Frau Dinges-Dierig darf keinen Tag länger am Hamburger Bildungswesen herumdoktern dürfen. Sie hat Hamburgs Schulen zu Schlusslichtern in Deutschland gemacht. Ihre Schnapsidee, die überforderten und verzweifelten Schüler auch noch am Sonnabend in die Schulen zu beordern, macht sie zur ersten Sitzenbleiberin der Stadt: Nötig sind eine Entrümpelung der Stundentafel und eine bessere Unterstützung der Schüler und Lehrer.
Dass Herr von Beust seiner Fachsenatorin jetzt über das Radio mitteilt, dass es nichts wird aus diesem Plan, zeigt einmal mehr, dass der Bürgermeister sein Amt wohl eher als Nebentätigkeit betrachtet: Aus der Ferne erfährt er, was seine Senatorinnen und Senatoren so treiben. So geschah es ja auch schon nach dem absurden Dinges-Dierig-Plan, Reklame in Schulen zu erlauben. Regierung per Telefon ist seine Stärke – aber als Feuerwehrmann seiner eigenen Senatsbrände ist von Beust denkbar ungeeignet.
Die Kinder Hamburgs sind nicht zum Experimentieren da. Die Bildung ist bei der CDU in den schlechtesten Händen.
7. Februar 2008 um 23:19
Keine Experimente mehr Frau Schulsenatorin…
Freiherr von Beust hat sich schon eine illustre Truppe zusammengewürfelt. Insbesondere im Ressort Schule hat er immer wieder wahre Perlen aufgetan. Da gab es den Admiral Lange der nach knapp zwei Jahren nicht mehr tragbar war. Im folgte Herr Soltau, …
18. Februar 2008 um 23:26
[...] Man mache sich nichts vor, die SPD des Bloggers Neumann ist ebenso Architekt dieses Zentraleregisters für unsere Kinder, das sich Frau Malzahn nicht besser hätte ausdenken können und das engagierte Schulleiter und Lehrer zwingt rechtlose Rebellen zu werden. Ach, und kommt mir nicht mit den verwahrlosten Kindern. Hier waren meist die Sozialbehörden schon lange involviert, darum geht es hier nicht, wenn Kinder und Eltern ihr Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung einfordern. [...]