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	<title>Michael Neumann &#187; Familie</title>
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	<description>Senator für Inneres und Sport der Stadt Hamburg</description>
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		<title>Neue Regeln</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 09:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Am heutigen Montag hat Sozial- und Familiensenator Detlef Scheele neue Regelungen f&#252;r die Vermittlung von minderj&#228;hrigen Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien angeordnet, die mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres gelten. Bevor die zust&#228;ndigen Bezirke eine geeignete Pflegefamilie ausw&#228;hlen k&#246;nnen, m&#252;ssen angehende Pflegeeltern und alle Hausangeh&#246;rigen k&#252;nftig nicht nur ein F&#252;hrungszeugnis, sondern auch ein Gesundheitszeugnis vorlegen, [...]]]></description>
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<p>Am heutigen Montag hat Sozial- und Familiensenator Detlef Scheele neue Regelungen f&#252;r die Vermittlung von minderj&#228;hrigen Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien angeordnet, die mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres gelten. Bevor die zust&#228;ndigen Bezirke eine geeignete Pflegefamilie ausw&#228;hlen k&#246;nnen, m&#252;ssen angehende Pflegeeltern und alle Hausangeh&#246;rigen k&#252;nftig nicht nur ein F&#252;hrungszeugnis, sondern auch ein Gesundheitszeugnis vorlegen, damit die Beh&#246;rden Suchterkrankungen und andere relevante Krankheiten zweifelsfrei ausschlie&#223;en k&#246;nnen.</p>
<p>„Mit diesen Ma&#223;nahmen m&#246;chte ich zun&#228;chst sicherstellen, dass sich der Tod eines Kindes in einer Hamburger Pflegefamilie nicht wiederholt“, betont Familiensenator Detlef Scheele. Die Jugend&#228;mter in den Bezirken sind angewiesen, k&#252;nftig verst&#228;rkt pr&#228;ventiv zu arbeiten, damit es nicht gar nicht erst dazu kommen kann, dass ein Kind bei drogenabh&#228;ngigen Pflegeeltern aufw&#228;chst.“ <span id="more-7524"></span></p>
<p>K&#252;nftig m&#252;ssen angehende Pflegeeltern ein F&#252;hrungszeugnis vorlegen, das im Rahmen einer so genannten Eignungsfeststellung (§ 33 SGB) nicht nur auf einschl&#228;gige Straftaten wie Gewalt gegen Kinder oder Kindesmissbrauch hin &#252;berpr&#252;ft werden soll, sondern auf alle Straftaten, die bis dahin vorliegen. Jeder Eintrag in ein F&#252;hrungszeugnis ist somit k&#252;nftig ein Ausschlusskriterium f&#252;r Pflegeeltern, die ein Kind bei sich aufnehmen wollen. Eine weitere verbindliche Voraussetzung f&#252;r angehende Pflegeeltern und deren Hausangeh&#246;rigen ist der Nachweis eines aktuellen Gesundheitszeugnisses, das auch einen Drogentest beinhaltet, den die Gesundheits&#228;mter der Stadt durchf&#252;hren. Die Kosten f&#252;r diese Drogentests &#252;bernimmt die Sozialbeh&#246;rde.</p>
<p>Dar&#252;ber hinaus hat Senator Scheele die Bezirke der Freien und Hansestadt Hamburg dazu aufgefordert, ihre jeweiligen Jugend&#228;mter anzuweisen, alle 1300 Hamburger Pflegefamilien und deren Hausangeh&#246;rigen bis zum 15. Februar 2012 genau zu &#252;berpr&#252;fen, ob Hinweise auf Suchterkrankungen und/oder Straftaten vorliegen. Sozialsenator Scheele bittet alle Hamburger Pflegeeltern, die hervorragende Arbeit leisten, um Verst&#228;ndnis f&#252;r diese Ma&#223;nahmen. Au&#223;erdem beabsichtigt die Beh&#246;rde f&#252;r Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) die bestehenden Regelungen zum Pflegewesen in Hamburg detailliert zu &#252;berpr&#252;fen und konkreter zu fassen.</p>
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		<title>Weihnachtsgeld auch in Zukunft</title>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 22:01:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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Senat und Gewerkschaften haben eine Einigung in der Frage erzielt, in wieweit die Entscheidungen des CDU-GAL-Senats beim Weihnachtsgeld f&#252;r Beamtinnen und Beamte r&#252;ckg&#228;ngig gemacht werden k&#246;nnen. Das Ergebnis der Gespr&#228;che sieht eine teilweise R&#252;cknahme der urspr&#252;nglich geplanten K&#252;rzungen vor. Senatoren, Staatsr&#228;te und Beamte der B-Besoldung erhalten kein Weihnachtsgeld mehr. Besch&#228;ftigte mit Kindern werden besser gestellt.
 
Hintergrund: [...]]]></description>
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<p>Senat und Gewerkschaften haben eine Einigung in der Frage erzielt, in wieweit die Entscheidungen des CDU-GAL-Senats beim Weihnachtsgeld f&#252;r Beamtinnen und Beamte r&#252;ckg&#228;ngig gemacht werden k&#246;nnen. Das Ergebnis der Gespr&#228;che sieht eine teilweise R&#252;cknahme der urspr&#252;nglich geplanten K&#252;rzungen vor. Senatoren, Staatsr&#228;te und Beamte der B-Besoldung erhalten kein Weihnachtsgeld mehr. Besch&#228;ftigte mit Kindern werden besser gestellt.<br />
 <br />
Hintergrund: Der vorherige Senat hatte beschlossen das Weihnachtsgeld f&#252;r die Beamten zu k&#252;rzen bzw. f&#252;r die Besoldungsgruppen ab A13 vollst&#228;ndig zu streichen. Lediglich f&#252;r die Besoldungsgruppen A4-A8 sollten 840 Euro und f&#252;r A9-A12 710 Euro gezahlt werden. Des Weiteren war geplant auf die volle &#220;bernahme des Tarifergebnisses zu verzichten.  F&#252;r das Jahr 2011 war eine Einmalzahlung in H&#246;he von 1% geplant. Im Jahr 2012 sollten die Beamtenbez&#252;ge um 1% linear steigen.<br />
In dem von CDU und GAL vorgelegten Haushaltsplan 2011/12 waren entsprechend 180 Mio. Euro abgesetzt.</p>
<p>Der neue Senat hat in den letzten Wochen mehrere Gespr&#228;che mit den Vertretern der Beamten gef&#252;hrt. Dabei hat der Senat das Ziel verfolgt, mit den Gewerkschaften die Lage des Hamburger Haushaltes zu besprechen und zugleich die berechtigen Anliegen der Beamten aufzunehmen.<br />
Eine vollst&#228;ndige R&#252;cknahme der von CDU und GAL beschlossenen K&#252;rzungen l&#228;sst die Haushaltslage nicht zu. Daran wird auch die Mai-Steuersch&#228;tzung nichts &#228;ndern, die morgen vorgelegt wird.<span id="more-6412"></span></p>
<p>Der Senat wird seine Haushaltspolitik daher an langfristigen Ma&#223;st&#228;ben orientieren. Dennoch hat er die von den Gewerkschaften vorgebrachten Argumente gepr&#252;ft und in seine &#220;berlegungen einbezogen. Vor diesem Hintergrund hat er sich f&#252;r folgende Schritte entschieden:<br />
 <br />
1.     Dem dringenden Wunsch der Gewerkschaften, in Zukunft die Tarifergebnisse auf die Beamtenbesoldung zu &#252;bernehmen, wird gefolgt. Der Erste B&#252;rgermeister wird eine entsprechende Garantieerkl&#228;rung abgeben.</p>
<p>2.     Die K&#252;rzung des Weihnachtsgeldes wird teilweise zur&#252;ckgenommen. Alle aktiv Besch&#228;ftigten erhalten ein Weihnachtsgeld von 1.000 Euro. Versorgungsempf&#228;nger der Besoldungsgruppen bis A12 erhalten 500 Euro. Das Weihnachtsgeld wird ab 2012 in die Tabelle eingearbeitet, wenn dies rechtlich m&#246;glich ist.</p>
<p>3.     Senatoren, Staatsr&#228;te und Senatsdirektoren (gesamte B-Besoldung) erhalten kein Weihnachtsgeld.</p>
<p>4.     Besch&#228;ftigte mit Kindern erhalten ein zus&#228;tzliches Weihnachtsgeld von 300 Euro f&#252;r jedes Kind, f&#252;r das Familienzuschlag gezahlt wird.</p>
<p>5.     Anw&#228;rter(innen) erhalten ein Weihnachtsgeld in H&#246;he von 300 Euro.</p>
<p>6.     Das Urlaubsgeld f&#252;r die Gehaltsgruppen bis A8 wird ab 2012 auf 400 Euro erh&#246;ht und in die Tabelle eingearbeitet.</p>
<p>7.     Die Besoldung wird r&#252;ckwirkend zum 1.4.2011 linear um 1,5% erh&#246;ht. 2011 wird die Erh&#246;hung in einer Summe im November ausgezahlt.</p>
<p>8.     Zum 1.1.2012 wird  die Besoldung um weitere 1,9% erh&#246;ht.</p>
<p>Damit steigen die Bez&#252;ge aller – der Aktiven und der Versorgungsempf&#228;nger –  um insgesamt 3,4%.</p>
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		<title>Wort gehalten</title>
		<link>http://www.neumann-hamburg.de/2011/04/01/wort-gehalten/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 18:15:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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Die Versprechen der SPD zur Kita-Politik werden zum neuen Kita-Jahr Wirklichkeit und das Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes wird unb&#252;rokratisch umgesetzt &#8211; das sind gute Nachrichten f&#252;r Hamburgs Kinder und ihre Eltern.
Zum August 2011 werden Fehlentscheidungen des ehemaligen Schwarz-Gr&#252;nen Senates zu Lasten Hamburgs Familien zur&#252;ckgenommen. Zu diesen Punkten, die auch Teil der Vereinbarung der SPD [...]]]></description>
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<p>Die Versprechen der SPD zur Kita-Politik werden zum neuen Kita-Jahr Wirklichkeit und das Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes wird unb&#252;rokratisch umgesetzt &#8211; das sind gute Nachrichten f&#252;r Hamburgs Kinder und ihre Eltern.</p>
<p>Zum August 2011 werden Fehlentscheidungen des ehemaligen Schwarz-Gr&#252;nen Senates zu Lasten Hamburgs Familien zur&#252;ckgenommen. Zu diesen Punkten, die auch Teil der Vereinbarung der SPD mit dem Landeselternausschuss Kindertagesbetreuung (LEA) sind, z&#228;hlen: </p>
<p>-Die R&#252;cknahme der allgemeinen Erh&#246;hung der Elternbeitr&#228;ge von bis zu 100 Euro monatlich pro Kind,<br />
- die R&#252;cknahme der extremen Geb&#252;hrenerh&#246;hung f&#252;r behinderte und von Behinderung bedrohte Kinder,<br />
- die Abschaffung des Essengeldes,<br />
- die Beendigung des Ausschlusses der so genannten &#8220;Kann-Kinder&#8221; vom beitragsfreien letzten Kita-Jahr und<br />
- die Erweiterung des Rechtsanspruchs auf einen Hortplatz wieder bis zum 14. Lebensjahr. </p>
<p>Diese Regelungen sind gute Kinder- und Familienpolitik &#8211; sie bedeuten eine finanzielle Entlastung der Familien und zugleich eine Investition in die Zukunft. </p>
<p>Ziel des SPD-Senates ist es, diese zus&#228;tzlichen Mittel zum Wohle der Kinder einzusetzen. Die Verwaltungskosten sollen dabei so gering wie m&#246;glich gehalten werden. Anders als von vielen zu schwarz-gr&#252;ner Regierungszeit bef&#252;rchtet, werden diese Mittel zus&#228;tzlich eingesetzt und nicht anstelle von Hamburger Haushaltsmittel verwendet. Das ist ein guter Tag f&#252;r Hamburgs Familien. </p>
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		<title>Erfolg der Hamburger Eltern</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 22:08:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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Die Er&#246;ffnung der 1000. Kita in Hamburg ist ein gro&#223;er Erfolg der Eltern in Hamburg. Hamburgs Eltern haben durch ein Volksbegehren umfangreiche Rechtsanspr&#252;che auf Kindertagesbetreuung durchgesetzt &#8211; an der Seite der SPD und gegen den von der CDU gef&#252;hrten Senat. Erst das damit durchgesetzte Kinderbetreuungsgesetz erm&#246;glichte es den Eltern, ihre Anspr&#252;che auf einen Kita-Platz auch [...]]]></description>
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<p>Die Er&#246;ffnung der 1000. Kita in Hamburg ist ein gro&#223;er Erfolg der Eltern in Hamburg. Hamburgs Eltern haben durch ein Volksbegehren umfangreiche Rechtsanspr&#252;che auf Kindertagesbetreuung durchgesetzt &#8211; an der Seite der SPD und gegen den von der CDU gef&#252;hrten Senat. Erst das damit durchgesetzte Kinderbetreuungsgesetz erm&#246;glichte es den Eltern, ihre Anspr&#252;che auf einen Kita-Platz auch tats&#228;chlich durchzusetzen und hat zu dem enormen Zuwachs an Kita-Pl&#228;tzen gef&#252;hrt. Treibende Kraft f&#252;r den deutlichen Ausbau der Kapazit&#228;ten in den Hamburger Kitas ist die Nachfrage der Eltern. <span id="more-6220"></span></p>
<p>Ich warne jedoch vor dem Hintergrund von Rekordzahlen bei der Kinderbetreuung den Aspekt Betreuungsqualit&#228;t zu vernachl&#228;ssigen. Trotz der erfreulichen Ausweitung der Kinderbetreuung gibt es eine sp&#252;rbare Unzufriedenheit der Eltern mit der Kita-Politik des CDU-Senats. Gleichzeitig ist es dem CDu-Senat nicht gelungen, auf die Eltern zuzugehen. </p>
<p>Die Kita-Politik ist einer der politischen Schwerpunkte der kommenden Jahre. Der Zugang zu fr&#252;hkindlicher Bildung muss vom Einkommen der Eltern weitgehend entkoppelt werden. Die R&#252;cknahme der allgemeinen Erh&#246;hung der Elternbeitr&#228;ge von bis zu 100 Euro monatlich pro Kind muss ebenso erfolgen wie die R&#252;cknahme der extremen Geb&#252;hrenerh&#246;hung f&#252;r behinderte und von Behinderung bedrohte Kinder. Weiter erinnere ich an die von meiner Fraktion seit langem geforderte Abschaffung des Essengeldes. </p>
<p>Meine Fraktion hatte in der zu Ende gehenden Legislaturperiode wiederholt entsprechende Antr&#228;ge in die B&#252;rgerschaft eingebracht. Auch kleinere Gruppen oder eine bessere Erzieherin-Kind-Relation in so genannten &#8220;KESS 1 und KESS-Gebieten&#8221; waren Gegenstand von Antr&#228;gen, die aber von der CDU- und GAL-Mehrheit abgelehnt wurden. Ich freue mich, dass sich diese Forderungen der SPD-Fraktion nun in der Vereinbarung zwischen SPD und dem Landeselternausschuss Kindertagesbetreuung wiederfinden.</p>
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		<title>Lug &amp; Trug</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 22:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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CDU-Sozialsenator Dietrich Wersich (CDU) t&#228;uscht die &#214;ffentlichkeit &#252;ber die tats&#228;chliche Belastung durch die j&#252;ngste Kita-Geb&#252;hrenerh&#246;hung. Wersich hatte die Geb&#252;hrenerh&#246;hung unter anderem mit der Aussage gerechtfertigt, nur rund drei Prozent der Eltern m&#252;ssten k&#252;nftig den neuen H&#246;chstsatz zahlen. Jetzt wurde bekannt: Sogar 18,3 Prozent &#8211; und damit fast jede f&#252;nfte Familie &#8211; ist vom H&#246;chstsatz betroffen.
7000 [...]]]></description>
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<p>CDU-Sozialsenator Dietrich Wersich (CDU) t&#228;uscht die &#214;ffentlichkeit &#252;ber die tats&#228;chliche Belastung durch die j&#252;ngste Kita-Geb&#252;hrenerh&#246;hung. Wersich hatte die Geb&#252;hrenerh&#246;hung unter anderem mit der Aussage gerechtfertigt, nur rund drei Prozent der Eltern m&#252;ssten k&#252;nftig den neuen H&#246;chstsatz zahlen. Jetzt wurde bekannt: Sogar 18,3 Prozent &#8211; und damit fast jede f&#252;nfte Familie &#8211; ist vom H&#246;chstsatz betroffen.</p>
<p>7000 Familien und damit 10 Prozent der Kita-Kinder mehr sind von der Geb&#252;hrenerh&#246;hung betroffen. Dreimal so viele Familien wie urspr&#252;nglich vom Senat angek&#252;ndigt haben den neuen H&#246;chstsatz zu zahlen. Entweder hat sich der Senat verrechnet, oder er hat die &#214;ffentlichkeit get&#228;uscht. Beides ist nicht akzeptabel. </p>
<p>Ich glaube, die Sozialbeh&#246;rde hat keine anst&#228;ndige Berechnungsgrundlage f&#252;r ihre Prognose gehabt. Dann h&#228;tte sie das sagen m&#252;ssen. So bleibt zumindest der konkrete Verdacht, die Zahlen seien gesch&#246;nt worden um die Emp&#246;rung geringer zu halten. F&#252;r letzteres spricht die Tatsache, dass die Kinderzahlen teilweise bis in den 100er-Bereich genau beschrieben worden waren.</p>
<p>Auch die Behauptung, es gebe einige &#228;rmere Stadtteile, in denen 90 Prozent der Eltern gar nicht von der Geb&#252;hrenerh&#246;hung betroffen seien, ist falsch. Schlie&#223;lich sind alle Eltern von der Erh&#246;hung des Essensgeldes betroffen. Und diese Erh&#246;hung macht sich bei den kleinen Beitragss&#228;tzen besonders bemerkbar. Wenn eine Familie mit geringem Einkommen pl&#246;tzlich f&#252;r zwei Hortkinder 58 Euro mehr an Essensgeld pro Monat zahlen soll, dann werden es diese Eltern als Verh&#246;hnung empfinden, wenn der Sozialsenator behauptet, die Familie sei nicht betroffen.</p>
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		<title>Kritik geht ins Leere</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 22:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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CDU und GAL haben zu verantworten, dass erste Horte ihre Schlie&#223;ung angek&#252;ndigt haben und dass auch bei den Eltern Verunsicherung herrscht. So lange wir keine vern&#252;nftige, erprobte und funktionierende andere L&#246;sung haben, gibt es keinen Grund, bestehende Einrichtungen und ihren Betrieb aufs Spiel zu setzen. Das schlecht geplante Reformprojekt l&#228;uft nicht an. Der Sozialsenator sollte [...]]]></description>
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<p>CDU und GAL haben zu verantworten, dass erste Horte ihre Schlie&#223;ung angek&#252;ndigt haben und dass auch bei den Eltern Verunsicherung herrscht. So lange wir keine vern&#252;nftige, erprobte und funktionierende andere L&#246;sung haben, gibt es keinen Grund, bestehende Einrichtungen und ihren Betrieb aufs Spiel zu setzen. Das schlecht geplante Reformprojekt l&#228;uft nicht an. Der Sozialsenator sollte die Schuld daf&#252;r nicht bei anderen suchen.</p>
<p>Die Kritik Wersichs l&#228;&#223;t nur den Schluss zu, dass er die Kritik insbesondere von Eltern, aber auch von Tr&#228;gern nicht verstanden hat. Es geht nicht darum, den Ausbau der Nachmittagsbetreuung noch l&#228;nger zu verschieben. Es geht wieder einmal darum, eine von CDU und GAL mit hei&#223;er Nadel gestrickte Reform auf eine belastbare Basis zu stellen. Es geht darum, mit allen Beteiligten &#8211; mit Eltern, Schulen, Kita-Tr&#228;gern und Jugendhilfe &#8211; vern&#252;nftige, verl&#228;ssliche L&#246;sungen zu entwickeln, und zwar besonders f&#252;r die Kinder. Dabei muss es gerade darum gehen, bestehende, gute Strukturen weiterzuentwickeln. Ich erinnere daran, dass es die CDU gewesen ist, die seit 2005 gezielt Kinder von nicht berufst&#228;tigen Eltern aus den Kitas herausgehalten hat. Die CDU-Kita-Politik der letzten Jahre hat sich gerade nicht am Kindeswohl orientiert. Sie hat einseitig auf die m&#246;glichst g&#252;nstige Versorgung von Berufst&#228;tigen gesetzt.<span id="more-6109"></span> </p>
<p>Dass das zurzeit vom Senat angebotene Modell noch nicht wirklich &#252;berzeugt, zeigen die geringe Zahl der Schulen, die sich darauf beworben haben. W&#228;hrend GAL und CDU stets von 80 Schulen gesprochen hatten, die zum Schuljahr 2011 starten w&#252;rden, sind bei der Beh&#246;rde neun Tage vor Anmeldeschluss gerade einmal f&#252;nf Bewerbungen eingegangen. </p>
<p>Die Antwort des Senats auf eine Anfrage meiner Fraktion (Drs. 19/8256) hat ergeben: Bis zum 23. Dezember 2010 gab es &#8211; zus&#228;tzlich zu den bestehenden f&#252;nf Pilotprojekten &#8211; lediglich f&#252;nf weitere Antr&#228;ge bei der Schulbeh&#246;rde. Das entsprechende Interessebekundungsverfahren war im Februar 2010 angelaufen.</p>
<p>Demgegen&#252;ber hatte es in einer Pressemitteilung des Sozialsenators und der damaligen Schulsenatorin Christa Goetsch (GAL) am 8. November 2010 gehei&#223;en: &#8220;Darauf haben rund 80 Schulstandorte das Interesse ge&#228;u&#223;ert, unmittelbar, also zum Schuljahr 2010/2011, in das neue System einzusteigen.&#8221;</p>
<p>In der Landespressekonferenz am 28. September 2010 &#8211; zur Begr&#252;ndung der Ausweitung bzw. &#214;ffnung des Pilotversuchs &#8211; war die Rede vom &#8220;Drang von Schulen und Eltern&#8221;, von &#8220;so viel positiven Zuspruch&#8221; und von weiter steigender Hortnachfrage. </p>
<p>Wersich hatte erkl&#228;rt, Horte w&#252;rden nicht abgeschafft, vielmehr solle es eine &#8220;Zeit der Parallelit&#228;t&#8221; geben &#8211; im Interesse der Tr&#228;ger.</p>
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