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	<title>SPD-Fraktionsvorsitzender Michael Neumann (SPD Hamburg) &#187; Familie</title>
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	<description>Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft für die SPD Hamburg</description>
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		<title>Fr&#252;her und konsequenter</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 22:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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Wir haben ein 14 Einzelpunkte umfassendes Eckpunktepapier mit neuen Ans&#228;tzen bei der Bek&#228;mpfung der Jugendgewalt in Hamburg vorgestellt. Nach der Sommerpause sollen die Eckpunkte in eine B&#252;rgerschaftsinitiative meiner Fraktion einflie&#223;en und der B&#252;rgerschaft zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt werden.
Die Probleme dieser Stadt warten nicht darauf, bis der schwarz-gr&#252;ne Senat seine aktuelle Selbstfindungsphase abgeschlossen hat. Die [...]]]></description>
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<p>Wir haben ein 14 Einzelpunkte umfassendes Eckpunktepapier mit neuen Ans&#228;tzen bei der Bek&#228;mpfung der Jugendgewalt in Hamburg vorgestellt. Nach der Sommerpause sollen die Eckpunkte in eine B&#252;rgerschaftsinitiative meiner Fraktion einflie&#223;en und der B&#252;rgerschaft zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt werden.</p>
<p>Die Probleme dieser Stadt warten nicht darauf, bis der schwarz-gr&#252;ne Senat seine aktuelle Selbstfindungsphase abgeschlossen hat. Die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger wollen Antworten &#8211; auch und gerade im Bereich der Bek&#228;mpfung der Jugendgewalt.</p>
<p>Wir wollen mit unserem Ma&#223;nahmepaket den staatlichen Instrumentenkasten erweitern. Die Lehre aus den Schwachstellen des Senatskonzepts ist: Wir m&#252;ssen wesentlich fr&#252;her und wesentlich konsequenter ansetzen, um kriminelle Karrieren schon im Ansatz zu stoppen. Im Sinne einer klugen und nachhaltigen Pr&#228;vention gilt es das staatliche Handeln zuk&#252;nftig &#8211; unabh&#228;ngig von der notwendigen Strafverfolgung &#8211; an fr&#252;hestm&#246;glichen erzieherischen Ma&#223;nahmen mit einer hohen Verbindlichkeit auszurichten. Das gilt insbesondere f&#252;r Kinder unter 14 Jahren. Der gesetzliche Rahmen daf&#252;r ist da. Auch nach Eintritt der Strafm&#252;ndigkeit haben staatliche Reaktionen k&#252;nftig z&#252;giger und konsequenter zu erfolgen als bisher. Died gilt bis zur Justiz und zum Jugendstrafvollzug.</p>
<p>Das Ma&#223;nahmenpaket ist dabei auch das Ergebnis umfassender Schwachstellenanalysen meiner Fraktion, einer Fachveranstaltung und vieler Gespr&#228;che, die wir gef&#252;hrt haben.</p>
<p>Es geht nicht in erster Linie darum, v&#246;llig neue Projekte zu erfinden, sondern das bestehende Instrumentarium konsequenter anzuwenden. Langfristig wird sich ein Umsteuern hin zu konsequenter Pr&#228;vention auszahlen: Fr&#252;he erfolgreiche Intervention spart viel Steuergeld, das bislang in erfolglose und lange Hilfe-Karrieren investiert wird.</p>
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		<title>Sondersitzung des Schulausschusses!!</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 13:43:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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Nach dem Volksentscheid verlange ich von der Schulbeh&#246;rde Informationen wie ihre weiteren Pl&#228;ne aussehen. Vor allem bei den Auswirkungen auf den Schulbetrieb, &#252;ber die Konsequenzen f&#252;r Hamburger Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler und &#252;ber die finanziellen Auswirkungen braucht Eltern, Lehrer und die B&#252;rgerschaft Klarheit.
Ich fordere daher, dass die Schulbeh&#246;rde jetzt schnell darlegt, wie hoch die Einsparungen durch [...]]]></description>
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<p>Nach dem Volksentscheid verlange ich von der Schulbeh&#246;rde Informationen wie ihre weiteren Pl&#228;ne aussehen. Vor allem bei den Auswirkungen auf den Schulbetrieb, &#252;ber die Konsequenzen f&#252;r Hamburger Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler und &#252;ber die finanziellen Auswirkungen braucht Eltern, Lehrer und die B&#252;rgerschaft Klarheit.</p>
<p>Ich fordere daher, dass die Schulbeh&#246;rde jetzt schnell darlegt, wie hoch die Einsparungen durch die Nichteinf&#252;hrung der Primarschule sind.</p>
<p>Diese Mittel m&#252;ssen im Bildungsbereich verbleiben &#8211; mit einem Schwerpunkt bei der fr&#252;hen Bildung. Als ersten Schritt muss die Kita-Geb&#252;hren-Erh&#246;hung r&#252;ckg&#228;ngig gemacht und der Rechtsanspruch f&#252;r die Hortbetreuung bis 14 Jahre wieder eingef&#252;hrt werden. Noch im Juni war ein entsprechender Antrag meiner Fraktion von CDU- und GAL-Fraktion in der B&#252;rgerschaft abgelehnt worden.</p>
<p>Ich begr&#252;&#223;e, dass es offenbar bei CDU und GAL ein Umdenken gibt. Wer es mit fr&#252;her Bildung ernst meint, darf nicht die Kitas vergessen.</p>
<p>Hinsichtlich der Schulentwicklungsplanung erwarte ich von der Schulbeh&#246;rde, schnell Klarheit zu schaffen. Die Eltern haben ein Recht darauf zu erfahren, auf welchen Schulstandort ihre Kinder nach der Sommerpause zur Schule gehen werden. Diese Frage stellt sich vor allem f&#252;r die Schulen, die aus Fusionen mehrer Schulen hervorgehen.</p>
<p>F&#252;r mich ist das Prinzip &#8220;Kurze Beine &#8211; kurze Wege&#8221; oberstes Gebot. Auch Grundschulen sollen in der Regel an einem Standort sein.</p>
<p>Die Einf&#252;hrung von &#252;ber 20 sogenannten Starterschulen sehe ich skeptisch. Immerhin sind das rund 10 Prozent aller Grundschulen. Es darf nicht der Eindruck erweckt werden, dass das Ergebnis des Volksentscheids nicht umgesetzt wird.</p>
<p>Die Eltern an den Starterschulen sind erneut zu befragen, ob sie unter den ver&#228;nderten Rahmenbedingungen an ihrer Entscheidung festhalten wollen. Auch m&#252;ssen die Schulkonferenzen und Elternr&#228;te neu entscheiden, ob die Schulen bei ihrem Vorhaben bleiben wollen.</p>
<p>Zudem muss gepr&#252;ft werden, ob die Fortf&#252;hrung der Starterschulen juristisch &#252;berhaupt m&#246;glich ist und gekl&#228;rt werden, wie dann f&#252;r die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler der &#220;bergang auf die weiterf&#252;hrende Schule geregelt werden kann. Das Elternwahlrecht f&#252;r den Besuch einer weiterf&#252;hrenden Schule muss auf jeden Fall gewahrt bleiben.</p>
<p>Um diese und andere Fragen zu besprechen fordert meine Fraktion eine Sondersitzung des Schulausschusses noch vor Schuljahresbeginn.</p>
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		<title>Volksentscheid!</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 06:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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Gehen Sie bitte zum Volksentscheid! Stimmen Sie f&#252;r die Schulreform, f&#252;r den Hamburger Schulfrieden!!

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<p>Gehen Sie bitte zum Volksentscheid! Stimmen Sie f&#252;r die Schulreform, f&#252;r den Hamburger Schulfrieden!!</p>
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		<title>Familien werden abgezockt</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 07:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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In der Diskussion um die Auswirkung der Geb&#252;hrenerh&#246;hungen f&#252;r die Kinderbetreuung versucht Sozialsenator Dietrich Wersich (CDU) &#214;ffentlichkeit bewu&#223;t zu t&#228;uschen. Was wir bereits im Fr&#252;hjahr prognostiziert haben, ist eingetroffen: Wersichs Geb&#252;hrenerh&#246;hungen f&#252;r die Kinderbetreuung trifft weit mehr Eltern, als der Senator bisher zugegeben hat. Und die Geb&#252;hrenerh&#246;hungen treffen die Eltern h&#228;rter, als bislang behauptet wurde. [...]]]></description>
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<p>In der Diskussion um die Auswirkung der Geb&#252;hrenerh&#246;hungen f&#252;r die Kinderbetreuung versucht Sozialsenator Dietrich Wersich (CDU) &#214;ffentlichkeit bewu&#223;t zu t&#228;uschen. Was wir bereits im Fr&#252;hjahr prognostiziert haben, ist eingetroffen: Wersichs Geb&#252;hrenerh&#246;hungen f&#252;r die Kinderbetreuung trifft weit mehr Eltern, als der Senator bisher zugegeben hat. Und die Geb&#252;hrenerh&#246;hungen treffen die Eltern h&#228;rter, als bislang behauptet wurde. </p>
<p>Vor dem Hintergrund der aktuellen Zahlen aus den Hamburger Bezirken sind die bisherigen Rechtfertigungsversuche Wersichs f&#252;r seine Geb&#252;hrenerh&#246;hung nicht mehr zu halten. Ich fordere den Senat erneut auf, die Geb&#252;hrenerh&#246;hungen r&#252;ckg&#228;ngig zu machen. </p>
<p>Entweder versteht Senator Wersich sein Handwerk nicht, oder er hat Hamburgs Eltern, die &#214;ffentlichkeit und das Parlament bewusst get&#228;uscht. Beides w&#228;re gleicherma&#223;en schlimm.</p>
<p>Wir wollen nun mit einer kleinen Anfrage vom Senat erfahren, wie sich die Geb&#252;hrenerh&#246;hungen tats&#228;chlich auswirken und werden f&#252;r alle Bezirke die aktuellen Zahlen erfragen. Au&#223;erdem wird der Senat demn&#228;chst im Fachausschuss Gelegenheit haben, Zahlen, Fakten und die tats&#228;chliche Betroffenheit von Hamburgs Eltern zu erl&#228;utern. Schlie&#223;lich steht dort demn&#228;chst die Volkspetition des Landeselternausschusses auf der Tagesordnung.</p>
<p>Dass von den Geb&#252;hrenerh&#246;hungen weit mehr Eltern betroffen sein werden, als von CDU und GAL behauptet, hatte meine Kollegin Carola Veit bereits am 27. April prognostiziert. Bei Eltern mit mittleren Einkommen, die der Senat pauschal als &#8220;besser verdienend&#8221; bezeichnet, schl&#228;gt die Geb&#252;hrenerh&#246;hung &#252;berproportional zu Buche. Diese Eltern zahlen k&#252;nftig bis zu 70 Prozent der Gesamtkosten der Kita-Pl&#228;tze f&#252;r ihre Kinder. W&#228;hrenddessen verbreiten schwarz-gr&#252;ne Politiker weiter munter das M&#228;rchen, der Staat komme f&#252;r 80 Prozent der Kosten auf, hatte Carola Veit erkl&#228;rt.</p>
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		<title>L&#228;rmschutzgesetz kaum Hilfe</title>
		<link>http://www.neumann-hamburg.de/2010/07/11/laermschutzgesetz-kaum-hilfe/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 22:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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Ich bin &#252;ber das Senats-L&#228;rmschutzgesetz entt&#228;uscht. Der Senat bleibt leider hinter seinen Handlungsm&#246;glichkeiten zur&#252;ck. Das L&#228;rmschutzgesetz wird den Kitas kaum helfen.
So ist v&#246;llig ungekl&#228;rt, wie dieses Gesetz umgesetzt werden soll. Die Bundesvorschrift zum Schutz gegen L&#228;rm (TA-L&#228;rm) sowie die darin enthaltenen Richtwerte erscheinen jedenfalls g&#228;nzlich ungeeignet: Das Gesetz will Kinderl&#228;rm gegen&#252;ber anderen L&#228;rmquellen privilegieren. Kinderl&#228;rm [...]]]></description>
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<p>Ich bin &#252;ber das Senats-L&#228;rmschutzgesetz entt&#228;uscht. Der Senat bleibt leider hinter seinen Handlungsm&#246;glichkeiten zur&#252;ck. Das L&#228;rmschutzgesetz wird den Kitas kaum helfen.</p>
<p>So ist v&#246;llig ungekl&#228;rt, wie dieses Gesetz umgesetzt werden soll. Die Bundesvorschrift zum Schutz gegen L&#228;rm (TA-L&#228;rm) sowie die darin enthaltenen Richtwerte erscheinen jedenfalls g&#228;nzlich ungeeignet: Das Gesetz will Kinderl&#228;rm gegen&#252;ber anderen L&#228;rmquellen privilegieren. Kinderl&#228;rm soll selbstverst&#228;ndlich sein, doch das Gesetz nimmt Bezug auf die sogenannte TA-L&#228;rm, deren Richtwerte sich auf quietschende Schaukeln und Maschinenl&#228;rm beziehen.</p>
<p>Hinzu kommt, dass lediglich eine Regelung f&#252;r die Kitas geschaffen worden ist, dabei betreffen ein guter Teil der Streitigkeiten andere Kinder- und Jugendeinrichtungen als Kitas.</p>
<p>Entt&#228;uschend ist, dass der Senat sich nach wie vor einer vern&#252;nftigen Bedarfsplanung f&#252;r Kitas verweigert. Mit einer fr&#252;hzeitigen Bedarfs- sowie Standort-Planung, bei der Beh&#246;rde, Bezirke, aber auch die Tr&#228;ger an einen Tisch geh&#246;ren, k&#246;nnten viele Konflikte vermieden werden. Stattdessen l&#228;&#223;t der Senat die Kita-Betreiber allein &#8211; auch im Austragen eventueller Konflikte.</p>
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		<title>Notstand in der Pflegeausbildung</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 22:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
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Der Senat muss mehr Einsatz gegen den Fachkr&#228;ftemangel in der Pflege zeigen. Die Ausbildungszahlen sind in den letzten Jahren zwar angestiegen, der Fachkr&#228;ftemangel hat sich dennoch versch&#228;rft. Das belegen Zahlen der ARGE, nach denen allein 400 nicht besetzte Stellen in diesem Bereich gemeldet sind. 
Ich fordere Sozialsenator Dietrich Wersich (CDU) auf, insbesondere in den Bereichen [...]]]></description>
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<p>Der Senat muss mehr Einsatz gegen den Fachkr&#228;ftemangel in der Pflege zeigen. Die Ausbildungszahlen sind in den letzten Jahren zwar angestiegen, der Fachkr&#228;ftemangel hat sich dennoch versch&#228;rft. Das belegen Zahlen der ARGE, nach denen allein 400 nicht besetzte Stellen in diesem Bereich gemeldet sind. </p>
<p>Ich fordere Sozialsenator Dietrich Wersich (CDU) auf, insbesondere in den Bereichen akademische Qualifizierung, Umschulung und Schulgeld endlich t&#228;tig zu werden. Ziel muss sein, die Ausbildung attraktiver zu machen. Wir wollen Kranken- und Altenpflege zu einer Ausbildung zusammenfassen. Wir wollen, dass jeder Auszubildende die Fachhochschulreife erlangen kann und dass das Schulgeld wegf&#228;llt.</p>
<p>Allein der Druck der &#214;ffentlichkeit, der Pflegebetriebe und meiner Fraktion hat den Senat zu zwei punktuell wirkenden Sonderma&#223;nahmen getrieben. Das sind kleine Erfolge. Aber sie bringen uns nicht wirklich weiter.</p>
<p>Das Sonderausbildungsprogramm des &#8220;Hamburger B&#252;ndnis f&#252;r Altenpflege&#8221; im Bereich der ambulanten Pflege l&#228;uft nur schleppend. Obwohl hier ein Sonderprogramm mit zus&#228;tzlich 25 Ausbildungspl&#228;tzen geschaffen werden sollte, hat sich die Zahl die Auszubildenden nur um 12 Personen auf 38 erh&#246;ht. Gleichzeitig wird deutlich, dass kurzfristige Ma&#223;nahmen nicht geeignet sind, das strukturelle Ausbildungshemmnis in der ambulanten Pflege zu l&#246;sen. Die Kosten der praktischen Ausbildung bleiben weiterhin an den ambulanten Pflegeeinrichtungen &#8211; im Gegensatz zu den station&#228;ren Einrichtungen &#8211; h&#228;ngen. Hier ist aus meiner Sicht der eine &#196;nderung n&#246;tig. <span id="more-5391"></span></p>
<p>Das Sonderprogramm der Agentur f&#252;r Arbeit und ARGE aus dem Mitteln des Konjunkturpakets II zur Umschulung von Arbeitssuchenden in die Altenpflege l&#228;uft bald aus. Hier wurden die vollen Kosten der Umschulung f&#252;r drei statt zwei Jahre &#252;bernommen. 47 Arbeitslose haben in Hamburg davon profitiert. Der Senat hat nichts unternommen, um eine Verstetigung des Programms zu erreichen. Das trifft einerseits die an einer Pflegeausbildung interessierten Arbeitslosen und andererseits die Pflegebetriebe und Pflegebed&#252;rftigen. </p>
<p>Auch vor diesem Hintergrund fordere ich strukturelle Verbesserungen: Die Bedingungen f&#252;r die Ausbildung im ambulanten Pflegebereich m&#252;ssen verbessert, das Umschulungsprogramm muss verstetigt werden. Wir m&#252;ssen die M&#246;glichkeiten der akademischen Ausbildung st&#228;rken. So muss der Erwerb der Fachhochschulreife allen Sch&#252;lern der Fachpflegeschulen m&#246;glich sein. Das ist derzeit nicht gegeben, denn Mehrzahl der neuen privaten Altenpflegeschulen bietet diesen Abschluss nicht mehr an. Betroffen sind aktuell 429 junge Menschen (von insgesamt 748), die keinen direkten Anschluss zur Fachhochschule haben. Sie m&#252;ssen eine einj&#228;hrige schulische Aufbauphase absolvieren, um die Fachhochschulreife zu erlangen. Das k&#246;nnen aber nur sehr wenige wahrnehmen, denn diese M&#246;glichkeit wird nicht berufsbegleitend angeboten.</p>
<p>Das Argument des Senats, dass die privaten Altenpflegeschulen f&#252;r diesen Unterricht keine Lehrkr&#228;fte finden k&#246;nnen, ist nur eine Ausrede. Die Behauptung, private Altenpflegeschulen k&#246;nnten die Kosten f&#252;r den zus&#228;tzlichen Unterricht nicht tragen, ist nicht zutreffend. Denn das Hamburgische Gesetz &#252;ber Schulen in freier Tr&#228;gerschaft beschert allen Privatschulen ab 2011 eine Refinanzierung der Unterrichtskosten in H&#246;he von 85 Prozent. Die Wahrheit ist: Ohne das Angebot der Fachhochschulreife verringert sich die Zahl der notwendigen Unterrichtsstunden. Damit k&#246;nnen die privaten Altenpflegeschulen ihre Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler mehr arbeiten lassen.</p>
<p>Der Senat muss sicherstellen, dass alle privaten Altenpflegeschulen in Hamburg ihren Altenpflegesch&#252;lerinnen und sch&#252;lern mit dem Altenpflegeexamen zugleich auch den Erwerb der Fachhochschulreife anbieten. Denn sonst blieben ihnen wesentliche Karrierem&#246;glichkeiten verschlossen. Die &#246;ffentliche Hand tr&#228;gt mit 85 Prozent einen extrem hohen Anteil der Sch&#252;lerkosten an den privaten Altenpflegeschulen. Das berechtigt die &#246;ffentliche Hand, auch Anforderungen an die Qualit&#228;t zu stellen.</p>
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