Gedenkfeier am Flut-Mahnmal in Wilhelmsburg: Bürgermeister Scholz würdigt Einsatz von Hilfskräften und Nachbarn – „Das eigene Erleben hat unsere Sinne noch mehr geschärft für das Leid anderer.“
Bei einer Gedenkfeier für die Opfer der Sturmflutkatastrophe von 1962 hat Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz in Wilhelmsburg den Einsatz der Hilfskräfte und Nachbarn zugunsten der von der Flut Betroffenen gewürdigt. „Das waren Zeugnisse der Nächstenliebe von Bürgerinnen und Bürgern, die in diesen Stunden der ganzen Stadt gezeigt haben, dass wir uns aufeinander verlassen können“, sagte Scholz am Donnerstagabend.
Die Zusammenkunft in Wilhelmsburg, 50 Jahre nach der Sturmflutkatastrophe, sei „ein Augenblick der Trauer, des Innehaltens und Erinnerns. Aber so, wie wir hier stehen, so wie die Stadt der schrecklichen Ereignisse vor 50 Jahren gedenkt, so setzen wir auch ein Zeichen, dass Hamburg eine Stadt voller Solidarität ist und bleibt – mit Herz, Verstand und Händen, die zupacken und helfen.“
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