Meine Fraktion hat in der Bürgerschaft einen Antrag der GAL für eine ökologische, flächensparende und nachhaltige Entwicklung des Technologieparks Vorhornweg in Lurup begrüßt. Die nachhaltige Entwicklung des Technologiepark am Vorhornweg in Lurup sollte aber kein Modellprojekt bleiben. Ich halte eine weitere Ausweitung entsprechender Förderprogramme für notwendig.
Ich warne allerdings auch vor möglichen negativen Effekten durch die geforderten Auflagen – flächensparendes Bauen, geringe Bodenversiegelung, Wärmedämmung und hohe Energieeffizienz. Damit drohen hohe Mieten, und diese werden die anvisierten Unternehmensgründer und Start-Ups nicht bezahlen können. Ferner ist der mehrgeschossige Bau für die Zulieferbetriebe hochtechnologischer Ausrüstungsanlagen wenig geeignet. Diese Unternehmen brauchen ebenerdige Produktionsanlagen und Werkhallen. Ich befürchte, dass in dem Technologiepark eher Bürogebäude entstehen werden.
Trotz dieser Bedenken hat meine Fraktion die grundsätzliche ökologische und nachhaltige Gewerberaumerschließung nicht behindert. Wir werden uns genau ansehen, was im weiteren Bebauungsverfahren passiert, und wir werden diesen Prozess kritisch begleiten.
Ich bedauere allerdings, das diskutierte Projekt habe allein Modellcharakter. Wir brauchen ein effektives und genügend ausgestattetes Nachrüstungsprogramm, um kleineren und mittleren Betriebe Gewerberaum zu verschaffen. Und wir brauchen das für ganz Hamburg – und nicht nur für ein Modellprojekt.
3. März 2010 um 18:59
Hallo,
hätte gerne gewußt ,wie es um den Artenschutz steht
und falls gebaut werden sollte,wie sieht es mit
Ausgleichflächen aus,was wird für den Artenschutz getan,wenn der Technologie Park entstehen sollte ?
Thomas Jenkel
NABU Hamburg