Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Sportsfreunde,
wie Sie sicher wissen, geht kein Weg daran vorbei, im Zuge des Ausbaus des Millerntorstadions neue Räumlichkeiten auch für die Polizei zu schaffen, die Regularien des DFB und der DFL sind insoweit unmissverständlich.
Eine neue Stadionwache war zudem Voraussetzung für die finanzielle Unterstützung des Stadionausbaus und die Baugenehmigung durch die Stadt.
In den vergangenen Monaten hat es eine ganze Reihe von Gesprächen des FC St. Pauli mit der Polizei und dem Sportamt der Innenbehörde zur Frage gegeben, an welcher Stelle und in welchem Umfang es polizeiliche Räume im Stadionbereich geben soll. Soweit ich weiß, scheitert die Option einer Unterbringung in einer neuen Domwache nicht am guten Willen, sondern an den hier entstehenden erheblichen Mehrkosten in der Grössenordnung von mindestens 600.000 Euro für die sich nach Angaben des Vereins offenbar kein Investor findet.
Die Stadt ihrerseits jedenfalls ist nicht in der Lage, derartige Zusatzkosten aufzubringen.
Insofern sehe ich offen gesagt keine Spielräume oder auch Gesprächspartner für Vermittlungen.
Erlauben Sie mir schließlich die Bemerkung, dass ich wenig Verständnis für die Einschätzung aufzubringen vermag, die – zumal nur zeitweise während der Heimspiele und eventuell während der Domwochen – Nutzung von Räumlichkeiten der Gegengerade durch Polizeibedienstete könnte sich negativ auf die gewaltpräventive Fanarbeit auswirken. Ich denke, auch hier ist es besser, miteinander im Dialog zu sein als sich aus dem Weg zu gehen.
In diesem Sinne bin auch ich natürlich stets für Gespräche mit Ihnen offen; allerdings pflege ich solche nicht über die Öffentlichkeit zu führen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Michael Neumann

Sie armer Mensch.
Betr. Abschiebung von Sebastijan A.
Ihr “Sozialdemokraten” seid und bleibt die größten scheinheiligen Arschlöcher, die Ihr seit Eurer Gründung wart. Weder sozial und schon gar nicht demokratisch.
Wie wärs denn, Herr Neumann, wenn Sie mal, anstatt gegen die NPD zu pupen, mal die 20 bis 30 % Rechtsradikale rauswerfen?
Unteratellungen, nichts als Ubterstellungen.
Es gibt noch Menschen, die nicht den ganzen Tag im Internet rumhängen und Menschen beleidigen. Ich arbeite noch mit meinen Händen und zahle Steuern. Deshalb schreibe ich am Morgen.
Aber sie sind ja so in ihren bequemen Vorurteilen eingerichtet, dass es ohnehin keinen Sinn macht. Herr Neumann sparen Sie sich die Zeit diesen Typen zu Antworten.
Schon wirklich interessant, wie Menschen, die sich auf ein unglaublich hohes Ross setzen, so dummerhaft daher schreiben können. Aber Sie haben völlig recht, als Polizist sitzt man die ganze Zeit herum, langweilt sich oder plant die nächste Gelegenheit entweder Rechtsextremiaten den Weg durch Hamburg zu prügeln oder St. Pauli Fan zu verprügeln. Manchmal frage ich mich, warum ich einen Eid geschworen habe, Menschen wie diesen Klugsch…ern als Polizistin zu helfen. Gut ist nur, dass die meisten Bürger nicht so verblendet und bösartig sind. Und deshalb bin ich gern Polizistin!
Moin,
es tut mir leid, dass ich nicht in Echtzeit reagiere. Kann dies jedoch auch zukünftig nicht sicherstellen.
In der Hoffnung, dass Sie dies nachvollziehen mögen, verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen
Herr Neumann, bitte!
Es macht mir keine Sorgen, dass jemand anderer Meinung ist als ich, sondern wie Sie damit umgehen, wenn man Ihnen eine andere als die Ihre vorträgt: Es hat z.B. jeweils einen ganzen Tag gedauert, bis Sie überhaupt auf die jeweils von mehreren Kommentatoren geäußerten Bedenken bzgl. Polizeibrutalität überhaupt eingeganen sind außerhalb der Phrase, man solle sich an die Staatsanwaltschaft wenden.
Ich habe von Anfang an auch nicht daran geglaubt, in dieser Kommentarspalte das Problem der Wahrnehmung der Polizei abschließend diskutieren zu können, ich bin aber schlicht enttäuscht von der Art, wie jemand wie Sie das Netz nutzt, einen Kommunikationskanal von ausgesuchter Bidirektionalität:
Anstatt Begründungen für Zustände zu liefern haben Sie sich in der absolut überwiegenden Mehrzahl Ihrer Kommentare darauf beschränkt, Ihr Unverständnis für die Position der Fragesteller zu bekunden.
Mir also geistige Unflexibilität vorzwerfen empfinde ich als ein Verhalten, das einem Politiker Ihrer Stellung nicht gerecht wird, wenn ich das mal so sagen darf.
Guten Tag,
warum fällt es Ihnen nur schwer, unterschiedliche Auffassungen und Sichtweisen zu ertragen? Ich muss doch auch damit leben, dass Sie aus meiner Sicht nicht unbedingt im Recht sind. Dieses Streben nach Homogenität im Denken macht mir Sorge. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit unserer Demokratie einen ziemlich guten, den bisher mit Abstand besten Rahmen für das “Ertragen” unterschiedlicher Meinungen haben.
Und nun lassen Sie uns das gute Wetter genießen und uns nicht streiten. Ich vermute, wie werden uns auf diesem Wege nicht mehr einigen. Ertragen wir uns.
Schönen Tag.
Meinen Sie mit “Grundagressivität” allen Ernstes die (zugegebenermaßen selbstbewusst vorgetragene) Nachfrage nach der Zeiteinteilung?
Wofür das sprechen soll, werden Sie mir aber ohnehin nicht erklären, weil Sie nur wieder darauf bestehen, dass Ihr System funktioniert und Sie keine Kritik undiffamiert stehen lassen können.
Nur soviel noch:
Solange es für das potentielle Opfer von Gewalt keine Möglichkeit gibt, einen einzelnen Beamten zu identifizieren sondern nur seine Hundertschaft, Gruppe oder seinen Zug, wird sich hier nichts ändern.
Dass nachvollzogen werden kann, wo sich die Einheiten befanden, nutzt nachweislich nichts, wenn die Polizei selbst für die Herausgabe dieser Informationen verantwortlich ist.
So wird das nichts.
Ihre Mail spricht für sich.
Schade.
Guten Abend.
Guten Abend,
wie bei manch anderer Straftat ist es Aufgabe der Staatsanwalt den oder die Täter zu ermitteln. Hierbei nutzt sie die Dienststelle Interne Ermittlungen (DIE).
Es wäre vermessen, von Bürgerinnen und Bürger zu erwarten, den Straftäter der Staatsanwaltschaft “frei Haus” zu liefern.
Im übrigen kann nachvollzogen werden, welche Polizeieinheiten sich wann an welcher Stelle des Einsatzgeschehens befunden haben. Darüber hinaus sind die Kolleginnen und Kollegen nach Hundertschaft, Zug und Gruppe gekennzeichnet.
Guten Abend Ihnen.
P.s.: Ob Polizistinnen und Polizisten, die Nachtdienst haben und “in Bereitschaft” sind, ihren Dienst als Freizeit begreifen, wage ich bezweifeln. Ihre Grundaggressivität gegenüber dem Mailschreiber sagt jedoch manches aus. Schade.
Guten Abend Herr Sand,
nach meinem Kenntnisstand muss die Stadt für die Nutzung als Stadionwache keine Miete zahlen, nur Wasser, Strom und Heizung. Die Höhe der Mietzahlung für die 16 Wochen als Domwache wird in diesen Tagen mit dem FC St. Pauli abgestimmt.
Gute Nacht.
Sehr geehrter Herr Senator Neumann,
vielen Dank, dass Sie sich hier den Fragen der Bürger zu diesem Thema stellen und persönlich antworten!
Mich bewegt eine Frage, die hier noch nicht gestellt wurde: Wie viel Miete zahlt die Stadt Hamburg, also ich als Steuerzahler, eigentlich an den FC St. Pauli für diese Wache?
Wird hier etwa ein Fußballverein versteckt subventioniert?
Verzeihen Sie die kritische Frage, aber ich bin bei so etwas sehr hellhörig und vorsichtig geworden. Über eine baldige Antwort würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen,
Peter Sand
Das Problem ist doch zudem, @Polizist, dass die kommunikative Strategie des Innensenators den Vernünftigen und rechtsstaatlich Orientierten unter den Polizisten, ich gehe mal davon aus, dass das trotz allem noch die Mehrheit ist, am allerwenigsten hilft und hier auch die Polizei im Sinne politischen Kalküls instrumentalisiert wird – was eben zur Frage der Gewaltprävention überleitet, der Herr Neumann seinen eigenen Worte zu Folge vor allem Verständnislosigkeit entgegen bringt.
Gewaltprävention ausschließlich im Sinne polizeilichen Agierens zu verstehen MUSS diese Institution einfach überfordern. Es hat ja mittlerweile auch Fälle gegeben, wo es Polizisten zu bunt wurde und sie Kollegen angezeigt haben, und dass solche Zustände entstehen, liegt auch in der Verantwortung des Innensenators wie auch seiner Partei, die maßgeblich zu einer Verrohung der Gesellschaft beigetragen hat in der Schröder-Ära. Ich bin keiner Partei, by the way.
Diese systematische Ignoranz der Konfliktherde und der dahinter stehenden Ursachen ist ja gerade Ausdruck der politischen Verantwortungslosigkeit des Innensenators auch den Polizisten gegenüber. Die werden verheizt, auch weil die Ursachen politisch nur im Sinne allgemeiner, populistischer Rhetorik mit Blick auf die Springer-Presse thematisiert wird und hinsichtlich der Möglichkeit, die CDU können das Thema “Innere Sicherheit” nutzen, um die SPD zu jagen. Der Schill-Schock wirkt ja nach, aber so, dass wirklich niemand was davon hat.
Da gebetsmühlenartig den Satz von der Verständnislosigkeit zu wiederholen wird auch keinem Bereitschafts- noch Streifenpolizisten gerecht, weil es sich den sozialen Realitäten in dieser Stadt verschließt.
Es ist gerade im Sinne der Polizei selbst geboten, da rechtsstaatliche Instrumente überhaupt erst mal zu schaffen, wie sie von Amnesty International gefordert werden.
Die dort Arbeitenden haben ja auch nichts von einer Ideologisierung der Debatte und einem Gesetzgeber, der im wesentlichen nach dem Motto “Freie Fahrt für (…)!”, ich schreib das nicht aus, weiß ja jeder, was da rein gehört, meiner Ansicht nach agiert, weil das Bild, das dadurch erzeugt wird, ja nicht Herr Neumann auszubaden hat, sondern auch Polizisten – und die Opfer derer, die aus meiner Perspektive rechtsfreien Räume, die entstehen, weil die Forderungen von Amnesty International nicht erfüllt werden, ausnutzen.
In diesem Sinne: Weiter so Heidi, Walter und Horst. :)
Haha, das ist ja ganz großes Tennis, wie diese einsätzigen “Pro Neumann”-Kommentare von angeblich unterschiedlichen Leuten im Minutentakt eintrudeln. Dann ist wieder ein paar Stunden Ruhe und auf einmal: 6.02 Uhr, 6.04 Uhr… das fällt ja gar nicht auf. :)
@Gerd Carstensen: Oben Links auf “77Kommentare” klicken. Oder weiter unten rechts auf “letzte Kommentare”.
Vorhin konnte man sie allerdings noch lesen, ohne was anzuklicken. Und es bereitet auch keine Freude, die Kommentare von dem Herrn Neumann gründlich zu lesen. Ist vielleicht auch gar nicht notwendig, da sich ohnehin alles wiederholt. Irgendwie macht es einen eher unglücklich…
Sehr geehrter Herr Neumann.
Ich habe keine Idee woran es liegen könnte, aber offensichtlich beinhaltete mein ursprünglicher Kommentar etwas, das dieser Seite nicht würdig ist. Versuche ich es also nochmal.
Leider haben Sie bisher keine Antwort darauf gegeben, wie denn dieser wiederholt von Ihnen erwähnte Gang zur Staatsanwaltschaft aussehen soll. Wie soll ein Opfer von Polizeigewalt sich wehren können, wenn er gar nicht die Möglichkeit hat, seinen Gegenüber zu erkennen? Wie sollte hier eine konkrete, auf eine bestimmte Person bezogene Anzeige erfolgen können? Mich würde Ihre Meinung hierzu brennend interessieren.
Ich bin einigermaßen irritiert, dass einige unserer Polizisten offensichtlich ausreichend Zeit haben, während Ihres Nachtdienstes über 70 teilweise sehr lange Kommentare zu lesen und selber Kommentare zu verfassen. Vielleicht sollte dieser Herr einmal bedenken, dass ich seine Freizeit ebenfalls finanziere. Aber darauf erwarte ich selbstverständlich keine Reaktion Ihrerseits.
Ich sehe Ihrer Antwort mit großer Freude entgegen.
Viele Grüße
Malte B. (St. Pauli)
wie kann ich denn die restlichen 75 kommentare einsehen? wurden die etwa gesperrt?
Sehr geehrter Herr Neumann,
leider sind Sie nicht auf mein Angebot eines sachlichen Dialogs eingestiegen. Das ist sehr schade.
Mittlerweile haben die Einträge hier ein so unterirdisches Niveau erreicht, dass ein solcher Dialog wohl auch nicht mehr zustande kommt.
Den Vogel in negativer Hinsicht schießt ein scheinbarer Polizist ab, der hinterfragt warum denn Fanprojekte mit “seinen” Steuern bezahlt werden.
Ich stelle mir die Frage ob DAS wirklich das geistige Niveau unserer Beamten ist und ob sie zuküntig in Naturalien bezahlt werden möchten? ICH habe jedenfalls keine Lust mehr für eine so dümmliche Polizei Steuern zu bezahlen.
Im übrigen Herr Neumann, erlauben sie mit eine Interpretation hinsichtlich der Aussage zur Kennzeichnungspflicht. Es ist richtig, dass die Bürgerschaft einen solche Kennzeichnung von Beamten abgeleht haben. Von Konservativen Kreisen war sicher nichts anderes zu erwarten. Aber so wie Sie es darstellen, scheint der Beschluss auch Ihre Zustimmung zu haben. Sie sind für mich damit nur noch ein Pseudodemokrat.
Da wir aber noch nicht in Diktatur und Polizeistaat leben (Auch wenn manch Polizeikritiker dies gerne propagiert) habe ich die Hoffnung, dass Sie sich als politisch handelnder bald erledigt haben. Ich hoffe aber, dass Sie als Mensch (Wie auch ihr Genosse Helmut Schmidt) mit dem Alter zu neuen Erkenntnissen gelangen.
Herzlichen Gruß
Martin Lauterberg
Sehr geehrter Herr Neumann,
Sie schreiben, es gebe in der Hamburger Polizei keinen Korpsgeist. Das ist nur insofern richtig, als dieser Begriff nicht von der Polizeiführung verwendet wird. Auf der dortigen Ebene wird vorwiegend das politisch und medial gewünschte Bild vom Polizeiapparat geschaffen und in die Öffentlichkeit transportiert. In dieser (Schein-)Welt existieren schlichtweg nicht die alltäglichen, subkulturellen Handlungsmuster im polizeilichen Alltag, die Rafael Behr von der Hochschule der Polizei in Hamburg so treffend als „Cop Culture“ bezeichnet. In dieser „Polizistenkultur“ entwickeln sich „durch Berufspraxis genährte Haltungen und Einstellungen, die mit den offiziellen Ausbildungsinhalten der Polizei oftmals nicht nur nicht identisch sind, sondern die geradezu im Widerspruch zu ihnen stehen“ (Rafael Behr, Polizeikultur, Seite 74). Ob das hieraus resultierende Verhalten der Beamten nun als „Schutz des sozialen Nahraums“, „Gruppenkohäsion“ oder eben auch “Korpsgeist” zu bezeichnen ist, darüber gehen die Meinungen auseinander, aber sicherlich kann deshalb nicht bereits die Existenz dieser Handlungsmuster bestritten werden.
Mit freundlichen Grüßen
VICTIM.VETO
Initiative für Opfer rechtswidriger Polizeigewalt
@Polizist
Sie haben während Ihres Nachtdienstes Zeit, sich 74 teilweise sehr lange Kommentare durchzulesen und selber einen Kommentar zu schreiben? Respekt, dafür habe ich in meinem Job keine Zeit. Ich frage mich gerade, ob die Hambuger Polizei eventuell leicht überbesetzt ist. Oder wie ist es zu erklären, dass Sie offensichtlich Ihre Zeit totschlagen müssen? Ich bin irritiert.