginnen und Kollegen werden 9 PKs entsprechend verst&#228;rkt. </p>
<p>Und die R&#252;ckmeldungen zeigen, dass es zwar manch einen &#252;berrascht, dass wir Zug um Zug unsere Wahlversprechen umsetzen. </p>
<p>Dass wir aber bereits jetzt positive Ergebnisse vor Ort mit den Verst&#228;rkungen erzielen.</p>
<p>Meine sehr geehrten Damen,<br />
meine Herren,</p>
<p>ich m&#246;chte heute auch die Gelegenheit nutzen, etwas zur Herausforderung des Rechtsterrorismus zu sagen.</p>
<p>F&#252;r mich pers&#246;nlich war es unvorstellbar, was wir in den letzten Wochen erfahren mussten. </p>
<p>Wir scheinen wahrhaft in einen Abgrund von Staatsversagen zu blicken.</p>
<p>Dabei ist mir aber wichtig darauf hinzuweisen, dass wir in einem ersten Schritt r&#252;ckhaltlos alle Fakten und Zusammenh&#228;nge aufkl&#228;ren.</p>
<p>Denn nur durch absolute Offenheit und Transparenz kann es uns vielleicht gelingen, verlorenes Vertrauen, gerade bei Zuwanderinnen und Zuwandern zur&#252;ck zu gewinnen.</p>
<p>Und ich will an dieser Stelle eine Teilnehmerin unseres Gespr&#228;ches mit Migrantenverb&#228;nden zitierten: </p>
<p>„Ich will auch in Zukunft an dieses Land glauben k&#246;nnen!“</p>
<p>Das ist der Auftrag, den wir gemeinsam erf&#252;llen m&#252;ssen.</p>
<p>Dies kann aber eben nur auf der Grundlage von Fakten geschehen. </p>
<p>Und deshalb erwarte ich von Th&#252;ringen wie vom Bund, dass endlich alle Fakten auf den Tisch kommen. </p>
<p>Es ist kein gutes Zeichen, dass zwar intensive Pressearbeit im Sinne eines „Schwarzer-Peter-Spieles“ betrieben wird, aber die wichtigen Informationen, die wir ben&#246;tigen, um alle F&#228;lle seit 1995 aufzuarbeiten uns noch immer nicht vorliegen.</p>
<p>Deshalb werbe ich daf&#252;r, nun nicht vorschnell, quasi aus der „H&#252;fte geschossen“ die Sicherheitsarchitektur unseres Landes &#252;ber den Haufen zu werfen, sondern ausschlie&#223;lich auf der Grundlage von Fakten alles auf den Pr&#252;fstand zu stellen.</p>
<p>Die bisher vorliegenden Informationen lassen jedenfalls nicht den Schluss zu, dass unsere Hamburger Polizei oder unser Verfassungsschutz Fehler gemacht hat.</p>
<p>Und deshalb sage ich auch sehr deutlich, dass ich </p>
<p>-	erstens unserer Polizei und unserem Verfassungsschutz in Hamburg vertraue und wir </p>
<p>-	zweitens auch nicht durch reflexhaftes Abspulen von ohnehin manifesten Grund&#252;berzeugungen unsere Sicherheitsbeh&#246;rden in Misskredit bringen d&#252;rfen.</p>
<p>Das haben unsere Polizei und die Mitarbeiter des Verfassungsschutzes in unserer Stadt nicht verdient – im Gegenteil.</p>
<p>Meine sehr geehrten Damen,<br />
meine Herren,</p>
<p>ausdr&#252;cklich herausstellen m&#246;chte ich das Ziel des Senates, die Zahl der Einb&#252;rgerungen in Hamburg mit einer gezielten Einb&#252;rgerungskampagne sp&#252;rbar zu steigern. </p>
<p>Schon jetzt verbuchen wir steigende Einb&#252;rgerungszahlen. </p>
<p>Diesen Trend wollen wir ausbauen.</p>
<p>Gemeinsam mit dem Ersten B&#252;rgermeister haben wir dazu heute die neue Initiative vorgestellt, mit der wir die Menschen einladen, „Ja“ zu Hamburg, „Ja“ zu unserem Land zu sagen.</p>
<p>Hamburg setzt auch damit ein klares Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und rechten Terror.</p>
<p>Gestatten Sie mir noch ein Wort zum Stichwort Ehrenamt.</p>
<p>Das unentgeltliche, wahrhaft „unbezahlbare“ Engagement vieler B&#252;rgerinnen und B&#252;rger unserer Stadt wird oftmals zu wenig gew&#252;rdigt und f&#252;r selbstverst&#228;ndlich erachtet. </p>
<p>Dass gilt insbesondere f&#252;r die Arbeit in unseren 87 Freiwilligen Feuerwehren und den Hilfsorganisationen.</p>
<p>Ich werde versuchen in Zukunft bewusst Anreize f&#252;r ein verst&#228;rktes ehrenamtliches Engagement zu setzen. </p>
<p>Dazu f&#252;hre ich bereits intensive Gespr&#228;che mit allen Hilfsorganisationen und den Freiwilligen Wehren. </p>
<p>Ein erster Schritt ist die Vereidigung der Freiwilligen Feuerwehrleuten hier in unserem Rathaus. </p>
<p>Ein symbolischer, aber wichtiger Schritt.</p>
<p>Weitere werden folgen. </p>
<p>Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass dies ein Herzensanliegen f&#252;r mich ist.</p>
<p>Zusammenfassend stelle ich fest,</p>
<p>-	dass die Luftbuchungen der Vorg&#228;nger gerade gezogen wurden,<br />
-	dass bei Feuerwehr und Polizeivollzug keine K&#252;rzungen gibt,<br />
-	dass wir sogar 230 Sicherheitskr&#228;fte mehr in Hamburg einsetzen, als der Vorg&#228;ngersenat es geplant hat,<br />
-	dass wir 4 Mio. € zus&#228;tzlich in Personal investieren,<br />
-	dass es richtig ist, dass die B&#252;rgerschaft endlich die Alimentierung wiedereinf&#252;hrt,<br />
-	dass unsere Feuerwehr wie unsere Polizei das Vertrauen verdienen,<br />
-	und dass es wieder einen klaren, berechenbaren und verl&#228;&#223;lichen Kurs in der Inneren Sicherheit unserer Stadt gibt.</p>
<p>Das, meine sehr geehrten Damen, meine Herren, ist gut f&#252;r unsere Polizei, das ist vor allem gut f&#252;r Hamburg.</p>
<p>Vielen Dank.</p>
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		<title>Hamburger November-Steuersch&#228;tzung 2011</title>
		<link>http://www.neumann-hamburg.de/2011/11/16/hamburger-november-steuerschaetzung-2011/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 17:23:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>

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Finanzsenator Dr. Peter Tschentscher hat die Ergebnisse der aktuellen Steuersch&#228;tzung f&#252;r Hamburg vorgestellt. Im laufenden Jahr kann die Stadt gegen&#252;ber der Mai-Steuersch&#228;tzung noch mit 235 Mio. Euro Mehreinnahmen rechnen. In den Folgejahren 2012 bis 2015 kommt es nach heutiger Prognose jedoch insgesamt zu Mindereinnahmen von 215 Mio. Euro. Erstmals wurde die November-Steuersch&#228;tzung nicht nur f&#252;r [...]]]></description>
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<p>Finanzsenator Dr. Peter Tschentscher hat die Ergebnisse der aktuellen Steuersch&#228;tzung f&#252;r Hamburg vorgestellt. Im laufenden Jahr kann die Stadt gegen&#252;ber der Mai-Steuersch&#228;tzung noch mit 235 Mio. Euro Mehreinnahmen rechnen. In den Folgejahren 2012 bis 2015 kommt es nach heutiger Prognose jedoch insgesamt zu Mindereinnahmen von 215 Mio. Euro. Erstmals wurde die November-Steuersch&#228;tzung nicht nur f&#252;r das laufende und das Folgejahr vorgenommen, sondern um eine Fortschreibung f&#252;r vier weitere Jahre erg&#228;nzt.</p>
<p>„Die erwarteten Mehreinnahmen f&#252;r 2011 von 235 Mio. Euro sind das Ergebnis einer sehr guten wirtschaftlichen Entwicklung mit einer hohen Besch&#228;ftigung“, sagte Senator Tschentscher heute. Nach den aktuellen Konjunkturprognosen w&#252;rden sich die Steuereinnahmen in den Jahren 2013 bis 2015 jedoch nicht mehr so gut entwickeln wie noch im Mai angenommen. Als „unseri&#246;s“ bezeichnete der Senator in diesem Zusammenhang die in den letzten Tagen genannten angeblichen Mehreinnahmen in den kommenden Jahren von 500 Millionen und 4 Milliarden Euro. „Solche Erwartungen und Zahlen stehen nicht im Einklang mit der Realit&#228;t. Sie erschweren zudem einen verantwortungsvollen Umgang mit dem strukturellen Haushaltsdefizit und einem realistischen Weg zur Einhaltung der Schuldenbremse des Grundgesetzes“, so Tschentscher.<span id="more-7167"></span></p>
<p>Wie bereits im Mai werde der Senat auch die jetzt erwarteten Mehreinnahmen f&#252;r 2011 nicht verwenden, um die Ausgaben zu erh&#246;hen, sondern um die Neuverschuldung zu verringern und R&#252;cklagen zu schonen. Die Finanzplanung m&#252;sse derzeit nicht &#252;berarbeitet werden, sondern w&#252;rde im Zusammenhang mit der Aufstellung des Doppelhaushalts 2013 / 2014 mit den dann aktuellen Zahlen der Mai-Steuersch&#228;tzung 2012 fortgeschrieben.</p>
<p>Der Finanzsenator betonte: „Es bleibt beim Finanzkonzept des Senats, die Ausgabenplanung so am mittleren Trend der Einnahmen auszurichten, dass konjunkturelle Schwankungen ausgeglichen, das strukturelle Haushaltsdefizit verl&#228;sslich abgebaut und die Schuldenbremse des Grundgesetzes sicher eingehalten wird“.</p>
<p>Wegen der sehr guten konjunkturellen Entwicklung auch in den meisten anderen Bundesl&#228;ndern kann Hamburg aus heutiger Sicht sogar geringe Einnahmen im L&#228;nderfinanzausgleich erwarten. Mittel- bis langfristig bleibt die Hansestadt aber voraussichtlich „Zahlerland“ im L&#228;nderfinanzausgleich.</p>
<p>Die Steuersch&#228;tzung bezieht sich grunds&#228;tzlich immer nur auf geltendes Steuerrecht. Bei allen Annahmen ist zu ber&#252;cksichtigen, dass es sich hierbei um Prognosen auf Grundlage der aktuellen Erkenntnisse handelt. Daher ist auch die aktuelle November-Steuersch&#228;tzung mit Unsicherheiten behaftet. Bei der sp&#228;teren Feststellung des tats&#228;chlichen Steueraufkommens sind sowohl positive als auch negative Abweichungen m&#246;glich.</p>
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		<title>Patriotismus</title>
		<link>http://www.neumann-hamburg.de/2011/09/03/patriotismus/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 22:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog-Info]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>

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Nach den USA und Frankreich melden sich nun auch in Deutschland Million&#228;re zu Wort – und sind bereit, f&#252;r das Gemeinwohl mehr Steuern zu zahlen. Offensichtlich gibt es mehr „sozialen Patriotismus“, als „Steuersenkungsfanatiker“ behaupten.
In den USA gibt es schon lang eine Bewegung prominenter Reicher – an der Spitze der Milliard&#228;r Warren Buffett –, die fordern, [...]]]></description>
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<p>Nach den USA und Frankreich melden sich nun auch in Deutschland Million&#228;re zu Wort – und sind bereit, f&#252;r das Gemeinwohl mehr Steuern zu zahlen. Offensichtlich gibt es mehr „sozialen Patriotismus“, als „Steuersenkungsfanatiker“ behaupten.</p>
<p>In den USA gibt es schon lang eine Bewegung prominenter Reicher – an der Spitze der Milliard&#228;r Warren Buffett –, die fordern, Spitzenverdiener und besonders hohe Verm&#246;gen st&#228;rker an der Finanzierung des Gemeinwesens zu beteiligen. Auch in Frankreich hat sich k&#252;rzlich einen &#228;hnliche Initiative zu Wort gemeldet.<br />
Und jetzt haben sich auch vier deutsche Million&#228;re gemeinsam f&#252;r eine h&#246;here Besteuerung von Verm&#246;genden ausgesprochen. </p>
<p>„Ich h&#228;tte kein Problem, wenn der Spitzensteuersatz angehoben w&#252;rde“, sagte der Hamburger Versandh&#228;ndler Michael Otto der Wochenzeitung „Die Zeit“. Das bringe viel mehr, als Diskussionen &#252;ber eine Verm&#246;gensteuer wieder aufzuw&#228;rmen. Auch Martin Kind, H&#246;rger&#228;teunternehmer und Pr&#228;sident des Fu&#223;ballvereins Hannover 96, w&#252;rde eine h&#246;here Steuerbelastung akzeptieren – „verbunden mit der Verpflichtung des Staates, die Mehreinnahmen ausdr&#252;cklich zur Schuldentilgung zu verwenden“.<br />
Der ehemalige Hamburger Versicherungsunternehmer J&#252;rgen Hunke h&#228;lt wiederum eine massive Erh&#246;hung der Erbschaftsteuer f&#252;r den vern&#252;nftigen Weg: „Ich rede dabei nicht von dem ersparten Haus, sondern von Menschen mit Hunderten Millionen Euro“, sagte Hunke. Der S&#228;nger Marius M&#252;ller-Westernhagen w&#252;rde ebenfalls mehr abgeben. „Ein paar Prozentpunkte mehr Steuern machen Wohlhabende nicht arm“, erkl&#228;rte er. „Es werden sogar alle reicher, wenn die Einnahmen konsequent zur Schuldentilgung genutzt werden und Zukunft statt Zinsen schaffen.“<span id="more-6811"></span></p>
<p>J&#252;ngst hatte sich auch der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, f&#252;r eine st&#228;rkere Besteuerung von Reichen ausgesprochen. Dies k&#246;nnte sich sogar die Steuer-Gewerkschaft vorstellen. Kein Verst&#228;ndnis f&#252;r solche Vorst&#246;&#223;e zeigt hingegen die FDP. Am Wochenende schlug der FDP-Finanzpolitiker Volker Wissing gar vor, dass Verm&#246;gende ja Geld an den Staat spenden k&#246;nnten &#8211; Almosen gewisserma&#223;en f&#252;r die bed&#252;rftige &#246;ffentliche Hand, statt eines solide finanzierten Staatshaushalts.</p>
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		<title>Volksbegehren „Unser Hamburg – Unser Netz“ zustande gekommen</title>
		<link>http://www.neumann-hamburg.de/2011/07/19/6672/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 20:14:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog-Info]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[

Der Hamburger Senat hat heute das Zustandekommen des Volksbegehrens „Unser Hamburg – Unser Netz“ formell festgestellt. Das Anliegen der Initiatoren ist in der Zeit vom 2. Juni bis 22. Juni 2011 von mindestens 62.732 zur B&#252;rgerschaft wahlberechtigten Personen durch Unterschrift unterst&#252;tzt worden. Ziel des Volksbegehrens ist es, dass Senat und B&#252;rgerschaft alle notwendigen und zul&#228;ssigen [...]]]></description>
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<p>Der Hamburger Senat hat heute das Zustandekommen des Volksbegehrens „Unser Hamburg – Unser Netz“ formell festgestellt. Das Anliegen der Initiatoren ist in der Zeit vom 2. Juni bis 22. Juni 2011 von mindestens 62.732 zur B&#252;rgerschaft wahlberechtigten Personen durch Unterschrift unterst&#252;tzt worden. Ziel des Volksbegehrens ist es, dass Senat und B&#252;rgerschaft alle notwendigen und zul&#228;ssigen Schritte unternehmen, um die Hamburger Strom-, Fernw&#228;rme- und Gasleitungsnetze 2015 wieder vollst&#228;ndig in die &#214;ffentliche Hand zu &#252;berf&#252;hren.</p>
<p>Wie geht es weiter?</p>
<p>Die B&#252;rgerschaft hat nun vier Monate Zeit zu entscheiden, ob sie dem Volksbegehren entsprechen will. Die Frist beginnt nach der Sommerpause der B&#252;rgerschaft und l&#228;uft vom 16. August 2011 bis zum 15. Dezember 2011.</p>
<p>Verstreicht die Frist, ohne dass die B&#252;rgerschaft das Anliegen &#252;bernimmt, k&#246;nnen die Initiatoren binnen eines Monats die Durchf&#252;hrung eines Volksentscheids beantragen. Der Volksentscheid w&#252;rde dann am Tag der n&#228;chsten B&#252;rgerschafts- oder Bundestagswahl stattfinden. Auf Antrag der Initiatoren kann der Volksentscheid auch an einem anderen Sonntag oder gesetzlichen Feiertag stattfinden, fr&#252;hestens jedoch am Sonntag, 22. April 2012.</p>
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		<title>Bundesregierung gef&#228;hrdet St&#228;dte</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 22:05:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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Angesichts der dramatischen Finanzlage der St&#228;dte und Kommunen erkl&#228;ren der B&#252;rgermeister der Freien Hansestadt Bremen, Jens B&#246;hrnsen, der Oberb&#252;rgermeister der Stadt K&#246;ln, J&#252;rgen Roters, der Erste B&#252;rgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz; der Oberb&#252;rgermeister der Stadt M&#252;nchen, Christian Ude, und der Regierende B&#252;rgermeister von Berlin, Klaus Wowereit:
Wir fordern die Bundesregierung und Bundeskanzlerin Frau [...]]]></description>
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<p>Angesichts der dramatischen Finanzlage der St&#228;dte und Kommunen erkl&#228;ren der B&#252;rgermeister der Freien Hansestadt Bremen, Jens B&#246;hrnsen, der Oberb&#252;rgermeister der Stadt K&#246;ln, J&#252;rgen Roters, der Erste B&#252;rgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz; der Oberb&#252;rgermeister der Stadt M&#252;nchen, Christian Ude, und der Regierende B&#252;rgermeister von Berlin, Klaus Wowereit:</p>
<p>Wir fordern die Bundesregierung und Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel auf:</p>
<p>Geben Sie das Ziel der Haushaltskonsolidierung nicht auf! Die Handlungsf&#228;higkeit der St&#228;dte darf nicht gef&#228;hrdet werden! Kehren Sie zu einem vern&#252;nftigen Kurs in der Haushaltspolitik zur&#252;ck, wie es auch der Bundesfinanzminister, Dr. Wolfgang Sch&#228;uble, vorgeschlagen hat.</p>
<p>Trotz aller guten Nachrichten der letzten Monate ist die Haushaltslage in den Kommunen und L&#228;ndern nach wie vor dramatisch. Ihnen fehlen die dringend ben&#246;tigten Mittel, um die Haushalte zu konsolidieren und Investitionen in Bildung, Familie oder Gesundheit t&#228;tigen k&#246;nnen.</p>
<p>Vor Ort entscheidet sich das Gemeinwohl einer Republik. Hier muss der Staat handlungsf&#228;hig bleiben, damit er die Daseinsvorsorge f&#252;r seine B&#252;rgerinnen und B&#252;rger sicherstellen kann. Wer jetzt in dieser Lage &#252;ber unredliche Steuersenkungen philosophiert, setzt den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft aufs Spiel.</p>
<p>Die folgenden Zahlen sprechen f&#252;r sich:<span id="more-6596"></span></p>
<p>· Die Kommunen werden immer mehr von steigenden Sozialabgaben erdr&#252;ckt. Die Sozialausgaben beliefen sich im vergangenen Jahr auf &#252;ber 42 Milliarden Euro.</p>
<p>· Allein das so genannte „Wachstumsbeschleunigungsgesetz“ von CDU/CSU und FDP bescheren den L&#228;ndern und Kommunen Einnahmeausf&#228;lle von gut 17,3 Milliarden Euro bis 2014. Geld, das vor Ort dringend fehlt.</p>
<p>· Gleichzeitig schieben Bund, L&#228;nder und Gemeinden einen riesigen Schuldenberg vor sich her. Auf fast zwei Billionen Euro belaufen sich die Schulden und die Summe wird weiter ansteigen, wenn wir nicht endlich gegensteuern.</p>
<p>· Im aktuellen Bundeshaushalt ist trotz der gut laufenden Konjunktur mit einer Neuverschuldung von &#252;ber 30 Milliarden Euro zu rechnen. Auch f&#252;rs kommende Jahr ist die Aufnahme von Krediten in dieser Gr&#246;&#223;enordnung vorgesehen.</p>
<p>Diese n&#252;chterne Faktenlage m&#252;sste jedem verantwortlich Handelnden die Augen &#246;ffnen. Wann, wenn nicht jetzt, k&#246;nnen wir dem Ziel, endlich nicht mehr neue Schulden machen zu m&#252;ssen, n&#228;her kommen?</p>
<p>Als die SPD noch Teil der Bundesregierung war, hat sie mit ihrer Wirtschafts- und Finanzpolitik den richtigen Weg vorgegeben, um die Finanzkrise zu bew&#228;ltigen. Zwei Konjunkturpakete, die Kurzarbeit und die Arbeitsmarktreformen haben Deutschland gut durch die Krise gebracht. Dieser „Mix“ hat gezeigt, dass durch intelligente Ma&#223;nahmen, Krisen abgefedert und die kommunale Investitionskraft gezielt gest&#228;rkt werden kann.</p>
<p>13,3 Milliarden standen den Kommunen zur Verf&#252;gung – allein 8,6 Milliarden f&#252;r den Bildungsbereich. Das hat die Kommunen vor Schlimmerem bewahrt. Denn so lie&#223; sich die Wirtschaft ankurbeln und eine moderne kommunale Infrastruktur auch in Krisenzeiten f&#246;rdern.</p>
<p>Dieser wirtschaftspolitisch richtige Weg ist in akuter Gefahr. Die Politik der Bundesregierung f&#252;hrt zur finanziellen Austrocknung der St&#228;dte und Gemeinden:</p>
<p>Sie hat mit Inkrafttreten des Haushalts 2011 massive K&#252;rzungen bei der St&#228;dtebauf&#246;rderung vorgenommen. 155 Millionen Euro wurden gestrichen. Insbesondere die radikalen Streichungen beim erfolgreichen Programm „soziale Stadt“ von 95 auf 28,5 Millionen Euro stellen massive Einschnitte f&#252;r die Kommunen dar. Zahlreiche wichtige Integrations-, Bildungs- und Sozialprojekte in benachteiligten Quartieren, die dem sozialen Zusammenhalt in den St&#228;dten und Gemeinden dienen, sind gef&#228;hrdet.</p>
<p>Ob die aktuell positive konjunkturelle Entwicklung nachhaltig ist, kann niemand vorhersagen. Angesichts der Schulden und Kassenkredite, weiter anwachsenden Sozialausgaben, dringend notwendigen Investitionen in die Infrastruktur, unkalkulierbaren Risiken im Rahmen der Stabilisierung des Euros und der anstehenden Aufgabe, die Betreuung f&#252;r unter Dreij&#228;hrige auszubauen, gibt es keinerlei Spielraum f&#252;r Steuersenkungen, die den L&#228;ndern und Gemeinden jegliche Chance auf die Erf&#252;llung ihrer kommunalen Aufgaben entziehen.</p>
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