Verstehen tue ich es ja nicht, aber traurig bin ich auch nicht.
Was die CDU in Hamburg gerade so anstellt, ist schwer zu verstehen. Klar, der Rücktritt von Herrn Freytag war mehr als überfällig, die Ergebnisse der schwarz-grünen Koalition sind sehr übersichtlich, dass nun aber bereits öffentlich über die Nachfolge von Herrn von Beust diskutiert wird, ist wenig klug.
Nun bin ich bestimmt nicht Berater der CDU, aber was die Herren da reitet kann ich nur noch als nackte Panik deuten. Und nun noch den einzigen Trumph, den die Konservativen in Hamburg in Händen halten – die irrationale Beliebtheit des Bürgermeisters – ohne Not so aus der Hand zu geben, Herrn von Beust so nachhaltig zu beschädigen ist völlig verrückt.
Auch wenn es die “jungen Wilden” in der CDU nicht mehr abwarten können – vielleicht ist es die Gewissheit, der Abwahl in zwei Jahren – ist schon ziemlich “bescheuert”, den Bürgermeister öffentlich so herunter zu reden. Und dann noch eine Nachfolgeregelung vorzuschlagen, die noch nicht einmal drittklassig ist, macht mich sprachlos. Offensichtlich war die Fassade hohler, als selbst ich als miesepetriger Oppositionsführer es geahnt hatte…
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