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	<title>Kommentare zu: Klare Ansage notwendig</title>
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	<description>Senator für Inneres und Sport der Stadt Hamburg</description>
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		<title>Von: Michael Neumann</title>
		<link>http://www.neumann-hamburg.de/2010/07/27/klare-ansage-notwendig/comment-page-1/#comment-22165</link>
		<dc:creator>Michael Neumann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 07:32:32 +0000</pubDate>
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		<description>Moin Herr Niederroth,
vielen Dank f&#252;r Ihre Mail. Ich denke, Her Ahlhaus hat doch nun die Gelegenheit, all diese Dinge zu erkl&#228;ren. Unabh&#228;ngig von Listen der SPD, bin ich im &#252;brigen der Auffassung, dass schlagende Verbindungen nicht das richtige Umfeld sind, aus dem ein Hamburger B&#252;rgermeister oder Innensenator entstammen sollte. Dessen ungeachtet ist die historisch-emanzipatorische Leistung der Burschenschaften im Kampf gegen Napoleon und f&#252;r einen deutschen Nationalstaat unbenommen. Ich denke nur, dass nicht wenige dieser Verbindungen weder die gesellschaftlichen noch die demokratischen Entwicklungen nach Ende des 1. Weltkrieges nachvollzogen haben. Schade eigentlich. Aber das ist ein &quot;weites Feld&quot;, um mit Vater Briest zu sprechen.
Die Tatsache jedoch, dass Herr Ahlhaus bisher nicht die Traute hat, sich zu diesem Sachverhalt offen, klar und unmi&#223;verst&#228;ndlich zu &#228;u&#223;ern, ist kein Ausweis f&#252;r F&#252;hrungsst&#228;rke oder gar &quot;Steherf&#228;higkeit&quot;, aber auch dass m&#252;ssen die Gr&#252;nen hier in Hamburg entscheiden. Und irgendwann die W&#228;hlerinnen und W&#228;hler.
Ihnen eine gute Woche.
Ihr Michael Neumann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Moin Herr Niederroth,<br />
vielen Dank f&#252;r Ihre Mail. Ich denke, Her Ahlhaus hat doch nun die Gelegenheit, all diese Dinge zu erkl&#228;ren. Unabh&#228;ngig von Listen der SPD, bin ich im &#252;brigen der Auffassung, dass schlagende Verbindungen nicht das richtige Umfeld sind, aus dem ein Hamburger B&#252;rgermeister oder Innensenator entstammen sollte. Dessen ungeachtet ist die historisch-emanzipatorische Leistung der Burschenschaften im Kampf gegen Napoleon und f&#252;r einen deutschen Nationalstaat unbenommen. Ich denke nur, dass nicht wenige dieser Verbindungen weder die gesellschaftlichen noch die demokratischen Entwicklungen nach Ende des 1. Weltkrieges nachvollzogen haben. Schade eigentlich. Aber das ist ein &#8220;weites Feld&#8221;, um mit Vater Briest zu sprechen.<br />
Die Tatsache jedoch, dass Herr Ahlhaus bisher nicht die Traute hat, sich zu diesem Sachverhalt offen, klar und unmi&#223;verst&#228;ndlich zu &#228;u&#223;ern, ist kein Ausweis f&#252;r F&#252;hrungsst&#228;rke oder gar &#8220;Steherf&#228;higkeit&#8221;, aber auch dass m&#252;ssen die Gr&#252;nen hier in Hamburg entscheiden. Und irgendwann die W&#228;hlerinnen und W&#228;hler.<br />
Ihnen eine gute Woche.<br />
Ihr Michael Neumann.</p>
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	<item>
		<title>Von: Niederoth</title>
		<link>http://www.neumann-hamburg.de/2010/07/27/klare-ansage-notwendig/comment-page-1/#comment-22153</link>
		<dc:creator>Niederoth</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 13:19:25 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Neumann,

gerade habe ich einen NDR-Bericht zum &quot;Skandal&quot; um den B&#252;rgermeister in spe Ahlhaus mit &#196;u&#223;erungen von Ihnen gesehen, die an Oberfl&#228;chlichkeit und Unwissenheit nicht zu &#252;berbieten sind. Sicher, in einem 30 Sekunden Statement m&#252;ssen Sie als Politiker plakativ r&#252;berkommen, so da&#223; auch der D&#252;mmste Ihre Aussage versteht.

Von einem studierten Politologen d&#252;rfte man jedoch erwarten, dass er zumindest auf seiner Internetseite das Bild der verbindungsstudentischen Bewegung in neuerer und alter Zeit etwas differenzierter darstellt als Sie es in dem Interview getan haben, so dachte ich zumindest, jedoch weit gefehlt..

Selbst wenn Sie in ihrer Studentenzeit niemals mit der breit gef&#228;cherten und von unterschiedlichen Traditionen gepr&#228;gten Verbindungsstudentenwelt in Ber&#252;hrung gekommen sind, d&#252;rfte Ihnen der Unvereinbarkeitsantrag zur Mitgliedschaft von Verbindungsstudenten in der SPD bekannt sein, der, so meine ich mich zu erinnern, auf einem j&#252;ngeren SPD-Parteitag als Arbeitsmaterial beschieden worden ist. Selbst darin wurden klare Unterscheidungen zwischen den verschiedenen Verbindungsrichtungen getroffen. In meinem Bekanntenkreis, zu dem auch eine Handvoll Verbindungsstudenten geh&#246;rt die sich auch in der SPD engagieren, hat dieser Antrag &#252;brigens zu interessanten Diskussionen &#252;ber das Weltbild der SPD gef&#252;hrt.

Um Mi&#223;verst&#228;ndnisse vorzubeugen - im Bereich der Burschenschaften gibt es klare rechtsextreme Bewegungen, die es anzuprangern gilt, die Turnerschaften geh&#246;ren in ihrer Mehrheit sicherlich nicht dazu. 
Um noch eines klar zu stellen, ich bin nicht Mitglied einer Turner- oder Burschenschaft, mich &#228;rgert und verwundert lediglich, auf welch bedenklichem Niveau Sie Ihre &#214;ffentlichkeitsarbeit betreiben.

Als geb&#252;rtiger Hamburger, gleicher Jahrgang wie Sie, der SPD jahrelang wegen Pers&#246;nlichkeiten wie Helmut Schmidt nahestehend, empfinde ich Ihre &#196;u&#223;erungen zu dieser Thematik als unw&#252;rdig.

Mit freundlichem Gru&#223;
J. Niederoth</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Neumann,</p>
<p>gerade habe ich einen NDR-Bericht zum &#8220;Skandal&#8221; um den B&#252;rgermeister in spe Ahlhaus mit &#196;u&#223;erungen von Ihnen gesehen, die an Oberfl&#228;chlichkeit und Unwissenheit nicht zu &#252;berbieten sind. Sicher, in einem 30 Sekunden Statement m&#252;ssen Sie als Politiker plakativ r&#252;berkommen, so da&#223; auch der D&#252;mmste Ihre Aussage versteht.</p>
<p>Von einem studierten Politologen d&#252;rfte man jedoch erwarten, dass er zumindest auf seiner Internetseite das Bild der verbindungsstudentischen Bewegung in neuerer und alter Zeit etwas differenzierter darstellt als Sie es in dem Interview getan haben, so dachte ich zumindest, jedoch weit gefehlt..</p>
<p>Selbst wenn Sie in ihrer Studentenzeit niemals mit der breit gef&#228;cherten und von unterschiedlichen Traditionen gepr&#228;gten Verbindungsstudentenwelt in Ber&#252;hrung gekommen sind, d&#252;rfte Ihnen der Unvereinbarkeitsantrag zur Mitgliedschaft von Verbindungsstudenten in der SPD bekannt sein, der, so meine ich mich zu erinnern, auf einem j&#252;ngeren SPD-Parteitag als Arbeitsmaterial beschieden worden ist. Selbst darin wurden klare Unterscheidungen zwischen den verschiedenen Verbindungsrichtungen getroffen. In meinem Bekanntenkreis, zu dem auch eine Handvoll Verbindungsstudenten geh&#246;rt die sich auch in der SPD engagieren, hat dieser Antrag &#252;brigens zu interessanten Diskussionen &#252;ber das Weltbild der SPD gef&#252;hrt.</p>
<p>Um Mi&#223;verst&#228;ndnisse vorzubeugen &#8211; im Bereich der Burschenschaften gibt es klare rechtsextreme Bewegungen, die es anzuprangern gilt, die Turnerschaften geh&#246;ren in ihrer Mehrheit sicherlich nicht dazu.<br />
Um noch eines klar zu stellen, ich bin nicht Mitglied einer Turner- oder Burschenschaft, mich &#228;rgert und verwundert lediglich, auf welch bedenklichem Niveau Sie Ihre &#214;ffentlichkeitsarbeit betreiben.</p>
<p>Als geb&#252;rtiger Hamburger, gleicher Jahrgang wie Sie, der SPD jahrelang wegen Pers&#246;nlichkeiten wie Helmut Schmidt nahestehend, empfinde ich Ihre &#196;u&#223;erungen zu dieser Thematik als unw&#252;rdig.</p>
<p>Mit freundlichem Gru&#223;<br />
J. Niederoth</p>
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