Ich begrüsse die in der Presseberichterstattung zitierte Ankündigung der Umweltsenatorin, den Ökostromhändler HamburgEnergie bereits in dieser Woche vorzustellen, als ersten Schritt in die richtige Richtung. Wichtig ist aber, die geplante Stromhandelsgesellschaft möglichst schnell zu richtigen Stadtwerken auszubauen.
Auch wenn es ein Schritt in die richtige Richtung ist, ist ein städtischer Ökostromhändler noch lange kein richtiges Stadtwerk. Damit Kunden, Klima und die Stadtfinanzen wirklich auf ihre Kosten kommen, muss die Stadt langfristig eigene Produktionskapazitäten für umweltfreundliche Energie (Strom, Gas, Wärme, Kälte) aufbauen und über eine stadteigene Tochtergesellschaft die Netze erwerben.
Wenn die Umweltsenatorin ihre Ankündigungen ernst meint, muss jetzt Tempo gemacht werden. Bis 2012 müssen die Weichen gestellt werden. Dann können die Konzessionsverträge mit Vattenfall und E.ON gekündigt werden. Zahlreiche Städte und Gemeinden haben diesen Weg mit großem Erfolg beschritten. Entscheidend ist ein solides Geschäftsmodell, das Erträge und Aufwendungen absichert. Darauf warten wir noch.

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