Ich fordere den Senat auf, der Kulturbehörde die politische und organisatorische Verantwortung für die Realisierung der Elbphilharmonie zu entziehen. Es geht beim Projekt Elbphilharmonie nicht mehr um Kultur und Konzerte. Es geht um Finanzpolitik und Bauwirtschaft. Deshalb ist die faktische Verantwortung der Kulturbehörde nicht zu rechtfertigen.

Frau von Welck und ihre Behörde sind mit den Problemen um die Elbphilharmonie erkennbar überfordert. Das kann der Senatorin niemand ernsthaft vorwerfen. Denn letztlich haben Senatskanzlei und Baubehörde Senatorin von Welck ein Projekt aufgebürdet, nachdem sie die Probleme und Risiken „als offensichtlich unberchenbar“ bewertet haben. Frau von Welck hat bei der Realisierung der Elbphilharmonie also nur noch die Aufgabe, für Fehler den Kopf hinzuhalten, die vor ihrer Amtsübernahme im Büro des Bürgermeisters und in der Baubehörde gemacht worden sind. Das mag gut für die betroffenen Leute im Senat sein. Aber es ist aber schlecht.

Es ist jetzt klar, dass neben der Finanzkalkulation auch die Zeitplanung für den Bau der Elbphilharmonie nicht zu halten ist. Bei den Problemen um die Elbphilharmonie das Ende der Fahnenstange erreicht ist, glaube icht nicht. Ich bin nicht einmal sicher, dass wir das Ende der Fahnenstange schon sehen.

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