20120424-102408.jpg Das Präsidium des FC St. Pauli nimmt zu den Vorfällen im Anschluss an das Zweitligaspiel gegen Hansa Rostock Stellung.

“Mit Betroffenheit haben wir zur Kenntnis genommen, dass es am Sonntag gegen Ende und im Anschluss an das Spiel gegen Hansa Rostock auf den Straßen in der Nähe des Millerntor-Stadions zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen ist. Wir verurteilen jede Form von Gewalt, egal von wem sie ausgeht, und distanzieren uns ausdrücklich von Gewalttätern, die den Fußball und den FC St. Pauli nutzen, um Krawalle auszulösen und Straftaten zu begehen.

Wir werden die Ereignisse in den nächsten Tagen mit der gebotenen Gründlichkeit und Sachlichkeit analysieren und in Gesprächen mit der Polizei und dem Fanladen aufarbeiten. Dann können wir uns ein eigenes Urteil bilden und notwendige Maßnahmen ableiten. Wir streben eine klare und zeitnahe Aufklärung der Vorkomnisse an. Der FC St. Pauli wird das in seiner Macht stehende tun, um Straftaten, die unter dem Deckmantel eines Fußballspiels und eines Fußballclubs begangen werden, entgegen zu treten. Sollten diese erwiesen sein, werden wir entschlossen und konsequent handeln. Für uns steht außer Frage: Gewalt hat beim FC St. Pauli keinen Platz.”

23 Kommentare zu “St. Pauli nimmt Stellung”

  1. Max K. sagt:

    eine frage noch…

    ohne weiteren druck aufbauen zu wollen… setzen sie sich nochmal an die lezten kommentare ran?
    ich bin weiterhin sehr gespannt auf ihre antworten.

  2. Moin,
    ganz einfach: Ich schaue nicht ständig auf mein Handy und bearbeite auch nicht alles sofort. Das ist vielleicht im Web 2.0 auch nicht schicklich, aber ich hab da noch so eine Nebentätigkeit… Grins. Und neben dem Marsch für die Arbeiterklasse auch noch eine Tochter…
    Verzeihen Sie bitte, aber um vernünftig zu antworten, brauche ich Zeit. Mühe mich aber! ;o))
    Ihnen einen sonnigen Tag der Arbeit!

  3. max k. sagt:

    werter herr neumann,

    darf man hier mal erfahren warum sie meinen kommentar nicht freigegeben haben? ich habe sie in keinster weise beleidigen wollen?! kam dieser kommentar evtl. falsch bei ihnen an?

    mfg

  4. Herr Neumann, guten ‘Nabend,
    ein kleiner Tipp am Rande…das WEB 2.0 hat einer Partei einen riesen Hype bescherrt, Mitgliederzuwächse Medienpräsenz. “Wir” einige Blogger rund um gewisse Themen, wir z.B. den FC St.Pauli und, ja auch Sie bloggen ja hier, wenn mensch so will, in einer Art Veröffentlichungsform und Sie bieten eine Kommentarfunktion. Das finde ich gut. Sie gehen hier einen Weg, der Ihnen und auch den verstaubten immer mehr nach Rechts rückenden Sozial Demokraten nützen könnte.

    Fragen Sie sich doch mal, warum die Piraten Zuwächse haben, warum Menschen in Hamburg auf der Straße Unterschriften für mehr Transparenz in der Politik sammeln, warum im Internet unzensiert über politische Ereignisse berichtet und kommentiert werden kann.

    Ignorieren Sie dies doch nicht sondern nutzen dieses Medium noch intensiever und bloggen Sie oder lassen Sie bloggen. Das hilft vielen Usern, die von Ihnen gern ins Feld geführten Mißverständnisse ausschliessen zu können. Je mehr mensch authentisch von Ihnen lesen könnte, desto eher macht mensch sich auch ein genaueres Bild von Ihnen als Person, Politiker und Mensch. Wenn ich z.B. von einem mir persönlich bekannten und
    geschätzten Blogger lese, der Herr Neumann war symphatisch, dann hat das Gewicht und es ist es auf jeden Fall wert, Ihre Seite zu besuchen.

    So kann WEB 2.0 funktionieren.

    Ihr Einwand, dass in einem Gespräch der persönliche Kontakt mit Gestik und Mimik einigen Eindrückend vorbeugend entgegenwirkt, liegt auf der Hand , keine Frage. Sie werden mir aber sicherlich beipflichten, dass diese Faktoren in einem Telefonat ebenfalls auf der Strecke bleiben.

    Ich kann Ihnen nur empfehlen, das WEB 2.0 zu nutzen und das Thema FC St.Pauli & die Polizei mal zu beleuchten, Ihre Zusagen zu Aufklärung der vergangenen Szenarien rund um den Schweinske Cup zu erfüllen und das auch klar im Umfeld und im Verein zu positionieren.

    Ich freue mich auf jeden weiteren Wortbeitrag hier bei Ihnen.

    In alter roter Manier: Einen schönen 1. Ma und ja, irgendwann wechseln wir sicherlich nochmal Aug in Aug ein bis drei Sätze.

    Seien Sie gerüßt

    Quoteni Rud.us aka. quotenrocker

  5. Max K. sagt:

    Werter Herr Senator,
    lieben dank das sie sich hier mit diesem thema auseinandersetzen!

    okay, ich nehme das tränengas zurück und ersätze dies gegen pfefferspray.
    Ich bin selbst mit einem Polizisten befreundet, natürlich haben diese keine freude an solchen spieltagen. aber die gehen ja auch nicht freiwillig hin oder? sie bekommen den befehl!
    Für mich steht an erster stelle der spaß an einem fußballspiel! aber diese freude wird doch sehr stark getrübt wenn man mittags beim stadion ankommt und nur noch links, rechts, vorne oder hinten polizisten in kampfmontur sieht, stimmen sie mir hier zu?
    das hat fast was von militärstrukturen, wie die polizeikräfte dort stehen, das warten vor dem sturm.
    Ich sehe das Millerntor-Stadion mit als mein zuhause, ein ort an dem ich mich wohlfühlen sollte / will. wie wär es für sie zu hause anzukommen und dort stehen in “gepanzerter-rüstung” Polizeikräfte mit hunden, knüppeln usw usw… vor der tür?!
    Es ist einfach ein sehr erschreckendes bild! Wenn polizeikräfte vor dem jolly roger stehen bekommt jeder der es damlas mitverfolgt hat eine gänsehaut. Es ist doch nicht normal das man angst haben muss, angst vor polizisten, jeder hat damals die bilder von den zertrümerten gesichetern gesehen!

    bzgl. jolly roger: wie viele von den beamten die an dem übergriff auf “unsere” fankneipe beteiligt waren haben eine strafe davongetragen?
    wieso ist so viel beweismaterial abhanden gekommen (das video material was die polizei selbst gedreht hatte)? wie damals schon die mopo berichtete: “es hat mafiastrukturen unter den beamten, keiner verrät seinen kollegen”.

    ich halte das alles hier für ein sehr heikles thema! es ist schwierig darüber zu sprechen ohne das einem wirklich schlecht wird! ich kann ihre meinung ja zum teil nachvollziehen. aber versuchen sie mal bitte sich in die situation von uns rein zu versetzten. man fühlt sich wehrlos! meine freundin traut sich auch nicht mehr zum fußball zu gehen, sie hat angst wenn sie diese bilder von polizeimassen sieht.
    die menschen auf st. pauli verbinden die polizei nicht mehr mit dem “freund und helfer”, sie haben angst!

    Muss man so aggressiv gegen st. pauli fans vorgehen? muss man bei jedem spiel so eine starke polizeipräsenz zeigen?
    Mussten die fans des fc st. pauli nicht schon genug unter der politik von herrn ahlhaus leiden?

    die erfahrungen zeigen es doch wirklich deutlich, das wenn weniger polizeikräfte vor ort sind auch weniger krawalle entstehen, oder?

    es gab auch zum thema “schweinkse-cup” so viele fragende gesichter. wieso ist die polizei so hart gegen fans eingeschritten? es ist doch zu erwarten wenn man mit pfefferspray in eine menge sprüht, das diese nichts davon hält und ihre aggressionen dadurch verstärkt werden!? gerade in geschlossenen räumen mit pfefferspray zu hantieren ist eine sache, aber auf frauen und teilweise noch kinder mit knüppeln einzuschlagen eine andere. wieso dürfen offensichtliche rechts-extremisten zu diesem fußball turnier anreisen, wo man doch weiß was st. pauli fans eher einer linken politik entsprechen?

    eine wahrscheinlich recht einfach zu beantwortende frage die sicher viele leute hier interessieren dürfte: wieso wurde ein gefahrengebiet ausgerufen (gefahrengebiet = man sollte angst haben!) ?

    ich will sie hier nicht angreifen! in keinster weise!

    ich hätte bloß gern endlich antworten. antworten die mir erklären wieso muttis mit ihren kindern die straßenseite wechseln wenn sie sehen was für gepanzerte polizisten dort stehen!?

    mit freundlichen grüßen und dank für ihre antworten (auf dem weg zum fußball gucken),
    max k.

  6. Sehr geehrter Herr Günni,
    vielen Dank für Ihre Darstellung Ihrer Erfahrungen und Eindrücke. Da haben wir eben ganz unterschiedliche Sichtweisen infolge unserer jeweiligen Erlebnisse. Und ich mache es mir gewiss nicht einfach, sondern denke genau darüber nach, wie solche prägenden Erfahrungen überwunden werden können, fest gefügte Stereotypen überwunden werden können. Und damit meine ich alle an solchen Entwicklungen beteiligten. Auch deshalb bin ich Ihnen für Ihre offenen Worte dankbar. Ich will verstehen, warum Menschen so denken und handeln, wie sie es tun, mache es mir eben nicht einfach und flüchte mich in eine schwarz-weiß-Welt.
    Aber bitte versuchen Sie auch, sich auf die unterschiedlichen Sichtweisen von Polizistinnen und Polizisten einzulassen, die oftmals eine ganz andere Wahrnehmung haben. Gegründet auf deren Erfahrungen.

    Und was das Internet angeht, so teile ich Ihre Auffassung nicht, dass der öffentliche Austausch von Mails die moderne Variante des Gespräches ist. Viele Dimensionen eines Gespräches zwischen zwei oder mehreren Menschen kommen in Mails gar nicht vor. Angefangen von der persönlichen Kenntnis meines Gegenübers bis zur Ironie durch Betonung, die schriftlich immer zu Missverständnissen führen wird. Deshalb sind gerade Menschen, die sich in der Politik engagieren auch wesentlich vorsichtiger in ihren Äußerungen, als manch User, der sich anonym hinter einem Kürzel verbirgt. Aber vielleicht bin ich da auch nur zu konservativ und altmodisch, aber ich halte Gespräche Aug in Aug für viel besser geeignet, als dieses einseitig anonyme gemaile.
    Trotzdem mühe ich mich und danke Ihnen für Ihre Offenheit.
    Gute Nacht.

  7. Herr günni sagt:

    Herr Neumann,
    nur einige kurze Anmerkungen ohne grosse inhaltliche auseinandersetzung…ich war an dem tag nicht anwesend.

    1.internet ist das neue auge in auge…verstehen oder nicht…das grossartige hier ist das man eine diskussion mit vielen führen kann und jede/r sich ein bild und seine gedanken zu dem geschriebenen machen kann…kein einzelgespräch oder auch gespräche mit einer kleinen gruppe können das…selbst wenn der /die anschliessend ein protokoll des gesagten ins netz stellt

    2. klar Tränengas im herkömmlichen sinne also wie damals in den 80gern wurde sicher schon lange nicht mehr eingesetzt…das wissen sie evtl besser als ich (obwohl sie ziemlich sicher nie bei vor ort sind und nur wissen was ihre untergeben ihnen auch sagen)
    Aber sein sie doch mal ehrlich…der unterschied zwischen tränengas und pfefferspray sind für denjenigen der es abbekommt erstmal nicht soooo gross.

    3. Ja polizeipräsänz macht mir und sicher auch vielen anderen angst,ne angst eigentlich nicht ich fühle mich unwohl evtl auch provoziert meine einzig gute erfahrung mit polizisten war nämlich einer unser nachbarn in den siebzigern der war n bürgernaher in eidelstedt und der war nett…ansonsten hat meine lehrerin in der grundschule am montag gezeigt wie es aussieht wenn man so als grundschullehrerin gegen atomkraftwerke in brokdorf demonstriert und zwar grün und blaugeschlagen von den netten herrn in uniform ( velleicht irre ich mich und die alte dame,naja damls war sie erst um die 50, hat sich am wochenende immer in eine lederjackengekleidete schwarzvermummte autonome verwandelt…und selbst die hätten soviel schläge nicht verdient),
    in den jahren darauf bin ich mit meiner mama gegen atomkraft und den nato doppelbeschluss auf die strasse gegangen und was soll ich ihnen sagen…gute erfahrungen hab ich da nie mit der polizei gemacht…und das hat sich bis heute nicht geändert…als “linker” oder irgendwie nicht in die (ich sach ma kapitalistische) norm passender mensch sei es aufgrund der kleidung, des aussehens,der hautfarbe oder was auch immer macht man selten irgendwelche guten erfahrungen mit polizisten ,schon garnicht mit den sog. “knüppelbullen” wobei pfefferspray sind ja die neuen tonfas
    in diesem sinne – denken sie mal drüber nach!
    schönes wochenende

  8. Sehr geehrter Herr Max,
    der Einsatz von Tränengas muss schon recht lang zurück liegen. Ich erinnere ihn zumindest gegenwärtig nicht.
    Die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Einsatz im Jolly Rogers sind meiner Kenntnis nach durch die Staatsanwaltschaft lang abgeschlossen.
    Und warum Sie glauben, dass unsere Polizistinnen und Polizisten ausgesprochene Freude daran haben sollen, immer und immer wieder Überstunden abzuleisten, Verletzte Kollegen zu beklagen, verstehe ich nicht. Wie ich im übrigen auch nicht verstehe, weshalb bei Fußballspielen nicht die Freude am Spiel, in diesem Fall sogar am Ergebnis im Mittelpunkt steht, sondern ständig der Konflikt mit der Polizei gesucht wird. Und dann für solche Straftaten auch noch die Existenz der Polizei verantwortlich gemacht wird, scheint mir nicht zwingend logisch. Aber offensichtlich gibt es da grundsätzlich unterschiedliche Wahrnehmungen. Leider.
    Schönen Abend.

  9. Max. K. sagt:

    sehr geehrter herr neumann,

    ich war an diesem besagten sonntag (heimspiel gegen hro) auch vorort.
    doch schon der erste gedanke an diesem morgen war: “bitte nicht schonwieder so eine polizeipräsenz”.
    dieser gedanke beruht darauf, das ich jedes mal wenn ich so eine starke präsenz von polizisten bei heimspielen sehe angst davor haben muss tränengas, knüppel oder wasser zu spüren zu bekommen.

    ich war auch damals zeuge als polizisten das jolly roger stürmten und den laden komplett auseinander nahmen (man wartet immernoch auf aufklärung!).
    gerade auf sankt pauli “linkes viertel”, weiß man doch eigentlich das die polizei eh schon recht ungern gesehen wird. ist ihnen schonmal aufgefallen das wenn weniger polizei vorort ist, es auch weniger kracht? viel polizei = viel angriffsfläche!

    und nein ich halte nichts, aber wirklich garnichts von diesen gewalttaten! das möchte ich hier nochmal betohnen!

    “ich find das eine schweinerei ein fußball spiel für polizeipräsenz zu nutzen, um zu demonstrieren wie stark die staatsmacht doch in hamburg ist, und wie toll der neue wasserwerfer ist. für mich sah es nach einem rießen schaulaufen der polizei aus”.

    was mich eher traurig stimmt ist es das zahlreiche gewaltfreie fans weggeschubst, nass gemacht oder auch beleidigt wurden! allein das dieses gefahrengebiet ausgerufen wurde zeigt ja schon das man angst haben muss! angst wovor? vor fans? oder doch von der polizei?

    wie würden sie sich fühlen wenn sie zum fußball gehen und als erstes wenn sie sich in stadionnähe befinden nur polizisten in kampfmontur sehen? wäre das für sie nicht auch ein gruseliger anblick?

    es staut sich immer mehr agressionen in den köpfen der sankt pauli fans. eine agression die vorallem darauf beruht das sie jedes mal angst haben müssen wenn sie zum fußball gehen wollen. das hilft uns allen nicht!

    ich hoffe sie antworten auf diese fragen, ich bin wirklich sehr gespannt!

  10. Wenn man dem Feindbild nicht entspricht, wird man passend gemacht.
    Wenig souverän.

  11. Moin Hans,
    ich finde, dass unsere mailerei deutlich macht, dass ein Gespräch Aug in Aug hilft, Missverständnisse gar nicht erst entstehen zu lassen.
    Ich gebe zu, dass ich jetzt nicht ständig richtigstellende Mails hin und her schicken mag. Das soll und ist gewiss kein von mir unfreundlich gemeinter Schlusspunkt, aber ich möchte auf diesem Wege eben nicht nur mit der Aufklärung von Missverständnissen beschäftigt sein.
    Ihnen trotz allem ein sonniges Wochenende.

  12. Hans sagt:

    Habe ich in irgendeiner weise Gewalt gerechtfertigt oder auch nur erwähnt?
    Selbstverständlich ist Gewalt schieße.
    Das ich das hier gesondert aufführen muss stimmt mich bedenklich.

    Ich wollte ihnen nur einen Zusammenhang näher bringen den bis jetzt kaum ein Innensenator verstanden hat.

    Mann kann Menschen vertrauen und auch wenn sie als Profi Politiker nicht wirklich glauben können, aber wir sind keine dummen Schaffe die man führen muss.

    Des weiteren ist da immer noch die Frage von wem die Gewalt ausging.

    Und keineswegs empfinde ich einen Polizisten als Bedrohung, aber riesige Wasserwerfer und Massen von Polizisten in einer Kampfausrüstung schüchtern mich schon etwas ein.
    Ich bin einfach nur der Meinung das ihr Strategie Stärke zu zeigen falsch ist. Ich denke es wär keinesfalls zu diesen Zusammenstößen gekommen wenn ihr Polizisten nicht in Kampfausrüstung sondern mit ihren normalen uniformen auftreten würden.
    Ich könnte, mir für mich persönlich, auch eine Solidarisierung mit diesen Polizisten gegen die Gewalttäter vorstellen.
    Nur wenn 10 Jugendliche im vorbei laufen Steine werfen und sie daraufhin jeden der sich in dieser Umgebung befindet als potenziellen Gewalttäter sehen ist da was Falsch und zerstört das Vertrauen.

    Die Zeiten haben sich geändert die reine Berufswahl entscheidet nicht über Respekt. Es sind die Taten. Ich habe noch nie einen Polizisten angegriffen wurde aber schon des öfteren respektlos behandelt.

    Trotzdem rechne ich es ihnen an das sie bei so schönem Wetter sich mit uns auseinander setzten.

    Ihnen auch noch ein schönes Wochenende

    Was ihr Verständnis angeht haben sie bestimmt viel besser PR Berater als mich, nur fand ich es etwas Befremdlich das eins von mir im erstem Moment als tollen Schritt zur Kontaktaufnahme empfundenes Forum mit der Politik sie einreißen und die Konversation hier für beendet erklären.

  13. Herr Neumann, danke für ihren Vorschlag. Ich möchte das Angebot aber nicht annehmen. Wie der Herr Hans schon anmerkt, ist es durchaus sinnvoll, derartigen Austausch in Zeiten dieses Internetzes Öffentlich im WEB zu führen. Ist doch für alle Seiten interessant zu lesen, wie Sie sich im Vor- wie auch im Nachgang zu diesem Szenario stellen. immerhin könnten dann ja auch einige Leser_innen mnachvollziehen, warum z.B. Die Ereignisse um den Schweinske Cup noch irgendwie nicht so 100%ig aufgearbeitet worden sind, so zumindest mein Eindruck, Herr Senator.

    Sonnigste Gruesse zurück.

    P.S.: Geschrieben auf dem iPad meines Herrn Vater, der mit 70 Lenzen das i-Net versteht

  14. Lieber Hans,
    wenn Sie die bloße Existenz von Polizistinnen und Polizisten als Provokation empfinden, die Gewalt rechtfertigt, dann kommen wir inhaltlich nicht zu einander.
    Was das Verständnis des Internets angeht, so kann ich gewiss von Ihnen noch unendlich viel lernen. Was ich jedoch nicht lernen werde, ist darauf zu verzichten, mit Mensch Aug in Aug zu sprechen.
    Ich wünsche Ihnen ein gutes Wochenende und hoffe, dass ich Sie nur missverstanden habe.

  15. Hans sagt:

    haha

    Brieffreundschaft? direktes Gespräch?

    Das mit dem Internet immer noch nicht verstanden!!!

    Davon mal abgesehen hat quotenrocker vollkommen recht. Wer mit so einer Truppe da aufmarschiert der hat keinen Respekt vor den Menschen.
    Und das ist meiner Meinung nach das größte Problem der Polizei. Sie verlangen Respekt der Menschen auf St.Pauli, halten ihnen aber einen Revolver entgegen.

    Schonmal in Hannover gewesen? Da weiß die Polizei wie man mit Respekt und viele weniger Steuergeldern auch Brisante Spiele friedlich ablaufen lässt.

    Eine letzte gestichelte Frage.
    Wie ist das Verhältnis der Kosten für den Polizeieinsatz beim letzten Spiel gegen HRO mit Fans und diesen mal.

  16. Moin,
    bevor wir nun eine innige Brieffreundschaft beginnen, lassen Sie uns einfach mal auf einengte zusammen setzen, und direkt mit einander sprechen. Würde mich freuen – 040-42839-4800
    Sonnigen Gruss

  17. Herr Neumann! Ich wünsche noch zu ergänzen!
    Meine Motivation hier zu komentieren, liegt darin begründet, dass Si “St. Pauli nimmt Stellung ” ohne irgend einen eigenen Textbeitrag einfach so 1:1 auf Ihre Seite stellen. Halten Sie diese Stellungnahme als eine Art “Lorbeer “?
    Ich möchte dabei ganz klar sagen, dass ich jegliche Form von Gewalt, auch staatlicher Gewalt, verabscheue.

  18. Werter Herr Senator,
    als ich letzten Sonntag an das Millerntor pilgerte und das Aufgebot der Beamten an der Budapester Strasse mit mulmigem Gefühl im Bauch sah, kam mir in den Sinn, dass doch eigentlich nur der angegriffen wird, der auch Angriffsfläche bietet. Bei der Konzentration von diversen Angriffsflächen und der Maßnahme eine Fan Community durch das Festlegen eines Gefahrengebietes unter einen Generalverdacht “Gewalttäter Sport” zu stellen, ist es doch nicht verwunderlich, dass Sie und auch wir mit dieser Aktion leider das Geschehene erfahren mußten.

    Es gibt sehr sehr viele Gedankenansätze und ich habe nach den Vorgängen rund um den Schweinske- Cup und auch jetzt nach dem Clash gegen HRO immer mehr den Eindruck, dass die Staatsmacht in Hamburg einfach unverhätnismäßig zu Werke geht.

    Dass, gerade nach dem Schweinske Cup, wo Sie ja noch im Wort der “Aufklärung” stehen – sich meiner Meinung nach mit Ihrer Entschuldigung bei Teilen der Fanszene sehr vorbildlich verhalten haben, Chaoten den von Ihnen geschaffen Rahmen nutzen, sollte Ihnen und der Führung der Hamburger Polizei doch schon, vorsichtig gesagt, als zumindest mögliche Reaktion klar gewesen sein, oder?

    Sollte dies nicht so gewesen sein, empfehle ich Ihnen inständig sich erneut mit Deeskalationsstrategien , gerade im Hinblick auf den kommenden 1. Mai zu beschäftigen. Eine überzogene Präsenz, wie ich sie am vergangenen Sonntag empfunden habe, eine rein subjektive Wahrnehmung übrigens, verstimmt sicherlich nicht nur die freidliebenden Stadtteilbesucher, sondern motiviert, wie am 22.04.2012 bewiesen wurde, halt die Elemente, denen Sie halt die Front geboten haben. Darüber sollten Sie bitte künftig mal etwas nachdenken. Der Schnack “Wer Wind sät, wird Strm ernten” hätte Ihnen doch im Zusammenhang der Maßnahmen FC St.Pauli gegen Hansa Rostock, gerade unter dem Aspekt “Schweinske Cup” bewusst gewesen sein müßen. Dass die Hamburger Polizei ob der Geschnisse rund um den FC St. Pauli, inklusive dem Überfall auf den Jolly Roger im Februar 2011, dem Einsatz Ihrer Mitarbeiter 2009 im Rahmen des Schanzenfest im Fanumfeld eher den Ruf des Agressors hat, wird Sie doch nicht verwundern?

    Hochachtungsvoll

    Quoteni Rudus aka quotenrocker

  19. Sehr geehrter Herr,
    vielleicht Vermögen Sie mir jenseits Ihrer Polemik erklären, weshalb Polizistinnen und Polizisten angegriffen wurden, zwei Kollegen gar verletzt wurden. Ich verstehe ein solches Verhalten nicht.
    Einen guten Tag.

  20. …und Herr Neumann? Wie halten Sie es denn jetzt mit dem FCSP? Eine permanente Gefahrenzone bei Heimspielen wäre doch ‘ne tolle Sache. Die Spieltage können Sie ja dann bundesweit als “Adventure- Event” ausschreiben…..von Knüppels Gnaden versteht sich….

  21. [...] Neumann war mir sympathisch. Seine Politik ist es nicht. Und das wollte ich ihm in seinem Blog auch mitteilen, hinweisen auf eine Kritik zu seinem Blogpost über den FCSP. Das war [...]

  22. ring2 sagt:

    Moin Herr Neumann,

    an Ihren Taten wollten Sie doch gemessen werden, oder? Dann erklären Sie mir doch bitte einmal die Polizeitaktik vom vergangenen WE …

    Ich kann da nämlich nur an ein Sicherheitspolitischen Schildbürgerstreich denken: http://www.stpaulinu.de/visit-st-pauli/innensenator-neumann-und-die-polizei-von-schilda

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