Integration bei unserer Polizei

20120214-104900.jpg Bei der Hamburger Polizei arbeiten zunehmend Beschäftigte mit ausländischen Wurzeln. Bei den Einstellungen liegt der Migranten-Anteil inzwischen sogar über 20 Prozent: Laut Personalabteilung der Polizei sind zum 1.2.2012
75 Polizeischüler für den mittleren Dienst eingestellt worden, davon 17 mit Migrationshintergrund ~ rund 23 %. 5 der 17 neu eingestellten Polizeischüler haben türkische Wurzeln (2 der 5 haben neben der deutschen auch die türkische Staasangehörigkeit).


Marihuanaplantage

Beamte des Fachkommissariats für Rauschgiftkriminalität (LKA 62) haben eine professionelle Marihuanaplantage sichergestellt. Zwei Tatverdächtige wurden dem Untersuchungsgefängnis zugeführt.

Eine Beamtin der Landesbereitschaftspolizei (LBP 34) bemerkte in ihrer Freizeit verdächtigen Marihuanageruch aus einer Wohnung in Hamburg-Poppenbüttel. Die daraufhin ermittelnde Kriminalpolizei erwirkte über die Staatsanwaltschaft Hamburg einen Durchsuchungsbeschluss, der gestern vollstreckt wurde. In der Wohnung stellten die Beamten insgesamt 464 Marihuanapflanzen in unterschiedlichen Wachstumsstadien, sowie diverses technisches Equipment zum Betreiben der Anlage sicher.

Zwei Tatverdächtige (31 und 33 Jahre), die als Betreiber der Aufzuchtsanlage gelten, wurden in der Wohnung vorläufig festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Untersuchungsgefängnis überstellt.


Silberschatz noch da

20120214-104202.jpg Der Silberschatz ist noch immer im Rathaus! Entgegen nach böswilliger Behauptung, hat der sozialdemokratische Senat den Silberschaft nicht auf den Märkten dieser Welt “versilbert”. Alle vom von-Beust-Ahlhaus-Senat übergebenen übernommenen Schätze sind vorhanden. Das ist gutes Regieren. ;o)


Gesundheit von Kinder & Jugendlichen

Zum überwiegenden Teil sind Jungen (88 Prozent) und Mädchen (83 Prozent) in Hamburg mit ihrem Leben zufrieden und stufen ihren Gesundheitszustand positiv ein. Gleichzeitig klagen jedoch 20 Prozent der Jugendlichen über Schlafstörungen, ebenso viele zeigen Anzeichen für emotionale Probleme oder Verhaltensauffälligkeiten. Dies sind nur einige der Erkenntnisse, die sich aus den Ergebnissen der repräsentativen Befragung von rund 1.700 Kindern und Jugendlichen ablesen lassen. Diese Ergebnisse wurden jetzt im Bericht „Gesundheits- und Lebenslagen 11 bis 15jähriger Kinder und Jugendlicher in Hamburg“ der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) veröffentlicht. Weiterlesen →


Verbesserte medizinische Versorgung für Zuwanderer

Seit letzter Woche können sich Menschen, die ohne gültige Aufenthaltspapiere in Hamburg leben und medizinische Hilfe benötigen, im Flüchtlingszentrum in der Adenauerallee beraten lassen. Denn dort hat die Sozialbehörde zunächst für einen Zeitraum von drei Jahren eine so genannte Clearingstelle eingerichtet. Für die medizinische Versorgung von Menschen ohne Aufenthaltspapiere hat die Bürgerschaft überdies der Sozialbehörde einen Fonds in Höhe von 500.000 Euro zur Verfügung gestellt.

„Die neue Clearingstelle ist eine Chance, Menschen, die ohne Papiere in Hamburg leben, aus der Illegalität herauszuholen“, sagt Sozialsenator Detlef Scheele. Denn jeder Mensch in Deutschland hat im Krankheitsfall ein Recht auf eine angemessene medizinische Versorgung, unabhängig vom Aufenthaltsstatus. Wer sich in der Clearingstelle beraten lässt, braucht keine Angst vor Abschiebung zu haben, denn alle Daten werden vertraulich behandelt.“ Weiterlesen →


Nordkooperation: Inneres ist Schrittmacher

Der Föderalismus unserer Republik sorgt dafür, dass die Aufgaben zwischen Bund und Ländern vernünftig – das heißt im Interesse der Steuerzahler – aufgeteilt werden. In der Praxis heißt das: Einerseits gewährleisten zentralstaatliche Kompetenzen für überregionale Politikfelder die einheitliche Entwicklung in Deutschland. Das gilt zum Beispiel für Verteidigung und Luftverkehr. Andererseits haben die Länder auch eigene Kompetenzen, etwa im Schulwesen und bei der Polizei.

Deswegen ist es klug, ein Höchstmaß an Kooperationsfähigkeit und -willigkeit aufzubringen. Denn viele Entwicklungen machen nicht an Ländergrenzen Halt.
Das gilt auch für den Bereich der Inneren Sicherheit. Es liegt daher im besonderen Interesse Hamburgs, hier eng mit anderen Ländern zusammenzuarbeiten. Diese Kooperation hat sich bewährt. Weiterlesen →


Hamburger Einbürgerungslotsen

20120212-120710.jpg Die Freie und Hansestadt Hamburg hat ein einzigartiges Angebot ins Leben gerufen: die Einbürgerungslotsen. Die Einbürgerungslotsen sind Personen mit und ohne Migrationshintergrund. Sie engagieren sich für Menschen, die die deutsche Staatsangehörigkeit erwerben möchten.

Sie kommen zum großen Teil aus verschiedenen Communities, in denen sie sehr gut vernetzt sind. Sie kennen sich mit den gesellschaftlichen Strukturen und Kulturen aus und sind mit der jeweiligen Sprache vertraut.

Einbürgerungslotsen stehen auch Ihnen mit Rat und Unterstützung zur Seite! Sie helfen zum Beispiel, wenn Sie Informationen Ihres Konsulats oder zum Einbürgerungstest benötigen oder wenn Ihnen bestimmte Abläufe im Einbürgerungsverfahren nicht klar sind.

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„… mit Herz, Verstand und Händen, die zupacken und helfen.“

Gedenkfeier am Flut-Mahnmal in Wilhelmsburg: Bürgermeister Scholz würdigt Einsatz von Hilfskräften und Nachbarn – „Das eigene Erleben hat unsere Sinne noch mehr geschärft für das Leid anderer.“

Bei einer Gedenkfeier für die Opfer der Sturmflutkatastrophe von 1962 hat Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz in Wilhelmsburg den Einsatz der Hilfskräfte und Nachbarn zugunsten der von der Flut Betroffenen gewürdigt. „Das waren Zeugnisse der Nächstenliebe von Bürgerinnen und Bürgern, die in diesen Stunden der ganzen Stadt gezeigt haben, dass wir uns aufeinander verlassen können“, sagte Scholz am Donnerstagabend.

Die Zusammenkunft in Wilhelmsburg, 50 Jahre nach der Sturmflutkatastrophe, sei „ein Augenblick der Trauer, des Innehaltens und Erinnerns. Aber so, wie wir hier stehen, so wie die Stadt der schrecklichen Ereignisse vor 50 Jahren gedenkt, so setzen wir auch ein Zeichen, dass Hamburg eine Stadt voller Solidarität ist und bleibt – mit Herz, Verstand und Händen, die zupacken und helfen.“

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Hochwasserschutz heute

20120211-215324.jpg Bis zur Nacht des 16. Februar 1962 fühlten sich die Hamburger hinter ihren Deichen sicher: Die letzte schwere Sturmflut lag schließlich 107 Jahre zurück, seitdem hatte es in Hamburg keine Schäden mehr durch Sturmfluten gegeben. Diese trügerische Sicherheit führte dazu, dass nicht viel Aufwand in die Unterhaltung der Deiche investiert wurde und diese in einem schlechten Zustand waren. Außerdem war es üblich geworden, beim Bau sowie bei der Erhöhung von Deichen Rücksicht auf bestehende Gebäude und Anlagen zu nehmen. Teilweise wurden sogar die Deiche selbst bebaut und bewirtschaftet.

LERNEN AUS DER KATASTROPHE

Die Sturmflutkatastrophe von 1962 führte dazu, dass der Hochwasserschutz in Hamburg grundlegend neu organisiert und massiv darin investiert wurde. Alle Aufgaben des öffentlichen Hochwasserschutzes sind seitdem vollständig auf die Stadt übergegangen. In den letzten 50 Jahren hat Hamburg fast durchgehend an der Verstärkung der öffentlichen Hochwasserschutzanlagen gearbeitet, die Deiche wurden seither um rund 2,5 Meter erhöht. Dank dieser Anstrengungen ist die Bedrohung durch Sturmfluten heute geringer als jemals zuvor in der Geschichte. Seit 1962 gab es noch insgesamt acht Sturmfluten mit Scheitelwasserständen, die höher lagen als die der Katastrophensturmflut am 16. Februar des Jahres. Dabei ist es zu keinen gravierenden Schäden an der Hauptdeichlinie gekommen, Hamburg besitzt heute einen effektiven Schutz vor Sturmfluten.

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Erinnerung teilen und wachhalten

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hat an die Opfer der Flutkatastrophe im Februar 1962 erinnert und die Hilfsbereitschaft der bei der Sturmflut eingesetzten Helferinnen und Helfer gewürdigt. „Ich glaube, dass Hamburg die Bewährungsprobe damals bestanden hat – auch durch die unschätzbar wertvolle und schnelle Hilfe von außen. Hamburg wurde eine große Solidarität zuteil. Zehntausende Helfer aus dem In- und Ausland standen sofort bereit, retteten Menschenleben und beschafften das Nötigste, wo immer die Flutopfer vor dem Nichts standen“, sagte Scholz am Donnerstag vor rund 600 Gästen eines Senatsempfangs im Rathaus.

Bei aller Verzweiflung habe die Katastrophe 1962 auch gezeigt, auf wie viel Solidarität die Hamburgerinnen und Hamburger zählen konnten. „Eigene Kraft und eigenes Handeln kamen hinzu. Helmut Schmidt, damals Innensenator, ist dafür bis heute ein Beispiel. Er und seine Mitarbeiter haben entschlossen gehandelt und andere mitgezogen.“ Weiterlesen →