Wie man so liest, hat unser Bürgerschaftspräsident einen guten Draht zur Stadtreinigung. Ich habe da eine längere Liste mit Seniorenheimen, deren Strassen auch noch nicht geräumt worden sind…

Ich finde, so etwas tut man nicht!

3 Kommentare zu “Räumen Sie Herr Präsident”

  1. Manfred Bensel Schreibt:

    Es reicht!

    Hallo Herr Neumann,

    der erste lebensgefährliche Fall:
    http://www.mopo.de/2010/20100209/hamburg/panorama/glatteis_sturz_lebensgefahr.html
    Bisher hat Hamburg Glück gehabt.

    Wann thematisieren Sie die unerträgliche Diskrepanz von Ice Ice Bernies arroganter Gutsherrenart und dem Totalversagen der Stadtreinigung im Rathaus?

    Gruß,

    Manfred Bensel

  2. Michael Neumann Schreibt:

    Moin,
    wir haben diesen Vorfall am vergangenen Mittwoch in der Bürgerschaft diskutiert und ich habe Herrn Röder aufgefordert, Licht in all die Ungereimtheiten zu bringen. Hat er bisher leide rnicht getan. Ich glaube, dass er nicht klug beraten ist, sich so zuverhalten, wie er es leider im Moment noch tut.
    Mal sehen, ob er klüger beraten wird.

  3. Manfred Bensel Schreibt:

    Hallo Herr Neumann,

    danke, dass Sie sich drum gekümmert haben.

    Langsam schält sich das “Problem Röder” in seiner ganzen skandalösen Tragweite heraus:

    1.) Er missbrauchte seine ihm qua Amt von den Bürgern verliehenen Privilegien eindeutig für Privatzwecke.

    2.) Dies in einer Zeit des durch Schwarz/Grün erzeugten organisatorischen Mangels. (Die (viel zu späte) und (dann höchst unzureichende) Reaktion auf die lange Kälteperiode hat er also mit zu verantworten.)

    3.) Er nahm – ohnehin schon privilegiert – anderen, “normalen” Bürgern die ihnen zustehende Dienstleistung weg. (Hat Röder eigentlich einen – staatlich bezahlten – Chauffeur?)

    4.) Nachdem er dabei erwischt wurde, stritt er erst einmal alles ab und behauptete, damit habe er nichts zu tun.

    5.) Dann behauptete er, dass er lediglich darauf “aufmerksam” gemacht habe, dass es vor seiner Tür besonders glatt sei.

    6.) Es wird bekannt, dass er die obere Führungsebene missbraucht und zwei Staatsräte mit seinem Betteln nach einer Extrawurst genervt hat. Über die Exklusivnutzung des Katastrophenschutzes bekommt er endlich was er wollte: SEINE Straße wird geräumt. – Offiziell ging es ihm auf einmal um das Stavenhagenhaus. Lächerlich!

    7.) Punkte 4.) bis 6.) erinnern an das Vorgehen von Kriminellen: Immer nur das zugeben, was einem nachgewiesen wurde – alles andere abstreiten. Warum er 1000 € an das Rote Kreuz spendet, um “jeglichem Eindruck” entgegen zu wirken, er habe einen Vorteil erlangt, wird wohl ewig Röders Geheimnis bleiben.

    8.) Obwohl die Mopo Röder falsch zitiert haben soll, verzichtet der sonst so forsch auftretende Politiker darauf, Rechtsmittel einzulegen. Seltsam!

    9.) Nach einer kleinen Anfrage der SPD bezüglich dieses Vorfalls will Röder “Aus Respekt vor dem Parlament”, wie er mitteilen lässt, erst mal gar nichts mehr sagen. (Der ist wirklich gut: Real-Satire pur!) (Wo kann ich die Anfrage einsehen?)

    10.) Laut Mopo spannt er die Pressestelle der Bürgerschaft für seine persönliche Verteidigung ein. (Ich habe dazu leider nichts weiter im Netz gefunden und die Pressestelle der Weltstadt Hamburg ist am Samstag nicht besetzt. Wissen Sie mehr?)

    11.) Es handelt sich bei diesem Vorfall somit um das Erschleichen von wirtschaftlichen Vorteilen. (Das ganz dunkle Thema von Röders Moralverständniss sparen wir hier mal ganz aus…) Warum muss ich in diesem Zusammenhang an die Kassiererin Emmely denken, der wegen des VERDACHTS (!) auf missbräuchlicher Einlösung eines Pfandbons von 1,30 € gekündigt wurde?

    12.) Zudem hat Röder sich schon mal einen ähnlichen Lapsus geleistet, als er nach einem absichtlich ausgelösten Fehlalarm, die herbeigeeilten Polizeibeamten in der Ausübung ihrer Pflicht zu behindern versuchte. Damals glaubte er, die Beamten kraft seiner vermeintlichen Höherstellung (“Wissen Sie nicht wer ich bin?”) und durch Androhung dienstrechtlicher Konsequenzen nötigen zu können. Es handelt bei Röder also um einen Wiederholungstäter.

    Meine Frage an Sie: Wann wird dieser Typ endlich aus der Bürgerschaft entfernt?

    P.S. Hatten Sie in weiser Voraussicht die Überschrift extra so offen formuliert? Die Aufforderung zum Räumen kann jetzt auch anders verstanden werden. ;-)

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