Die Einlassungen des designierten Wirtschaftssenators Ian Karan was dessen Lebenslauf betrifft verwundern mich. Es fällt schwer, hier von lässlichen Jugendsünden zu sprechen.

Ich habe politische Erwartungen an den Wirtschaftssenator. Bei allem Respekt vor der Lebensleistung des Herrn Karan muss aber auch klar sein: Weitere negative Überraschungen darf es nicht geben.

Der Entscheid des GAL-Parteitags für den Fortbestand der schwarz-grünen Koalition in Hamburg ist nicht überraschend. Es ist die Fortsetzung einer Entwicklung, die bereits weit vor der Rücktrittsankündigung des Bürgermeisters von Beust ihren Anfang genommen hat. Ich erwarte von CDU-Bürgermeister Ahlhaus spätestens am Donnerstag eine Regierungserklärung. Dass Herr Ahlhaus die eigene Partei über die Ziele seiner Politik im Unklaren lässt, ist eine innerparteiliche Angelegenheit der CDU. Wenn Herr Ahlhaus mit Bürgerschaft und Parlament ähnlich umgehen sollte, wäre das eine Angelegenheit für die ganze Stadt. Wir brauchen Klarheit über Personal und Politik des Senats.

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