Die CDU hat die Grünen in den Koalitionsverhandlungen über den Tisch gezogen. Die Grünen sehen das jetzt ein. CDU-Landeschef Freytag lobt dieses Einsehen als Beweis “politischer Reife”.

Der Bürgermeister genießt das Schauspiel schweigend und die Spitzengrünen loben das gute Verhältnis zur CDU-Führung. – Normalerweise trinkt man den Kakao nicht, durch den man vorher gezogen wurde.

Wir nähern uns der Bundestagswahl. Ich rechne damit, dass die CDU die Grünen nach der Moorburg-Entscheidung und nach dem Festhalten an Studiengebühren schon bald in anderen Bereichen der Hamburger Politik zurückstutzen wird: etwa bei den Themen Umweltzone, Stadtbahn, Sozialticket, Stadtwerke oder in der Bildungspolitik. Die CDU wird sich weiter auf Kosten ihres Koalitionspartners profilieren und sein Einknicken dann erneut als “Beweis politischer Reife” würdigen.

Ein Kommentar zu “Moorburg: GAL will Kohle”

  1. Nils Schreibt:

    Der Bürgermeister genießt das Schauspiel schweigend

    Das kann er gut. Schweigen. Und grinsen. Und sich von der hiesigen Presse dann als “Hanseat” oder “toller Typ” feiern lassen…

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