Die Personalvorschläge von Herrn Ahlhaus sind enttäuschend. Da hätte ich mehr erwartet, gerade bei dem Anspruch, dass Schwarz-Grün nun für die letzten 20 Monate noch einmal versuchen wollte, durchzustarten. Insbesondere die Herren Vahldieck und Stuth sind Männer, die ihre politische Zukunft schon hinter sich haben.
Herr Vahldieck ist nach der Flucht des damaligen Leiters des Verfassungsschutzamtes vor Schill als Jugendfreund des damaligen Bürgermeisters versorgt worden. Was dieser ihm durch reichlich Partei- und wenig Verfassungsschutzarbeit gedankt hat.
Herr Stuth, der noch von Herrn von Beust rausgeworfen wurde, soll neuer Kultursenator werden. Passende Besetzung, sagte Herr Ahlhaus doch, dass er niemanden mit Ideen haben wolle, sondern jemanden der Kürzungsvorgaben erfülle. Unter dem Gesichtspunkt eine Traumbesetzung. Von Herrn Stuth werden keine eigenen kulturpolitischen Akzente ausgehen.
Tja, dann ist da noch Herr Karan. Da wünsche ich mal viel Erfolg. Ich fürchte nur, die Hamburger Wirtschaft kann sich diese Abschiedtournee eines verdienten Unternehmers nicht leisten. Es drohen weitere Jahre des Stillstandes.
Schade. Chance vertan. Aufbruch sieht anders aus!
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