Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Sportsfreunde,
wie Sie sicher wissen, geht kein Weg daran vorbei, im Zuge des Ausbaus des Millerntorstadions neue Räumlichkeiten auch für die Polizei zu schaffen, die Regularien des DFB und der DFL sind insoweit unmissverständlich.
Eine neue Stadionwache war zudem Voraussetzung für die finanzielle Unterstützung des Stadionausbaus und die Baugenehmigung durch die Stadt.
In den vergangenen Monaten hat es eine ganze Reihe von Gesprächen des FC St. Pauli mit der Polizei und dem Sportamt der Innenbehörde zur Frage gegeben, an welcher Stelle und in welchem Umfang es polizeiliche Räume im Stadionbereich geben soll. Soweit ich weiß, scheitert die Option einer Unterbringung in einer neuen Domwache nicht am guten Willen, sondern an den hier entstehenden erheblichen Mehrkosten in der Grössenordnung von mindestens 600.000 Euro für die sich nach Angaben des Vereins offenbar kein Investor findet.
Die Stadt ihrerseits jedenfalls ist nicht in der Lage, derartige Zusatzkosten aufzubringen.
Insofern sehe ich offen gesagt keine Spielräume oder auch Gesprächspartner für Vermittlungen.
Erlauben Sie mir schließlich die Bemerkung, dass ich wenig Verständnis für die Einschätzung aufzubringen vermag, die – zumal nur zeitweise während der Heimspiele und eventuell während der Domwochen – Nutzung von Räumlichkeiten der Gegengerade durch Polizeibedienstete könnte sich negativ auf die gewaltpräventive Fanarbeit auswirken. Ich denke, auch hier ist es besser, miteinander im Dialog zu sein als sich aus dem Weg zu gehen.
In diesem Sinne bin auch ich natürlich stets für Gespräche mit Ihnen offen; allerdings pflege ich solche nicht über die Öffentlichkeit zu führen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Michael Neumann

Sehr geehrter Herr Neumann.
Leider haben Sie bisher keine Antwort auf die Frage gegeben, wie denn dieser von Ihnen so oft erwähnte Gang zur Staatsanwaltschaft aussehen soll. Wen soll ein Opfer von Polizeigewalt anzeigen, wenn die Identität der Beamten unbekannt ist und ein Polizist aussieht wie der andere? Wie soll das bitte funktionieren? Mich würde ihre Meinung hierzu wirklich brennend interessieren.
Was spricht ausserdem dagegen, jeden Polizisten mit einer für jeden Bürger deutlich sichtbare Kennzeichnung zu versehen? Ok, diese Kennzeichnung wurde in der Bürgerschaft abgelehnt. Das habe ich verstanden, wirklich einleuchtend finde ich es allerdings irgendwie nicht. Da es diese Straftaten bzw. Gewalttaten im Dienst Ihres Erachtens ja nicht zu geben scheint, bliebe doch alles beim Alten.
Gruß
Malte
Machen Sie weiter so Herr Neumann.
Ich finde es gut, dass Sie der Polizei den Rücken starken und auf die Rechtsstaatlichen Wege hinweisen. Weiter so!!
Unverschamtheit, wie hier unsere Polizei verunglimpft wird. Da scheint es eine Subkultur zu geben, die unseren Rechtsstaat völlig ablehnen. Ich mache mir Sorgen.
Stimmt es, dass diese Fanprojekte auch noch Geld vom Steuerzahler bekommen? Was machen die da?
Sehr geehrter Herr Neumann,
nun habe ich die Diskussion während meines Nachdienstes komplett gelesen, glaube die Damen und Herren ernsthaft, dass es mir Spass macht, jedes Wochenende bei Fussballeinsätzen Überstunden zu machen, meine Familie nicht zu sehen und vielleicht sogar verletzt zu werden. Ich verlange keine Dankbarkeit, ich verlange aber, nicht noch für meinen Dienst beschimpft zu werden und mit Pauschalen Vorwürfen überzogen zu werden, ohne dass Beweise vorliegen oder sich Zeugen melden. Das ist ein ganz mieses Vorgehen.
In diesem Zusammenhang verstehe ich nicht, warum Sportvereine nicht für Polizeieinsätze zählen sollen.
Eine letzte Frage habe ich noch: Werden diese Fanprojekte auch noch vom Staat bezahlt?
Mit freundlichen Grüßen
P.s: ich finde es gut, dass Sie ihre Position deutlich vertreten. Das erwarte ich von meinem. Senator!
Ich bin schon ziemlich überrascht, dass hier die Polizei beschimpft und mit Anschuldigungen überzogen wird, dann aber dem Innensentor verwährt wird, sich schützend vor die Polizei stellen.
Die Polizei ohne Beweise zu beschuldigen ist höflich? Sie zu verteidigen unhöflich? Komische Argumentation.
Ich jedenfalls bin froh, dass wir eine Polizei haben und einen Innensenator, der sich schützend vor sie stellt. Danke Herr Neumann.
herr neumann,
sie wissen doch wohl ganz genau, dass anzeigen 1. zu gegenanzeigen führen, 2. kaum möglich sind, da es keine kennzeichnungspflicht gibt. was soll also diese ständig wiederholte phrasendrescherei?
von korpsgeist und abgesprochenen zeugenaussagen mpchte ich hier gar nicht erst anfangen. wollen sie wirklich eine liste mit übergriffen, rechtswidrigen durchsuchungen, ingewahrsamnahmen, einkesselungen usw.? die kollegen von amnesty international haben da eine sehr gewissenhaft geführte liste im angebot. vielleicht einfach mal informieren.
Ich weiß nicht wie Sie das sehen, ich halte Höflichkeit nicht für Opportunismus.
das wird ihr “Stuttgart 21″
Hhorst, Walter und Heidi hat Recht.
Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,
wenn Sie das Eintreten für unseren demokratisch legitimierten Rechtsstaat als eine “hardliner”-Position beschreiben, dann teile ich diese Meinung nicht.
Werden wir beide aber überstehen.
Und diese Hinweise auf mögliches Wahlverhalten macht mir nur deutlich, welches Bild von Politik in manchen Köpfen vorherrscht: “Für Stimmen tun Politiker alles.”
Tut mir leid, dass ich auch hier Ihre Erwartungen nicht erfülle. Ich folge meinen Überzeugung. Alles andere halte ich für Opportunismus. Und wenn ich dann nicht gewählt werde, ist das so.
Gute Nacht.
Ach Herr Neumann!
Wenn Ihre Bereitschaft, sich in direkter Weise mit Ihren Bürgern zu beschäftigen, schon daran scheitert, dass Sie nicht einmal den zweiten Beitrag, auf den Bezug genommen wird, zu lesen, dann ist meine Hoffnung, mit Ihnen konstruktiv diskutieren zu können, wohl leider unangebracht.
Dass Sie solche Hardlinerpositionen vertreten, radikalisiert die Mitte leider völlig unnötig. Und mich haben Sie mittlerweile soweit, dass ich als ursprünglich durchaus SPD-naher und dem Fußball eigentlich nicht gerade zugewandter Bürger dieser Stadt nun zunehmend kritisch über solche Maßnahmen wie die Polizeiwache im Millerntor denke.
Und ob es “Partikularinteressen” sind, dass über Themen gesprochen wird wie die kontinuierliche Aufweichung des Rechtstaates, wird die nächste Wahl zeigen – dann spielt es wohl auch keine Rolle, ob diese tatsächlich stattfindet oder nur gefühlt.
Sie jedenfalls haben keinen Beitrag geleistet, diese Situation zu entspannen, so wie Sie auf Diskussionsangebote eingehen.
Horst hat recht. Aber die gibt es beim HSV auch! Dummheit kennt keine Vereinsgrenzen!!
Hallo Herr Neumann,
warum tun Sie sich das an. Sie merken doch, dass das alles Polizeihasser sind.
Sehr geehrter Herr Neumann,
die Stadt hilft diesem Fußballverein wo es geht, und der Dank dafür ist, dass unsere Polizei nicht in einer Stadionwache untergebracht wird. Da fühle ich mich als Steuerzahlerin verar…
Lieber Herr Neumann,
warum mühen Sie sich eigentlich damit ab, all diesen Menschen überhaupt zu Antworten?! Die wollen es nicht verstehen. Sparen Sie sich lieber die Mühe.
Moin,
ich habe keine Medienberater. Und das man dies alles im Netz lesen kann, finde ich nicht schlimm. Im Gegenteil, so kann sich jeder und jede einen Eindruck verschaffen.
Um mögliche Missverständnisse aufzuklären:
1. Ansprechpartner für den Stadionbau ist der Vorstand des FC St. Pauli.
2. Verhandlungen zwischen dem Vorstand und der Stadt werden nicht über das Internet geführt.
3. Wenn es innerhalb des FC St. Pauli Diskussionen gibt, müssen diese intern geführt werden. Die Stadt mischt sich da nicht ein.
4. Es gibt klare Vereinbarungen zwischen der Stadt und dem Verein. Die Stadt hat “geliefert”. Der Verein hat einen entsprechenden Bauantrag gestellt und dieser ist genehmigt worden.
5. Dem pauschalen Vorwurf von Polizeigewalt weise ich zurück, diese Begründung für eine nicht-Unterbringung der Stadionwache im Stadion erscheint mir aberwitzig.
6. Fehlverhalten von einzelnen Polizistinnen und Polizisten geht die Staatsanwaltschaft nach. Es gibt in der Hamburger Polizei keinen Korpsgeist.
7. Die Bürgerschaft hat die Kennzeichnungspflicht vor einigen Monaten mit breiter Mehrheit abgelehnt.
8. Weshalb ich, wenn ich aus meiner Wahrnehmung, unverschämt angeschrieben werde, nicht deutlich antworten sollte, bleibt mir ein Geheimnis. Sonst wird darüber geklagt, dass Politiker gestelzt daher reden…
So, nun wünsche ich noch einen sonnigen Abend.
Herr Neuman, bitte!
Das wird doch nicht Ihr Ernst sein – wieder nur Plattitüden, Blindtext? Sie müssen doch mehr drauf haben, sonst wären Sie nicht da, wo Sie sind.
Ich kann ja außerdem verstehen, dass Sie nicht jeden Kommentar einzeln beantworten, da Sie hoffentlich noch anderes zu tun haben, aber dass Sie nur aus Zufall genau meinen Kommentar ignorierten, will mir nicht einleuchten.
Auch ich lehne nicht die Polizei im Allgemeinen ab, im Gegenteil, bin ihr gegenüber insgesamt sogar recht positiv eingestellt, aber auf Demonstrationen und derlei Veranstaltungen machen die Beamten regelmäßig einfach eine sehr schlechte Figur.
Tausende Augenzeugenberichte, Verletzungen, von Demonstranten gefilmte Übergriffe durch die Beamten, aber kein zuende gebrachtes Verfahren? Und das soll alles daran liegen, dass niemand einen Strafantrag stellt? Wenn das Ihre Meinung sein sollte, müssen Sie sich wohl selbst ihren eigenen Vorwurf gefallen lassen, in Ihrer eigenen Welt zu leben.
Ihr Glauben an die Rechtstaatlichkeit und Gewaltenteilung in allen Ehren, aber auf die Frage, was Sie da tun sollen, habe ich Ihnen bereits einen Vorschlag gemacht – den Sie in bester Manier selektiver Wahrnehmung aber übergangen haben.
Und ich verwehre mich gegen den Vorwurf, mit dieser Argumentation den Bau der Stadionwache verhindern zu wollen – ich bin nämlich gar kein Stadiongänger, rein technisch könnte mir das Thema sogar egal sein.
Nochmal, Ihr Umgang mit Widerspruch bzw. den Ihnen widersprechenden Meinungen Ihrer Wähler finde ich nur so ausgesprochen bezeichnend.
Schade!
P.S.: Ihre Medienberater werden Ihnen das vielleicht schon erzählt haben, Ihre mittlerweile deutliche zurückhaltendere Wortwahl deutet dies jedenfalls an. Aber nur zur Sicherheit möchte ich Sie daran erinnern, dass jeder lesen kann, was Sie hier von sich geben, und dass dies mittlerweile bei Twitter und in diversen Blogs auch getan wird.
Sehr geehrte Herr Neumann,
vielen Dank für Ihre Antwort auf meine Email. Ich würde gerne die Gelegenheit nutzen um zu verdeutlichen dass ich sehr wohl Zutrauen habe, aber im System Schwächen sehe, die scheinbar von Politikern nicht gesehen werden.
Ich möchte den Zusammenhang zwischen der Polizeiwache in unserem Stadion und der “gefühlten” Gewaltzunahme der Polizei gerne ausser Acht lassen. Die Argumentation dass räumliche Nähe zur Polizei gewaltpräventive Maßnamen behindert befremdet mich auch und wir sind in diesem konkreten Punkt nicht weit auseinander.
Die Frage was Sie denoch tun können ist berechtigt, und ich beantworte sie gerne. Zunächst wäre es hilfreich nicht jede Kritik an der Polizei dahingehend zu intepretieren, dass man von Ihnen verlangt sich pauschal gegen die Polizei zu stellen. Dem ist nicht so. Ich erwarte von Ihnen, dass Sie den Beamten den Rücken stärken die sich ordentlich und rechtstaatlich verhalten. Wir dürften einer Meinung sein, dass diese die große Mehrheit darstellen.
Ich selber bin mehrfach in Situationen geraten wo ich willkürliche und absolut strafbare Handlungen der Polizei beobachten musste. Glauben sie mir, ich bin kein Gefahrensucher, aber wenn Nazi Demos an meiner Haustür vorbeigeführt werden oder ich regelmäßig Fussballspiele besuche, dann bleibt das wohl leider nicht aus.
Sie raten mir, dass ich die Staatsanwaltschaft beauftragen soll. Gerne. Aber wen zeige ich an? Den schwarzgekleideten Herren, mit der Motorradmaske, mit Dreicken und Kreisen auf dem Rücken?? Ich habe einmal versucht den Namen eines Beamten zu erfahren, dass hätte mir fast die 3. Zähne mit Mitte 30 eingebracht. Glauben Sie mir, das versuche ich nie wieder.
Es wäre schön, wenn Sie Gewalt der Polizei als eine Realität anerkennen würden wie Gewalt von Fussballfans. Es gibt sie. Und es wäre hilfreich Opfer solcher Übergriffe durch die Polizei nicht als Verschwörungtheoretikern zu beschimpfen.
Diese Haltung wird doch nicht nur von uns Bürgern erwartet sondern doch auch von den vielen Beamten die ihren Beruf ordnungsgemäß ausüben. Bekämpfen sie den Korpsgeist der Polizei, unterstützen Sie Beamte die gegen Kollegen aussagen wollen, führen sie die Kennzeichnungspflicht in Hamburg ein. Das wäre ein Zeichen gegen Polizeigewalt. Jeder der sich dann noch dem Dialog mit der Polizei verweigert ist ein Dogmatiker und somit an einer friedlichen Lösung in unserem Stadion nicht interessiert.
Ich hoffe, dass meine Anregungen Ihnen die Frage beantworten, was Sie denn tun könnten.
Gruß
Martin Lauterberg
Sehr geehrter Herr Neumann,
für Ihre klare und aufrichtige Position danke ich Ihnen. Politische Kümmerer, die willfährig Partikularinteressen nachgeben, haben wir genug. Sie gehören nicht zu Ihnen. Klasse!
Sehr geehrter Herr Lauterbach,
vielen Dank für Ihre Mail.
Ich habe in meinen Antworten immer und immer wieder darauf hingewiesen, dass in unserem Rechtsstaat nicht allein Beschuldigungen, Verdächtigungen oder Behauptungen zur Verurteilung ausreichen, sondern Beweise oder Zeugenaussagen. Wenn diese vorliegen, bin ich sicher, dass die Staatsanwaltschaft tätig wird. Davon bin ich zutiefst überzeugt.
Ihren Zeilen entnehme ich, dass in dieser Frage kein Zutrauen haben. Was kann ich da tun? Soll ich Polizistinnen und Polizisten unter Generalverdacht stellen? Soll ich Disziplinarverfahren einleiten, obwohl es keine Beweise oder Zeugen gibt? Im übrigen verwahre ich mich auch dagegen, die gesamte Hamburger Polizei zu beschuldigen. Jedem einzelnen Vorwurf wird nachgegangen, jedem.
Meine Erfahrung lehrte mich in den vergangenen Monate nur, dass immer wieder Beschuldigungen erhoben werden, diese sich entweder als falsch erweisen oder Zeugen sich nicht melden. Welchen Eindruck soll man, soll ich da gewinnen?!
Diese Vorwürfe nun zu nutzen, um die Stadionwache im Millerntor zu verhindern, macht auf mich einen bemerkenswerten Eindruck. Insbesondere da unsere Hamburger Polizei erhebliche Anstrengungen zur Sicherung von Fussballbundesligaspielen unternimmt. Und das obwohl ich darauf verzichtet habe, anders als Schwarz/Grün, Gebühren von den Vereinen zu kassieren.
Aus meiner Sicht ist nicht die Polizei das Problem, das Problem sind diejenigen, die sich nicht an Recht und Gesetz halten. Dies scheint für den einen oder anderen ein Problem dazustellen. Das vermag ich jedoch nicht zu ändern.
Trotzdem gilt: Wenn Sie Hinweise/Beweise auf Fehlverhalten von Polizistinnen oder Polizisten haben, wenden Sie sich an die Staatsanwaltschaft. Das ist der gesetzmäßige Weg in unserer Gesellschaft. Und auch das halte ich richtig!
Mit freundlichen Grüssen
Sehr geehrter Herr Neumann,
ich möchte mich zu den Vorgängen bezüglich der Polizeiwache nicht weiter äußern. Auch ich sehe den Dialog immer im Vorteil gegenüber der Konfrontation.
Ihre Haltung einer in Teilen gewaltätigen Polizei erschüttert mich erheblich und läßt mich an der von Ihnen erwähnten Demokratie zweifeln. Sie haben wohl vergessen, dass eine Nachbarin von mir mit einem Schädelbruch in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Es liegen genug Beweise vor, dass diese Straftat von Polizisten verübt wurde! Auch der Einsatz der Polizei beim Schweinske Cup war ein Angriff auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Mein Sohn hat zumindest heute mehr Angst vor der Polizei beim Fussball als vor potenziell randalierenden Fans.
Aber anhand ihrer zynischen Kommentare scheint ihnen die Gefühlslage eines Kindes relativ egal zu sein. Der Hinweis auf eine Staatsanwaltschaft die so gut wie nie Fehlverhalten von Polizisten bestraft ist entweder Unwissenheit oder der politischen Arroganz geschuldet.
Ich werde nie pauschal DIE Polizei ablehnen. Das wäre falsch. Das ich dies so empfinde liegt aber mit Sicherheit nicht an Ihren Äußerungen. Ich hoffe, dass sich Ihre Meinung zu diesem Thema noch einmal ändert und sie die Gefühlslage ihrer Mitbürger ernst nehmen.
Mit freundlichen Gruß
Martin Lauterberg
Sehr geehrter Herr Neumann!
Es hat Sie niemand dazu aufgefordert, rechtsverbindliche Zusagen über einen Baustopp der geplanten Stadionwache zu treffen, es wäre der Diskussion und Ihrem Ansehen hier also durchaus zuträglich, wenn Sie nicht gebetsmühlenartig abspulen würden, dass Sie diese Gespräche nicht mit anonymen Kommentatoren führen.
Was Sie hier aber in die Kritk bringt, ist Ihr Stil im Umgang mit Gegenmeinungen, und ich halte Sie durchaus für klug genug, das schon lange erkannt zu haben. Sie brauchen auch nicht weiterhin den verbalen Schild, dass Sie die anonymen Anschuldigungen gegen Hamburger Polizisten für verwerflich halten, vor sich herzutragen.
Ich bin nicht sicher ob Ihnen die Tragweite Ihrer Äußerungen hier klar ist, denn sie sind einsehbar für alle Ihre potentiellen Wähler, deren Zahl sich nach Lektüre Ihrer Antworten sicherlich eher verringert als vergrößert haben dürfte. Ihre Kompetenz im Umgang mit den neuen Medien lässt anscheinend noch Raum für Verbesserung, sonst hätten Sie das alberne Spielchen, Sie würden niemanden zum Besuch Ihrer Website zwingen, auch nicht nötig. (Fakt ist: Sie bieten die anonyme Kommentarfunktion und beschweren sich auf struktureller Ebene über deren Nutzung, die von den Kommentatoren geäußerte Kritik beschäftigt sich hingegen mit den Inhalten, die Sie ebenfalls ohne Zwang ins Netz gestellt haben.)
Mir scheint, Sie unternehmen den Versuch, einen Diskussionspunkt nicht zuzulassen: Alle Versuche, wegen Polizeigewalt bei der von Ihnen so often Staatsanwaltschaft vorstellig zu werden, sind extrem wenig erfolgsversprechend, wie Sie u.a. den hier vorgebrachten Dokumenten von Amnesty International und vielen anderen entnehmen können.
In Ihrer Kompetenz läge es allerdings, sich ggf. für eine (natürlich anonyme und durch Nummern umzusetzende) Kennzeichnungspflicht einzusetzen, wenn Sie nicht kategorisch die schiere Möglichkeit ausschließen würden, dass sich Polizisten in der Ausübung Ihres Dienstes in der Wahl der Mittel vergreifen – was Sie schon anhand des hier vorgebrachten Materials als eindeutigen Realitätsleugner klassifizieren würde.
Aus den Kreisen Ihrer Amtskollegen heißt es ja immer so schön “Wer nichts zu verbergen hat…!”. Wenn die Hamburger Polizistinnen und Polizisten also ohne Tadel sein sollen, spricht ja nichts dagegen, eine Kennzeichnung vorzunehmen.
Ich würde Sie abschließend noch darum bitten, die erneute Aufforderung, zur Staatsanwaltschaft zu gehen, zu unterlassen, da dies wenig mehr zeigt als Ihre Unlust, sich mit den Anregungen Ihrer Bürger auseinanderzusetzen.
Vielen Dank.
Über den Ton wundere ich mich mittlerweile nicht mehr.
Offensichtlich gibt es Menschen, die meinen, sich aus dem Schutz der Internet-Anonymität, jedwede Formulierung heraus nehmen zu dürfen, dann aber erschrocken sind, wenn ein Politiker nicht rumschwurbelt, sondern sich klare Ansagen macht, dann ist das “unangemessen”.
Hallo Herr Neumann.
Wie wäre es wenn sie sich mal in die Situation eines Fußball Fans herab begeben und sich die heftiger werdenden arien vieler Polizisten mal aus nächster Nähe ansehen. vielleicht werden auch sie dann einmal nicht nur Zeuge sondern auch Opfer polizeilicher Repression.
Bei einigen Politikern hat man das Gefühl sie hätten im leben nicht viel mehr gesehen als ihren Schreibtisch und ein Blatt Papier. von ihrem Büro aus ist es einfach polizeigewalt zu leugnen…
Im centro hatte ich tatsächlich das Gefühl sie würden da was angehen. versuchten sich Bürgernah zu präsentieren indem sie von ihrer Tochter erzählten.
Sie gaben uns die Erlaubnis sie ggf als Lügner zu bezeichnen. soweit gehe ich noch nicht. ihre Sympathien für den FCSP sind verflogen? Wie schade. meine Sympathien zu ihnen als Politiker sind ebenso verflogen…
Schade dass auf ihre großen Worte keine Taten folgten.
Grüße
Nein, das verstehe ich nicht. Aus mehreren Gründen.
Zunächst scheinen Sie öffentlich mit uns hier gerne über Polizeikritik, aber allem anderen nicht reden zu wollen. Warum diese engstirnigkeit? Warum diese Selektion? Warum reden Sie nur über Themen mit uns, die Ihnen am Herzen liegen? Aber nicht denen, die uns am Herzen liegen?
Außerdem sind Sie doch auch ein Hamburger Politiker. Und von einem solchen erwarte ich vorallem, dass er sich dafür interessiert, was Hamburger Bürger ihm zu sagen haben, die sich sogar an ihn wenden, wenn sie hilflos sind. Das ist doch Ihre Aufgabe!
Auch erwarte ich von einem Lokalpolitiker, dass er die Kritik seiner Bürger ernst nimmt und sich damit beschäftigt.
Immernoch der vermeintliche Fan, der es immernoch nicht wahr haben kann, dass Sie in einem solchen vermessenen Ton mit “Ihren” Bürgern kommunizieren
Ich sage ja, jeder lebt in seiner Welt.
Wenn Sie Zeige sind oder Hinweise haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an die Staatsanwaltschaft Hamburg.
Wenn nicht, finde ich Ihre Aussagen nicht in Ordnung. Aber damit muss ich dann leben. Wie Sie mit meiner Auffassung leben müssen.
Das dies so möglich ist, garantiert übrigens unser Rechtsstaat und unsere Polizei. ;o)
Ihnen weiterhin einen guten Tag.
Moin,
die Gespräche werden mit dem Vorstand des FC St. Pauli geführt. Nicht im Internet mit anonymen Mailschreiberinnen und -schreibern.
Das verstehen Sie gewiss.
Mit freundlichem Gruss
Sie empfinden “die permanente Unterstellung”, die Hamburger Polizei übe “Polizeigewalt” aus als unverschämt.
Ich empfinde einen Innensenator, der sich bewusst der Wahrheit verschließt als unverschämt. Vorallem, aber nicht nur, den Opfern von Polizeigewalt gegenüber.
Hallo Herr Neumann,
Sie schreiben: ……ich verschliesse mich keiner Diskussion…..
Ahja?! Dann gehen Sie doch mal auf die ernstgemeinten Ideen der hier schreibenden ein, dann stellen Sie sich doch mal in angemessener Weise der Kritik.
Die ganze Zeit bemerken sie fast ausschließlich die (auch meiner Meinung nach berechtigte und angemessene) Polizeikritik, aber die ganzen anderen in dieser Diskussion wichtigeren Punkte ignorieren Sie wohlwissend.
Ihr vermeintlicher Fan!
Guten Tag,
ich verschliesse mich keiner Diskussion. Nur halte ich die ständige Behauptung, Polizei übe rechtswidrig Gewalt aus, habe den Recht die Strasse freigeknuppelt, etc. für falsch. Leider fruchten meine Hinweise auf erprobte rechtsstaatliche Verfahren nicht. Und durch das ständige Wiederholen solcher Behauptungen ohne Beweise zu haben, werden sie nicht richtiger.
Was die Stadionwache angeht, so gibt es klare Vereinbarungen. Warum ich diese aufgrund von offenen Briefen oder anonymen Mails brechen sollte, ist mir nicht klar. Werde ich vermutlich auch nicht mehr verstehen.
Ihnen einen guten Tag.
Ich stelle gar nichts dar.
Ich empfinde nur die permanente Unterstellung, die Hamburger Polizei übe “Polizeigewalt” aus als unverschämt. Wenn Sie diese Meinung nicht teilen, müssen Sie sie genauso ertragen, wie ich Ihre Meinung ertrage.
Guten Tag Ihnen.
Moin,
aus meiner Sicht hat sich die Stadt erheblich engagiert. Dies mag aus Ihrer Dicht nicht ausreichen, aber ich finde dies ist in diesen Zeiten einiges.
Was Sie mit Schmiergeld meinen, kann ich nicht nachvollziehen.
Guten Tag Ihnen.
“Wenn mir aber vermeintliche Anhänger des FC St. Pauli hier immer und immer wieder schreiben, dass in Folge von angeblicher Polizeigewalt eine Wache im Millerntor nicht zumutbar sei, dann bin ich darüber fassungslos. Nach allem, was an Unterstützung des Vereins seit der Stadt seit Jahren geflossen ist.”
Sie sollten lieber fassungslos ob der Polizeigewalt sein – die ist nämlich alles andere als “angeblich”, und das wissen und tolerieren Sie wiederholt:
http://www.taz.de/!94031/
http://www.youtube.com/watch?v=NMoD1A5grZ4
http://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/polizeigewalt137.html
Ich verstehe auch Ihre Argumentationslogik in der zitierten Passage nicht:
heisst das, wegen der “geflossenen Unterstützung” darf man auf Unrecht nicht mehr hinweisen? Das klingt ja schon fast nach Schweigegeld…
Nochmal:
man hat sich m.E. mit einem offenen Brief vertrauensvoll an Sie gewandt, um evtl. die letzte Hoffnung auf eine sinnvolle Lösung nicht begraben zu müssen.
Auch ich hatte nach Lesen des Briefes, und dem Wissen, dass er an Sie gesandt wurde, die Hoffnung, dass sich evtl. noch etwas zum Guten ändern könnte (u.a. war ich auch anwesend, als Sie zum Treffen im CENTRO SOCIALE kamen, und war davon positiv angetan).
Doch leider haben Sie es in den letzten Stunden geschafft, meine (und wahrscheinlich viele andere) Hoffnungen mit Ihrer Antwort und vor allem Ihren Kommentaren zu zerschlagen:
Wenn Sie das Alles wirklich so ernst meinen, wie Sie es hier geschrieben haben, und tatsächlich so wenig selbstkritisch Ihr Ressort und damit auch das Verhalten der Polizei sehen, dann Gut’ Nacht…
Wie haben Sie es damals im C.S. so schön formuliert (Sinngemäß):
Wir können Sie an Ihren Taten messen?
Danke, mir reichen Ihre geschriebenen Worte bereits.
Schade, ich hatte naiverweise wirklich gehofft, mit Ihrer Hilfe ist evtl. eine Lösung in Sicht, die eigentlich im Sinne aller Parteien (nicht politisch gemeint!) ist – doch leider wird die Polizeiwache wohl auch mit Ihrer Hilfe ins Stadion “geprügelt”…
Sehr geehrter Herr Neumann,
es überrascht schon sehr: Sie bieten hier die Möglichkeit der Diskussion, verschließen sich dann aber vollkommen. Auf die geäußerten Argumente sind sie keineswegs eingegangen, stattdessen äußern sie Plattitüden oder beleidigen Gesprächspartner auf, statt die Menschen der Stadt ernst zu nehmen. Schade, aber für die Besucherinnen und Besucher dieser Seite hoffentlich auch erkenntnisreich.
1. Polizeigewalt: Sie beleidigen hier Menschen, die sich den Ansichten von amnesty international und so gut wie allen Bürgerrechtsorganisationen anschließen. Dafür sollten Sie sich schämen. Sind diese Organisationen in Ihren Augen auch “eines Geistes Kind”? Dann sollten Sie mal über Ihren “Geist” nachdenken, und darüber, welches Verhältnis zu Bürgerrechten Sie an den Tag legen.
2. Zur Wache: Warum gehen Sie auf den guten Beitrag des Users “Philipp” nicht ein? Wenn Sie selbst auf solche Beiträge nicht eingehen, wofür gibt es dann dieses Diskussionsangebot?
Beste Grüße.
Herr Neumann,
Sie wollen doch nicht allen Ernstes Kritik als Beleidigung darstellen – und das auch noch wiederholt!
Verdammtnochmal, Sie sind gewählt und nicht von Gott gesandt. Benehmen Sie sich gefälligst auch so! Is ja nicht auszuhalten. Und wenn Ihnen diese Form der Kommunikation nicht gefällt, dann hören Sie doch einfach auf damit und befeuern Sie das ganze nicht ständig mit neuen Ungeheuerlichkeiten.
Wes Geistes Kind Sie sind, zeigen Sie hier seit Tagen auf schmerzhafte Weise.
Tschüß
Den Eindruck habe ich auch. Leider.
Wenn mir aber vermeintliche Anhänger des FC St. Pauli hier immer und immer wieder schreiben, dass in Folge von angeblicher Polizeigewalt eine Wache im Millerntor nicht zumutbar sei, dann bin ich darüber fassungslos. Nach allem, was an Unterstützung des Vereins seit der Stadt seit Jahren geflossen ist.
Gleichzeitig schreiben andere offene Brief, während der Vorstand klare Absprachen getroffen hat. Was soll man davon halten?!
Sehr geehrter Herr Neumann,
wenn ich mir Ihre Kommentare hier so durchlese, werde ich das Gefühl tatsächlich nicht los, dass die Polizeiwache das weitaus geringere Problem für Hamburg darstellt.
Das mag nun unsachlich sein, aber einer sachlichen Diskussion verschließen Sie sich ja eh.
Durch diesen Blog bestand zumindest die Hoffnung darauf, weswegen Sie vermutlich als Adressat des offenen Briefes, sowie der Kommentare auf Ihre Antwort, überhaupt in Frage zu kommen schienen.
Tatsächlich enttäuscht,
ein weiterer interessierter, wenn auch anonymer, Mensch
Für mich sind Sie kein Spinner!
Ich stelle nur fest, dass ich in einer anderen Welt lebe, als manch Mailschreiber.
Erstens ist das Internet für mich ungeeignet, Vertragsverhaltnisse zu diskutieren.
Zweitens hat der Vorstand des FC St. Pauli klare Zusagen gemacht.
Drittens empfinde ich die ständige Beschimpfung von Polizistinnen und Polizisten als völlig unangemessen und falsch.
Im übrigen zwingt Sie auch niemand, meine HP zu besuchen. Schön, dass Sie es aber trotzdem tun ;o)
Guten Tag Ihnen.
Moin,
der Vorstand des FC St. Pauli hat klare Zusagen gemacht. Der Verein hat die Unterstützung gern in Anspruch genommen, der Bauantrag ist gestellt und genehmigt worden. Das ist Position des Vorstandes.
Wenn der FC St. Pauli eine interne Diskussion führt oder führen sollte – was ich nicht weiß -, dann mag dies dort geschehen.
Es ist nicht meine Aufgabe, mich an solchen Vereinsdiskursen zu beteiligen. Das muss der Verein für sich klären.
Viel Erfolg dabei!
Ich kann und werde jedoch nicht die vorhandenen oder auch nicht vorhandenen Probleme des FC St. Pauli lösen können. Für mich gilt das Wort des Vorstandes!
Mit freundlichen Grüßen
Wenn Sie Zeuge von konkretem, nicht rechtmäßigem Verhalten von Polizistinnen oder Polizisten haben, wenden Sie sich an die Staatsanwaltschaft.
Aus dem eventuellen Fehlverhalten von Polizistinnen und Polizisten abzuleiten, dass eine Stadionwache nicht zumutbar ist, teile ich nicht. Der FC St. Pauli im übrigen auch nicht.
Einen guten Tag.
Guten Tag Herr Naumann,
ihr Verhalten kritischen Mitmenschen gegenüber (auf ihrem eigenen Blog, auf dem Sie selbst die Möglichkeit zur Verfügung stellen, sich anonym zu äußern) in solch unverschämter, arroganter Art und Weise zu begegnen macht mich nahezu sprachlos!
Es wurden sowohl hier, wie auch u.a. im Schreiben der AG Stadionbau mehrfach sachlich und freundlich zahlreiche wichtige Punkte zur Sprache gebracht.
Auch seitens des Fanladens wurde zur Sprache gebracht, worin bei der aktuellen Planung die Probleme frühzeitig erkannt wurden und werden.
Sich nun wie ein 7-jähriger Junge, dem der Lutscher geklaut wurde, bockig hin zu stellen, dass soll ihre Art von bürgerfreundlicher Politik sein?!
Ist das die Einstellung ihre, oder gar die der SPD, zu (basis-)demokratischer Politik, die Sie hier an den Tag legen?
Ihre unverschämte Art Opfern von Polizeigewalt zu begegnen ist wirklich erschreckend und unglaublich. Informieren Sie sich doch bitte einmal bei Amnesty, den kritischen Polizist_innen und anderen sozialen Gruppen wie die zu ihren Äußerungen so stehen. Es geht hier und auf Seiten der Polizeikritiker_innen niemanden, der/die pauschal allen Polizist_innen unterstellen würde, sie wären alle brutale Schläger_innen. Sich aber hin zu stellen, als gäbe es dieses Problem nicht, ist schlicht einer sich “sozial-demokratisch” nennenden Partei alles Andere als würdig!
Es wäre wünschenswert, Sie unterlassen Aussagen wie diese zukünftig:
Zitat: „…sich meine überaus große Sympathie für den FC St. Pauli nach den Erfahrungen der letzten 14 Monate verändert hat…“!
Denn diese und ähnliche könnten sich schneller zum Bumerang entwickeln, als es Ihnen lieb sein dürfte. Solch Verhalten ist eines Innensenators schlich unwürdig und höchst peinlich, es bleibt zu wünschen, dass die Basis der Hamburger SPD, ihrer Wähler_innen und auch die Hamburger Presse ihre Äußerungen hier aufgreift und zum Thema machen werden!
MfG
Arno Nym
Sind wir jetzt schon per “Du”?
schließe lieber diese Kommentarmöglichkeit weil du immer mehr Wähler vergraulst mit deinen Aussagen.
Wenn Ihnen diese Form der Kommunikation nicht passt- berufen sie doch ein zeitnahes Diskussionsforum ein unter Einbeziehung des Vereins, Fanladen, Polizei, vereinsinternen Arbeitsgruppen, Fans und Mitbürgern. Dann würden sie was tun und haben IHRE Ansprechpartner an Bord: Verein und ihre Wähler und Wählerinnen. Denn Sie verstecken sich doch hier genauso, indem sie auf 98% der Fragen gar nicht erst eingehen.
Sehr geehrter Herr Neumann,
Zu allererst einmal Lob dafür, dass Sie sich den Fragen stellen und eine gewisse Bürgernähe zeigen, so etwas würde nicht jeder in Ihrer Position machen. Was ich aber hier in den Kommentaren von Ihnen zu lesen bekomme, verschlägt mir glatt die Sprache. Zum einen, weil Sie konsequent sämtliche Fragen und Argumente ignorieren und sich hinter die vermeintlich sichere “Vertrag ist Vertrag” – Linie zurückziehen… Aber okay, das ist zwar enttäuschend, kann jedoch noch irgendwie, und mit viel guten Willen, unter “Unterschiedliche Ansichten” eingeordnet werden. Zum anderen, und hier wird es wirklich schlimm, beleidigen und diffamieren Sie Ihre eigenen Bürger, die anscheinend bislang immerhin den Eindruck hatten, dass man mit Ihnen diskutieren könnte. Ja, jeder hat mal das Recht angepisst zu sein, in einer Position wie der Ihrigen habe ich mich allerdings zusammenzureißen, vor allem wenn ich mich auf so extrem dünnen Eis befinde, wie Sie das bei Ihnen gerade mit dem Abstreiten der Polizeigewalt der Fall ist.
Aber gut, wenn Sie unbedingt diese Richtung einschlagen wollen, dann bleibt wohl nur zu festzuhalten, dass spätestens seit dem 2.6., als Nazis der Weg für eine Alternativroute freigeknüppelt und gepfeffersprayt (bzw es versucht) wurde, klar sein sollte, wessen Geistes Kind Sie sind.
Mit freundlichen Grüßen aus meiner eigenen Welt,
ein weiterer, “anonymer”, und immernoch fassungsloser, Internetspinner
ach Gottchen… jetzt dichte ich Ihnen schon eine familiäre Beziehung zu mir an. Streiche “Müller”, setze “Neumann”.
Sehr geehrter Herr Müller,
und ICH bin sehr erschrocken, dass Ihnen nichts davon bekannt ist, dass einem Journalisten damals die Zähne ausgeschlagen wurden. Hat es damals kein Ermittlungsverfahren gegeben? Ebenso bin ich erschrocken, dass Sie den Eindruck vermitteln, als würde es Polizeigewalt in diesem Land nicht geben. Um der Wahrheit einmal ins Gesicht zu sehen, kann ich Ihnen nur empfehlen bei Youtube einmal nach “Polizeigewalt” zu suchen. Da finden sich Szenen, wo mir als Demokratin schlecht wird. Und ich bleibe dabei: Als Innensenator Diskussionspartner zu beleidigen, nur weil diese keine Beweise für solche Übergriffe vorlegen können (welche es nun mal nicht immer gibt), ist Ihrer Position nicht würdig. Sie sagen sinngemäß: Wer behauptet es würde keine Polizeigewalt geben ohne konkrete Beweise vorzulegen, der zeigt, wessen Geistes Kind er ist. Das ist angesichts dessen, was alleine im Intenet an Videos kursieren – die Ihnen teilweise sicher bekannt sind – eine Frechheit.
Und eine Bitte noch: Es klingt doch immer sehr “vorwurfsvoll”, wenn Sie hier die Anonymität der schreibenden Menschen erwähnen. Letztendlich aber sind Sie es doch, der den Menschen hier die Möglichkeit einräumt, sich zu äußern. Das geht im Rahmen eines Kommentarfeldes nun mal nur anonym, selbst wenn jemand – so wie ich – seinen Namen angibt. Wenn Ihnen das nicht recht ist, sollten Sie diese Möglichkeit der Diskussionaufnahme vielleicht nochmal überdenken.
Gruß
H. Müller
Sehr geehrte Frau Müller,
wer immer und immer wieder Polizistinnen und Polizisten anonym beschuldigt, Straftaten begangen zu haben, aber gleichzeitig keine Beweise vorlegt, macht für mich deutlich, “wessen Geistes Kind” er oder sie ist.
Meine Absicht war und ist es nicht, jemanden zu beleidigen. Ich bin aber schon erschrocken und bin es noch, in welchen Welten manche anonyme Mailschreiber sich gedanklich bewegen.
Ihnen einen guten Tag!
Sehr geehrter Herr Neumann,
ich kann es gerade nicht glauben, was Sie hier öffentlich “vom Stapel lassen”. Beispiel: “Ihre Argumentation, ja Unterstellung macht deutlich, wessen Geistes Kind Sie sind.”
Ganz unabhängig davon, dass ich bei dem Empfänger Ihrer Antwort keine Unterstellungen finden kann und die Argumentation sehr schlüssig finde. Selbst wenn dem NICHT wäre. Eins hat der Autor im Vergleich zu Ihnen ganz sicher nicht gemacht: Seinen Diskussionspartner beleidigt!
Wie kann man sich in Ihrer Position auf der eigenen öffentlichen Webside dermaßen im Ton vergreifen? Das grenzt am Tatbestand der Beleidigung. Sie diffamieren hier öffentlich Bürgerinnen und Bürger “Ihrer” Stadt, die durchaus sachlich argumentieren. Und wie gesagt – selbst wenn diese sich im Ton vergreifen würden (was sie aber nicht einmal tun) – ist solch eine Reaktion Ihrerseits skandalös. Ich forde Sie auf, sich hier öffentlich zu entschuldigen!
Gruß
Heike Müller
Hallo Herr Neumann,
ich finde es erschreckend, wie Sie als verantwortlicher Politiker mit Sorgen und Nöten Ihrer Bürger umgehen. Wer ein anderes Bild hat, wird diffamiert (“werden sie erwachsen”) oder Sie reagieren bockig (“keine Lust mehr”). Auch sollten Politiker heutzutage durchaus verstehen und darauf reagieren, dass Kommunikation weit komplexer funktioniert als früher. Dazu gehören nicht immer nur Informationen, die einem genehm sind und ein Zurückziehen auf Standpunkte “ich rede nur bestimmten Leuten”, andererseits aber für aus Ihrer Sicht positive Informationen das Medium Internet nutzen, passt nicht zusammen.
Auch hinsichtlich Verpflichtungen sollten Sie ihre Meinungen sortieren. Sie können sich bzgl. der Vereinbarungen dem HSV gegenüber nicht auf eine Position “ich bin erst seit 2011 verantwortlich” zurück ziehen und sich dann bzgl. des FC St. Pauli auf eine angebliche, wesentlich ältere, mündliche (!) Zusage berufen.
MW gibt es keine vertraglichen Zusagen oder Vereinbarungen darüber, dass im umgebauten Millerntor-Stadion mehr als die von der Versammlungsstättenverordnung bzgl. DFL vorgeschriebenen Polizeiräumlichkeiten entstehen und vom Verein finanziert werden. Auch als Gegenleistung für städtische Unterstützung war dies nicht Voraussetzung.
Das Sie nun die Frage stellen, ob hierüber hinausgehende Zusatzleistungen (großere Wache/Domwache) der Bürger etwa bezahlen soll, erschreckt mich doch. Ich frage mich, welches Verständnis Sie von staatlichen Aufgaben haben.
Natürlich ist der Bau von Polizeiwachen staatliche Aufgabe!
Insofern liegt es auch an der Stadt, hierfür erforderliche finanzielle Mittel bereit zu stellen.Nur zur Klarstellung: ich rede nicht von den DFL-Anforderungen an eine Stadionwache, sondern die über diese Anforderungen hinaus gehenden Kosten einer weit größeren Domwache. Ersteres stellt niemand in Frage.
Sofern nun aber diese größeren Räumlichkeiten im Stadion realisiert werden sollen, sehe ich hierfür finanzielle Verantwortung beim Senat – entweder durch direkte Investition oder durch entsprechende, ortübliche Miete. Diese Mittel können dann aber genauso gut in die Modernisierung der aktuellen Gebäude fließen. Es gibt ja diese Alternativszenarien.
Glaub man Gerüchten, stehen für beides keine Mittel zur Verfügung – ist das richtig?
Sollte dies so sein, sehe ich keinen Grund, warum ein Sportverein dem Staat eine tolle, neue Polizeiwache finanzieren sollte.
Vielleicht können Sie mir ja einen nennen…
Viele Grüße
Michael
Es tut mit leid, dass Sie erschrocken sind.
Ich möchte Ihnen gern noch einmal meine Eindrücke schildern:
Sich im Internet anonym “versteckende” Menschen schreiben mir Mails, formulieren Fragen, Erwartungen, vielleicht Hoffnungen.
Der verantwortliche Verein, dessen Vorstand verhält sich mir gegenüber schweigend.
Daneben werden immer und immer wieder Beschuldigungen gegen Polizistinnen und Polizisten erhoben, aber keine Beweise vorgelegt.
Und dann wird mir auch noch vorgeworfen, ich ginge nicht darauf ein.
Dass diese virtuelle Diskussion auf mich anstrengend wirkt mögen Sie verurteilen, was ich aber auch nicht ändern kann.
Guten Tag Ihnen.
Hallo Herr Neumann,
ich finde es erschreckend, wie Sie als verantwortlicher Politiker mit Sorgen und Nöten Ihrer Bürger umgehen. Wer ein anderes Bild hat, wird diffamiert (“werden sie erwachsen”) oder Sie reagieren bockig (“keine Lust mehr”). Auch sollten Politiker heutzutage durchaus verstehen und darauf reagieren, dass Kommunikation weit komplexer funktioniert als früher. Dazu gehören nicht immer nur Informationen, die einem genehm sind und ein Zurückziehen auf Standpunkte “ich rede nur bestimmten Leuten”, andererseits aber für aus Ihrer Sicht positive Informationen daS
Guten Morgen,
um es kurz zu machen: Ich habe in meinem Etat keine finanziellen Mittel für einen solchen Bau.
Im übrigen führe ich Gespräche oder Verhandlungen nicht mit anonymen Menschen im Internet. Vertreter und Ansprechpartner des FC St. Pauli ist der Vorstand. Sollte sich dies ändern, teilt mir dies der Vorstand gewiss mit. Hat er aber bisher nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Guten Morgen,
entschuldigen Sie, aber die Ideen sind nicht neu und dies kann man sehr gut den Unterlagen der AG Stadionbau, (z.B. https://www.dropbox.com/s/pjxhfsk2t06xstx/AGStadionbau-Gegengerade-20120504.pdf – http://www.radiofreemusic.de/ag-stadionbau/AGStadionbau-Gegengerade-20110926.pdf) verschiedenen Interviews auch entnehmen – bereits 2011 starteten die Diskussionen und sie schreiben ja selbst, dass es in der Zwischenzeit Verhandlungen gab – diese wurden vor wenien Tagen als gescheitert erklärt (Finanzierungsproblem) – daher ist es verständlich, dass das Problem jetzt hochkocht, hatten doch viele Mitbürger gehofft, dass besonders nach den Problemen beim Schweinske Cup neue Wege gegangen werden und man nicht wieder wartet bis was passiert und dann eine durchaus erschütternde Fehleranalyse beginnen muss.
Zum Anderen fehlt mir der Gestaltungs- und Lösungswille, als Politiker sind sie an Kompromisslösungen gewöhnt und oft auch interessiert, daher gibt es verschiedene Beispiele wie man das Problem auf absehbare Zeit gegebenfalls ja mit Übergangszeiten etc. lösen bzw. regeln kann… dass der Rohbau steht sollte nicht das große Problem sein, da die Räume auch in Zukunft anderweitig genutzt werden können.
Es sollte weiterhin nicht vergessen werden, dass dem HSV sowohl mit dem wesentlich größeren Grundstück, als auch mit massiven Investitionen in die Infrastruktur und Anbindung geholfen wurde. Dies soll, wie ebenfalls bereits erwähnt, keine reine Bitte nach Subventionen sein, sondern es geht um eine faire Behandlung und die Entwicklung einer Lösung, verbunden mit einem Kompromiss mit dem alle Seiten einverstanden sind.
Die Polizeiwache im Volkspark ist von der Größe her ungefähr vergleichbar mit der aktuell geplanten für die Gegengerade. Allerdings hat allein das Stadion eine fast doppelt so hohe Kapazität, zudem ist die Wache auch für die O2-Arena zuständig und die nächste “normale” Wache ist weiter weg, als beim Millerntorstadion, das mit der Lerchen- und der Davidwache zwei leistungsfähige Polizeiwachen in unmittelbarer Nachbarschaft hat.
Es gibt im Millerntorstadion darüber hinaus eine Einsatzzentrale für die Polizei und Rettungsdienste ( Ecke zwischen Süd und Haupt).
Sie können selbst den verschiedenen Interviews und Texten entnehmen, dass selbst die Polizei diese Wache nicht als notwendig ansieht und wir müssen objektiv betrachten, was soll hier der Verein noch über die Mindesstandarts (überdurchschnittlich viel im deutschlandweiten Vergleich) hinaus leisten und was ist eigentlich auch staatliche Aufgabe im Hinblick auf andere Veranstaltungen.
Dies nur noch einmal zur Klarstellung und Ergänzung- Gastredner hat ja auch eine interessante Frage gestellt und hofft wie viele hier auf eine fundierte, sachkundige und aussagekräftige Antwort!
Sehr geehrter Herr Neumann,
eine wie ich finde berechtigte Frage, die sich den St. Pauli-Fans stellt, ist, auf welcher juristischen Grundlage denn überhaupt eine Polizeiwache entstehen soll, die größer ist, als die von der DFL vorgeschriebenen Arrestzellen? In dem unten verlinkten Schriftstück ist von einer solchen Wache jedenfalls nicht die Rede! Auch ist nicht die Rede davon, dass die monetären Zusagen an den FC St. Pauli _überhaupt_ gekoppelt sind an die Forderung nach einer Wache; die Rede ist vielmehr vom gesteigerten “Image der Sportstadt Hamburg”, das durch ein zweites Bundesligastadion entstünde.
Dem Vernehmen nach gab es über dieses Schriftstück hinaus lediglich mündliche Zusagen des damaligen Präsidenten Littmann. Wie die genau ausgesehen haben und auf welcher Basis sie erfolgten, war bislang noch niemand im Stande darzustellen.
Und zu Ihrem Ratschlag, Beamte anzuzeigen: Im Falle der Vorkommnisse im “Jolly Roger” z.B. ist das selbstverständlich geschehen, bislang jedoch ohne _jegliches_ Ergebnis, nicht zuletzt “dank” der nicht vorhandenen Kennzeichnungspflicht für die Beamten, die es eben gar nicht erst möglich macht, einen bestimmten Beamten anzuzeigen! Ihren “Ratschlag” diesbezüglich würden die Geschädigten von damals daher wahrscheinlich mit einer gewissen Bitterkeit aufnehmen…
Und das alles fällt Ihnen ein, als der Rohbau fast fertig ist?
Ich habe einen ganz anderen Eindruck.
Schade.
Die Frage bei dieser Wache sollte auch sein, wer profitiert von ihr! Ist das nur der FC St. Pauli? – ich denke nicht, denn Sie wissen auch, dass diese Wache auch bei anderen Veranstaltungen auf dem HGF etc. genutzt werden soll.
Ich finde es schade, dass Sie diese Frage bei einem Stadion stellen, dass wirklich tausende Menschen nutzen, sowie im Hinblick auf Veranstaltungen, die von Millionen besucht werden – ich denke es gibt zich andere Dinge, die würden die Steuerzahler eher nicht bezahlen.
Des Weiteren kann die Stadt auch über einen Zeitraum helfen, bei der Investorensuche helfen usw usw usw Sind Sie so unkreativ – Sie sind doch der Experte von uns! …. Ich hatte auch mehrere Beispiele (unten) gennant.
Ich bedaure mittlerweile das Nutzen der Kommentarfunktion, da Sie sich (wie erwähnt) nicht inhatlich mit den Sachpunkten auseinander setzen und ein Gespräch, wo die eine Seite ihre Meinung hat und sich aus Prinzip nicht bewegen will, keine Lösungswege nennt und pauschalisierend argumentiert führt zu nichts.
Ich hoffe Sie überdenken noch einmal ihre Argumentationskette und Ihre Antworten. Taten statt zahlreichen (inhaltsleeren) Worten sind eh vielen ihrer Wähler lieber!
Es tut mir leid, dass ich Ihrem Anspruch nicht gerecht geworden bin.
Aber haben Sie die Erwartung, dass die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler diesen Betrag aufbringen?
Sonnigen Tag!
Her Neumann,
ich hoffe nicht, dass das jetzt Ihre Antwort auf meinen Text war, da er in der Qualität sehr mangelhaft ist, dabei weder auf die Inhalte eingeht und wiederholt nicht auf ihr eigenes Vorgehen abzielt. Politik soll bekanntlich gestalten und nicht verschieben. Sie könnten durchaus aktiv auch auf den Fc St. Pauli zugehen, immerhin wurden sie aufgefordert und die Öffentlichkeit nimmt sehr wohl auch von vereinsinternen Initativen Notiz.
Wie sind/ waren Sie in die Prozesse eingebunden? Was wollen sie unternehmen?
Dieser Abbsatz gibt innen ja bereits eine sehr passive Rolle ” In den vergangenen Monaten hat es eine ganze Reihe von Gesprächen des FC St. Pauli mit der Polizei und dem Sportamt der Innenbehörde zur Frage gegeben, an welcher Stelle und in welchem Umfang es polizeiliche Räume im Stadionbereich geben soll. Soweit ich weiß, scheitert die Option einer Unterbringung in einer neuen Domwache nicht am guten Willen, sondern an den hier entstehenden erheblichen Mehrkosten in der Grössenordnung von mindestens 600.000 Euro für die sich nach Angaben des Vereins offenbar kein Investor findet”
Ich lege Ihnen auch gern das Interview von Herrn Vizepräsident Dr. Gernot Stenger (http://www.fcstpauli.com/magazin/artikel.php?artikel=11692&type=&menuid=57&topmenu=112) ans Herzen – das mit ihrer Behauptung nicht übereinstimmt, sondern lediglich den Aspekt der Finanzierbarkeit untermauert- wesegen die Haltung (nicht die Überzeugung) nicht geändert werden kann – dies ist ein Unterschied den Sie kennen sollten, als Politiker – Hier könnten Sie, als Hamburger Innensenator, durchaus unterstützend einwirken… wenn Sie denn wollen!
Ich hoffe in Zukunft auf inhaltsreichere und hochwertige Aussagen Ihrerseits, sowie ein engagiertes Vorangehen, ansonsten befürchte ich werden Sie noch zahlreiche Zuschriften (in verschiedener Art und Weise, sowie Qualität) erreichen.
Moin,
die Haltung des Vorstandes hat sich nicht geändert. Zumindest hat sich dieser bei mir in dieser Angelegenheit nicht an mich gewendet.
Es gibt Verträge und genehmigte Bauanträge.
Sollte sich daran etwas ändern, müsste sich der Vorstand hier aktiv zeigen.
Meines Wissens hat er dies gegenüber dem Bezirksamt Mitte nicht getan.
Damit ist die Haltung des FC St. Pauli klar.
Oder spricht der Vorstand nicht mehr für den Verein?
Sonnigen Tag Ihnen.
Moin,
auch wenn ich schon sehr alt aussehe, bin ich erst seit 2011 Sportsenator. Deshalb kann ich Ihnen die Vertragsgestaltung mit dem HSV gerade nicht auswendig darstellen. Schauen Sie doch bitte in die damalige Drucksache.
Und hören Sie mit diesem wenig souveränen underdog-Gerede auf. Es wird dem FC St. Pauli nicht gerecht.
Sonnigen Tag.
Sehr geehrter Herr Neumann,
ich kann Sie verstehen, dass Sie keine Lust mehr haben E- Mails dieser Art zu lesen- ich denke jeder von uns hätte gern weniger Probleme.
Man kann die Sachlage bewerten wie man möchte und vortrefflich über die Sinnhaftigkeit und das Verfahren von “offenen Briefen” diskutieren – doch am Ende bleibt deutlich – “Es gibt ein Problem”.
Sie als Politiker (und so habe ich Sie auf einigen Veranstaltungen erlebt) haben immer eine direkte Politik favorisiert und ich denke in unserer medialen Welt ist eine Form dieser direkten Politik auch das Versenden von anonymen Nachrichten. Ich finde es es schade, dass sie auf konkrete Fragen, die auf eine weiteres Vorgehen abzeilen, nicht antworten.
Dennoch möchte ich die gleiche Frage stellen: Sie, als Politiker, erkennen nun eine Problemlage, die in der Zukunft durchaus anschwellen kann, besonders wenn man vergangene Vorfälle dabei berücksichtigt – wie ist das weitere Vorgehen?
Werden Sie das Gespräch mit dem Verein wiederholt suchen, zusätzlich mit den Fan- Vertretern, Fanladen oder der AG Stadionabu (die aus Fankreisen extra installiert wurde) – Wie wollen sie ihre Politik im vorliegenden Fall einbindend und direkt gestalten ?
Ich lege Ihnen ein zeitnahes Vorgehen unter Einbeziehung der Fanvertretungen sehr ans Herzern- dieser Schritt der offenen Beteiligungspolitik, die ihre Wähler und Wählerinnen vermehrt einfordern, wäre in dieser Situation sicherlich deeskalierend.
Für ihre Überlegungen und die Diskussionen in der Zukunft sollten folgende Punkte eine Rolle spielen:
Die einzig bekannte schriftliche Vereinbarung ist die Senatsdrucksache, die die Basis für die Entscheidung der Bürgerschaft über den Zuschuss gewesen ist:
https://www.buergerschaft-hh.de/Parldok/tcl/PDDocView.tcl?mode=show&dokid=19269&page=0
Dort wird für die “Gegengerade” ausschließlich eine Polizeiwache entsprechend der DFB-Richtlinien erwähnt (weder von Ausweitung der Stadionwache, noch über eine Stadionwache, die zu Domzeiten nutzbar wäre, wird geschrieben).
Diese Drucksache lässt verlauten:
“Wie in vergleichbaren Metropolen auch würde ein zweites
bundesligataugliches Stadion eine wertvolle Ergänzung
der Infrastruktur in Hamburg darstellen und wäre ein
bedeutender Baustein für das Image der Sportstadt Hamburg. Das Stadion würde zudem im Sportstättenkonzept
einer möglichen Bewerbung um die Ausrichtung Olympischer Sommerspiele eine wichtige Rolle spielen (z. B. als
Austragungsort für das olympische Hockeyturnier). Deshalb sind der Umbau und die Modernisierung des Millerntorstadions ein Projekt von gesamtstädtischem und sportpolitischem Interesse.”
Die AG Stadionbau hat seit Beginn der Zusammenarbeit die Ablehnung einer umfangreichen Polizeiwache in der Gegengerade deutlich gemacht, sachlich begründet und aktiv die Suche nach Alternativen vorangetrieben, teilweise mit Unterstützung von Architekten aus der Fanszene. Im Präsidium konnte dabei Verständnis geweckt und Unterstützung gewonnen werden, auch von Sicherheitsbeauftragten kam wichtiger Input.
Der Verein hat sich seit den Zusagen 2006/2007 geändert, sowie die Hamburger Politik es ja eigentlich auch sollte. Wachsender sportlicher Erfolg und wachsende Fangruppierungen sind festzuhalten. Die Flächen des Stadions sollten daher in erster Linie dem Verein und den Fans zugute kommen und nicht einer externen Institution, die zudem auch problemlos außerhalb des Stadions untergebracht werden könnte, denn der Verein wird in Zukunft eher wachsen als schrumpfen. Über kurz oder lang werden neue Diskussionen über Räumlichkeiten auf den Verein und die Stadt zukommen.
Der Punkt gewaltpräventive Arbeit und Polizei ist ein springender Punkt und sie gehen leider sehr unsachlich auf den Hintergrund ein (auch wenn an Sie unsachliche Worte gerichtet werden, ist eine sachliche Antwort der “gute Ton” ihreres Berufes, richtig?) Die Arbeit des Fanladens verläuft auf der Basis des „Nationalen Konzept Sicherheit und Sport“ und wird finanziert von der Stadt Hamburg und der DFL. Sie hat zur Aufgabe, im Bereich Fußball sozialpädagogisch und gewaltpräventiv zu arbeiten und betreut dementsprechend auch jugendliches Klientel, welches teilweise kein gutes Verhältnis zur Exekutive hat. Durchgeführte “Runde Tische” zwischen Bundesinnenminister Friedrich, der DFL und Fanvertretern haben in Gesprächen die sinnvolle und wirksame Arbeit von Fanprojekten hervor gehoben, diese darf nun nicht in Hamburg geschwächt oder eingeschränkt werden und aus den Punkten ergibt sich, dass sie sachkundingen Vertreter des Fanprojekts ihre Arbeit durchaus als gefährdet ansehen.
Daher müsste selbst aus der Sicht der Polizei eine Lösung außerhalb der Gegengerade eigentlich aus verschiedenen Gründen attraktiver sein.
Lösungen wurden auch manche genannt (Ich legen ihnen die Drucksachen der Fanvertreter sehr ans Herzen) : AG Stadionau: “Unserer Einschätzung nach wäre eine Realisierung auf der Fläche der aktuellen Domwache ohne größere Probleme möglich. Die Fläche wird aktuell etwas ineffizient genutzt (großer Innenhof; in Zukunft nur eine Garage für ein größeres Polzeifahrzeug nötig), zudem könnte man bei Bedarf das Büro des Domreferats und die Räumlichkeiten des Rettungsdienstes in den noch freien Bereich in der südlichen Gegengerade verlagern. Zugeständnisse des Domreferats wären dann nicht nötig.”
Für die Fläche der Polizeiwache in der Gegengerade gibt es zum Anderen auch den Vorschlag eines Museums, dass durch den Bau der Polizeiwache nicht mehr realisiert werden könnte und somit könnte hier kein Stück sozialer Kultur entsehen – dabei ist doch der Raubbau und die Verhinderung von sozialer Kultur nicht ihre Politik, die Politik der SPD. Steuereinnahmen, Kulturangebote etc. leißen sich mit dem Museum realisieren.
Das Museum muss dabei im Kontext des Stadtteils St. Pauli gesehen werden und würde auch einen Teil zur Stadtteilversätndiung und weiteren Entwicklung beitragen, was im Hinblick auf eine weiter anschwellenden Stadt- und Wohnungspolitik sicherlich von Vorteil ist, wenn konkrete Orte/ Anlaufpunkte geschaffen werden.
Dies soll nun aber kein endloser Text werden, aber ich denke es wird deutlich, dass es verschiedenen Aspekte bei dieser Problemstellung gibt und eine “Basta- Politik” gar nicht in ihrem Interesse sein kann. Problematisch ist vor allem, dass die Zeit für eine Lösung immer knapper wird – Daher nutzen Sie die Diskussionsbereitschaft der Fanvertreter, eine Erscheinung die bekanntlich immer weniger auftritt, und bewerten Sie aufgrund der Faktenlage, der geänderten Situation und den zukünftigen Entwicklungen und Möglichkeiten diese Sachlage.
Ich wünsche Ihnen dabei viel Glück und Fingerspitzengefühl.
Sehr geehrter Herr Neumann,
warum geben Sie keine Antwort darauf welche Gegenleistungen der Hamburger Sportverein für Ihre erhebliche Unterstützungen leisten müssen. Oder gibt es eine zweiklassen Gesellschaft im Hamburger Sportgeschäft (der große HSV und der kleine asoziale FC. St. Pauli).
Moin,
und deshalb stellen Sie sich vor, dass ich ohne Zeigenaussagen, ohne rechtsstaatliches Verfahren gegen Polizistinnen und Polizisten vorgehe?
Das kann nicht Ihr Ernst sein.
Und deshalb wirklich mein letzter Hinweis in dieser Sache:
1. Wir leben in einem demokratisch legitimierten Rechtsstaat.
2. Die Gewaltenteilung funktioniert.
3. Die Judikative überprüft das Handeln der Exekutive.
4. Wenn Sie Zeuge sind oder andere Beweise haben, dass Hamburger Polizistinnen oder Polizisten rechtswidrig gehandelt haben, wenden Sie sich bitte an die Staatsanwaltschaft.
5. Wenn Sie aber nur Gefühle, Einschätzungen oder Vorurteile über das Internet verbreiten, ist das nicht in Ordnung. Ich bitte Sie, dies zu unterlassen.
So, und nun habe ich keine Lust mehr.
Sonnigen Montag!
ein wenig lektüre zu weiterbildung in sachen polizeigewalt und warum sich manche menschen nicht trauen, dagegen anzeige zu erstatten. (aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie die gründe nicht ganz genau kennen…)
http://www.amnesty-hamburg.de/images/pdfs/polizei_internet15072010.pdf
Guten Tag,
wenn Sie Hinweise auf Fehlverhalten von Polizistinnen oder Polizisten haben, wenden Sie sich bitte an die Staatsanwaltschaft.
Ihre Argumentation, ja Unterstellung macht deutlich, wessen Geistes Kind Sie sind. Ich bezog mich auf den sprachlichen Tenor. Wenn Sie dies nicht verstanden haben, tut es mir, tun Sie mir leid.
Sonnigen Tag Ihnen!
Moin,
Gesprächspartner für die Stadt ist der FC St. Pauli. Diese Gespräche fanden und finden statt. Ich sehe keinen Grund, dies via Internet mit Menschen zu tun, die ihre Identität und Legitimation verschleiern.
Ein Wort noch zu medienwirksamen Auftritten: Ich hatte und habe solche im Zusammenhang mit dem FC St. Pauli nicht. Meiner Bitte, meinen Besuch nicht zu veröffentlichen sind vermeintliche Anhänger des FC St. Pauli nicht nachgekommen. Auch schreibe ich keine offenen Briefe, auch dies tun andere.
Zu der Frage der finanziellen Unterstützung: es ist schon bemerkenswert, dass es offensichtlich die Einschätzung bei Ihnen gibt, es gebe einen “Rechtsanspruch” darauf. Den gibt es nicht. Ich erwarte keinen Dank für mein Engagement für den FC St. Pauli, Sie mögen aber auch verstehen, dass sich meine überaus große Sympathie für den FC St. Pauli nach den Erfahrungen der letzten 14 Monate verändert hat. Was ich hier so alles geschrieben bekomme, erschreckt mich immer mehr. Offensichtlich hat der FC St. Pauli in seiner Anhängerschaft Menschen, deren Haltung mir Sorgen macht.
Wenn Sie Beweise und / oder Zeugen für Fehlverhalten von Polizistinnen oder Polizisten haben oder kennen sollten, wenden Sie sich an die Staatsanwaltschaft Hamburg. Wenn nicht, unterlassen Sie dich bitte diese anonymen Beschuldigungen.
Ich jedenfalls hab langsam keine Lust mehr, ständig diese Mails zu beantworten. Offensichtlich gibt einfach völlig unterschiedliche Sichtweisen auf unsere gesellschaftlichen Realitäten. Die werde ich durch noch so häufige Appelle vermutlich nicht mehr auflösen. Wohl auch deshalb, weil diese einfache Sichtweise : FC St. Pauli Anhänger immer alle gut – Polizei immer böse – sehr bequem ist. Schade.
Sehr geehrter Herr Neumann,
dem Autor, der darauf hinweist, dass beim Jolly Roger-Überfall durch die Polizei einem Journalisten mehrere Zähle durch einen Polizisten ausgeschlagen wurden, vorzuhalten, er würde in seiner ganz eigenen Welt leben, ist eine Diffamierung, welche ihresgleichen sucht. Würden Sie eigentlich, wenn einem Ihrer Angehörigen grundlos die Zähne ausgeschlagen werden, auch sagen “Jeder schießt mal über das Ziel hinaus.”? Und wie haben wir das folgende “wer wüsste das besser als ich…” im Zusammenhang mit der geschilderten körperlichen Gewalt zu werten??
Insbesondere in Hamburg mehren sich Stimmen gegen ausufernde Polizeigewalt. Statt einer angemessenen Verfolgung, wird seitens der Politik nur schützend die Hand über die vermeintlichen Täter gehalten. Gut und böse stehen fest. Polizisten ermitteln gegen Polizisten – unglaublich wie wir anderen europäischen Staaten in dieser Hinsicht hinterher hinken. Dass solche Taten nicht angemessen verfolgt werden, ist für einen demokratischen Staat skandalös. Auch Ihnen sind sicher die Aufklärungs- und Anklagezahlen bekannt.
Gruß
H. Sender
Hat der Hamburger Stadtrivale nicht die 4-fache Hilfe bekommen (20 mio Euro). Ist dort auch nur eine annähernd große oder gar 4-mal so große Wache?
Wieso bekommt der Hamburger Sportverein 20 mio Euro der FC St. Pauli aber nur 5 mio Euro? Und wo ist die Gegenleistung beim Hamburger SV?
Wieso gehen Sie nicht auf die Ihnen unterstellte Tatenlosigkeit ein? Was haben Sie konkret gemacht nach Ihrem medienwirksamen Auftritt im Centro Sociale nach dem Schweinske Cup?
Wie wollen Sie verhindern, dass Polizisten, wie im übrigen schon geschehen, den Fanladen mit Pfefferspray “bearbeiten” und Personalien der Sozialarbeiter aufnimmt, weil Sie vermutet dort werden Straftäter versteckt.? Jeder der schonmal im Fanladen war, weiß das solche Behauptungen Unfug sind. Waren Sie schonmal im Fanladen?
Und was den Kurswechsel angeht. Als die Wache im Stadion geplant wurde, war das Verhältnis zur Polizei noch sehr entspannt, es gab noch keine Übergriffe wie im Jolly Roger oder beim Schweinske-Cup… Zudem war das Klub-Wachstum noch nicht abzusehen. Für eine Kehrtwende werden Sie doch sicherlich Verständnis haben, schließlich macht ihr Vorsitzender Sigmar Gabriel seit Jahren nichts anderes. Als Aktuelles Beispiel sei nur einmal der Fiskalpakt genannt, dem die SPD ja nun doch auf eimal zustimmt.
Eine Frage wäre da noch: Haben Sie beantragt, dass keine Fans von Hansa Rostock ins Stadion dürfen (in der letzten Saison)?
Mit sportlichem Gruß
Peter
Moin!
Jeder schießt mal übers Ziel hinaus, wer wüsste das besser als ich…
Jedoch frage ich mich, weshalb ständig Beschuldigungen erhoben werden, jedoch immer wenn DIE und Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt, sich all die Zeugen nicht melden. So funktioniert unser Rechtssystem nicht: Beschuldigungen bevorzugt im Netz erheben, die Anonymität nutzend, dann aber die Aussage nicht machen. Wie soll da ein Rechtssystem reagieren? Das funktioniert so nicht!!
Zur Stadionwache: Der FC St. Pauli hat gern all die Unterstützung der Stadt in Anspruch genommen, ich habe dies gemeinsam mit Wirtschaftssenator Frank Horch unterstützt, die Baupläne sind gezeichnet, eingereicht und genehmigt worden. Und nun ein solch offener Brief. Sie werden vielleicht verstehen, dass dies ein bemerkenswertes Vorgehen ist, oder? Auch dies geht so nicht!!
Schönen Abend.
Ihr Michael Neumann.
Lieber Herr Neumann,
“Didi” mag etwas über das Ziel hinausgeschossen sein, viele St. Pauli-Fans haben aber nicht vergessen, was z.B. im “Jolly Roger” passierte, als eine Polizeieinheit die Fankneipe nach dem Schanzenfest 2009 grundlos angriff, wobei mehrere Menschen verletzt wurden und einem Journalisten sogar die Vorderzähne ausgeschlagen wurden.
Leider nicht der einzige mehr als fragwürdige Einsatz der Polizei, bei der sie mit Fans des FC St. Pauli unschön in Berührung kam. Der Bericht der unabhängigen Untersuchungskommission zu den Vorfällen beim Schweinske-Cup dürfte Ihnen ja – als eines dieser Beispiele – bekannt sein.
Auch wenn es nicht immer Hamburger Polizisten waren, ist bei vielen St. Pauli-Fans (und das betrifft mittlerweile auch die gemäßigte “Mitte der Fanszene”) die Polizei mittlerweile leider ein rotes Tuch.
Sieht man sich die aktuelle, hysterisch geführte Diskussion um die angebliche Fanproblematik in Deutschland und die Äußerungen hierzu vom Chef der Polizeigewerkschaft, ist auch das sicherlich nicht hilfreich in dem Versuch, dem Fußballfan zu vermitteln, dass er der Polizei vertrauen kann.
Sehr geehrter Didi,
Sie scheinen wirklich in Ihrer ganz eigenen Welt zu leben. Das habe ich nicht beurteilen, es gibt mir aber zu denken. Denn ich kann es so wenig nachvollziehen.
Ihre Beurteilung unserer Hamburger Polizei teile ich im übrigen nicht. Was Sie kaum überraschen wird.
Was diese ständigen Unterstellungen und Beschimpfungen von Polizistinnen und Polizisten angeht, so erkenne ich dahinter nur das System, solche Behauptungen immer und immer wieder aufzustellen, keinerlei Beweise dafür vorlegen zu können und das dann wieder als Bestätigung kruder Weltverschwörungstheorien heran zu ziehen. Eine vielleicht bequeme, aber falsche Weltsicht. Mein Vorschlag: Werden Sie langsam erwachsen.
Ihnen auf diesem Wege alles Gute.
Guten Morgen!
Welche Diskussion? Ihr Verein, der FC St. Pauli war mit all diesen Dingen einverstanden und hat zugestimmt. Hat im übrigen von der Stadt erhebliche Unterstützung erhalten. Leistung und Gegenleistung. Nun aber die Gegenleistung in Frage zu stellen, macht keinen guten Eindruck…
Wofür Ihr Verein nichts kann, einige Anhänger und AKs jedoch fordern. Die Haltung des Vereines ist jedoch sehr klar.
Sonnigen Sonntag.
Lieber Herr Neumann,
leider scheuen Sie die wirkliche Diskussion! Ein schöner Medienwirksamer Auftritt im Fanladen und dann? Still ruht der See. Taten? Keine!
Schade, dass Sie nicht in der Lage sind eine Diskussion zu führen.
Warum sollte ein Verein der viel Sozialarbeit leistet mit vielen Ehrenamtlichen Mitarbeitern noch eine Polizeiwache bauen? Wie viel Miete wird denn die Stadt an den Verein zahlen? Warum soll die Wache, wenn Sie denn schon kaum genutzt wird, so groß werden? Größer als der DFB/die DFL es vorschreiben?
Leider beantworten Sie keine Fragen, sollten Sie dennoch bereit sein, sind Sie ein gern gesehener Gast.
Wäre gerade die Hamburger Polizei in den letzten Monaten nicht massiv mit Verstößen gegen das Grundgesetz sowie einer nicht gerade deeskalierenden Machtausübung aufgefallen, sähe ich sogar eine Chance im Dialog “Fußballfan –> Polizei”. Aber leider hat gerade diese tolle Staatsmacht in Hamburg immer wieder gezeigt, dass es den Verantwortlichen dort um Macht- und Rechthaberei unter größtmöglichem Gewalt- und Einschüchterungseinsatz geht. Bei vielen Auswärtsfahrten mit dem FC St. Pauli konnte ich bisher selbst in Städten mit rivalisierenden Gegnern “Freund und Helfer” beobachten. In Hamburg jedoch wird massiv provozierend mit Pferden in Menschenmassen geritten oder ohne Vorwarnung Pfefferspray und Knüppel eingesetzt. Sowas gab es auch schon in der von der westdeutschhen Politik verfluchten DDR, aber die Realität in Hamburg zeigt, dass es offenbar keinerlei ehrliches Interesse an der Aufklärung von massiven Fehlverhalten seitens der Polizei(behörde) gibt. Und dies verleitet mich inzwischen auch dazu, diese Wache IM Stadion abzulehnen. Erst, wenn Ihre Polizei, lieber Herr Neumann, die Fans des FC St. Pauli wieder als vollwertige, denkende Menschen wahrnimmt und akzeptiert, genauso wie Sie es sich von und Fans der Polizei gegenüber wünschen, können wir in meinen Augen über Räumlichkeiten in unserem Stadion nachdenken. Und solange das nicht geschieht, bin vermutlich nicht nur ich bereit, Geld zu spenden, um Ihre repressiven Gewaltausüber aus unserem friedlichen Stadion fernzuhalten! :(