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160 Kommentare zu “Fragen & Antworten”

  1. Volkhart Holscher sagt:

    Sehr geehrter Herr Senator Neumann,

    aus Chile erhielt ich bereits am 19.03. einen Hilferuf von einem jungen Studenten, Matías Muñoz Holscher (20 J.), der bei der freiwilligen Feuerwehr Chicureo (kleiner Vorort von Santiago) seinen Dienst für die Gemeinschaft leistet. Er schreibt mir, dass die gesetzlichen Fördermittel dort bei weitem nicht ausreichen um geeignete Schutzkleidung zu kaufen. D.h., dass die Freiwilligen für ihren persönlichen Schutz, Telekommunikation, etc. die Kosten selbst tragen. Die Schutzkleidung ist sehr alt und erfüllt absolut keine der internationalen Vorschriften NFPA, CE, die sie als sicher bei der Bekämpfung des Feuers einstufen würden.

    Nun schreibt mir Matías dass er erfahren hat, dass Feuerwehren aus weiter entwickelten Ländern (hauptsächlich Deutschland, weitere europäische Länder und USA), durch Spenden und weitere staatliche Zuschüsse mehr oder weniger gezwungen sind alte Schutzkleidung etc. gegen neue zu ersetzen. Diese abgelegte Schutzkleidung könnte in Chile noch gute Dienste zum Schutz der dort freiwillig dienenden leisten. Die abgelegten Schutzkleidung wird dann nach Chile gesandt um dort den Feuerwehren in ihrem selbstlosen Einsatz zu helfen. Matías bittet mich um Kontaktaufnahme um so die Möglichkeit einer Hilfeleistung herauszufinden.

    Wie Matías schreibt besteht die persönliche Ausrüstung der jungen Feuerwehrleute aus einer Lederjacke aus chilenischer Fertigung (ohne Dampfschutz?), die kaum den heutigen Anforderungen genügt. Auch die Hosen genügen den Mindestanforderungen nicht. Dadurch besteht eine ernste Gefahr für die Beine.

    Im Jahr 2012 kam es bei dieser kleinen Einheit zu 270 Einsätzen wovon 80% Feuer waren. Der Rest waren Unfälle. Sie betreuen eine Gesamtfläche von ca. 970 km2 die z.T. auch durch andere kleine Feuerwehren betreut werden. Was fehlt sind Jacken, Hosen, Sicherheitsstiefel. Handschuhe, Helme etc. wurden bereits durch eigene Mittel und Spenden beschafft.

    Im Durchschnitt sind die Mitglieder dieser freiwilligen Feuerwehr 23 – 24 Jahre alt. Die freiwillige Feuerwehr von Chicureo hat 23 Mitglieder von denen 3 deutscher Abstammung sind. Durch die Bevölkerungsentwicklung muss mit einer Erweiterung gerechnet werden.
    Das Leben der Freiwilligen ist, wie sicherlich auch in Deutschland, durch die Einteilung zwischen Familie, Studium (als Student) oder Arbeit und Dienst recht kompliziert. Dazu gehören die 2 Wochen Nachwache pro Monat zu der die Freiwilligen spätestens um 23:30 Uhr die Wache antreten.

    Wie Sie sehen ist es ein Hilferuf bei dem es darum geht bei uns in Deutschland nicht mehr verwendete Schutzkleidung im fernen Chile weiter zu verwenden.

    Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir mögliche Wege aufzeigen würden, wie ich den jungen Freiwilligen helfen kann.
    Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen.

    Mit freundlichem Gruß

    Volkhart Holscher

  2. Ancke Witthoefft sagt:

    Sehr geehrter Herr Senator Neumann,

    wie ich inzwischen erfuhr, werden Sie am Montag, den 18.02.13 zu Fragen der Hamburger Innen- und Sportpolitik in der Schule Marschweg in HH-Rissen Stellung nehmen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Ich möchte nicht versäumen, Sie über den Inhalt des Schreibens von Rissener Bürgern zu informieren, das am 09.02.13 per Einschreiben an Hamburger Politiker adressiert wurde (s. nachstehend). Wir bitten Sie, sich der schwerwiegenden und berechtigten Bedenken der Rissener Bürger, ausgedrückt in diesem Schreiben, anzunehmen. Ich freue mich auf Ihre Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Ancke Witthoefft , Bürgerin aus HH-Rissen

    QUOTE
    Hamburg-Rissen, den 09.02.2013

    An den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg
    Herrn Olaf Scholz
    Rathausmarkt 1 / 20095 Hamburg

    An die Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
    Frau Jutta Blankau
    Stadthausbrücke 8 / 20355 Hamburg

    An den Senator der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
    Herrn Frank Horch
    Alter Steinweg 4 / 20459 Hamburg

    An den Bezirksamtleiter des Bezirks Altona
    Herrn Jürgen Warmke-Rose
    Platz der Republik 1 / 22765 Hamburg

    An die Fraktionsvorsitzenden im Verkehrsausschuss Hamburg-Altona:

    Herrn Henrik Strate,
    SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung Altona
    Max-Brauer-Haus der SPD Altona
    Max Brauer-Allee 20 / 22765 Hamburg

    Herrn Tim Schmuckall
    CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung Altona
    Ehrenbergstraße 33 / 22767 Hamburg

    Frau Eva Botzenhart
    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bezirksfraktion Altona
    Erzbergerstraße 19 / 22765 Hamburg

    Sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister,
    sehr geehrte Frau Senatorin Blankau,
    sehr geehrter Herr Senator Horch,
    sehr geehrter Herr Warmke-Rose,
    sehr geehrter Herr Strate,
    sehr geehrter Herr Schmuckall,
    sehr geehrte Frau Botzenhart,

    der länderübergreifende Kfz-Verkehr zwischen Hamburg-Rissen und Schleswig-Holstein wird für die Rissener Bürger von Jahr zu Jahr unerträglicher. Die im Jahr 1972 im B-Plan Rissen 29 rechtsverbindlich festgeschriebene, vierspurige Ortsumgehung der B 431 ist zwar seitdem im Bundesverkehrswegeplan enthalten, wurde jedoch nur bis zur Höhe des Sandmoorwegs in Rissen fertiggestellt. Ab dort verläuft die B431 zweispurig über die Wedeler Landstr. nach Wedel .

    Die bereits heute schon an ihre Kapazitätsgrenzen angelangte Wedeler Landstr. kann den jährlich zunehmenden Durchgangsverkehr von und nach Wedel in Spitzen nicht mehr auffangen, so dass immer mehr Pendler die Abkürzungen über Rissener Wohnstraßen benutzen. Diese Wohnstraßen (in reinem Wohngebiet liegend) sind eingebettet in das Landschafts- und Naturschutzgebiet „Klövensteen“ im Rissener Norden und das „Naturschutzgebiet Wittenbergen“ im Südwesten Rissens.

    Sowohl diese Gebiete mit ihrer schützenswerten Flora und Fauna (s. hierzu auch „Bebauungsplan Rissen 11“) sowie die betroffenen Menschen vor Ort, die in diesen Nebenstraßen in Rissen wohnen, sind hohen und nicht hinnehmbaren Lärm- und Umweltbelastungen durch den stets zunehmenden Pendlerverkehr nach und aus Wedel ausgesetzt. Besonders gravierend sind hierbei auch die Auswirkungen auf Kinder und Senioren, die durch den in der Spitze starken Verkehr beim Überqueren der Straßen besonders gefährdet sind.

    Inzwischen plant die Stadt Wedel auch noch einen BusinessPark auf dem ehemaligen Exxon Mobil-Gelände am Tinsdaler Weg (s. Bebauungsplan Nr. 88 „BusinessPark Elbufer Wedel“) an der unmittelbaren Stadtgrenze zu Hamburg-Rissen. Außer einem hohen Hotelkomplex, einem verkehrsintensiven Verbrauchermarkt und Dienstleistungsbetrieben soll dort auch eine Vielzahl produzierenden Gewerbes angesiedelt werden. Das Ziel der Stadt Wedel ist, auf dieser jetzigen Industrie-Brache Gewerbeansiedlungen zu schaffen, um so im einseitigen Interesse eigene Steuereinnahmen zu steigern. Die damit einhergehenden erheblichen, verkehrsintensiven Folgen werden billigend in Kauf genommen. Lösungsansätze gibt es bisher nicht.

    Wir Rissener Bürger wehren uns gegen einen in dieser Größe geplanten BusinessPark in Wedel und insbesondere gegen die folgenden daraus resultierenden, nicht hinnehmbaren Nachteile für Hamburg-Rissen:

    Nach Fertigstellung des BusinessParks wird mit einem zusätzlichen Verkehrsaufkommen von ca. 10.000 Fahrzeugen pro Tag gerechnet, wobei diese Berechnungen durch die Beauftragten der Stadt Wedel äußerst konservativ gehalten wurden, d.h. der Verkehr voraussichtlich erheblich höher liegen wird. Ca. 7.000 dieser zusätzlichen Fahrzeuge werden lt. Planungsunterlagen aus Wedel täglich durch Hamburg-Rissen geleitet. Der prognostizierte Mehrverkehr wird jedoch auf der 2-spurigen Wedeler Landstr. (B431), die schon heute den anfallenden Verkehr kaum noch abwickeln kann, sicherlich nicht
    abfließen können. Bereits heute nehmen viele die Abkürzungen durch Nebenstraßen in Rissen, um Verkehrsstaus in der Wedeler Landstr. zu umgehen.

    Es wird davon ausgegangen, dass der Großteil des Mehrverkehrs aufgrund des geplanten BusinessParks ebenfalls in das nachgeordnete Straßennetz in Rissen verdrängt wird, und zwar über den Schulauer Weg. Wie auch die Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) in ihrem Schreiben an die Stadt Wedel vom 30.11.2012 festhält, beträgt das durchschnittliche werktägliche Verkehrsaufkommen im Schulauer Weg bereits derzeit 7.000 Kfz/24 h. Die BSU bezweifelt ebenso wie wir Rissener Bürger, dass der durch den BusinessPark erzeugte Mehrverkehr lediglich ca. 1.500 weitere Kfz/24 h im Schulauer Weg ausmachen wird (so wie im Bebauungsplan-Entwurf prognostiziert). Gegen diese erhebliche Verkehrssteigerung in einem von Schulkindern und Senioren dicht besiedelten Wohngebiet in unmittelbarer Nähe geschützter Natur wehren sich die betroffenen Rissener Bürger, die diesen Wohnort nahe der Natur und der Ruhe wegen suchten.

    Wir bitten Sie und fordern Sie im Namen betroffener Rissener Bürger auf, sich im interkommunalen Austausch mit Wedel für die Belange der Rissener Bürger derart einzusetzen, dass der aufgrund des geplanten BusinessParks erwartete Zusatzverkehr nicht durch die Rissener Wohnstraßen / Nebenstraßen geleitet wird. Bundesstraßen sind dafür da, den Verkehr aus Nebenstraßen weitestgehend fernzuhalten. Die lediglich 2-spurige B431 in Rissen (als Fortsetzung des 4-spurigen Rissener Canyons) ist unzureichend; eine Kapazitätsausweitung der B431 in Rissen ist unabdingbar.

    Auch fordern wir Sie auf, Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung sowie Sicherung von Schulwegen und Überquerungen entlang des Tinsdaler Heidewegs und Tinsdaler Kirchenwegs unverzüglich zu beschließen und umzusetzen. Anträge diesbezüglich sind schon von der Bezirksversammlung eingebracht worden, s. z.B. Drucksachen-Nr. XIX-2018 und XIX-2052.

    Wir befürchten erhebliche Lärm- und Umweltbelastungen, die sowohl das geplante Gas- und Dampfturbinen (GuD)-Kraftwerk in Wedel als auch der direkt daran angrenzende geplante BusinessPark mit sich bringen werden.

    Die vom geplanten BusinessPark ausgehenden Lärmemmissionen werden dazu führen, dass die Lärmgrenzen für reine Wohngebiete in Rissen deutlich überschritten werden. Für die Rissener Bürger ist nicht hinnehmbar, dass der Schutzanspruch des reinen Wohngebiets in Rissen mit dem Hinweis auf eine angebliche Gemengelage auf den Schutzanspruch eines Mischgebietes zurückgestuft werden soll (s. u.a. Schalltechnische Untersuchung zum B-Plan Nr. 88 „BusinessPark Elbufer Wedel“, S. 9, Punkt 5.2 „Ermittlung Emissionskontingente“).

    Wir machen darauf aufmerksam, dass jede einzelne Lärmquelle additiv einen unerträglichen Lärmpegel erzeugen wird. Daher fordern wir ein Gutachten, welches die Addition der verschiedenen Lärmquellen berücksichtigt, und zwar sowohl während der Bauphase des BusinessParks und des auf dem Nachbargrundstück geplanten GuD-Kraftwerks sowie nach Baubeendigung dieser beiden Großprojekte.

    Weiteres dringendes Anliegen der Rissener Bürger :

    Es hat bisher keine erkennbar sinnvollen, gemeinsamen Verkehrsplanungen zwischen der Stadt Wedel und dem Bezirksamt Altona gegeben. Dies ist jedoch u.E. aufgrund vorgenannter Argumente dringend erforderlich! Wir fordern Sie auf darauf hinzuwirken, dass ein interkommunaler Austausch zwischen Hamburg und Wedel zum Thema Verkehr kurzfristig fortgesetzt wird, mit dem Ziel, dass Rissener Nebenstraßen nicht durch die fortschreitende Ansiedlung von Gewerbegebieten in Wedel weiterhin strapaziert werden.

    Der Bebauungsplan Nr.88 „BusinessPark Elbufer Wedel“ kollidiert mit dem Bebauungsplan Rissen 11, der strenge Auflagen zum Schutz und zur Erhaltung von Naturschutz- und Landschafts-schutzgebieten vorsieht und überdies das einbezogene Rissener Wohngebiet als reines Wohngebiet definiert. Wir Rissener Bürger erwarten vom Hamburger Senat und der Hamburger Bürgerschaft, dass nicht länger toleriert wird, wie gewachsene Wohngebiete in Rissen und Naherholungsgebiete wie der Klövensteen, das Naturschutzgebiet Schnaakenmoor und das Naturschutzgebiet Wittenbergen durch Gewerbeansiedlungen in Wedel und den damit einhergehenden ungelösten Umwelt- und Verkehrsproblemen zerstört werden. Es muss das Prinzip gelten, dass erst die infrastrukturellen Voraussetzungen geschaffen sein müssen, und danach Gewerbekomplexe in die Planungsphase gegeben werden können.

    Mit Blick auf die vorstehend geschilderte Verkehrsproblematik, die die Rissener Bürger schon seit mehr als 20 Jahren beanstanden und nun nicht länger bereit sind hinzunehmen, ersuchen wir Sie, sich auch dafür einzusetzen, dass

    (a) die im Bundesverkehrswegeplan 2003 enthaltene Fortführung der Bundesstraße durch Rissen (B431) erneut zum Bundesverkehrswegeplan 2015 angemeldet wird, mit der Aufforderung an den Bund, dass der Ausbau dieses 2. Bauabschnitts möglichst schon im Jahr 2015 realisiert wird, und zwar als Maßnahme des „vordringlichen Bedarfs“; .

    (b) der ÖPNV dahingehend zur Entlastung der Straßen ausgebaut wird, dass der Bau des S-Bahnhof Wedel-Ost gemeinsam vom Land Schleswig Holstein und Hamburg forciert wird, und die durchgängige 10 Minuten Taktung der S-Bahn sichergestellt wird;

    (c) die Stadt Wedel kurzfristig das Angebot an P&R und B&R Anlagen in Nähe des ÖPNV deutlich steigert;

    (d) die Stadt Wedel den geplanten, überdimensionierten BusinessPark mit keinesfalls in das Landschaftsbild passenden hohen Gebäuden an lokale Gegebenheiten anpasst, so dass

    1. der Business Park sich dem grünen Landschaftsbild im angrenzenden Hamburg-Rissen anpasst, also deutlich weniger Gebäude vorsieht und überdies auch deutlich niedrigere Gebäude als derzeit geplant, abgeschirmt zur Landesgrenze Hamburg durch einen ausreichenden Abstand (mind. 20 Meter mehr als derzeit geplant) und einem breiten Grünstreifen, der mit Bäumen und Sträuchern zu bepflanzen ist;

    2. nach der Reduzierung der Dimensionen des BusinessParks der Verkehr auch grundsätzlich von Hamburg-Rissen ferngehalten wird, indem in den Ausbau der Nordumgehung Wedels investiert wird. Dann würden auch die heute stark mit Pendlerverkehr aus Schleswig-Holstein belasteten Nebenstraßen im Rissener Norden (wie Wespenstieg, Sandmoorweg) entlastet werden, zum Schutz von Mensch und Natur.

    Wir bitten Sie, uns über Ihren Einsatz zu vorstehend genannten Problemen, deren baldige zufriedenstellende Lösung von den Rissener Bürgern erwartet wird, informiert zu halten und machen darauf aufmerksam, dass die Bürger aus Hamburg-Rissen und die Medien über unsere vorstehend genannten Bedenken und Forderungen informiert werden.

    Hochachtungsvoll,

    Klaus Brockmann

    Prof. K.-Michael Karnstedt

    Christian Kohler

    Torralf Köhler

    Ancke Witthoefft

    UNQUOTE

  3. Moin,
    als Innen- nd Sportsenator gehört die Elbphilharmonie nicht zu meinem Aufgabenbereich. So wie andere Fragestellungen und Dinge es auch nicht tun. Deshalb konzentriere ich mich auf meiner Homepage auch auf Fragestellungen, die meinen Aufgabenbereich betreffen. Ich fände es auch nicht witzig, wenn andere Senatsmitglieder sich öffentlich zu Fragestellungen äußern würden, die meinen Verantwortungsbereich betreffen.
    Die Arbeit und die Zwischenergebnisse des Untersuchungsausschusses Elbphilharmonie der Hamburgischen Bürgerschaft machen aus meiner Sicht aber überdeutlich, welche Fehler von Beginn an gemacht worden sind. Als damaliger Oppositionsführer und Fraktionsvorsitzender der SPD in der Bürgerschaft fühle ich mich aber, höflich formuliert, “betrogen und belogen.” Ein Gefühl, das bei vielen Hamburgerinnen und Hamburger vorherrschte, und ja zur Abwahl des Vorgängersenates geführt hat.
    Mit freundlichen Grüssen
    Ihr Michael Neumann

  4. Hamburger sagt:

    Sehr geehrter Herr Neumann,

    seit der Wahl von Olaf Scholz haben Sie keine weiteren Beiträge zum Thema Elbphilharmonie auf dieser Website online gestellt.

    Vor der Wahl waren es fast 100.

    Wurde Ihnen einen Verbot erteilt, auf Ihrer Seite weiter darüber zu
    berichten? Oder haben Sie einfach das Interesse verloren?

    Sehen Sie an dieser Stelle nicht einen eklatanten Glaubwürdigkeitsverlust?

    Erste Kostenschätzungen damals gingen von 77 Mio. € für die Elbphilharmonie aus..

    Jetzt ist von 575 Mio. € die Rede (ca. 647% Preissteigerung).

    Zwischenzeitlich wurde dann kurzzeitig von 240 Mio. € ausgegangen.

    Wird in Ihren Augen adequat mit Personen umgegangen, welche die Verantwortung für einen Schaden von mehreren hundert Millionen Euro (den Steuerzahler betreffend), tragen?

    Sind juristische Konsequenzen oder teilweise finanzielle Haftung für die Beteiligten unerwünscht? Oder haben Sie auch hier u.U. einfach nach der Wahl jegliches Interesse an Transparenz für den Bürger verloren?

    Sie haben sicher den Spiegel-Kommentar von Oliver Twickel „Plädoyer für eine Ruine“ gelesen
    (http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/der-bau-der-hamburger-elbphilharmonie-sollte-endgueltig-gestoppt-werden-a-873232.html).

    Wäre das nicht – nach langer Pause auf Ihrer Website – Grund genug, um hier mal wieder Stellung zu beziehen?

    Danke im Voraus, eine schöne Vorweihnachtszeit
    Jan E. aus Wandsbek

  5. Guten Abend,
    herzlichen Dank für Ihre Mail und den damit verbundenen Fragen. Da ich jedoch als Hamburger Innen- und Sportsenator nicht für die Themen Ihrer Fragen Verantwortung trage, möchte ich Sie bitten, selbige an Ihren Bundestagsabgeordneten zu richten.
    Bitte seien Sie mir deshalb nicht bös, aber ich möchte der Versuchung widerstehen, mich zu Sachverhalten zu äußern, von denen ich nichts verstehe oder nicht verantwortlich bin.
    Ihnen einen guten Abend.
    Ihr Michael Neumann.

  6. Jürgen Rothardt sagt:

    Weil in Zukunft die Rente ohne private Vorsorge nicht ausreichend sein
    wird,empfehle ich die Bundesversicherungsanstalt für zusätzliche monatliche
    Zahlungen zu öffnen.Die Versicherunsanbieter sind einfach zu unwirtschaftlich,die Kosten für Provisionen usw sind viel zu hoch.
    Warum ist das nicht möglich?
    Außerdem kann ich nicht verstehen ,warum ich den Netzausbau mit
    meiner Stomrechnung bezahlen soll,ohne das ich Mitbesitzer werde.
    .
    Hier bei uns in Schleswig-Holstein sind 2 Atomkraftwerke für immer
    abgeschaltet worden.Warum kann da nicht die”Erneuerbare Energie”
    über diese,jetzt freien Netze abgeführt werden?Stecker raus Stecker rein.
    Und noch ein Letztes:Was halten Sie von einem “Bedingungslosen
    Grundeinkommen”?Ich weiß,daß viele Veränderungen in unserer
    Gesellschaft die Folge wäre.Dabei kommt es natürlich auf die Hühe an.Bei 1000€ z.B.gäbe es keine Kinderarmut mehr,mit der Rente wäre ein Auskommen.Arbeitsargenturen wären nicht mehr nötig,weil
    Arbeitsuchende mit Ihrem potentiellenneuen Arbeitgeber über die
    Bedingungen einer Arbeitsaufnahme verhandeln müßten.Dabei ist es wichtig,daß man wissen muß,daß das künftige Gehalt nicht mehr
    so hoch sein kann,weil ja das “Bedingungslose Grundeinkommen
    die Basis ist.Es gibt noch viel mehr Vorteile.Nur noch eine Steuer,
    und zwar 50%Mehrwertsteuer.Ende der Finanzämter.Das Größte
    Problem für die Politik wäre der Machtverlust,aus dem Grund werden
    wir wohl lange darauf warten müssen.

    Rentner,74,der immer noch an die Zukunft .
    Jürgen Rothardt

  7. Guten Tag Frau Helbing,
    die Berichterstattung über Sport konzentriert sich aus meiner Sicht auf wenige Sportarten, daher geht es mir darum, durch eine höhere mediale Präsenz die Finnazierungsmöglichkeiten des Sportes zu verbessern. Dabei handelt es sich aber nicht um ein Staatsfernsehen, finanziert durch die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, sondern um privates Kapital.
    Was die Präsenz unserer Hamburger Polizei angeht, so teile ich Ihre Auffassung, dass wir dafür sorgen müssen, dass mehr Polizei in der Stadt zum Wohle der Hamburgerinnen und Hamburger unterwegs sind. Deshalb waren die Kürzungen meiner Vorgänger falsch. Deshalb habe ich das sogenannte 100er Programm angeschoben, um die örtliche uniformierte Präsenz zu erhöhen. Deshalb stellen wir jedes Jahr 250 neue Polizistinnen und Polizisten ein. Deshalb führen wir eine Strukturreform bei unserer Polizei durch, um so jedes Polizeikommissariat mit einer Dienstgruppe Präsenz (DGOA) zu verstärken.
    Sie sehen also, dass wir unsere Polizei stärken und gleichzeitig mit privatem Kapital den Sport in den Medienpräsenz unterstützen.
    Ihnen ein sonniges Wochenende.
    Ihr Michael Neumann.

  8. Sehr geehrter Herr Neumann,
    ich frage mich, warum Hamburg einen Internet-Sportsender zur multimedialen Präsens benötigt. Da fallen wieder unnötige laufende Kosten an! – Die dafür vorgesehenen Gelder sollten Sie als Innenminister lieber dazu verwenden, mehr Polizei auf die Straßen zu schicken!
    Für Sportinformationen und -sendungen sorgen bereits die privaten und öffentlichen Sender mehr als ausreichend!
    MfG. B. Helbing

  9. Querdenker sagt:

    Sehr geehrter Herr Neumann,

    eine Frage, die an meinen letzten Beitrag anschließt und die mir nicht mehr aus dem Kopf geht (vgl. http://www.neumann-hamburg.de/2012/06/03/polizei-feuerwehr-gut-dass-es-wir-sie-haben/comment-page-1/#comment-41554).

    Wie muss ich vorgehen, wenn ich fälschlicher Weise mit der politischen Ausrichtung einer extremistischen Gruppierung – von einem Dritten – in Verbindung gebracht werde und dieses auch noch via Internet verbreitet bzw. kommuniziert wird?

    Seit knapp 14 Jahren bin ich Mitglied der SPD. Auch wenn ich an ganz vielen Stellen nicht mit der Parteimeinung übereinstimme, habe ich grundsätzlich kein Interesse an einem Parteiwechsel. Aufgrund meines beruflichen Umganges (u.a. in der Suchtselbsthilfe) habe ich aber in der Vergangenheit öfters mal mit Menschen, unterschiedlichster Nationalität, Herkunft und Vergangenheit zu tun gehabt, die oft eine völlig andere „extremere gesellschaftsPolitische Auffassung“ haben als ich. Diese Menschen (!) treffe ich heute noch auf der Straße und ich bemühe mich stets darum, „alten Bekannten“ freundlich und offen zu begegnen. Was mich auch nicht daran hindert, „die Dinge die gut laufen“ auch öffentlich betont zu loben.

    Solch eine Begegnung wurde wohl mal „von dritter Seite“ beobachtet, fotografiert und ins Internet gestellt (ich selbst habe nie ein einziges Foto von mir ins Internet gestellt) bzw. „anderen mitgeteilt“. Da ich kein Mesut Özil bin und über viel weniger Geld verfüge, bleiben meine Handlungsmöglichkeiten sehr eingeschränkt. Trotzdem bin auch ich daran interessiert, heraus zu finden „Wer“ da im Verborgenen gegen mich hetzt.

    Frage: Gibt es bei der „Behörde für Inneres und Sport“ bereits eine Stelle, die sich mit dem Thema Cybermobbing beschäftigt und mit der ein normaler Bürger Kontakt aufnehmen kann bzw. die einem Unterstützung bei einer professionelleren Netzrecherche anbieten kann?

    Mit freundlichen Grüßen
    Hamburger Querdenker

    Quelle:
    Mustafa Özil: “Es geht ja hier nicht allein um Mesut” (vom 19.06.2012, 15:07 Uhr)
    http://web.de/magazine/em-2012/deutsches-team/15622754-mustafa-oezil-mesut.html

  10. Ulrike Jaup sagt:

    Ich habe eine Anfrage bezüglich des Olympiastützpunktes fürs Rudern in Allermöhe. Mein Sohn fährt mit viel Einsatz mind. 6x wöchentlich zum Rudertraining. Um von der S-Bahn zum Trainingszentrum zu kommen benötigen die Jugendlichen ein Fahrrad, was in der Zeit von 16-18.00 Uhr grundsätzlich nicht im HVV mitgenommen werden darf. Obwohl die Bahn auf dieser Linie nicht sehr ausgelastet ist, werden die Ruderer immer wieder bei häufigen Kontrollen aufgeschrieben und die Bußgelder fressen das Taschengeld auf und für mich als Mutter ist eine Stellungnahme zu diesen Bußgeldern auch sehr schwierig. Natürlich sollen sich die Kinder an Gesetze etc. halten, aber gleichzeitig ist der sportliche Ehrgeiz und der Einsatz wirklich eindrucksvoll und unterstützenswert.(heute sind die Jungs zu den Deutschen Meisterschaften nach Essen gereist) aber wenn die Bahn nicht zu voll ist und niemand gestört wird ist dieses rigide Verbot des HVV auch nur schlecht zu vermitteln. An den HVV habe ich mich bereits ohne Erfolg gewandt und hoffe jetzt auf Ihre Unterstüzung, da die Stadt doch auch Interesse an sportlichem Nachwuchs hat …. LG Ulrike Jaup

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