Hamburgs Strassen und Wege liegen unter einem dicken Eispanzer. Die Stadtreinigung hat kein Streusalz mehr, gerade ältere Menschen trauen sich nicht mehr vor die Haustür. Hunderte von Menschen haben sich – zum Teil schwer verletzt.
Der Erste Bürgermeister unserer Stadt hat zwar auf dem diesjährigen Presseball vor zwei Wochen angekündigt, dass im nächsten Jahr alles besser werde, in diesem Jahr jedoch scheint nichts zu geschehen.
Versagen auf ganzer Linie.
Ist halt so, wenn man im wahrsten Sinne des Wortes nur ein Schönwetter-Bürgermeister ist…
Anpacken, handeln, Entscheidungen treffen ist eben seine Sache nicht. Lächeln, Bänder durchschneiden und öffentlich lamentieren sind seine Stärken. All das löst aber keine Probleme. Räumt weder Eis noch Schnee.
Nun zeigt das kalte Winterwetter die eigentliche Schwäche dieses Bürgermeisters. Eines Mannes, der nett sein mag, der aber immer wenn es darauf ankommt, entweder keine oder die falsche Entscheidung trifft. Stichworte sind nur Schill oder Kusch, wie auch Moorburg oder Elbphilharmonie.
Bleibt nur zu hoffen, dass wir bis 2012 keinen weiteren kalten Winter haben, und Hamburg nicht vor wirkliche, existentielle Probleme gestellt wird.


Ich teile Ihre Einschätzung völlig. Es ist nur peinlich. Und dann noch diese lächerliche Ausrede. Aber er ist der Vorschlag der CDU Fraktion und die selbe besitzt das Vorschlagsrecht. Da können wir als Opposition leider nichts tun. Außer sich zu ärgern und zu schämen.
Ihr Michael Neumann.
Moin, wenn ein Senat sechs Wochen braucht, um zu merken, dass Schnne und Eis auf den Strassen liegt, dann geht es weniger um den Einsatz von Bundeswehr o.ä. sondern darum bpsw. die Menschen, die jetzt von Frau Hajduk auf die Strassen zur Eisräumung eingesetzt werden schlicht vier oder fünf Wochen früher los zu schicken. Kann ja nicht das Problem sein. Im übrigen geht es im Moment auch noch nicht um Schwachstellenanalysen, das folgt gewiss, sondern konkret das Problem zu lösen.
Sonnigen Tag. Ihr Michael Neumann.
Wir befinden uns im Februar des Jahres 2010 n. Chr. Ganz Hamburg ist von Eis und Glätte überzogen… Ganz Hamburg? Nein! Eine von einem unbeugsamen Bürgerschaftspräsidenten bewohnte Nebenstraße ist auf sein Betreiben eisfrei gemacht worden. Und das Leben ist nicht leicht für die Bewohner von stärker frequentierten Straßen, die eine Eisräumung viel dringender bräuchten…
Hallo Herr Neumann,
daran musste ich denken, als ich von der Exklusivbehandlung von Berndt Röder las:
http://www.mopo.de/2010/20100209/hamburg/politik/der_skandal_um_eine_geraeumte_nebenstrasse.html
Aber sein merkwürdiges Verständnis von verantwortungsvollem Umgang mit ihm übertragener Macht ist ja nichts neues: Vor einigen Jahren fiel dieser hohe Würdenträger mit einer kindischen Fehlalarm-Aktion schon unangenehm auf und meinte, danach Polizeibeamte kraft seiner vermeintlichen Autorität bedrohen zu müssen. Dies ist mittlerweile geschichtsrelevant:
http://de.wikipedia.org/wiki/Berndt_R%C3%B6der#Sonstiges (siehe Sonstiges)
Eigentlich könnte mensch über solch peinliches, unreifes Star-Gehabe kopfschüttelnd hinweg gehen, wäre da nicht die Härte, mit der in dieser unseren Hansestadt der gebeutelte Bürger schon für kleinste Vergehen unnachsichtig bestraft wird. Ein nettes Beispiel hier:
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1110738/Ampelmast-beklebt-Strafe-fuer-Spanischlehrer.html
[Obacht! Artikel liegt hinter einer Pay Wall; ist aber leicht zu überwinden ;-)]
Daher meine beiden Fragen zu Klingel-Bernies neuestem Lapsus:
1.) Wie ist Ihre Meinung dazu?
2.) Was gedenken Sie dagegen zu unternehmen?
Schließlich kann es nicht sein, dass jemand, der ein so hohes Amt bekleidet, dieses – auf Kosten der Allgemeinheit – dazu missbraucht, um sich privat Vorteile zu verschaffen.
Verärgerte Grüße,
Manfred Bensel
Herr Neumann, eine Frage an Sie als Soldat, Fraktionsvorsitzender der SPD und potentiellen Innensenator der FHH (ref.: “Bleibt nur zu hoffen, dass wir bis 2012 keinen weiteren kalten Winter haben”).
Was könnten Sie denn schon heute den Bürgerinnen und Bürgern bieten um sie aus ihrer “Geiselnahme” in laufenden “Naturkatastrophe” 2010 zu befreien?
http://www.mopo.de/2010/20100206/hamburg/panorama/vereiste_wege_die_wut_waechst.html
Arbeitsdienst für Bundeswehrangehörige in Friedenszeiten und Eisklopfen für 1 Euro kann ja wohl auch nicht die Lösung sein. – Oder?
Denn stellen Sie sich mal vor, wir haben Krieg und Vollbeschäftigung. Dann stehen wir wieder vor dem Eisproblem im Winter.