rtemagicc_elisabeth-kiausch_klein_jpg.jpg Mit einem Empfang im Kaisersaal des Hamburger Rathauses hat meine Fraktion unserer ehemaligen Fraktionsvorsitzenden, Senatorin und Bürgerschaftspräsidentin Elisabeth Kiausch zu ihrem 75. Geburtstag gratuliert.

Der ehemalige Erste Bürgermeister Henning Voscherau würdigte Elisabeth als „Musterbeispiel einer Sozialdemokratin“. Ich dankte ihr „im Namen der Jugend“ für die „freundschaftliche Unterstützung in der politischen Arbeit, die zur Ermahnung wurde, wenn Elisabeth Kiausch dies für notwendig hielt“.

Die große Zahl an Gästen – unter ihnen ehemalige Senatoren, Staatsräte, die Fraktionsvorsitzenden der Bürgerschaftsfraktionen sowie der Präses der Handelskammer – waren einen Beweis für die hohe Wertschätzung, die Elisabeth Kiausch heute noch entgegengebracht wird. Voscherau sprach von der Jubilarin als „einem Menschen ohne Falsch und Eitelkeit, die sich immer den Menschen verpflichtet fühlte, nicht sich selbst“.

Kiausch selbst warnte vor einer Überforderung der in der Politik aktiven Menschen. „Der Hinweis auf die Verantwortung der Politikerinnen und Politiker darf nicht dazu führen, dass der Einzelne seine Verantwortung komplett auf die Politik abschiebt“, sagte Kiausch. Sie wandte sich gleichzeitig gegen eine pauschale Diskreditierung „der Politik“: „Es ist den Politikerinnen und Politikern auch in der jüngsten Vergangenheit gelungen, scheinbar unmögliches möglich zu machen – auch wenn es manchmal etwas länger dauerte“, sagte Kiausch mit Hinweis auf den Fall der Berliner Mauer und die Wiedervereinigung. Viele Entscheidungen verantwortlicher Politikerinnen und Politiker erhielten ihre Tragweite ohnehin erst viel später, betonte die SPD-Politikerin. „Das sollte man nicht vergessen, wenn man heute aktuelle politische Entscheidungen bewertet.“

Ein Kommentar zu “Empfang für Elisabeth Kiausch”

  1. Oha! - Die Politik der Behauptung | Politiklive Schreibt:

    [...] politik geehrer Uhhu, > > > Niemand erwartet Allwissenheit. > Aber man darf erwarten, dass Poster sich erst über einige > grundlegende Dinge informieren, bevor sie sich dazu äußern. > Manchmal ist Schweigen eben doch Gold. Lieber Molodyez, im übrigen wollte ich Ihnen noch sagen, daß ich die Herkunft von “auserwähltes Volk” sehr wohl kenne, wenngleich ich die Interpretation dieses Begriffes durchaus anders verstanden habe. Und ich bin auch der Meinung (ohne es wirklich zu wissen), daß zumindest die Hardliner unter den Juden eher meiner Interpreation folgen. So manche Argumentation z.B. auch was die Landnahme betrifft wurde jedenfalls auch damit begründet (vgl. Konzelmann; Die Häbräer). So habe ich es zumindest verstanden. Ja ja, ich weiss, auch das Gott den Juden dieses Land zugewiesen hat…. > > > Und so manche Zeile meines Postings ist > > (aber auch mit Absicht) sehr provokativ gefasst. > > Provokation in allen Ehren, aber ein wenig > mehr Sorgfalt bei den Formulierung wäre nicht schlecht. Provokation ist immer so formuliert, daß es seinen Zweck erfüllt. Und das hat es ja! > > Eure Antworter treffen genau den Kern meiner Aussage. Allesamt sind > > sie sehr polarisierend! Ich werde als Antisemit bezeichnet, dem tote > > Juden lieber als lebende sind, man bezichtigt mich der Unwissenheit > > und beschuldigt mich der Einseitigkeit. > > Bitte genauer lesen: Ich habe nicht gesagt, Sie seien Antisemit, > ich kenne Sie schliesslich überhaupt nicht, deshalb kann ich mir > so ein Urteil überhaupt nicht erlauben. > Ich sagte, dass Ihre Wortwahl und die von Ihnen gewählten > Formulierungen die sind, die eingefleischte Antisemiten gerne > verwenden. Das war als Ermahnung zur Vorsicht gemeint. Nun, ich frage mich schon wie man einen Menschen sonst bezeichnen solle, dem nach der Aussage eine toter Jude lieber ist als ein lebender???!!! Abgesehen davon bezog sich meine Antwort nicht nur auf Ihr Posting. Ich finde ohnehin, dass die Deutschen (leider aufgrund ihrer Vergangenheit) zu schnell dabei sind, aufgrund von unbedachten Äusserungen in eine Schublade gesteckt zu werden. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Geschichte Jenninger! Völlig überzogene und absolut unangemessene Reaktion seitens einschlägiger Kreise. Den Vorwurf der Einseitigkeit habe ich zwar bisher nicht erhoben, > aber Sie müssen doch zugeben, dass die von Ihnen ausgeteilten > “Watschn” ungleichmäßig verteilt sind, oder? Ich gestehe, daß ich mich mit meiner Meinung eher auf die Seite der Palestinenser begebe. Aber ich finde, Meinung darf ruhig einseitig sein. Deswegen ist es ja Meinung und nicht Objektivität. MfG Uhhu [...]

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